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	<title>Basic Thinking &#187; Recht</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 15:54:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Apple darf keine iPhones 4, 3GS und iPads 2 mit 3G im deutschen Apple-Online-Store verkaufen [Update: bald doch wieder]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/03/apple-darf-keine-iphones-4-3gs-und-ipads-2-mit-3g-im-deutschen-apple-online-store-verkaufen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Update und Korrekturen im Text. Manchmal kommt es geballt: Wir hatten schon l&#228;nger keine Meldung &#252;ber Apple mehr hier im Programm; heute fr&#252;h daf&#252;r ausnahmsweise einmal zwei hintereinander. T&#228;ten wir nicht, wenn&#8217;s nicht kurios w&#228;re: Apple darf seine Ger&#228;te iPhone 4, iPhone 3GS und seine iPad-Modelle mit UMTS derzeit nicht mehr in seinem deutschen Online-Store [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25470" title="iPhoneNichtVerf&#252;gbar" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/iPhoneNichtVerf&#252;gbar.jpg" alt="" width="500" height="272" /><br clear="all"></p>
<p><em><strong>Update und Korrekturen im Text.</strong></em></p>
<p>Manchmal kommt es geballt: Wir hatten schon l&#228;nger keine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/03/apples-itunes-match-filtert-rapsongs-mit-anstosigen-liedtexten-heraus/" target="_blank">Meldung &#252;ber Apple</a> mehr hier im Programm; heute fr&#252;h daf&#252;r ausnahmsweise einmal zwei hintereinander. T&#228;ten wir nicht, wenn&#8217;s nicht kurios w&#228;re: Apple darf seine Ger&#228;te iPhone 4, iPhone 3GS und seine iPad-Modelle mit UMTS derzeit nicht mehr in seinem deutschen Online-Store verkaufen. Der Grund: Konkurrent Motorola machte eigene Patente geltend. <em>Korrektur:</em> Eine heute erwirkte <a href="http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/patentstreit-mit-motorola-niederlage-fuer-apple-in-deutschland-11636311.html" target="_blank">Verf&#252;gung vor dem Landgericht Mannheim</a> ist offenbar nicht daf&#252;r verantwortlich, auch wenn die dpa das zun&#228;chst so schrieb. Das Verkaufsverbot geht vielmehr auf ein Urteil vom 9. Dezember zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Update, 17:10 Uhr:</strong> So schnell kann&#8217;s gehen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat das Verkaufsverbot schon wieder gestoppt. Apple k&#252;ndigte an, dass die Ger&#228;te noch heute wieder in den Verkauf gingen. <strong>/Update</strong></p>
<p>In <a href="http://store.apple.com/de/" target="_blank">Apples deutschem Online-Store</a> sind die Ger&#228;te zwar noch aufgef&#252;hrt, erhalten aber den Zusatz &#8220;derzeit nicht verf&#252;gbar&#8221;. Das iPhone 4S und iPad-Modelle ohne UMTS kann man weiterhin dort kaufen. Ein Apple-Sprecher weist darauf hin, dass die Ger&#228;te unver&#228;ndert in den Apple Stores und bei Vertragsh&#228;ndlern wie Gravis verf&#252;gbar seien. Auch in anderen Online-Shops wie bei Amazon oder Cyberport gibt es die Modelle noch zu kaufen. </p>
<p>Im heutigen Prozess vor dem Landgericht Mannheim ging es um ein &#228;lteres <a href="http://www.stern.de/digital/computer/apple-steckt-niederlage-ein-1781652.html" target="_blank">Mobilfunkpatent des GPRS-Datenfunks</a> von Motorola, das Apple verletzt haben soll. Apple vertritt die Ansicht, dass Motorola gesetzlich dazu verpflichtet sei, dieses Patent zu fairen Konditionen auch seinen Konkurrenten zur Verf&#252;gung zu stellen. Apple k&#252;ndigte umgehend an, in Revision zu gehen.</p>
<p><strong>Sandkastenfehde</strong></p>
<p>Lange schien Apple vor deutschen Gerichten unantastbar. Gegen eine Vielzahl von Smartphones und Tablets des Erzfeinds Samsung hatte man erfolgreich Verkaufsverbote erwirkt. Erst gestern allerdings hatte auch Samsung einmal einen Etappensieg errungen. Das Landgericht M&#252;nchen entschied, dass Samsung das <a href="http://www.focus.de/digital/computer/gerichtsstreit-um-galaxy-tab-10-1n-samsung-gewinnt-gegen-apple-vorerst_aid_710003.html" target="_blank">Galaxy Tab 10.1N</a> und das Samsung Galaxy Nexus vorerst weiter verkaufen darf. Jeder gegen jeden, Patent f&#252;r Patent. Eine Sandkastenfehde verl&#228;uft auch nicht anders. Nur dass dann irgendwann der Kinderg&#228;rtner kommt und den Jungs die Spielzeugpanzer wegnimmt. Und die gibt es erst zur&#252;ck, wenn beide sich entschuldigt haben. In der Erwachsenenwelt wohl zu kompliziert &#8211; allerdings geht es auch um viel Geld und wichtige Marktanteile.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Social Sharing mit einem tradierten Urheberrecht vereinen? Die Technik ist gefragt!</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/24/social-sharing-mit-einem-tradierten-urheberrecht-vereinen-die-technik-ist-gefragt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Schmitz]]></category>
		<category><![CDATA[MegaUpload]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese es nicht gerne, dieses Wort, aber dieser Tage kommt man nicht daran vorbei: das Urheberrecht. Es betrifft gleich mehrere Themen der vergangenen Tage, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun, aber doch viel gemeinsam haben: Die US-Beh&#246;rden schlie&#223;en MegaUpload, der Dienst Pinterest wird immer beliebter und das Reblog-Netzwerk Tumblr verzeichnet monatliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25302" title="Pinterest2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinterest2.jpg" alt="" width="500" height="298" /></p>
<p>Ich lese es nicht gerne, dieses Wort, aber dieser Tage kommt man nicht daran vorbei: das Urheberrecht. Es betrifft gleich mehrere Themen der vergangenen Tage, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun, aber doch viel gemeinsam haben: Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/20/ein-paar-gedanken-zum-ende-von-megaupload/" target="_blank">US-Beh&#246;rden schlie&#223;en MegaUpload</a>, der Dienst <a href="http://netzwertig.com/2012/01/23/selektives-abonnieren-wieso-das-follower-system-von-pinterest-masstabe-setzt/" target="_blank">Pinterest wird immer beliebter</a> und das Reblog-Netzwerk Tumblr verzeichnet monatliche <a href="http://venturebeat.com/2012/01/23/tumblr-reach/">Besucherzahlen von stolzen 120 Millionen Nutzern</a>. Der Filmindustrieverband <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810723,00.html" target="_blank">MPAA droht Barack Obama</a> damit, ihm im Wahlkampf die Spendengelder zu streichen, sollte er das umstrittene SOPA-Gesetz nicht unterst&#252;tzen.</p>
<p>Was ist da eigentlich los?</p>
<p>Gehen wir mal einen Schritt weiter und lesen die Interpretationen dieser Meldungen. <a href="http://tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a> sei deswegen so erfolgreich, eben weil es ein &#8220;Urheberrechtsverletzungsfeature&#8221; gleich mit eingebaut habe, traut sich <a href="http://www.neunetz.com/2012/01/23/tumblr-verdankt-rasanten-aufstieg-eingebautem-urheberrechtsverletzungsfeature/" target="_blank">Marcel Weiss bei Neunetz</a> die Wahrheit auszusprechen. Bei <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest</a> ist es nicht viel anders. Hier kann man die Streams anderer Leute abonnieren, die im Wesentlich aus Bildern oder Videos bestehen, die andere aus dem Netz zusammengeklaubt haben. &#8220;Kuratieren&#8221; nennt sich das. Das Problem ist jeweils das gleiche, und noch hat niemand eine Antwort darauf gefunden: Das existierende Urheberrecht entspricht nicht mehr dem Zeitgeist. Aber sehen wir es ein: So schnell wird es niemand &#228;ndern, man wird es eher noch versch&#228;rfen. Das millionenfache Teilen ist aber l&#228;ngst Alltag, kann und soll nicht mehr gestoppt werden. Nun geht es darum, das Beste aus diesem Gegensatz zu machen, und hier ist die Technik gefragt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25303" title="Tumblr2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Tumblr2.jpg" alt="" width="500" height="259" /><br />
<small>Dashboard auf Tumblr.com.</small></p>
<p>Die Welt, wie sie fr&#252;her war, bestand darin, dass man Dinge kaufte und Urheberrechte damit abgegolten waren oder vielmehr: sein sollten. <a href="http://toomuchinformation.de/2012/01/02/heinrich-von-schimmer/" target="_blank">Heute beklagen sich Fotografen</a>, Filmstudios oder Autoren, wenn ihre Beitr&#228;ge kopiert werden und sie daf&#252;r kaum einen Cent sehen. Aber ganz ehrlich: War das jemals anders? Auch in Zeiten, in denen das altbekannte Urheberrecht noch funktionierte, gab es Gewinner wie Verlierer. Der <a href="http://derstandard.at/1304554254384/Komponist-Klaus-Doldinger-bekommt-50-Euro-pro-Tatort-fuer-Titelmelodie" target="_blank">Streit um das &#8220;Tatort&#8221;-Intro</a> etwa ist nur ein Beispiel daf&#252;r, dass auch damals l&#228;ngst nicht alles eitel Sonnenschein f&#252;r K&#252;nstler gewesen ist: Komponist Klaus Doldinger etwa ist f&#252;r die 1970 von ihm geschaffene Titelmelodie nicht reich geworden: Er bekommt pro Folge 50 Euro. Die Produzentin des Intros wurde <a href="http://www.news.de/medien/855125016/kein-nachschlag-fuer-das-tatort-intro/1/" target="_blank">mit einer Einmalzahlung abgespeist</a>. Es gibt viele Beispiele daf&#252;r, dass K&#252;nstler seit jeher wenig Geld f&#252;r ihre Arbeiten gesehen haben.</p>
<p><strong>Kim Schmitz gab den Leuten nur, was sie haben wollten</strong></p>
