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Archive for the ‘Produkte’

David Wu und die ‘Fringemunks’: Der etwas andere Lobgesang aufs iPad09.02.10

Kennt jemand von euch David Wu oder dessen “Fringemunks”? Mir waren sie bis vor einigen Minuten jedenfalls noch völlig unbekannt. Wie ich aber jetzt herausgefunden habe, handelt es sich bei Wu um einen 31-jährigen Amerikaner, der das Los vieler teilt: Er ist ein erfolgloser Musiker mit einer kleinen Fangemeinde. Und diese besitzt er offenbar nicht (hauptsächlich) aufgrund seines musikalischen, sondern seines humoristischen Talents. Wu hat nämlich zu jeder einzelnen Folge der Erfolgsserie “Fringe - Gränzfelle des FBI” eigene Parodie-Songs komponiert und sie ins Netz gestellt.

Dabei benutzte er als Grundlage die Melodien bekannter Songs von populären Bands wie beispielsweise R.E.M., und erzählte mit lustigen Lyrics und Filmausschnitten die Geschichte der jeweiligen Folgen kurz nach. ”Gesanglich” unterstützen ihn dabei Feebo, Notchy und Pie – die “Fringemunks” -, eine Art Backenhörnchen-Comicfiguren, die er selbst erfunden hat. So what? Ich würde euch natürlich nicht seine gesamte Vita hier ausrollen, wenn er nicht etwas gemacht hätte, das auch was mit Tech zu tun hat… (weiterlesen…)

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Mobiles Internet im Februar: UMTS-Angebote im Überblick09.02.10

umts

Zugeben, ich wollte es schon früher machen, doch dann kamen die Feiertage, Silvester und der ganze “Hallo im neuen Jahr!” dazwischen – deshalb musste die UMTS-Übersicht ein wenig warten. Wie schon so oft zuvor gehen die Credits an die Kollegen von onlinekosten.de, die regelmäßig die Angebote am Markt sondieren und uns hin und wieder abschauen lassen. Wenden wir uns also nun den Tarifen für mobiles Internet im Vergleich zu. Wie immer sind die drei Großen (T-Mobile, Vodafone und o2) und das vierte Rad am UMTS-Wagen (E-Plus) mit dabei. Und ohne große weitere Worte fangen wir an:

T-Mobile

Hier begegnen uns wieder einmal die charakteristischen “Fangen wir billig an und werden erst später teurer”-Tarife. Im T-Mobile-Netz hat derzeit simply data die Nase vorn – 20 Euro im Monat in den ersten zwei Jahren, danach steigt der Preis auf 30 Euro. Kunden haben aber auch schon vorher die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen. Wer eher auf Goldfische steht, kann zu denselben Konditionen auch bei BigSIM buchen. Bei DiscoSurf lässt sich hingegen bei der Hardware sparen – den Stick gibt es nämlich derzeit gratis. Ein halbes Jahr lang beträgt die Monatsgebühr 20 Euro, ab dem siebten Monats steigt sie auf 30 Euro. (weiterlesen…)

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Der Amusity: Ein ‘berührbarer User-Interface-Kaffeetisch für die gesamte Musikbibliothek’09.02.10

Ich liebe Design-Studien und deswegen räume ich ihnen hier auch ab und zu ein bisschen Platz ein. Manchmal sind sie einfach nur schön anzuschauen, aber weder technisch umsetzbar noch wirklich praktikabel. Und manchmal fehlt ihnen schlicht nur das letztgenannte Attribut. So wie beispielsweise dem Musik-Multi-Funktions-Tisch “Amusity” des Designers Idan Arbel. Der Künstler mit einer offensichtlichen Schwäche für die organisierte Form von Schallerzeugnissen, hat eine seiner früheren Entwicklungen - die Music Blocks – mit Microsoft Surface kombiniert und eigenen Aussagen zufolge einen ”berührbaren User-Interface-Kaffetisch für die gesamte Musikbibliothek” gebaut.

