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Archive for the ‘Sicherheit’

Tanz der Totalversager: AV-Test prüft kostenlose Sicherheitstools für Android14.11.11

Ja, ich weiß: Viele von euch haben es schon immer gewusst. Ein Antivirenprogramm auf Smartphone und Tablet-PC ist a) wirkungslos und/oder b) überflüssig und/oder c) ein so wirkungsloser wie überflüssiger Pseudoschutz. Ihr habt Recht. Zumindest weitgehend und mit Blick auf einige kostenlose Sicherheits-Tools, die sich derzeit im Android Market tummeln.

Denn das, was der Magdeburger IT-Sicherheitsdienstleister AV-Test da Ende vergangener Woche in einem Bericht mit insgesamt neun Testkandidaten veröffentlichte, stellt nahezu sämtlichen geprüften Freeware-Apps ein geradezu vernichtendes Zeugnis aus. Allerdings bekleckerten sich auch die zwei kostenpflichtigen Lösungen “F-Secure Mobile Security” (nicht im Market erhältlich; 34,95 Euro) und “Kaspersky Mobile Security” (6,95 Euro) keineswegs mit Ruhm. (weiterlesen …)

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Anonymous: Angriffe auf Facebook und mexikanisches Drogenkartell abgesagt?04.11.11


Es ist mal wieder Zeit, die Gerüchteküche zu befeuern. Es geht diesmal nicht um ein neues iPhone, Google-Phone oder sonst ein Gerät. Aber ganz sicher ist wirklich nicht, was da morgen passieren wird und ob überhaupt etwas passieren wird. Anonymous hat vor Monaten bereits angekündigt, Facebook ins Fegefeuer zu schicken. Morgen, am 5. November, soll es so weit sein. Ebenso hat Anonymous in dieser Woche einem mexikanischen Drogenkartell den Krieg erklärt.

Dann aber wurde von einigen Seiten zurückgerudert: Mashable vermutet, dass Anonymous den Angriff gegen Facebook abgeblasen hat. Auf dem Twitter-Account zum Thema sei nichts mehr los, schreibt Zachary Sniderman. Der Angriff gegen das Netzwerk ist bei Anonymous umstritten. Auch der Krieg gegen das Drogenkartell Zeta sei abgeblasen worden, schreibt der “Guardian”. Es sei fragwürdig, ob tatsächlich ein Anonymous-Mitglied in Veracruz von dem Drogenkartell entführt worden sei. (weiterlesen …)

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Ex-Knackis glauben: 78 Prozent der Einbrecher nutzen Social Media [Update]02.11.11

[Update] Im Vergleich zur Ursprungsnachricht muss hier leider zurückrudern. Die Zahlen stammen aus einer Befragung von CrimeStoppers aus dem September, wurden von Credit Sesame falsch interpretiert und von mir leider so übernommen. Richtig ist, dass die genannten 78 Prozent der Ex-Einbrecher glauben, dass andere Einbrecher Foursquare und Co. benutzen. Gleiches mit den 74 Prozent der Street-View-Einbrecher. Das ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Traue keiner Infografik, die du nicht selbst… Danke an Dirk! [/Update]

Social Burglary: Man musste ja davon ausgehen, dass der eine oder andere Einbrecher schlau genug sein würde, sich über mögliche Ziele mit Hilfe sozialer Medien zu informieren. Aber jetzt gibt es Zahlen dazu. Nicht besonders aussagekräftige allerdings: 78 Prozent von 50 befragten Ex-Einbrechern glauben, dass ihre “Kollegen” von heute sich vor einem Delikt mit Hilfe von Facebook, Twitter oder Fouraquare darüber informieren, ob der Besitzer zu Hause ist. Weitere 74 Prozent erwarten, dass auch Google Street View vor Einbrüchen zum Einsatz kommt.