<p>Heute sind es einige wenige, ich w&#252;rde sagen: mutige, K&#252;nstler wie der <a href="http://paulocoelhoblog.com/2012/01/20/welcome-to-pirate-my-books/" target="_blank">Bestseller-Autor Paulo Coelho</a>, die sagen: &#8220;Kopiert meine B&#252;cher und verbreitet sie millionenfach.&#8221; Das erh&#246;ht die Chance, dass sich mehr Menschen seine B&#252;cher kaufen. Der hat gut reden, kann man jetzt sagen: Coelho hat den Durchbruch l&#228;ngst geschafft und seine Sch&#228;fchen finanziell ins Trockene gebracht. Aber wie wurde er ber&#252;hmt? Indem er gute B&#252;cher geschrieben hat, die die Menschen ber&#252;hrt haben. Damals waren es Verlage, die er darauf aufmerksam machen musste und ihn dann mit ihrer Marketingmaschinerie hoch gebracht haben. Heute ist die Marketingmaschinerie das Internet, und es sind soziale Kan&#228;le wie Facebook, Google Plus oder eben Pinterest und Tumblr. Der Autor John Green hat es <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/01/social-media-manovriert-autor-auf-platz-1-der-bestsellerliste-buch-erscheint-im-mai-2012/" target="_blank">dank Social Media gut ein Jahr vor Verkaufsstart</a> seines neuen Buches auf die Bestsellerlisten geschafft.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25304" title="PauloCoelho" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PauloCoelho.jpg" alt="" width="500" height="293" /><br />
<small>Autor Paulo Coelho: &#8220;Klaut meine Texte und verbreitet sie millionenfach.&#8221;</small></p>
<p>Sagen wir es doch so, wie es ist: In Social-Media-Kan&#228;len werden nach heutigem Recht millionenfach Urheberrechtsverst&#246;&#223;e begangen. Das ist Alltag, das ist eine Tatsache. Es gibt zwei Wege, wie man darauf reagieren kann: 1. Man lehnt das ab, verlangt, dass alles so bleibt, wie es gestern war, und w&#228;hlt den Rechtsweg. Der am Freitag <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/20/ein-paar-gedanken-zum-ende-von-megaupload/" target="_blank">verhaftete MegaUpload-Chef Kim Schmitz</a> hat den Leuten aber nur gegeben, was sie wollten: Das Unternehmen erwirtschaftete <a href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/kim-schmitz-wollte-er-mit-megaupload-die-boerse" target="_blank">einen Gewinn in H&#246;he von 175 Millionen US-Dollar</a> seit 2005; die Filmindustrie beziffert den Umsatzverlust auf 500 Millionen Dollar. Das ist nichts anderes als das Geld, das die Studios verloren haben, weil sie MegaUpload au&#223;erhalb der USA nicht mit einem eigenen Angebot konterten.</p>
<p><strong>Einbetten als Zukunft</strong></p>
<p>Also k&#246;nnte es sich lohnen, 2. mit Zuspruch zu reagieren. Wie ein faires, k&#252;nftiges Urheberrechtsmodell aussehen k&#246;nnte, zeigen Dienste wie Tumblr. Mit ihnen l&#228;sst sich alles kuratieren, was man im Web findet: Texte, Audios, Videos, Bilder. Wenn man etwas verlinkt, wird aber stets ein Link zur Originalquelle gesetzt. Und das ist ein ganzes St&#252;ck fairer, als wenn etwa Blogs Fremdmaterial posten und daf&#252;r selbst geflattert, geliket oder geretweetet werden. Wenn alle Bef&#252;rwortungen beim richtigen Empf&#228;nger ankommen, kann der sich daraus vermarkten. Die Cartoonisten <a href="http://theoatmeal.com/" target="_blank">The Oatmeal</a> oder Joscha Sauer (<a href="http://nichtlustig.de/">NichtLustig</a>) etwa verbreiten ihre Werke frei und millionenfach im Netz. Geld verdienen sie unter anderem mit B&#252;chern, auf die die Fans durch ihre Social-Media-Ma&#223;nahmen erst aufmerksam werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25305" title="NichtLustig" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/NichtLustig.jpg" alt="" width="500" height="264" /><br />
<small>NichtLustig.de: Jeden Tag ein kostenloser Cartoon, Einnahmen &#252;ber den Online-Shop</small></p>
<p>Wie ein faires, neues Urhebermodell aussehen k&#246;nnte? Das Zauberwort hei&#223;t: Einbetten, aber in einer besseren Form als bisher. Von jedem Blogger etwa mit YouTube-Videos dutzendfach durchexerziert: Man bindet ein Video auf seiner Seite ein. Die Flattrs, +1s, Likes, Retweets und vor allem Werbeeinnahmen erh&#228;lt in einer idealen Welt aber der Urheber. Und der h&#228;tte pl&#246;tzlich ein gro&#223;es Interesse daran, dass seine Werke so viel wie m&#246;glich geteilt und weiterverwendet w&#252;rden. Das w&#228;re unbestreitbar fair, aber ich sehe noch keinen Dienst, der eine solche M&#246;glichkeit anbietet. Pinterest und Tumblr sind hier schon am Weitesten. Auch die Share-Funktion von Google Plus oder Facebook zeigt dorthin.</p>
<p><strong>Neue Modelle sind gefragt</strong></p>
<p>Die Frage aller Fragen: W&#252;rde es mir schmecken, wenn jemand alle meine Texte eins zu eins kopiert und auf seine Seite packt? Wenn jeder wei&#223;, dass die Texte von mir sind und ich damit Geld verdiene, dann sage ich ganz klar: nur zu.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/mach-deinen-kostenlosen-dienst-attraktiv-dann-zahlen-die-nutzer-freiwillig/" target="_blank">Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv</a>, dann zahlen die Nutzer freiwillig&#8221;, schrieb ich an dieser Stelle vor rund einem Monat in Hinblick auf die Dienste <a href="http://evernote.com/" target="_blank">Evernote</a> und <a href="http://instagr.am/">Instagram</a>. Das w&#228;re ein Modell, das die Filmstudios in den USA bereits anbieten, aber leider eben auch fast nur dort: <a href="http://hulu.com/" target="_blank">Hulu</a> f&#252;r aktuelle Serienhighlights, Hulu Plus als Premiumangebot f&#252;r &#228;ltere Serien. G&#228;be es so ein Angebot weltweit, h&#228;tte ein teils kostenpflichtiger Dienst wie MegaVideo keine Chance gehabt. SOPA war darauf ausgelegt, derartige Dienste aus dem Ausland zu blocken. W&#228;ren die Studios clever, w&#252;rden sie nicht weiterhin auf SOPA pochen, sondern die Verwertungskette international aufbohren. Aus Gespr&#228;chen erfuhr ich, dass Anbietern hier immer noch viele Steine in den Weg gelegt werden. Und das ist schwer zu verstehen.</p>
<p>Kurzfassung dieser Textw&#252;ste (<strong>tl;dr</strong>): Social Sharing ist beliebter Alltag, aber das Urheberrecht wird so schnell keiner zum Wohle der Nutzer &#228;ndern. Also ist es Aufgabe der Technik, den Widerspruch zu l&#246;sen. Das Einbetten von Content k&#246;nnte eine Teill&#246;sung sein.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Ein paar Gedanken zum Ende von MegaUpload</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/20/ein-paar-gedanken-zum-ende-von-megaupload/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst gestern noch hatte ich diesen bizarren Song im Ohr, f&#252;r den der exzentrische Deutsche Kim Schmitz alias Kim Dotcom verschiedene K&#252;nstler der Entertainment-Szene gewonnen hat: Mega, MegaUpload. Wenige Stunden sp&#228;ter wurde Schmitz zusammen mit drei seiner Mitarbeiter im Auftrag der US-Beh&#246;rden festgenommen &#8211; auf seinem Anwesen in Neuseeland. Sein Unternehmen Mega hat seinen Sitz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MegaUploadSong.jpg" alt="MegaUpload-Song" /></p>
<p>Erst gestern noch hatte ich diesen bizarren Song im Ohr, f&#252;r den der exzentrische Deutsche Kim Schmitz alias Kim Dotcom verschiedene K&#252;nstler der Entertainment-Szene gewonnen hat: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/bizarrer-megaupload-song-prominente-brechen-eine-lanze-fur-die-verruchte-plattform/">Mega, MegaUpload</a>. Wenige Stunden sp&#228;ter wurde Schmitz zusammen mit drei seiner Mitarbeiter im Auftrag der US-Beh&#246;rden festgenommen &#8211; auf seinem Anwesen in Neuseeland. Sein Unternehmen Mega hat seinen Sitz in Hongkong. Schmitz selbst ist Deutsch-Finne. Sein Team bestand aus Deutschen, Niederl&#228;ndern, Slowaken, Esten. Mega ist oder &#8211; wie es nun aussieht &#8211; war ein international operierendes Unternehmen. Es bediente Freunde von Musik, Film und TV-Serien weltweit. Sogar in der &#8220;Tagesschau&#8221; berichtete man heute fr&#252;h im &#8220;Morgenmagazin&#8221; davon. Das deutet darauf hin, dass das derzeitigen Aus der Plattform viele betrifft.</p>
<p>Und doch ist es nur die halbe Wahrheit: MegaUpload sorgte laut dem Hersteller f&#252;r Sicherheitstechnik PAS f&#252;r <a href="http://gizmodo.com/5877750/megaupload-accounted-for-a-quarter-of-all-corporate-trafficmore-popular-than-dropbox">ein Viertel des Internettraffics</a>. MegaUpload-Nutzer sollen via PayPal mehr als 110 Millionen US-Dollar an den Dienst &#252;berwiesen haben. 60 Bankkonten lie&#223; das FBI gestern schlie&#223;en. Schmitz soll im Jahr 2010 &#252;ber sein Mega-Imperium 42 Millionen Dollar verdient haben. Die Unterhaltungsindustrie beziffert den <a href="http://gigaom.com/2012/01/19/megaupload-indictment/">Gesamtschaden, der ihr durch Mega entstanden ist</a> auf rund 500 Milionen Dollar. </p>
<p>Und mit Verlaub: Daran ist sie nicht unschuldig. Mein Mitgef&#252;hl mit den Nutzern illegaler Musikdownloads ist im vergangenen Jahr gegen null gesunken, seit sich jeder f&#252;r <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/15/musikabo-flut-ihr-habt-die-wahl/">5 Euro eine Flatrate</a> ins Haus holen kann. Beim Thema Video aber sind wir noch lange nicht so weit. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis liebt jeder TV-Serien, guckt gerne mehrere Folgen hintereinander, will aber nicht ein paar Jahre darauf warten, bis sie schlecht synchronisiert ins deutsche Fernsehen kommen. Man will sie sofort nach der Erstausstrahlung im US-Fernsehen. Und viele, mit denen ich dar&#252;ber sprach, w&#228;ren bereit, einen angemessenen Preis daf&#252;r zu bezahlen. Von einigen wenigen L&#228;ndern abgesehen, gibt es ein solches Angebot bisher aber nicht. Mega hat ein Angebot daf&#252;r geschaffen und war deswegen so beliebt. Es wird eine der gro&#223;en Herausforderungen f&#252;r die Entertainmentbranche in diesem Jahr sein, ein legales Angebot in m&#246;glichst viele L&#228;nder nachzureichen, wie es <a href="http://www.hulu.com/">Hulu</a> in den USA bietet.</p>