Auf dessen Oberfläche werden alle Lieder der eigenen Sammlung als Blasen angezeigt, die Populärsten mittig, die anderen an den Rändern. Möchte man nun einen Song abspielen, muss man dafür spezielle Glas-Objekte benutzen (siehe Teaserbild). Das “Lautsprecher”-Objekt spielt beispielsweise ein Lied ab, wenn man es auf eine der Blasen stellt, das “TV”-Objekt ein Video. Durch Drehen der verschiedenen Objekte können darüber hinaus die Lautstärke verändert , Zusatzinfos zum Künstler oder dessen Werk abgerufen, die entsprechenden Lyrics eingeblendet werden und so weiter. Wer das spannend findet, sollte sich ”Amusity” mal in Action angucken: (weiterlesen…)

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Mögliches Szenario: Google ‘StreetView’ hierzulande nur auf Basis von Flickr-Fotos09.02.10

Google pimpt seine Dienste “Maps” und ”Street View” und verwendet für sie neuerdings auch Fotos von dem Bild-Community-Portal Flickr (siehe das Feld “User Photos” im Teaser-Bild). Damit kann das Unternehmen künftig neben den eigenen (aufgekauften) Diensten Panoramio und Picasa (Web-Alben) eine dritte Quelle ansaugen, um seine Projekte mit Material zu versorgen. Wie viele der auf Flickr vorhandenen Bilder verwendet werden oder wie die nicht unbedeutende Angelegenheit mit dem Copyright geregelt wird, ist bisher nicht bekannt. Google hat nämlich noch keine offizielle Stellungnahme zu dem “Fundstück” abgegeben, über das Geobloggers am gestrigen Montag berichtete.

Die Idee, sich mit Fotos einzudecken, die User ins Netz stellen, ist sicherlich nicht dumm. Viele der Aufnahmen sind von hervorragender Qualität und stellen bestimmt nicht nur eine nette Ergänzung zu von Google bereits selbst gemachten Fotos dar. Sicherlich sind auch viele Orte dabei, die das Unternehmen bisher aus dem einen oder anderen Grund ausgelassen hat. Hierdurch lässt sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld bei der Weiterentwicklung von “Maps” und “Street View” sparen, wenn die Forderungen der Fotografen nicht gerade absurd hoch sind. Zudem könnte Google sich auf diese Weise eine Möglichkeit schaffen, auch User mit dem Service zu beglücken, in deren Ländern man aus politisch-datenschutztechnischen Gründen bisher nicht fotografieren durfte. Etwa Deutschland, um ein naheliegendes Beispiel zu nennen. Oder wäre das etwa auch zu beanstanden? Ein Lausbubenstreich, der die hiesige Politik nicht nur vorführen, sondern auch zum Kochen bringen würde. (weiterlesen…)

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ZoomIt: iPhone-Speicher per SD-Karte erweitern09.02.10

Es gibt ja bereits einen Haufen zweifelhafter Accessoires für das iPhone und den iPod Touch (wie diesen externen Akku) – doch dieses kleine, neue Gadget, das heute das Licht der Welt erblickte, könnte tatsächlich ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Der Adapter hört auf den Namen zoomIT und stammt aus der Fabrik der kalifornischen Firma zoomMediaPlus. Dabei handelt es sich um eine Aufsteck-Erweiterung für SD-Karten, die an die 30-Pin-Buchse andockt und fortan volle Flash-Speicher entlastet.

