Transparenz und Scheuklappe • 23.02.12
Dass Apple einem ABC-Fernsehteam Zugang zu einem Foxconn-Werk gestattet hat, mag man getrost als PR-Maßnahme ansehen. Einige von euch kommentierten gestern zu Recht, was denn mit den Werken sei, in die kein Fernsehteam durfte, und was mit Mitarbeitern wäre, die sich während der Produktion mit gefährlichen Bauteilen verletzt oder vergiftet hätten. Überraschend fand ich die Meldung dann nicht, dass Foxconn vor der Kontrolle durch die Fair Labor Association minderjährige Arbeiter versteckt haben soll.
Interessanter finde ich die geballten Nachrichten über Arbeits- und Datenschutzmaßnahmen in diesen Tagen. Apple und Foxconn geloben plötzlich einen kleinen Einblick in die eigene Produktion, und auch die US-Politik hat das Thema jetzt für sich erkannt. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Kamala Harris legte den Anbietern von App Stores eine Vereinbarung zum Datenschutz auf: Amazon, Apple, Google, HP, Microsoft und RIM wollen künftig in ihren virtuellen Marktplätzen anzeigen, welche ihrer Daten wofür verwendet werden. Verpflichtet werden sollen dafür die App-Anbieter. (weiterlesen …)








Man hat geahnt, dass die Zeit der Diktatoren so schnell noch nicht vorbei sein würde, bloß weil der 