<p>Schmitz bekundete, mit Mega ein modernes Modell gefunden zu haben, um den Menschen die Inhalte anzubieten, die sie wollen, und K&#252;nstler trotzdem fair zu entlohnen. Dabei verga&#223; er offenbar, in die Verwertungskette auch die Unterhaltungsindustrie mit einzubeziehen, die nun erbarmungslos zur&#252;ckschl&#228;gt. Geld lie&#223; sich damit f&#252;r Kim und Co. offenbar auf jeden Fall verdienen: Die Beh&#246;rden beschlagnahmten unter dem Mega-Team gestern <a href="http://venturebeat.com/2012/01/19/megaupload-indictment/">15 Mercedes&#8217;, einen Lamborghini</a>, einen Rolls Royce und einen Maserati. Schmitz und seinen Gehilfen drohen bis zu 20 Jahren Haft. <a href="http://winfuture.de/news,67692.html">Anonymous r&#228;chte die Abschaltung von MegaVideo</a> gestern prompt mit einer konzentrierten Attacke auf das FBI, die US-Unterhaltungsindustrie, das Justizministerium und die Rechteverwerter.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>SOPA-Protest in Zahlen: Revolution&#228;r Mark Zuckerberg</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/sopa-protest-in-zahlen-revolutionar-mark-zuckerberg/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/sopa-protest-in-zahlen-revolutionar-mark-zuckerberg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, da k&#228;mpft das ganze Web f&#252;r die Freiheit des Internets. Und hat damit Erfolg. Auch wenn der Kampf noch nicht ausgestanden ist: Die SOPA-Front br&#246;ckelt, einstige Bef&#252;rworter des Gesetzes ziehen sich zur&#252;ck. Ein paar Zahlen zu einer der gr&#246;&#223;ten Aktionen f&#252;r die Freiheit des Netzes am gestrigen SOPA Blackout Day: Laut der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Google21.jpg" alt="" title="Google2" width="500" height="284" class="alignnone size-full wp-image-25248" /></p>
<p>Es gibt Tage, da k&#228;mpft das ganze Web f&#252;r die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/18/sopa-so-protestiert-das-web/">Freiheit des Internets</a>. Und hat damit Erfolg. Auch wenn der Kampf noch nicht ausgestanden ist: Die SOPA-Front br&#246;ckelt, einstige Bef&#252;rworter des Gesetzes ziehen sich zur&#252;ck. Ein paar Zahlen zu einer der gr&#246;&#223;ten Aktionen f&#252;r die Freiheit des Netzes am gestrigen SOPA Blackout Day:</p>
<ul>
<li>Laut der &#8220;<a target="_blank" href="http://latimesblogs.latimes.com/technology/2012/01/google-anti-sopa-petition.html">Los Angeles Times</a>&#8221; unterzeichneten gestern nicht weniger als 4,5 Millionen Menschen eine Petition gegen SOPA.</li>
<li>Die politische Stiftung Avaaz meldet seit dem Start einer vergleichbaren Aktion im November vor allem gestern immerhin <a target="_blank" href="http://www.avaaz.org/en/save_the_internet_us_a/?cl=1399376004&#038;v=11183">1,6 Millionen Unterschriften</a> f&#252;r eine Petition gegen SOPA.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die beiden Aktionsportale <a target="_blank" href="http://sopastrike.com/">SOPAStrike</a> und <a href="http://americancensorship.org/">AmericanCensorship</a> haben nach eigenen Angaben Menschen zu 350.000 E-Mails an Kongressabgeordnete mobilisiert. </li>
<li>25.000 WordPress-Blogger haben ihre Seite &#252;ber ein Plugin gestern komplett verdunkelt, 12.500 ein Stop-Censorship-Symbol eingebunden. </li>
<li>&#220;ber 7.000 mehr oder weniger bekannte Websites haben sich gestern <a target="_blank" href="http://www.pcwelt.de/news/Mozilla-Google-Co-Ueber-7000-Websites-beteiligen-sich-an-Anti-Zensur-Aktion-im-Web-4439590.html">an Blackout-Aktionen</a> beteiligt.</li>
<li>Twitter selbst verk&#252;ndet, dass zwischen Mitternacht und 16 Uhr nachmittags New Yorker Zeit gestern mehr als <a target="_blank" href="https://twitter.com/#!/twitter/status/159796576569655296">2,4 Millionen Tweets mit dem Hashtag #SOPA</a> verschickt wurden. Hochgerechnet d&#252;rften damit gestern gut 4 Millionen Tweets mit dem Hashtag gesendet worden sein, wenn man annimmt, dass die Menschen abends deutlich mehr twittern als in den fr&#252;hen Morgenstunden.</li>
<li>Obwohl geschw&#228;rzt, verzeichnete die <a target="_blank" href="http://mashable.com/2012/01/18/wikipedia-sopa-traffic/">englischsprachige Wikipedia</a> gestern ein h&#246;heres Besucheraufkommen als an regul&#228;ren Tagen. Der einzige Beitrag, der &#252;ber den herk&#246;mmlichen Weg erreichbar war, war der Artikel des Tages &#252;ber den englischen <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nick_Drake">Singer-Songwriter Nick Drake</a>.</li>
<li>Etwas entt&#228;uschend bei all dem: Die offizielle Facebook-Seite &#8220;<a target="_blank" href="http://www.facebook.com/AntiSOPA?sk=wall&#038;filter=2">Against the Stop Online Piracy Act</a>&#8221; gef&#228;llt bis heute nur rund 75.000 Menschen.</li>
<li>Heimlicher Held der Anti-SOPA-Bewegung wurde Facebook-Gr&#252;nder Mark Zuckerberg. Seine <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/zuck/posts/10100210345757211">Statusmeldung gegen SOPA</a> m&#246;gen inzwischen innerhalb von nur 18 Stunden 478.000 Nutzer; sie wurde 90.000 Mal geteilt. Selbst <a target="_blank" href="https://twitter.com/#!/finkd/status/159700472020733952">auf Twitter ver&#246;ffentlichte Zuckerberg</a> seinen ersten Tweet seit M&#228;rz 2009.</li>
<li>Lustige Randanekdote: Die Piratenpartei k&#252;ndigte am Vortag an, die eigene Website den ganzen Tag lang schwarz zu schalten, verpennte dann aber den Protest bis zum sp&#228;ten Vormittag. Die <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/sopa-und-pipa-piraten-verschlafen-den-protest-tollewurst-1.1260880">S&#252;ddeutsche fand&#8217;s lustig</a> &#8211; die Piraten selber auch.</li>
</ul>
<p>Hat all der Protest eigentlich was genutzt? Klare Antwort: ja! <a target="_blank" href="http://www.tagesschau.de/ausland/sopapipa100.html">Zahlreiche Medien</a> melden, dass nun einige <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810010,00.html">US-Kongressabgeordnete umschwenken</a> oder zumindest Nachbesserungen am Gesetzesentwurf verlangen. <a target="_blank" href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2012/01/pipa-support-collapses-with-13-new-opponents-in-senate.ars">Nach und nach</a> knickten gestern immer mehr von ihnen ein. Der &#8220;Business Insider&#8221; spricht von <a target="_blank" href="http://www.businessinsider.com/18-new-senators-oppose-pipa-after-yesterdays-protests-2012-1">26 neuen Abgeordneten, die SOPA ablehnen</a>; 7 davon waren zuvor SOPA-Berf&#252;rworter, der Rest war unentschlossen. </p>
<p>Um jetzt auf Nummer Sicher zu gehen, hat sich die Aktion &#8220;<a target="_blank" href="http://www.wethelobby.com/">We the Lobby</a>&#8221; gegr&#252;ndet, die bis Mitte Februar 10.000 US-Dollar &#252;ber eine Crowdfunding-Website sammeln will. 6.000 Dollar sind bereits zusammengekommen. Die Gruppe will mit dem Geld einen Lobbyisten anheuern &#8211; um die Abgeordneten in einer Sprache zu erreichen, die sie verstehen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grooveshark stellt den Zugriff aus Deutschland ein, beschuldigt die GEMA [Updates]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/18/grooveshark-stellt-den-zugriff-aus-deutschland-ein-beschuldigt-die-gema/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Grooveshark]]></category>

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		<description><![CDATA[Updates im Text Das Angebot des Musikdienstes Grooveshark ist heute in Deutschland nicht mehr zu erreichen. Das hat nichts mit SOPA zu tun, sondern nach Auskunft der Betreiber mit zu hohen Betriebskosten. Schuld sei die GEMA, und wenn man das beklagen wolle, solle man eine h&#246;fliche Nachricht dorthin schicken, hei&#223;t es derzeit auf der Grooveshark-Website. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GroovesharkDeutschland.jpg" alt="" title="GroovesharkDeutschland" width="499" height="233" class="aligncenter size-full wp-image-25229" /></p>
<p><em><strong>Updates im Text</strong></em></p>
<p>Das Angebot des Musikdienstes <a target="_blank" href="http://grooveshark.com/">Grooveshark</a> ist heute in Deutschland <a target="_blank" href="http://stadt-bremerhaven.de/grooveshark-aus-deutschland-nicht-erreichbar/">nicht mehr zu erreichen</a>. Das hat nichts mit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/18/sopa-so-protestiert-das-web/">SOPA</a> zu tun, sondern nach Auskunft der Betreiber mit zu hohen Betriebskosten. Schuld sei die <a target="_blank" href="https://www.gema.de/">GEMA</a>, und wenn man das beklagen wolle, solle man eine h&#246;fliche Nachricht dorthin schicken, hei&#223;t es derzeit auf der Grooveshark-Website. Die dort angegebene Adresse und Telefonnummer verweist &#8211; etwas &#252;berraschend, weil nicht n&#228;her gekennzeichnet &#8211; ebenfalls auf die GEMA. </p>
<p>Eine GEMA-Sprecherin, die ich unter dieser Nummer erreichte, konnte zur Zeit keine Auskunft &#252;ber das Thema geben, k&#252;ndigte aber eine Stellungnahme in B&#228;lde an. <strong></p>
<p>[Update:]</strong> Auf der eigenen Facebook-Seite <a href="http://www.facebook.com/GEMAdialog/posts/283567128367796">bittet die GEMA um Geduld</a>, da es sich um ein sehr komplexes Thema handle. &#220;berfl&#252;ssig zu erw&#228;hnen, dass die GEMA-Hasser inzwischen dort ihren Frust abladen. <strong>[/Update]</strong> </p>
<p><strong>[2. Update]</strong> Wie Netzwertig.com <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2012/01/18/die-gema-ist-schuld-grooveshark-schliest-fur-nutzer-aus-deutschland/">in einem Update</a> erg&#228;nzt, ist Grooveshark-Betreiber Escape Media Group eine Kooperation mit Simfy eingegangen. Das erkl&#228;rt den Link zu Simfy auf der Grooveshark-Startseite, aber nicht den GEMA-feindlichen Ton. <strong>[/Update]</strong> </p>
<p><strong>[3. Update]</strong> Simfy-Pressesprecher Marcus von Husen sagte mir gerade am Telefon, mit der Erkl&#228;rung auf der Grooveshark-Startseite habe man nichts zu tun. Eine Kooperation bestehe aber in der Tat. Die betreffe jedoch nur die Empfehlung Simfys von der Grooveshark-Startseite aus. Simfy &#252;bernimmt Grooveshark nicht und auch die Abschaltung des Grooveshark-Angebots in Deutschland habe nicht direkt etwas mit der Kooperation zu tun. Hier die <a href="http://corporate.simfy.com/de/news/einzelansicht/grooveshark-and-simfy-strike-commercial-agreement/e169facd9d2f7140cbef5c7ca14fb965/#.TxbLD7u30PA.facebook">Presse-Erkl&#228;rung von Simfy</a>. <strong>[/Update]</strong></p>
