Kopieren und Umbenennen unter Windows 8 wird einfacher. Reicht das für den Erfolg? • 24.08.11
Tja, was soll ich sagen: Windows 8 wird es schwer haben. Zumindest dann, wenn Microsoft seine bisherige Vermarktungsstrategie beibehält und das fertige Endprodukt im Großen und Ganzen wieder zu Preisen oberhalb der 100-Euro-Grenze offeriert. Aber selbst günstigere Konditionen werden vermutlich nicht viel daran ändern, dass ein massenhafter Umstieg von Windows 7 aller Wahrscheinlichkeit nach kaum stattfinden dürfte. Allein der umsatzträchtige Unternehmenssektor ist auf Jahre wieder gesättigt. Und bereits Windows 7 floss nur äußerst zäh auf die Festplatten dieser Welt. Eine mögliche Ausnahme wäre wohl ein Upgrade nach Apple-Vorbild, das sich ohne viel Aufhebens vielleicht per Windows Update installieren lässt und kaum 30 Euro kostet.
Denn mehr ausgeben für ein OS, dessen Vorgängerversion dann gerade einmal drei Jahre alt ist? Kommt jedenfalls für mich nicht in Frage. Ich glaube, die goldenen Zeiten der teuer verkauften PC-Betriebssysteme sind mit Windows 7 endgültig zuende gegangen. Nicht umsonst ist auch Microsoft in diesem Bereich bereits auf der Suche nach langfristigen neuen Lösungen wie einem allumfassenden Ökosystem oder kurzfristigen zusätzlichen Einnahmequellen, wie dem bereits letztes Jahr geleakten Windows App Store, der in der kommenden Variante mit an Bord sein soll. Ob das reicht, darf aber ebenso bezweifelt werden. Denn die besten Jahre des klassischen Heim-PCs sind wohl – trotz aller Nostalgie – ebenfalls vorüber. Ein Ende des PC-Booms ist laut Gartner längst abzusehen. Und für das Brot-und-Butter-Computing auf bereits vorhandenen Heim-Notebooks und Workstations reicht auch Windows 7, abgesehen von Mac OS X und der ein oder anderen Linux-Variante wie Ubuntu, die nach 20 Jahren (Happy Birthday, Linux!) mittlerweile auch ohne Nerdbrille oder acht Semester Informatik bedienbar ist. Bleiben für Windows 8 also noch die Tablets, deren Absatz sich trotz aller Unkenrufe weiter steigern dürfte. (weiterlesen…)














Ihr hattet es vielleicht am Sonntag schon 