Wird zoomIT das erste Mal angeschlossen, wird der Nutzer gebeten, eine eigens dafür entwickelte App aus dem App Store zu laden. Nach der Installation können Besitzer dann wie gewohnt auf die Inhalte der SD-Karte zugreifen: Sämtliche Dateiformate, die das iPhone SDK 3.0 verarbeiten kann, werden auch unterstützt – also Fotos, Musik (ohne DRM), Videos und Dokumente (.PPT, .XLS, .DOC, .PDF und so weiter). Gleichzeitig bietet die zoomIT-App die Möglichkeit, diese Dateien per Button-Touch als Mail zu versenden oder auf Facebook oder Flickr zu schießen. Die File-Größe wird bei Fotos je nach Bedarf verringert, um dem lahmen UMTS-Upload gerecht zu werden. (weiterlesen…)

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Unüberspringbare Audio-Werbung soll MySpace Music profitabel machen09.02.10

Das Joint Venture bestehend aus Rupert Murdoch mit seinem Unternehmen News Corp. und einigen großen Musik-Labels ist nun wirklich nicht zu beneiden. Eine Plattform – MySpace -, die zu den angesagtesten Adressen für Musikbegeisterte im Netz gehört(e), steht zur Verfügung und es gelingt dennoch nicht, sie profitabel und gleichzeitg wieder ansprechend für die User zu gestalten. Oder andersherum, ganz wie man mag. Und auch ein im Grunde konsequent richtiger Schritt – nämlich der zur Sparte MySpace Music, wo Künstler ihre gesamte Werke als MP3 anbieten können – lässt sich nicht vergolden.

Doch damit soll nun laut eines Berichts der Associated Press Schluss sein. Wie der Dienst nämlich berichtet, experimentieren Murdoch & Co. neuerdings mit Audio-Werbung. Wird wohl nicht so schlimm sein, wie die Metallica-Musikfolter, aber möglicherweise nah dran. Denn erstens kann der User nicht auswählen, was ihm da vorgespielt wird und zweitens hat er keine Möglichkeit, die Audio-Belästigung abzustellen, wegzuklicken oder zu minimieren. Dafür gibt es dann aber anschließend weiterhin Musik für Umme. Guter Deal? Wahrscheinlich nicht. (weiterlesen…)

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Universal-Übersetzer für Android-Phones: ‘Sollte schon in ein paar Jahren möglich sein’08.02.10

Obwohl es sich hier noch um kaum hörbare Töne einer Zukunftsmusik handelt, ist das, womit Google nun schon wieder von sich reden macht, bereits jetzt in aller Munde (beziehungsweise Ohren, um im Bild zu bleiben). Der kalifornische Konzern arbeitet nämlich an einer Software für Mobiltelefone, mit deren Hilfe eine Sprache fast simultan in eine andere übersetzt werden kann. Der Fluch von Babel mit den mittlerweile über 6.000 menschlichen Sprachen hätte damit ein Ende – zumindest für Telefonierer.

Unter Verwendung bereits existierender eigener und – wenn benötigt – vermutlich auch zusätzlich akquirierbarer, fremder Technologien im Bereich Spracherkennung (erinnert sei an die Software auf dem Nexus One oder “Dragon Dictation” der Firma Nuance) und Übersetzung (etwa Rosy, der Real-Time-Übersetzungs-Roboter aus Google Wave oder die Übersetzungs-App Jibbigo) möchte Google in gar nicht so ferner Zukunft einen ersten funktionsfähigen Universal-Übersetzer präsentieren, wie man ihn sonst nur von Captain Kirk und seinen Star Trek-Mannen kennt. (weiterlesen…)

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HTC Incredible: Milestone-Killer kommt mit optischer Maus08.02.10

Es ist natürlich ein cleverer Schachzug des Marketings, ein eigenes Produkt gleich mit dem Namen “Incredible!” auszustatten – dabei dürfte HTCs neuster Streich solche Spielereien nicht einmal nötig haben. PocketNow hat in der Nacht geleakte Fotos nebst einigen interessanten Infos zum neuen Android-Handy der Taiwanesen gepostet. Und was wir geboten bekommen, sieht richtig toll aus.