<p>Meine gr&#246;&#223;te &#220;berraschung: Grooveshark hatte einen Vertrag mit der GEMA? Bislang war wenig dar&#252;ber bekannt, wie der semi-legale Musikstreaming-Service eigentlich operiert. Klar ist zumindest, dass inzwischen <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/klagen-aller-major-labels-musikindustrie-will-grooveshark-auseinander-nehmen/">alle Major Labels gegen den Betreiber</a> klagen, der sich in der Vergangenheit eher wenig um Rechte geschert hatte.</p>
<p><strong>[4. Update]</strong> Und wenn man die GEMA fragt, dann hatte man das bis heute nicht. In einer Stellungnahme weist die GEMA darauf hin, dass <a href="https://www.gema.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/presse-details/article/grooveshark.html">Grooveshark noch nie einen Vertrag mit der GEMA</a> hatte. Auch Verhandlungen habe es nie gegeben. Es habe noch nicht einmal irgend eine Form des Kontaktes gegeben. Aber die GEMA verantwortlich zu machen, zieht offenbar immer. <strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>Legal war bislang selten ein Thema f&#252;r Grooveshark</strong></p>
<p>M&#246;glicherweise hatte Grooveshark in Deutschland einen &#228;hnlichen Vertrag zum kostenlosen, werbefinanzierten Musikstreaming wie <a target="_blank" href="http://tape.tv/">Tape.TV</a> oder <a href="http://simfy.de/">Simfy</a>. Auf letzteren verweisen Grooveshark in ihrer Stellungnahme und raten ihren Nutzern, dorthin zu wechseln. Im Dezember hatte die GEMA neue Tarife f&#252;r werbefinanzierte Musikdienste eingef&#252;hrt, die vom Simfy-Chef Gerrit Schumann als zu hoch kritisiert wurden. Das d&#252;rfte einer der Gr&#252;nde sein, warum Simfy sein vormals unbegrenztes Kostenlosangebot inzwischen deutlich zur&#252;ckgefahren hat: Es gibt nurmehr nur noch <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/21/schwarzes-wochenende-fur-musikstreaming-kostenlos-ist-vorbei/">5 Freistunden im Monat</a>, wobei Songs von einigen Labels nur noch in 30-sek&#252;ndigen Ausschnitten zu h&#246;ren sind. Schumann sagte dazu Ende Dezember:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit den neuen ver&#246;ffentlichten Tarifen f&#252;r werbefinanziertes Streaming sind wir nicht zufrieden. Wir glauben nicht, dass sich auf dieser Grundlage werbefinanziertes Streaming (legal) langfristig realisieren l&#228;sst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Genau das ist aber der Punkt: Denn ob legal oder nicht, schien f&#252;r die Grooveshark-Betreiber bislang eher nebens&#228;chlich zu sein. Hatte man tats&#228;chlich einen Vertrag mit der GEMA oder wurde man jetzt erst dazu gezwungen, einen abzuschlie&#223;en? Und gibt es vielleicht auch andere Gr&#252;nde f&#252;r eine finanzielle Schieflage? Denn immerhin entsteht durch die Klagen der Musikindustrie in Form von Anwaltskosten ein weiterer hoher Posten f&#252;r die Betreiber. </p>
<p><strong>Schade um das Angebot</strong></p>
<p>Im Dezember erst hatte die GEMA neuen Tarife f&#252;r Kostenlosnutzung von einer Pauschalabgabe auf eine <a href="http://netzwertig.com/2011/12/20/gema-bitkom-einigung-gilt-auch-fur-freemium-dienste/">Per-Play-Rate umgestellt</a>. Bei intensiver Nutzung w&#252;rden dabei 0,31 Cent oder 0,6 Cent je gestreamtem Song f&#228;llig. Auf meine Nachfrage bei Simfy, welche Preise f&#252;r die Betreiber wirtschaftlich seien, erhielt ich von Schumann kurz vor Weihnachten die Antwort: &#8220;Eine Per-Play-Rate von 0,15 Cent bis 0,20 Cent w&#228;re im internationalen Vergleich angemessen.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GEMA2.jpg" alt="" title="GEMA2" width="500" height="286" class="aligncenter size-full wp-image-25230" /></p>
<p>Sah es zun&#228;chst so aus, als w&#252;rden die Rechteverwerter <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/20/musikdinosaurier-gema-im-einigungsfieber-rabatte-fur-alle-auser-youtube/">Musikstreaming-Diensten insgesamt entgegen</a> kommen, k&#246;nnte das m&#246;glicherweise nur f&#252;r Bezahlangebote gegolten haben, die derzeit <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/15/musikabo-flut-ihr-habt-die-wahl/">wie Pilze aus dem Boden schie&#223;en</a>. Kostenloses Musikstreaming, werbefinanziert und legal, scheint ein schwieriges Unterfangen zu sein. Auch f&#252;r den <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/12/rdio-startet-in-deutschland/">neuen Dienst Rdio</a>, der angek&#252;ndigt hatte, ein solches Angebot aufbauen zu wollen.  </p>
<p>F&#252;r registrierte Nutzer ist <a target="_blank" href="http://groovebackup.com/?lang=de">Grooveshark noch zu erreichen</a>. Sie werden gebeten, ihre Musik zu exportieren. Was den Dienst selbst anbelangt: Schade drum. Denn technisch gesehen hat mir Grooveshark immer am meisten Spa&#223; gemacht: Ohne Registrierung auf die Seite, die gew&#252;nschte Musik suchen und fertig. Tempor&#228;r gibt es Workarounds wie die <a target="_blank" href="http://stadt-bremerhaven.de/grooveshark-in-deutschland-nutzen-so-geht-es/">Browsererweiterung Stealthy</a>. Langfristig aber d&#252;rfte das der Anfang vom Ende des Angebots gewesen sein. </p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nordkorea des Internets: Wei&#223;russland verbannt ausl&#228;ndische Websites</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/03/nordkorea-des-internets-weisrussland-verbannt-auslandische-websites/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat geahnt, dass die Zeit der Diktatoren so schnell noch nicht vorbei sein w&#252;rde, blo&#223; weil der &#8220;Geliebte F&#252;hrer&#8221; Nordkoreas j&#252;ngst das Zeitliche gesegnet hat. Und erschreckenderweise finden sich Diktaturen und solche, die es werden wollen, zuletzt auch direkt vor unserer Haust&#252;r. Das neue Grundgesetz Ungarns etwa schr&#228;nkt die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wei&#223;russland.jpg" alt="" title="Wei&#223;russland" width="250" height="248" class="alignright size-full wp-image-25060" />Man hat geahnt, dass die Zeit der Diktatoren so schnell noch nicht vorbei sein w&#252;rde, blo&#223; weil der <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/auf-maos-spuren-kim-jong-il-dropping-the-bass/">&#8220;Geliebte F&#252;hrer&#8221; Nordkoreas</a> j&#252;ngst das Zeitliche gesegnet hat. Und erschreckenderweise finden sich Diktaturen und solche, die es werden wollen, zuletzt auch direkt vor unserer Haust&#252;r. Das <a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ungarn-zehntausende-protestieren-gegen-neue-verfassung-11589673.html">neue Grundgesetz Ungarns</a> etwa schr&#228;nkt die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ein und verl&#228;ngert die Legislaturperioden der amtierenden Amtstr&#228;ger. Die Meinungsfreiheit wird deutlich beschr&#228;nkt.</p>
<p>Und auch Wei&#223;russland setzt noch einmal einen drauf: Unternehmen und Gesch&#228;ftsleute der &#8220;<a target="_blank" href="http://torrentfreak.com/belarus-bans-browsing-of-all-foreign-websites-120103/">letzten Diktatur Europas</a>&#8221; d&#252;rfen ab Freitag f&#252;r Webservices wie Zahlungs- und Mailverkehr nur noch inl&#228;ndische Websites aufsuchen. Finanzgesch&#228;fte, die &#252;ber ausl&#228;ndische Websites abgewickelt werden, gelten als nicht rechtsg&#252;ltig und werden unter Strafe gestellt. Internetcafés und Internet-Service-Provider d&#252;rfen ihren Kunden das Aufsuchen ausl&#228;ndischer Websites nicht mehr gestatten. Widerrechtliches Verhalten m&#252;ssen sie den Beh&#246;rden melden. Polizei, Geheimpolizei und Steuerbeh&#246;rden d&#252;rfen den Internetverkehr &#252;berwachen und Verst&#246;&#223;e ahnden. </p>
<p><strong>Ausl&#228;ndische Online-H&#228;ndler w&#252;rden Anschl&#252;sse aus Belarus blocken</strong></p>
<p>Zus&#228;tzlich darf die Regierung eigene Sperrlisten f&#252;r Websites mit &#8220;politisch extremem&#8221; oder pornographischem Inhalt erstellen. Was nach einem schlechten Witz klingt, wird ab Freitag tats&#228;chlich Realit&#228;t: Wei&#223;russland kapselt sich vom Internet ab. Nutzer, die gegen die Regelungen versto&#223;en, werden mit einer Strafe in H&#246;he von umgerechnet rund 100 Euro belegt. Das Gesetz d&#252;rfte aber noch deutlich weiter reichende Folgen haben, wie <a target="_blank" href="http://www.loc.gov/lawweb/servlet/lloc_news?disp3_l205402929_text">Peter Roudik von &#8220;Library of Congress&#8221;</a> in der Originalmeldung beschreibt: Weil Gesch&#228;fte mit ausl&#228;ndischen Websites unter Strafe stehen, k&#246;nnten H&#228;ndler wie Amazon wei&#223;russische Internetanschl&#252;sse blockieren, um Strafen aus Minsk zu umgehen. Anders ausgedr&#252;ckt: Wei&#223;russland wird unter seinem Diktator Alexander Lukaschenko zum Nordkorea des Internets.   </p>
<p>Wenn ich also einmal die netzpolitischen Ereignisse dieser Woche zusammenfassen darf: Wei&#223;russland zieht sich aus dem weltweiten Web zur&#252;ck, Ungarn beschr&#228;nkt die Meinungsfreiheit, in &#196;gypten kommen die <a target="_blank" href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/423596_In-Aegypten-knallen-die-Korken-doch-die-Party-ist-vorbei.html">Islamisten in die Regierung</a>, in den USA ist <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/rapsong-sopa-capabana-kann-die-internetzensur-noch-gestoppt-werden/">das geplante Gesetz SOPA</a> noch nicht vom Tisch, das eine Internetzensur bedeuten w&#252;rde. Und in Deutschland trommelt die Regierungspartei CSU wieder laut <a target="_blank" href="http://www.computerbase.de/news/2012-01/csu-macht-druck-wegen-vorratsdatenspeicherung/">f&#252;r die Vorratsdatenspeicherung</a>. Toll, wirklich toll. Wer gedacht hatte, dass sich im Jahre 2012 die Vernunft langsam durchsetzen w&#252;rde, der hat sich wohl get&#228;uscht.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rapsong &#8220;SOPA Capabana&#8221;: Kann die Internetzensur noch gestoppt werden?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/rapsong-sopa-capabana-kann-die-internetzensur-noch-gestoppt-werden/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/rapsong-sopa-capabana-kann-die-internetzensur-noch-gestoppt-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie war das damals, als das Internet noch frei war?&#8221;, fragte sich unter anderem Rapper Dan Bull, als er mit Hilfe Dutzender Internetnutzer ein Musikvideo gegen SOPA drehte. &#8220;SOPA Cabana&#8221; ist nur eine von vielen Aktionen gegen den Gesetzesentwurf &#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; in den USA, den Bef&#252;rworter eines freien Internets derzeit stark kritisieren. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SOPACabana.jpg" alt="" title="SOPACabana" width="500" height="319" class="alignnone size-full wp-image-24991" /></p>
