Kein Aufschrei? Heute beginnt die Volkszählung und der Staat will viel zu viel von euch wissen • 09.05.11
Sie kommen, sie kommen! Heute beginnt tatsächlich die Volkszählung, diesmal genannt: Zensus 2011. Und gerade in den bekannten “Aufmerksamkeits-Blogs” von Netzpolitik über Fefe bis Spreeblick ist praktisch nichts dazu zu lesen. Kein Protest, kein Aufschrei, kein Aufruf, auf die Straße zu gehen oder zumindest Türen und Fenster zu verrammeln. Also wollen zumindest wir hier ein wenig warnendes Geröll lostreten. Warum ist es diesmal so ruhig?
Zum einen wahrscheinlich, weil die abgefragten Daten nicht hochsensibel sind. Hier ein Muster des Fragebogens (PDF) der Haushaltsbefragung auf Stichprobenbasis. Es gibt keine Fragen nach dem Motto “Mit wem sinn’ se denn verheiratet?”, “Ham se jedient?” oder “Wo ham se jedient?”, aber doch einige Fragen, bei denen ich mich wiederum frage, ob der Staat das so genau wissen muss. Ob jemand, auf dessen Beschreibung ich passe, verheiratet, ledig, verwitwet oder geschieden ist, sollen die Statistiker meinetwegen wissen, wenn sich nicht nachvollziehen lässt, dass ich derjenige welche bin. Aber muss der Staat zwingend wissen, ob ich in wilder Ehe lebe (Frage 10)? Was die Behörden auch wissen wollen: Welche Schul- und Berufsbildung habe ich, oder welcher Religionsgesellschaft gehöre ich an. Letzteres muss anders als die freiwillige, verwandte Frage nach der Glaubensrichtung/Weltanschauung beantwortet werden. (weiterlesen …)





Zum Einen, weil die Kollegen von 







Da braut sich wieder was zusammen… Wie mir die Kollegen von Onlinekosten eben gesteckt haben, legt sich die Telekom mal wieder mit Sipgate an. Die beiden Unternehmen verbindet eine bewegte Vergangenheit, die im März 2008 begann, als der Magenta-Riese über die mangelhafte 