Man kann also mit zusammenfassen: Soziale Medien machen das Leben leichter, auch den Einbrechern. Diese Zahlen hat Credit Sesame, ein Online-Tool für Finanzstatistiken, in einer Infografik zusammengestellt. Für eine dieser Statistiken von CrimeStoppers wurden 50 ehemalige Einbrecher über ihre Gewohnheiten, Tipps und Tricks gefragt. Dabei kamen auch die fünf größten Fehler zu Tage, die Opfer oft begehen. (weiterlesen …)

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Geldprobleme: Wiki leakt nicht mehr, will eigenes Sicherheitssystem vorstellen24.10.11

Enthüllungsplattform ohne Geld und Vertrauen: Wikileaks-Aktivisten gaben heute Nachmittag eine Pressekonferenz in London. Darin sagte der Gründer der Plattform, Julian Assange, dass man die Arbeit aufgrund von Geldproblemen vorübergehend einstellen müsse. 95 Prozent der möglichen Spendengelder würden von US-Finanzunternehmen wie PayPal, Western Union und MasterCard zurückgehalten, sagten Assange und seine rechte Hand, der isländische Enthüllungsjournalist Kristinn Hrafnsson. Bis zu 50 Millionen Euro an möglichen Spenden seien so zurückgehalten worden.

Beide sparten nicht mit Kritik an den “korrupten US-Finanzunternehmen”, die sich dem Druck der US-Regierung beugen würden. Seit der Veröffentlichung mehrerer kritischer Dokumente und Videos über die US-Regierung und das US-Militär steht Wikileaks auf der Abschussliste der USA. Wikileaks-Gründer Julian Assange befindet sich im Vereinigten Königreich unter Hausarrest, nachdem er in Schweden aufgrund einer Klage auf sexuelle Nötigung per Haftbefehl gesucht wird. (weiterlesen …)

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Mann fotografiert Tochter in Einkaufszentrum, Polizei spricht von “Terrorismus”12.10.11


Achtung, ein Boulevard-Thema, aber ein kurioses: Ein Mann hat seine kleine Tochter in einem schottischen Einkaufszentrum fotografiert. Daraufhin bestellte der Sicherheitsdienst die Polizei, die den Mann scharf anging, seine Personalien aufnahm und sich dabei auf ein Anti-Terrorismus-Gesetz berief. Die Bilder sollte er löschen. Das ganze geschah vergangenen Freitag am Eiscremestand des Braehead-Einkaufszentrums in der Nähe von Glasgow. Chris White fand es süß, wie seine Tochter Hazel auf einem der zu Sitzen umfunktionierten Motorrollern saß und nahm das Foto (oben) mit seinem Smartphone auf.

Kurz darauf kam der Sicherheitsdienst und wies White darauf hin, dass das Fotografieren in dem Einkaufszentrum verboten sei. Er solle die Fotos löschen, so die Anweisung. Doch White hatte sie bereits bei Facebook hochgeladen, was den Sicherheitsdienst dazu veranlasste, die Polizei zu rufen. Und die stellte fest, dass die Security Recht hatte, außerdem seien überall Schilder angebracht, die auf das Fotografieverbot hinwiesen. Während er seine weinende Tochter beruhigen wollte, wies einer der Beamten White harsch an, ihm gefälligst zuzuhören. Danach stellte man eine Verwarnung aus und ließ ihn laufen. Doch genug Grund, sich zu ärgern, hatte White allemal: So gründete er die Facebook-Gruppe “Boycott Braehead”, die binnen Stunden auf mehrere tausend Mitglieder anwuchs und zur Stunde fast 25.000 Mitglieder hat. (weiterlesen …)

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Anonymous hackt die Gema: “Website in Deutschland leider nicht verfügbar”22.08.11

Mindestens zwei Websites in Deutschland sind derzeit schwer bis gar nicht zu erreichen. Die des HP Stores und aktuell auch die der Gema. Anonymous steht hinter dem Hack der Gema-Website. Aktuell ist die Seite offline, zeitweilig stand dort ein Link auf eine Pastehtml-Botschaft mit dem Titel: “Leider ist diese Seite (nicht nur) in Deutschland nicht verfügbar, da sie auf ein Unternehmen verweisen könnte, für das Anonymous die erforderlichen Freiheitsrechte nicht eingeräumt hat. Das tut uns Leid. Nicht!”