<p>&#8220;Wie war das damals, als das Internet noch frei war?&#8221;, fragte sich unter anderem <a target="_blank" href="http://itsdanbull.com/">Rapper Dan Bull</a>, als er mit Hilfe Dutzender Internetnutzer ein Musikvideo gegen SOPA drehte. &#8220;SOPA Cabana&#8221; ist nur eine von vielen Aktionen gegen den Gesetzesentwurf &#8220;<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SOPA">Stop Online Piracy Act</a>&#8221; in den USA, den <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,804172,00.html">Bef&#252;rworter eines freien Internets</a> derzeit stark kritisieren. Beim <a target="_blank" href="http://torrentfreak.com/sopa-will-mean-the-end-of-reddit-says-general-manager-111219/">Social-Bookmarking-Dienst Reddit</a> glaubt man nicht daran, dass man weiter w&#252;rde existieren k&#246;nnen, sollte SOPA in Kraft treten. </p>
<p>Das Dokumenten- und Pr&#228;sentations-YouTube <a target="_blank" href="http://scribd.com/">Scribd</a> warnt vor SOPA, indem es <a target="_blank" href="http://venturebeat.com/2011/12/21/scribd-sopa/">eine Milliarde seiner Dokumente</a> Schritt f&#252;r Schritt offline nimmt. <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,804172,00.html">Webpers&#246;nlichkeiten</a> wie Google-Gr&#252;nder Sergey Brin und Wikimedia-Chef Jimmy Wales warnen ebenfalls vor den massiven Nachteilen, die das geplante Gesetz mit sich bringen w&#252;rde. W&#228;hrend Bef&#252;rworter vorgeben, das Urheberrecht st&#228;rken zu wollen, sehen Kritiker ein Ende der Meinungs- und Redefreiheit im Internet kommen. </p>
<p><strong>Seitensperrungen wie in China</strong></p>
<p>SOPA w&#252;rde dem US-Justizministerium und Urhebern das Recht geben, per Gerichtsbeschluss Online-Zahlsystemen und Werbenetzwerken Gesch&#228;fte mit Websites zu verbieten, die der Urheberrechtsverletzung bezichtigt werden. Suchmaschinen k&#246;nnte untersagt werden, auf solche Seiten zu verlinken; von Internetserviceprovidern (ISPs) w&#252;rde verlangt werden, den Zugang zu solchen Sites zu sperren und das Netz selbst auf solche Angebote hin zu &#252;berwachen. </p>
<p>Dann k&#246;nnte, &#228;hnlich wie in China, die Nutzung ganzer Contentplattformen wie Dailymotion gesperrt werden. Nachdem es zun&#228;chst so aussah, als w&#252;rde SOPA schnell durch die Instanzen gepeitscht, formierte sich in den letzten Tagen Widerstand und eine Anh&#246;rung wurde auf Anfang 2012 vertagt. Proteste wie die von Brown k&#246;nnten dazu beigetragen haben. Aber noch ist der Entwurf noch lange nicht vom Tisch. Es d&#252;rfte ein z&#228;her Kampf werden, der an den lauten Protest aus dem Netz gegen die geplanten <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/18/das-zensursula-lehrstueck-entwoehnung-von-der-demokratie/">Netzsperren gegen kinderpornografische Websites</a> in Deutschland im Jahr 2009 erinnert. </p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1w6GtwOvnWM?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1w6GtwOvnWM?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Musikdinosaurier Gema im Einigungsfieber: Rabatte f&#252;r alle &#8211; au&#223;er YouTube</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Music on Demand]]></category>
		<category><![CDATA[Musikabo]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Wof&#252;r wird das Technik-Jahr 2011 in Erinnerung bleiben? Tablets, Steve Jobs, Google Plus, Datenschutz? Ziemlich sicher. Aber abseits von den genannten gab es vor allem ein Thema, das uns auf Basic Thinking auf Trab gehalten hat. Denn abseits der Social Networks, Smartphones und Patentkriege vollzog sich nichts weniger als eine Revolution: Musikabos sind da, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Gema.jpg" alt="" title="Gema" width="501" height="301" class="alignnone size-full wp-image-24949" /><br clear="all"></p>
<p>Wof&#252;r wird das Technik-Jahr 2011 in Erinnerung bleiben? Tablets, Steve Jobs, Google Plus, Datenschutz? Ziemlich sicher. Aber abseits von den genannten gab es vor allem ein Thema, das uns auf Basic Thinking auf Trab gehalten hat. Denn abseits der Social Networks, Smartphones und Patentkriege vollzog sich nichts weniger als eine Revolution: Musikabos sind da, mit der Musik aller Major Labels, und die Industrie hat ihre Scheu vor dem Internet und ihre Angst vor Raubkopien endg&#252;ltig abgelegt. 2011 war ein Festival f&#252;r das Thema Online-Musik, und in Deutschland kam auf den Weg, was vor Jahren noch undenkbar schien.</p>
<p>Und jetzt, offenbar als Weihnachtsgeschenk, bewegt sich sogar die Institution, die gemeinhin als Dinosaurier der Musik bekannt geworden ist: die Gema. Sie ist geplagt mit dem Schwarzen Peter, den <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/15/streit-zwischen-youtube-und-der-gema-flammt-wieder-auf-egal-wir-sind-langst-woanders/">Google ihr zugeschoben</a> hat, gebeutelt von massiven <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/22/anonymous-hackt-die-gema-website-in-deutschland-leider-nicht-verfugbar/">Angriffen durch Anonymous</a> und heimgesucht vom Zorn der Millionen wegen <a target="_blank" href="http://www.focus.de/finanzen/news/gema-kinderliedersingen-wird-gebuehrenpflichtig_aid_585144.html">geb&#252;hrenpflichtigen Kinderliedern</a>. Das war selbst den Plattenfirmen zu viel: Die Bosse von <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768816,00.html">Sony Music und Universal attackierten die Gema</a> wegen ihrer YouTube-Blockade. Jetzt will die Gema nicht l&#228;nger der B&#246;se sein und lenkt massenhaft ein. </p>
<p><strong>Alles muss raus</strong></p>
<p>Die Meldungen der vergangenen Wochen lesen sich verbl&#252;ffend. Die Gema verh&#228;lt sich pl&#246;tzlich wie ein 90-j&#228;hriger Multimilliard&#228;r, dem der Arzt offenbart hat, das er nicht mehr lange zu Leben hat. Also warum die Sch&#228;tze noch horten, auf denen man sitzt? Raus damit! </p>
<p>G&#252;nstigere Tarife f&#252;r kostenpflichtige Musik-Abos? Klar, kriegt ihr! Nur noch <a target="_blank" href="https://www.gema.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/presse-details/article/einigung-von-bitkom-und-gema-zu-online-musik.html">6 bis 9 Cent pro Song</a>, und eine Erm&#228;&#223;igung f&#252;r Bitkom-Mitglieder lege ich noch obendrauf. Songs in Download-Shops 90 statt 30 Sekunden lang probeh&#246;ren? Aber klar doch, kein Problem! Die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/apple-startet-itunes-match-in-deutschland/">iTunes-Match-Generalamnestie</a> f&#252;r Raubkopierer und einen <a target="_blank" href="https://www.gema.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/presse-details/article/itunes-match-in-deutschland-gema-schliesst-vereinbarung-mit-apple.html">Musikspeicher in der Cloud</a>? Na Logo, machen wir! Einen schm&#228;chtigen <a target="_blank" href="https://www.gema.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/presse-details/article/gema-veroeffentlicht-neue-music-on-demand-tarife.html">10-Prozent-Anteil bei werbefinanzierten Musikabos</a> f&#252;r die Industrie, die Musiker und mich selbst, w&#228;hrend ihr den ganzen Rest behaltet? Geht klar!</p>
<p><strong>Neuer Tarif gilt auch f&#252;r YouTube &#8211; theoretisch</strong></p>
<p>Mit diesen Geschenken sei nun &#8220;ein neues, reformiertes Tarifsystem f&#252;r praktisch alle Anwendungen und Gesch&#228;ftsmodelle im Bereich Music-on-Demand&#8221; auf den Weg gebracht, res&#252;miert die Gema. Und es gibt Weihnachtsgeschenke f&#252;r alle: <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/15/musikabo-flut-ihr-habt-die-wahl/">Deezer, Spotify und andere Musikabos</a> k&#246;nnen nun wieder werbefinanzierte Angebote vorlegen. <a target="_blank" href="http://tape.tv/">Tape.tv</a> kommt g&#252;nstiger an gutes Videomaterial. Simfy k&#246;nnte die werbefinanzierte <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/21/schwarzes-wochenende-fur-musikstreaming-kostenlos-ist-vorbei/">Kostenlosnutzung seines Angebots von 5 Stunden</a> wieder erh&#246;hen.  </p>
<p>Der neue Tarif gilt auch f&#252;r Video-on-Demand-Dienste &#8211; und das schlie&#223;t sogar <a href="http://youtube.com/">YouTube</a> mit ein. &#8220;Allerdings nur theoretisch&#8221;, sagte mir gerade ein Gema-Sprecher telefonisch und gibt Google den schwarzen Peter zur&#252;ck. Denn der YouTube-Inhaber habe sich den Verhandlungen bisher entzogen. Ein f&#252;r Donnerstag anberaumter, neuer Verhandlungstermin sei aufgrund der Krankheit eines Anwalts auf den 16. Februar verschoben worden. Solange werden wir wohl noch warten m&#252;ssen, auch wenn vieles darauf hin deutet, dass die beiden Parteien sich dann im Fr&#252;hjahr endlich einigen. Denn die Gema bewegt sich &#8211; in kleinen Schritten in die richtige Richtung.</p>