Auffälligstes Merkmal des Incredible ist das wirklich brillante Touchscreen-Display, das seine Knackigkeit vermutlich AMOLED verdankt (ganz sicher ist man sich dabei aber noch nicht). Seine Größe soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll liegen. Im Inneren pumpt ein Snapdragon-Prozessor (1GHz), dem 256 MB RAM zur Verfügung stehen. Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, die mittels zweier LEDs auch bei schlechter Beleuchtung gut arbeiten müsste. (weiterlesen…)

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PrePeat-Drucker benötigt keine Tinte oder Papier – kostet dafür aber satte 5.500 Dollar05.02.10

Dass die Preise für Drucker-Tinte zu hoch sind, hat André uns ja zu Beginn der Woche anhand eines sehr eindringlichen Vergleichs vor Augen geführt. Daher wäre ein Drucker, der keine Tinte verbraucht, herzlich willkommen. Umso mehr, wenn er auch kein Papier benötigt – zumindest sollte man das annehmen. Auf den PrePeat-Drucker der japanischen Firma Sanwa Newtec trifft nämlich beides zu, ob er nun aber so viel günstiger und umweltschonender ist, als ein herkömmliches Peripheriegerät, ist die Frage.

Das Wunder-Gerät kostet nämlich satte 5.500 Dollar (etwa 4.000 Euro) und jedes der benötigten Spezial-Blätter nochmal 3,30 Dollar (knapp 2,40 Euro). Und so funktioniert das Ding: Im PrePeat befindet sich ein Präzisions-Thermalkopf, der Impulse unterschiedlichster Hitzgerade punktgenau aussenden kann. Legt man nun eine der speziell angefertigten, hitzeemfpindliche Plastikfolien ein, wird der gewünschte Text oder das Bild in einem Grauton quasi darin eingebrannt. Der Clou ist nun, dass diese Prozedur mit ein und demselben Blatt ungefähr Tausend Mal wiederholt werden kann. Durch Verwenden einer anderen Temperatur löscht der Thermalkopf den vorhergehenden Text oder überschreibt ihn. Und so sieht ein PrePeat in Aktion aus: (weiterlesen…)

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Zum sechsten Geburtstag: Facebook beschenkt sich mit neuen Features selbst05.02.10

“Ich würde lieber live im Fernsehen von einem Paar kalter Hände eine Rektaluntersuchung bekommen, als eine Facebook-Seite zu haben!” Dieser Ausspruch soll laut Branchen-Dienst Spielefilmetechnik aus dem Mund von George Clooney entwichen sein. Dies war aber bevor das Social Network gestern seinen sechten Geburtstag gefeiert und sich in diesem Zusammenhang nicht nur einen neunen Anstrich verpasst, sondern auch ein paar neue Features rausgehauen hat. Vielleicht würde der gute Mann nun seine Meinung ändern, wenn man ihn nochmal fragte.

Was ist denn nun aber neu? Zunächst einmal wurde die Navigation verbessert und ermöglicht nun über die obere sowie die von unten nach links gewanderte Menüleiste einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Daten. Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen werden zukünftig in Drop-Down-Menüs angezeigt, wenn man die entsprechenden Buttons oben links anklickt, die sich zwischen dem Facebook-Logo und dem Suchfenster befinden. Wer die Menüpunkte “Startseite”, “Profil”, “Freunde finden” und “Konto” sucht, muss seinen Blick in die rechte obere Ecke richten. Da mir die neuen Funktionen auf meinem Profil noch nicht zur Verfügung stehen (sie werden nach und nach ausgerollt und stehen erst 80 Millionen der mittlerweile 400 Millionen User zur Verfügung), kann ich euch hier leider nur den etwas unscharfen Screenshot der Facebook-Mitarbeiterin Jing Chen präsentieren:  (weiterlesen…)

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Ein neues Kaninchen aus Googles Zauberhut: Mit “Store View” virtuell die Läden erkunden05.02.10

Solche Tipps würde ich ja auch gern mal erhalten, um hier mit so exklusiven Google-News aufwarten zu können wie Barry Schwartz. Der Redakteur von Searchengineland wurde von einem Händler in New York angerufen und darauf hingewiesen, dass einige Google-Leutchen seinen Laden aufgesucht hätten, um darin Bilder zu machen. Der gesamte Laden wurde abfotografiert, inklusive der dort angebotenen Produkte. Als Grund nannten sie dem Verkäufer ein neues Google Maps-Produkt: “Google Store Views”.