<p>&#8220;Ownership is dead&#8221; ist derweil ein Satz, den man in diesem Jahr h&#228;ufig vernahm, wenn es um Content ging. Besitz ist tot, Mietmodelle sind der neue Heilsbringer der Unterhaltungsindustrie. Wozu noch Songs kaufen oder illegal herunterladen, wenn man f&#252;r einen geringen Monatsbetrag zur Miete h&#246;ren kann, was man will? Der Satz d&#252;rfte in der Zukunft noch viel diskutiert werden. </p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Bizarrer MegaUpload-Song: Prominente brechen eine Lanze f&#252;r die verruchte Plattform</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Schmitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Da isser, der Ohrwurm des Tages: Prominente von Will.I.am &#252;ber Kanye West bis hin zu Snoop Dogg und Schauspieler Jamie Foxx haben einen Song f&#252;r MegaUpload aufgenommen. Der Filehoster steht unter Beschuss von RIAA und MPAA, den Verb&#228;nden der Musik- und Videoindustrie der Vereinigten Staaten. Der Vorwurf: Mit seinem Sitz au&#223;erhalb der USA stehle das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24869" title="MegaUploadSong" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MegaUploadSong.jpg" alt="" width="500" height="293" /></p>
<p>Da isser, der Ohrwurm des Tages: Prominente von Will.I.am &#252;ber Kanye West bis hin zu Snoop Dogg und Schauspieler Jamie Foxx haben einen Song f&#252;r <a href="http://megaupload.com/" target="_blank">MegaUpload</a> aufgenommen. Der Filehoster steht <a href="http://www.gizmodo.de/2011/12/12/us-prominenz-stellt-sich-hinter-megaupload.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+vnunet%2Fde%2FGizmodoge+%28Gizmodo+DE%29&amp;utm_content=Google+Reader">unter Beschuss von RIAA und MPAA</a>, den Verb&#228;nden der Musik- und Videoindustrie der Vereinigten Staaten. Der Vorwurf: Mit seinem Sitz au&#223;erhalb der USA stehle das Portal wertvolle amerikanische Inhalte, amerikanisches Kapital und koste amerikanische Arbeitspl&#228;tze und Rentenfonds f&#252;r Kreative.</p>
<p>Zu Mega geh&#246;rt etwa der Videohoster <a href="http://megavideo.com/">MegaVideo</a>, auf dem es viele TV-Serien noch vor dem offiziellen Sendestart in vielen L&#228;ndern zu sehen gibt. Der deutsche Kim Schmitz, der mutma&#223;lich hinter dem Hoster steckt, einigte sich erst Anfang November mit dem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Megaupload-legt-Copyright-Rechtsstreit-mit-Vergleich-bei-1372041.html">Erotikportal Perfect 10</a> auf einen au&#223;ergerichtlichen Vergleich. <a href="http://vimeo.com/32592166">Creative America</a> l&#228;sst in einem TV-Beitrag im November kein gutes Haar am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz">vorbestraften Schmitz</a> und gibt ihm eine gro&#223;e Mitschuld an den Verlusten der Unterhaltungsindustrie. Warum ihm K&#252;nstler jetzt die Stange halten? Weil Mega ihnen Einnahmen verschaffen will. </p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.megavideo.com/v/NFS30PZO3a8be9c502c822c070d8e42cc3e612eb" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.megavideo.com/v/NFS30PZO3a8be9c502c822c070d8e42cc3e612eb" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Universal hat nicht lange gefackelt und das Video der Stars (oben) <a href="http://www.theverge.com/2011/12/12/2629047/megaupload-music-video-pulled-universal-music-group-youtube">von YouTube entfernen lassen</a>. <strong>[Update]</strong> Daf&#252;r will MegaUpload nun <a href="http://torrentfreak.com/megaupload-to-sue-universal-joins-fight-against-sopa-111212/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+Torrentfreak+%28Torrentfreak%29&#038;utm_content=Google+Reader">gegen Universal vor Gericht</a> ziehen. <strong>[/Update]</strong> Schmitz will den Schwarzen Peter nicht auf der Hand behalten und betont, dass 87 Prozent der Fortune-500-Unternehmen einen Premium-Account bei MegaUpload h&#228;tten. Der Service eignet sich, &#228;hnlich wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/21/rapidshare-ist-changs-rauswurf-eine-absage-an-die-unterhaltungsindustrie-oder-die-nutzer/">RapidShare</a>, f&#252;r den einfachen Austausch gro&#223;er Datenmengen. Und das nutzen viele Unternehmen angeblich auch legal. Au&#223;erdem wolle Mega, dass die K&#252;nstler Tantiemen bek&#228;men, die sich aus Premiumeinnahmen von Mega und Werbung aus dem eigenen Netzwerk Megaclick decken w&#252;rden.</p>
<p>Also ein weiterer Befreiungskampf aus dem Joch der Unterhaltungsindustrie, von denen es schon so viele gab? Anders w&#228;re diesmal, dass sich die K&#252;nstler diesmal eben nicht als die Opfer, sondern als Gewinner sehen. Vielleicht ist das die Botschaft des Videos an die Industrie, neue Ideen nicht von vorne herein zu verteufeln, sondern Diensten wie MegaUpload eine Chance zu geben. Womit sie Recht haben: Dass es ganz einfach nicht funktioniert, Zuschauern beliebter TV-Serien etwas vorzuenthalten. Fans werden immer Wege finden, sich etwas zu besorgen, was es schon gibt, worauf man sie aber warten l&#228;sst. Es w&#228;re an der Zeit, diese alten Ketten aufzubrechen, auch im Sinne der Unterhaltungsindustrie.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=32592166&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=32592166&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aber dann w&#228;re da noch die Person <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz">Kim Schmitz</a>, auch bekannt als Kimble oder Kim Dotcom, die mehrfach wegen Betrugs verurteilt worden ist. Schmitz hat seine Strafen jeweils verb&#252;&#223;t. Aber kauft man ihm ab, dass es ihm um etwas anderes geht als seinen pers&#246;nlichen Reichtum? Die Stars offenbar schon. Ein erster <a href="http://soundcloud.com/keithsweaty/megaupload-ft-will-i-am-club">Remix des MegaUpload-Songs</a> ist bereits auf Soundcloud zu finden.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Apple will Verkauf von Samsungs Galaxy Tab 10.1N verbieten lassen: Und weiter geht das Spielchen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy Tab 10.1N]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berraschend kommt das jetzt nicht, aber das Spielchen wird zunehmend langweiliger. Apple will Samsung den Verkauf des Tablets Galaxy Tab 10.1N in der EU verbieten lassen, wie Dow Jones Newswire erfuhr. Es w&#228;re das dritte Tablet, das Samsung dann in Deutschland nicht mehr selbst verkaufen d&#252;rfte. Zuvor hatte Apple Verf&#252;gungen gegen das Galaxy Tab 7.7 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SamsungGalaxyTab101N.jpg" alt="" /></p>
<p>&#220;berraschend kommt das jetzt nicht, aber das Spielchen wird zunehmend langweiliger. Apple will Samsung den Verkauf des Tablets Galaxy Tab 10.1N in der EU verbieten lassen, wie <a href="http://www.nasdaq.com/aspx/stock-market-news-story.aspx?storyid=201111291341dowjonesdjonline000342&amp;title=german-court-to-hold-hearing-on-samsung-galaxy-tab-101n" target="_blank">Dow Jones Newswire</a> erfuhr. Es w&#228;re das dritte Tablet, das Samsung dann in Deutschland nicht mehr selbst verkaufen d&#252;rfte. Zuvor hatte Apple Verf&#252;gungen gegen das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/" target="_blank">Galaxy Tab 7.7</a> und das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/09/urteil-verkaufsverbot-fur-samsungs-galaxy-tab-10-1-bleibt-bestehen/" target="_blank">Galaxy Tab 10.1</a> erwirkt.</p>
<p>Das Galaxy Tab 8.9 blieb bislang von Apple unbehelligt und darf weiterhin verkauft werden. Aber gerade das Verkaufsverbot des 10.1-Zoll-Tablets war Samsung so sauer aufgesto&#223;en, dass man sich beeilt hatte, das Weihnachtsgesch&#228;ft mit einem, sagen wir mal, sehr &#228;hnlichen Tablet zu retten: dem eigens f&#252;r Deutschland aufgelegten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/17/galaxy-tab-10-1n-samsung-plagiiert-sich-selbst/" target="_blank">Galaxy Tab 10.1N</a>. </p>
<p>Selbst wenn Apple auch diesmal vor Gericht Erfolg h&#228;tte: Die Runde geht ganz klar an Samsung. Denn der Streit um das 10.1N wird erst am 22. Dezember vor dem Landgericht D&#252;sseldorf verhandelt. Samsungs Weihnachtsgesch&#228;ft w&#252;rde das also nicht mehr tangieren. Bereits zwei Tage davor trifft man sich ebenfalls in D&#252;sseldorf, diesmal vor dem Oberlandesgericht. Samsung hatte gegen die einstweilige Verf&#252;gung Protest eingelegt, die Apple gegen das erste Galaxy Tab 10.1 erwirkt hat.</p>
<p>Apple macht in beiden F&#228;llen das <a href="http://www.areamobile.de/news/20328-samsung-galaxy-tab-10-1n-apple-will-auch-verkauf-des-neuen-tablets-untersagen-lassen" target="_blank">gesch&#252;tzte Community-Design</a> geltend. Samsung soll f&#252;r das Galaxy Tab 10.1N diesmal vorgesorgt und mit seinen Patentrechtsanw&#228;lten zusammen am Design gearbeitet haben, um weitere Verkaufsverbote auszuschlie&#223;en. Das Ergebnis der Verhandlung ist noch offen. In Australien darf Samsung das Galaxy Tab 10.1 &#252;brigens wieder verkaufen. Ein Berufungsgericht hatte die einstweilige Verf&#252;gung wieder aufgehoben. Apple k&#252;ndigte aber an, notfalls <a target="_blank" href="http://www.itespresso.de/2011/11/30/samsung-darf-sein-galaxy-tab-10-1-in-australien-wieder-verkaufen/">bis vor den Obersten Gerichtshof</a> zu ziehen, um den Verkauf zu stoppen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: Samsung)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jan Delay gegen die Plattenindustrie: &#8220;Saugt weiter und lasst euch nicht erwischen!&#8221; [Update]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/24/jan-delay-gegen-die-plattenindustrie-saugt-weiter-und-lasst-euch-nicht-erwischen/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[abmahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Delay]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopien]]></category>
		<category><![CDATA[Universal]]></category>
		<category><![CDATA[Vertigo]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Udo Lindenbergs aktuellem Unplugged-Album schmettert Jan Delay zusammen mit dem alten Hasen einen bunten Mix aus &#8220;Reeperbahn&#8221; und Everlasts &#8220;What it&#8217;s like&#8221; aufs Parkett. Auf die Musikindustrie ist der Hamburger derweil weniger gut zu sprechen. Das liest sich so in einem Text, den der Musiker gestern ver&#246;ffentlichte und der sich wie ein Lauffeuer &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/30360780@N02/3735081329/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24722" title="JanDelay" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/JanDelay.jpg" alt="" width="480" height="285" /></a></p>
<p>Auf Udo Lindenbergs aktuellem Unplugged-Album schmettert Jan Delay zusammen mit dem alten Hasen einen bunten Mix aus &#8220;Reeperbahn&#8221; und Everlasts &#8220;What it&#8217;s like&#8221; aufs Parkett. Auf die Musikindustrie ist der Hamburger derweil weniger gut zu sprechen. Das liest sich so in einem Text, den der Musiker <a href="http://www.facebook.com/jandelay/posts/10150416600791602" target="_blank">gestern ver&#246;ffentlichte</a> und der sich wie ein Lauffeuer &#252;ber Facebook und Google Plus verbreitete.</p>
<p><a href="https://plus.google.com/115216050683969364926/posts/iDA4biF8vW6" target="_blank">Jan Delay kritisiert</a> darin in ungewohnt scharfer Form den Abmahnwahn gegen Raubkopierer und das Gesch&#228;ft, das sich daraus f&#252;r die Musikindustrie und zwielichtige Anw&#228;lte ergebe. Mehr noch, er fordert die Leute auf, weiterhin illegal Songs zu saugen, aber kein Peer 2 Peer dabei zu verwenden, damit man sie nicht erwischen k&#246;nne. Die K&#252;nstler, die sie selbst sch&#228;tzen, sollten die H&#246;rer hingegen unterst&#252;tzen. </p>
<p><strong>[Update, 25.11.]</strong> Delay hat sich in epischer Breite noch einmal auf Google Plus <a href="https://plus.google.com/115216050683969364926/posts/N9NpqzvgKVa">zu Wort gemeldet</a> und dort &#8211; mit Verlaub &#8211; ziemlich viel Mumpitz erz&#228;hlt. Er habe die Leute nicht dazu aufrufen wollen, sich Musik illegal zu saugen, er habe nur gemeint, sie sollten sich dabei nicht erwischen lassen. Dass sein eigenes Label auch f&#252;r ihn Kopierer abgemahnt habe, habe er nicht gewusst. Das Geld wolle er aber spenden. Ferner schl&#228;gt er alternative Einnahmem&#246;glichkeiten f&#252;r K&#252;nstler vor, wie eine Art &#8220;Musiksteuer&#8221; f&#252;r jedes Ger&#228;t, das Musik abspielen kann. (Gibt&#8217;s schon!) Ich f&#252;rchte langsam, auch wenn er mit einigen Dingen Recht hat, hat der Mann wenig Ahnung von dem, was er da erz&#228;hlt. <strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>&#8220;Das sind alles miese Schweine&#8221;</strong></p>
<p>Vernachl&#228;ssigt mal f&#252;r einen Moment alles, was ihr &#252;ber Gro&#223;- und Kleinschreibung gelernt habt und lest, was Delay im Wortlaut zu sagen hat:</p>
<blockquote><p>mal n paar harte zahlen und fakten: im letzten jahr hat es 800.000 (!) abmahnungsverfahren wg. illegalen downloads gegeben. hei&#223;t: windige anw&#228;lte besch&#228;ftigen billigl&#246;hner, die den ganzen tag nix anderes tun als ip-adressen von illegalen saugern aufzuschreiben um diese mit einem bu&#223;geldbescheid von durchschnittlich 1500 euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren zu drohen falls nicht gezahlt wird. heraus kommt das stolze s&#252;mmchen von 1,2 Milliarden (!!), welches unter den anw&#228;lten und den plattenfirmen gesplittet wird. die k&#252;nstler sehen davon nix! das sind alles miese schweine!! saugt bitte alle ruhig weiter, und lasst euch nicht erwischen! kein peer 2 peer!! und wenn es K&#252;nstler gibt, die ihr sch&#228;tzt und die sich den arsch aufrei&#223;en um gute platten zu machen: bitte supported sie!!</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-24721" title="BahnhofSoul" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/BahnhofSoul.jpg" alt="" width="250" height="250" />Unklar ist, woher Delay diese Zahlen hat. Wenn sie stimmen, muss es Insider-Wissen sein, ich konnte sie nirgendwo verifizieren. Bekannt ist auch noch nicht, was Delays Label Vertigo dazu sagt, das zu Universal geh&#246;rt. Zur Stunde geht dort niemand ans Telefon. Gleich der erste Kommentator unter Delays Google-Plus-Eintrag, Martin Weber, weist darauf hin, dass auch Delays eigene Musik im Auftrag von Universal von einer Kanzlei abgemahnt werde. Dass die <a href="http://www.dr-wachs.de/blog/2009/10/15/rasch-abmahnung-fuer-jan-delay-wir-kinder-vom-bahnhof-soul/" target="_blank">Kanzlei Rasch Nutzer abmahnt</a>, die Delays Album &#8220;Wir Kinder vom Bahnhof Soul&#8221; illegal geladen haben, ist seit 2009 bekannt. In seinem Song &#8220;<a href="http://www.songtexte.com/songtext/jan-delay/oh-jonny-33fcd025.html" target="_blank">Oh Johnny</a>&#8221; rappt Delay noch ironisch: &#8220;Ey geh ins Netz, saug dieses Lied. Von mir aus saug alle Songs, die es gibt.&#8221; Diesmal scheint er es ernster zu meinen.</p>
<p>Abmahnungen sind in der Tat eine Schande, Raubkopien aber auch. Irgendwie hatte man gehofft, dass beides <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/17/google-music-umsatzretter-oder-totengraber-fur-die-musikindustrie/" target="_blank">durch Musikabos</a> oder einer &#8220;Generalamnestie&#8221; wie Apples iTunes Match bald der Vergangenheit angeh&#246;ren w&#252;rde. Aber bis dahin ist es wohl noch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/21/schwarzes-wochenende-fur-musikstreaming-kostenlos-ist-vorbei/" target="_blank">ein weiter Weg</a>.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/30360780@N02/" target="_blank">sushiâ™¥ina</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>), Vertigo)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Du kommst hier nisch rein&#8221;: Galaxy Tab 7.0 Plus darf nicht nach Deutschland</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/09/du-kommst-hier-nisch-rein-galaxy-tab-7-0-plus-darf-nicht-nach-deutschland/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem deutschen Tablet-Markt geht es derzeit ein wenig zu, wie an der T&#252;r eines (vermeintlichen) Edel-Clubs: W&#228;hrend die einen problemlos den Eingang passieren k&#246;nnen, schiebt sich den anderen ein grimmig dreinschauender T&#252;rsteher in den Weg und macht unmissverst&#228;ndlich klar, dass jeder weitere Schritt als unfreundlicher Akt aufgefasst wird. Den in Folge einer solchen Dem&#252;tigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/samsung-galaxy-tab-7-plus1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24579" title="samsung-galaxy-tab-7-plus" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/samsung-galaxy-tab-7-plus1.jpg" alt="" width="500" height="340" /></a></p>
<p>Auf dem deutschen Tablet-Markt geht es derzeit ein wenig zu, wie an der T&#252;r eines (vermeintlichen) Edel-Clubs: W&#228;hrend die einen problemlos den Eingang passieren k&#246;nnen, schiebt sich den anderen ein grimmig dreinschauender T&#252;rsteher in den Weg und macht unmissverst&#228;ndlich klar, dass jeder weitere Schritt als unfreundlicher Akt aufgefasst wird.</p>
<p>Den in Folge einer solchen Dem&#252;tigung h&#228;ufig aufkommenden Gef&#252;hlsmix aus Scham und Ver&#228;rgerung d&#252;rfte Samsung mittlerweile so gut kennen, wie kaum ein anderer Hersteller. Nachdem bereits das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/09/urteil-verkaufsverbot-fur-samsungs-galaxy-tab-10-1-bleibt-bestehen/">Galaxy Tab 10.1 auf Betreiben Apples zumindest vorerst nicht in den hiesigen Handel gelangt</a>, wird deutschen Kunden nun auch das kleinere Galaxy Tab 7.0 Plus vorenthalten. Wie Peter Manderfeld, f&#252;r Samsung zust&#228;ndiger PR-Manager bei Weber Shandwick, gegen&#252;ber <a href="http://tabletcommunity.de/9455/samsung-galaxy-tab-7-0-plus-kommt-nicht-nach-deutschland/" target="_blank">Jakob Otto vom Blog &#8220;TabletCommunity&#8221;</a> per <a href="https://twitter.com/#!/pManderfeld/status/133874767781568512" target="_blank">Tweet-Nachricht</a> best&#228;tigte, wird der Flachrechner nicht in Deutschland erh&#228;ltlich sein. </p>
<p>Eine Begr&#252;ndung lieferte Manderfeld zwar nicht, allerdings d&#252;rfte auch hier der Geschmacksmuster-Streit zwischen Apple und Samsung die entscheidende Rolle spielen. Genaueres werden wir vermutlich sp&#228;testens dann erfahren, wenn das Verfahren ab dem 20. Dezember vor dem Oberlandesgericht D&#252;sseldorf in die n&#228;chste Runde geht.</p>
<p>Allerdings ist eines bereits jetzt klar: Das juristische Tauziehen um Form und Aussehen eines Tablet-PCs nimmt damit immer absurdere Z&#252;ge an. W&#228;hrend Galaxy Tab 10.1 und nun das Galaxy Tab 7.0 Plus in deutschen Elektronikm&#228;rkten offiziell Hausverbot haben, sind Galaxy Tab, Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Note dort normal anzutreffen. Zur Einf&#252;hrung eines weiteren Modells, des Galaxy Tab 7.7, gibt es keine offiziellen Informationen. Aber auch hier setzte Apple bekanntlich  einiges daran, den Rivalen aus Fernost auszubremsen und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/">zwang Samsung per einstweiliger Verf&#252;gung bereits dazu</a>, s&#228;mtliche Ger&#228;te dieses Typs von der diesj&#228;hrigen IFA zu verbannen.</p>
<p>Ich wei&#223; ja nicht, wie es euch geht, aber mir f&#228;llt es schwer, zu verstehen, warum ein Galaxy Tab 10.1 in dem einen Land verboten wird, wenige hundert Kilometer weiter aber ungest&#246;rt die Auslagen zieren darf; ein Galaxy Tab 7.7 von einer Messe verschwinden muss, die vom Prinzip &#228;hnlich aufgebauten Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Note aber ungehindert verkauft werden. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs w&#228;re ein baldiges Ende des z&#228;hen Schmierentheaters jedenfalls w&#252;nschenswert. Bis es soweit ist, hilft der freundliche Online-H&#228;ndler aus &#214;sterreich aber mit Sicherheit gern weiter.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Samsung)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Italienische Wikipedia ausgeblendet, von Schlie&#223;ung bedroht [Update]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/05/italienische-wikipedia-ausgeblendet-von-schliesung-bedroht/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Berlusconi]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Updates unten: Gesetzesentwurf entsch&#228;rft, Sperrung aufgehoben Die italienischsprachige Wikipedia ist mit mehr als 845.000 Artikeln nach der englischen, deutschen und franz&#246;sichen Version die mit den meisten Artikeln. Ab heute ist sie nicht mehr zu erreichen. Die Beitr&#228;ge wurden von den Autoren ausgeblendet, die damit vor einem neuen Gesetzesentwurf in Italien warnen. Denn k&#246;nnte das Gesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WikipediaItaliano.jpg" alt="" title="WikipediaItaliano" width="500" height="323" class="alignnone size-full wp-image-24277" /><br clear="all"></p>