Was das geben soll, wenn’s fertig ist, dürfte jedem klar sein. Über Google “Street View” läuft der User die virtuelle Straße auf und ab und switcht dann zu “Store View”, wenn er einen Shop auschecken will. Anstatt zukünftig also seinen Hintern von der Couch und aus der Tür schwingen zu müssen, wenn eine Shopping-Tour unternommen werden soll, wird dies mittels PC und Google viel zeit- und kaloriensparmsamer möglich sein. Kann ich mir schon bestens vorstellen, wie im Tupperware-Party-Stil die Grüppchen vor der Glotze hängen… Anbei zwei Screenshots, die der Besitzer des Ladens von den Videoaufnahmen gemacht hat, auf denen die Googlelianer in Aktion zu sehen sind:  (weiterlesen…)

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Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen05.02.10

Vor Kurzem lud der Guru zum Mahl, und seine Jünger folgten der Aufforderung. Stolze 50 leitende Angestellte der “New York Times“, unter ihnen auch ihr Herausgeber Arthur Sulzberger, trafen sich mit Steve Jobs, um über einen möglichen Deal zu verhandeln. Während der Apple-Hauptmann der Runde das iPad vorstellte, wurden Möglichkeiten und Konditionen einer digitalen Strategie der “Times” besprochen. Darunter auch das von Jobs offerierte exklusive Erscheinen der Online-Ausgabe der Zeitung auf dem Apple-Tablet, das von den “Times”-Verantwortlichen aufmerksam, aber sehr kritisch und zurückhaltend aufgenommen wurde. Soweit zumindest das Gerücht, das das New York Magazine am gestrigen Donnerstag veröffentlichte.

Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, spielt in meinem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle. Sie dient mir nämlich nur dem Zweck, zwei Aspekte zu veranschaulichen, die sich an anderer Stelle schon bewahrheitet haben: 1. Steve Jobs möchte sein iPad zum Maß aller Dinge, zum Markt-Standard der E-Reader machen. Dazu schmiedet er Allianzen, wo es nur geht. Das ist sein gutes Recht, vor allem in der freien Marktwirtschaft. 2. Die Zeitungsverleger, im obigen Beispiel in Person von Sulzberger, scheuen einen exklusiven Deal mit Apple, obwohl der Druck auf sie wächst, für sich profitable und für die Leser akzeptable Paid-Content-Angebote zu erstellen. Und das aus einem guten Grund! (weiterlesen…)

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Musik-, Video- und App-Vorschau: Apple holt iTunes in den Browser04.02.10

“…könnt ihr euch direkt bei iTunes ansehen und dann herunterladen.” – Wurde bislang über digitale Apple-Produkte gesprochen, mussten Redakteure jedes Mal Vorsicht walten lassen. Der Multimedia-Shop von Apple ist nicht jedermanns Freund, iTunes ist klobig, speicherhungrig und wer den Client nicht unbedingt benötigt, installiert ihn auch nicht. Doch Apple hat dazugelernt. Vordergründig will man einen umgesetzten Service-Gedanken mit “iTunes Preview” verstanden wissen. Tatsächlich hat der Gerätebauer mit einer Browser-basierten Variante aber ein unverbindliches Schnupperangebot im Netz etabliert, das Apple-Anfänger und -Verneiner hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Auch könnte sie als ein vorsichtiger Kurswechsel in der Vertriebsstrategie verstanden werden.