<p><em><strong>Updates unten</strong>: Gesetzesentwurf entsch&#228;rft, Sperrung aufgehoben<br />
</em><br />
Die <a href="http://it.wikipedia.org/">italienischsprachige Wikipedia</a> ist mit mehr als 845.000 Artikeln nach der englischen, deutschen und franz&#246;sichen Version die mit den meisten Artikeln. Ab heute ist sie nicht mehr zu erreichen. Die Beitr&#228;ge wurden von den Autoren ausgeblendet, die damit vor einem neuen Gesetzesentwurf in Italien warnen. Denn k&#246;nnte das Gesetz verabschiedet werden, w&#228;re die italienische Wikipedia nicht l&#228;nger zu betreiben.</p>
<p>Paragraph 29 des Entwurfs &#8220;DDL intercettazioni&#8221; (Abh&#246;rma&#223;nahmen), der gerade vom italienischen Parlament diskutiert wird, enth&#228;lt die Klausel, online publizierte Artikel auf Anfrage innerhalb von 48 Stunden kommentarlos zu &#8220;korrigieren&#8221;. Hier gen&#252;gt ein Antrag desjenigen, &#252;ber den geschrieben wurde. Eine &#220;berpr&#252;fung durch Dritte findet nicht statt. Damit w&#228;re eine objektive Berichterstattung nicht mehr m&#246;glich. </p>
<p><strong>Schutz des Namens besteht bereits</strong></p>
<p>Die italienische Regierung will damit den Ruf einzelner Personen st&#228;rken, woran Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi ein besonderes Interesse hat. Die Wikipedia-Autoren, die vor dem Entwurf warnen, weisen <a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Comunicato_4_ottobre_2011/de">in ihrer Mahnung</a> aber darauf hin, dass jeder italienische Staatsb&#252;rger bereits durch Artikel 595 des Strafgesetzbuches vor Diffamierungen gesch&#252;tzt sei. Weitere Gesetze in der Richtung seien also gar nicht notwendig. Die Autoren erkl&#228;ren <a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Comunicato_4_ottobre_2011/de">in ihrer Stellungnahme</a>:</p>
<blockquote><p>Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jeder, der sich durch irgendeinen Inhalt in einem Blog, einer Online-Zeitschrift oder eben auch Wikipedia angegriffen f&#252;hlt, direkt die Entfernung des Inhalts und eine dauerhafte Ver&#246;ffentlichung einer durch ihn korrigierten Fassung verf&#252;gen kann.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Die sich aus Paragraph 29 ergebende Verpflichtung, die Korrektur ohne Recht auf Diskussion und &#220;berpr&#252;fung der Inhalte ver&#246;ffentlichen zu m&#252;ssen, w&#252;rde zu einer inakzeptablen Beschneidung der Freiheit und Unabh&#228;ngigkeit der Wikipedia f&#252;hren, zur Besch&#228;digung der Prinzipien, auf denen Wikipedia steht, ja letztlich zum Ende des Projektes, wie wir es bis heute kennen.</p></blockquote>
<p>Da ist was faul im Staate Berlusconi. Die Wikipedia-Autoren haben jetzt eine <a href="http://www.petizionionline.it/petizione/salviamo-wikipedia/5179">Petition gegen den Gesetzesentwurf</a> gestartet. Zur Stunde haben ihn knapp 1.500 Menschen unterzeichnet &#8211; damit das Parlament sich damit befasst, sind nicht weniger als 500.000 notwendig.</p>
<p><strong>[Update, 6.10.]</strong> Die italienische Wikipedia ist wieder da und der Protest <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Italienische-Wikipedia-wieder-online-1356334.html">hatte offenbar Erfolg</a>: Der Gesetzesentwurf wurde entsch&#228;rft. F&#252;r eine Entwarnung ist es allerdings noch zu fr&#252;h: Das Parlament muss dem &#196;nderungsantrag erst noch zustimmen.   </p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Samsungs Leiden: Schultyrannen und hei&#223;e Mitsch&#252;lerinnen [Update]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/29/samsungs-leiden-schultyrannen-und-heise-mitschulerinnen/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/29/samsungs-leiden-schultyrannen-und-heise-mitschulerinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Ice Cream Sandwich]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;re Samsung kein Unternehmen, sondern ein Teenager, dann m&#252;sste er jeden Abend geknickt beim Sorgentelefon anrufen. Wem soll man denn blo&#223; noch trauen? Der einstige Kumpel Apple schnappt sich zwar deinen Tabak, schl&#228;gt dich aber, wenn du selbst deine Kippen mit den Mitsch&#252;lern teilst. Mit der attraktiven Mitsch&#252;lerin Google hast du eine hei&#223;e Liaison, bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pimkie_fotos/2512997167/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-24232" title="Bully" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Bully.jpg" alt="" width="250" height="234" /></a>W&#228;re Samsung kein Unternehmen, sondern ein Teenager, dann m&#252;sste er jeden Abend geknickt beim Sorgentelefon anrufen. Wem soll man denn blo&#223; noch trauen? Der einstige Kumpel Apple schnappt sich zwar <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/24/apple-und-samsung-streiten-weiter-ist-das-ipad-design-schon-jahrzehnte-alt/" target="_blank">deinen</a> Tabak, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/" target="_blank">schl&#228;gt dich aber</a>, wenn du selbst deine Kippen mit den Mitsch&#252;lern teilst. Mit der attraktiven Mitsch&#252;lerin Google hast du eine hei&#223;e Liaison, bis sie dir offenbart, dass du alleine ihr nicht genug bist und sie lieber eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/15/google-kauft-motorola-mobility-es-geht-eher-um-patente-als-um-hardware/" target="_blank">Aff&#228;re mit Motorola</a> aus der Nachbarklasse will. Und Microsoft, der Schl&#228;gertyp, der dich seit der Grundschule in jeder Pause in die Mangel nimmt, pr&#228;sentiert sich jetzt vor allen <a href="http://winfuture.de/news,65753.html" target="_blank">als dein bester Kumpel</a>. Aber nur, weil deine Mutter dir das beste Pausenbrot schmiert und du es jeden Morgen bei ihm abliefern musst.</p>
<p>Immerhin ist Google wieder hei&#223; auf dich und will jetzt mit dir auf den Abschlussball gehen. Motorola ist zwar l&#228;ngst noch nicht aus dem Rennen, aber Googles neues Ballkleid passt eben besser zu deinem schwarzen Anzug. Und dann kam gestern auch noch Schulnerd Intel auf dich zu und sagte, er f&#228;nde es &#8220;progm&#228;&#223;ig cool&#8221;, wenn du &#246;fter mal mit ihm rumhingst. Er h&#228;tte da jetzt <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/28/intel-und-samsung-stellen-tizen-vor-einen-weiteren-chancenlosen-android-konkurrenten/" target="_blank">voll das coole neue Ding</a> am Computer entwickelt, das er dir dringend zeigen muss. Damit k&#246;nntet ihr reich werden: &#8220;Hast du eigentlich n&#228;chsten Samstag schon was vor? Wie, Abschlussball?&#8221; </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24231" title="SamsungSanDiego" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SamsungSanDiego.jpg" alt="" width="500" height="320" /></p>
<p>Na ja, die harten Infos klingen so: Samsung will zusammen mit Google am 11. Oktober in San Diego voraussichtlich Android 4.0 Ice Cream Sandwich vorstellen. Eine Demo des neuen Systems, in dem Tablet-Android (Honeycomb) und Smartphone-Android (Gingerbread) verschmelzen sollen, ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h3Pb6IyFvfg" target="_blank">gestern ebenfalls aufgetaucht</a>. Software-Riese Microsoft <a href="http://gizmodo.com/5844906/like-htc-samsung-now-pays-microsoft-to-put-android-on-its-phones" target="_blank">nennt es eine Partnerschaft</a>, dass Samsung ihm jetzt Geld daf&#252;r zahlt, um Google Android zu nutzen. Einige Patente des Systems beansprucht n&#228;mlich Microsoft f&#252;r sich und nimmt von anderen bemitleidenswerten Mitsch&#252;lern wie HTC damit wom&#246;glich schon mehr Geld ein als mit dem eigenen System Windows Phone. Nein, die Teenagerzeit ist wahrlich eine komplizierte&#8230;</p>
<p>Immerhin hast du jetzt mit <a href="http://allthingsd.com/20110928/t-mobile-sides-with-samsung-in-apple-spat/" target="_blank">T-Mobile einen Verb&#252;ndeten</a>, der dir zur Seite stehen will. Und das mit Google wird auch schon irgendwie in Ordnung kommen. Und dann gehst du ja noch jeden Tag zum <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/30/samsung-stellt-bada-highend-gerat-wave-3-vor-und-was-geht-da-mit-webos/" target="_blank">Bada</a>-Training, so dass du vielleicht irgendwann stark genug bist, um Microsoft die Stirn zu bieten, mit oder ohne Pausenbrot. Das mit Apple wird aber wohl ein Streit bis zum Ende der Schulzeit werden. Hoffentlich hast du ein stabiles Elternhaus, das dir beisteht.</p>
<p><strong>[Update]</strong> Oh, und das ganze wird noch interessanter: Jetzt zickt <a target="_blank" href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/45238/0/Google-wirft-Microsoft-Erpressung-vor?utm_source=atom&#038;utm_medium=feed">Google gegen den Schultyrannen Microsoft</a>. Auch deinetwegen, aber in erster Linie nat&#252;rlich, um f&#252;r eine bessere Welt zu k&#228;mpfen. Vielleicht sollten wir eine Daily Soap daraus machen. <strong>[/Update]</strong></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/pimkie_fotos/" target="_blank">Chesi</a> unter CC-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target="_blank">BY-SA 2.0</a>)</p>
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