iTunes Preview ist nicht wirklich neu: Schon im vergangenen Herbst wurde eine abgespeckte Online-Variante des Clients veröffentlicht, bei der bis dato lediglich das reine Musik-Angebot einsehbar bar. Heute wurde nun erstmals der komplette Shop geöffnet: Das Angebot an Musik, Fernsehsendungen, Spielen und Programmen für iPhone und iPod Touch sowie sämtliche Charts sind damit auch für Nutzer ohne iTunes voll zugänglich – wohlbemerkt: “zugänglich”. Gekauft wird derzeit immer noch im klassischen Store. (weiterlesen…)

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Heilsbringer Multitouch: Ein würdiger Ersatz für Papier und Druckerschwärze?04.02.10

Damals, in der Vorlesung, rutschte man mit dem Hintern auf dem Stuhl nach ganz vorne, als es plötzlich um das Rieplsche Gesetz ging. Und ich hoffe, es wird jetzt nicht zu HuiBuh-akademisch. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine (heute umstrittene) medienwissenschaftliche Annahme, dass kein Medium komplett neu entsteht – sondern ein neues Medium immer das Beste vom vorherigen mitnimmt. Klingt kompliziert? Ein Beispiel: Als die ersten News-Websites in den Neunzigern auftauchten, kamen sie im altbewährten Zeitungsformat: Spalten, Headlines, Bilder, Texte – fertig! Sie waren so aufgebaut, wie man sie vom Print-Pendant her kannte. Man hätte ja annehmen können, dass die neuen Möglichkeiten des Internet zu etwas völlig Neuem reizen könnten.

Horst Wenzel von der Berliner Humboldt Uni hat das auch einmal schön an dem Beispiel der Hand durchexerziert: Schon prähistorisch gesehen, war sie ein Mittel der Gestenkommunikation. Sie dient Menschen zur Orientierung ebenso wie beim Begreifen von Dingen (Zählhand) und ihre Gegenwart als Kommunikationsmittel ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Browser-Entwickler es als völlig selbstverständlich ansahen, sie auch als Symbol bei Hyperlinks zu verwenden: Haltet dafür einfach eure Maus über diesen Link. Der Umstand, dass wir hier eine Hand als Cursor-Icon sehen, ist also dem Affen in uns geschuldet. (weiterlesen…)

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Neue Firmwares: Bessere Akkuanzeige für das iPhone, Multitouch für das Nexus One03.02.10

Es gibt neues Futter für die beiden Speerspitzen des Smartphone-Heeres. Apple hat in der Nacht zum Mittwoch nachgeschoben und präsentiert nun die Firmware 3.1.3 für iPhone und iPod Touch. Doch bevor die Euphorie zu hohe Wellen schlägt: es handelt sich lediglich um ein paar Tweaks, die kleinere Fehler korrigieren. In erster Linie wurden Bugs beseitigt, die für Probleme beim Öffnen von Drittentwickler-Apps sorgten oder hin und wieder einen Absturz verursachten, wenn die japanische Tastatur (!) aktiviert wurde. Wirklich nützlich dürfte das überfällige Update der Akku-Anzeige sein, die nun noch genauer Auskunft über den aktuellen Stand der Energiereserve geben soll.

Zudem hat Apple eine Liste von Sicherheitslücken veröffentlicht, die nun durch die neue Firmware geschlossen werden: CoreAudio wurde gefixt, um Schadcode-MP4s vom Gerät fernzuhalten, ebenso ist ImageIO jetzt immun gegen dubiose TIFF-Bilder. Wer bislang per USB unerlaubt versuchte, auf das iPhone zuzugreifen, wird es dank neuer Sicherheitsmaßnahmen im Recovery-Modus nun schwerer haben. Darüber hinaus ist der Mail-Client ab sofort angehalten, Mails mit HTML5-Medienelementen nicht ungefragt nach Hause telefonieren zu lassen (Stichwort: “Ja! Diese Mail hat er gelesen. Ein neues Opfer für meine Spam-Liste!”). (weiterlesen…)

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