Die Nachricht ahmt damit den Wortlaut der Meldung nach, die üblicherweise auf YouTube erscheint, wenn ein Video hierzulande nicht verfügbar ist. Und sie ist auch in der gleichen Optik gehalten. Auch wenn ich grundsätzlich gegen Cracks bin – man sollte sich auch anders einigen können – ist der Aktion zumindest eine gewisse Ironie nicht abzusprechen. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass die Gema mit Humor darauf reagiert. Wahrscheinlicher ist, dass man Anzeige erstattet und es zumindest von einer Seite eine Stellungnahme geben wird, in der das Wort “Terroristen” fällt. (weiterlesen …)

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Microsoft BlueHat Prize: Die nächste Sicherheitstechnik gegen 200.000 Dollar Cash04.08.11

Es gibt Dinge, die muss man offenbar mindestens einmal falsch gemacht haben, um zu wissen, wie es richtig geht. Zum Beispiel eine eigentlich simple Käsesauce/Sauce Hollandaise. Wer sie während der Zubereitung “nur nochmal kurz erhitzen” möchte, wünscht sich danach, einer der Gäste hätte diese verdammt blöde Idee im Keim erstickt, ein lautes “Halt!” vom Esstisch herübergebrüllt, den Koch zu Boden gestürzt, den Schneebesen rechtzeitig an sich gerissen. Ähnliches scheint für Sicherheitslücken in den Diensten und Programmen großer Unternehmen zu gelten. Auch Nicht-Informatiker und -Sicherheitsexperten fragen sich, warum es Hackern möglich war, beispielsweise bei Sony, Amazon und Facebook an sensible Nutzerdaten zu gelangen.

Wahrscheinlich ist es leichter, eine Sicherheitslücke aufzudecken oder auszunutzen als sie von Anfang an auszuschließen – ich weiß es nicht. Egal wie groß und geschult die Sicherheitsabteilung ist, irgendwo gibt es bestimmt noch einen Experten, der noch qualifizierter ist. Um das Potential der weltweit verteilten Manpower anzuzapfen, locken nicht nur Google und Facebook mit Belohnungen für das Auffinden von Bugs. Microsoft hat jetzt einen Sicherheitswettbewerb ins Leben gerufen, der etwas anders geartet ist.

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Kehrseite des Erfolgs: Malware-Autoren entdecken zunehmend ihre Vorliebe für Android03.08.11

Jetzt mal Hand hoch: Wer von euch hat ein Smartphone? Ich schätze mal, das ist wohl die Mehrheit. Auch wenn etwa meine Freundin ihr schickes Nokia-Klapphandy wahrscheinlich nie gegen ein noch so tolles Touchscreen-Modell eintauschen würde und in bestimmten Bereichen wie im Outdoor-Segment wohl auch künftig eher Handys die überlegene Bauform sein werden, läuft die Zeit der “Feature Phones” zumindest in unseren Breiten so langsam ab.

Bislang konnten die guten alten Handys ja immerhin im Billigsegment noch punkten. Im zweiten Quartal dieses Jahres drehte sich der Absatz nach aktuellen Zahlen des US-Marktforschers IDC aber erstmals seit zwei Jahren wieder ins Minus – vor allem in den USA, Westeuropa und Japan bleiben die klassischen Mobiltelefone immer öfter in den Regalen liegen. Eine Trendwende? Vielleicht. (weiterlesen …)

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Mutmaßlicher LulzSec-Sprecher verhaftet, Boykottaufruf gegen PayPal zeigt Erfolg28.07.11

Das Thema LulzSec hält uns in diesem Sommer ganz schön auf Trab. Damit könnte es allerdings bald vorbei sein. Könnte. Denn die Polizei hat mal wieder zugeschlagen: Scotland Yard hat den mutmaßlichen Sprecher der Gruppe gestern auf den britischen Shetland-Inseln verhaftet. Es soll sich unterschiedlichen Quellen nach um einen 18- oder 19-Jährigen handeln, der unter dem Namen Topiary aufgetreten ist. Er soll unter anderem den Twitter-Account der Gruppe betreut haben. Die Wohnung eines 17-jährigen in Lincolnshire soll im Zusammenhang mit dem gleichen Fall ebenfalls durchsucht worden, der junge Mann aber nicht verhaftet worden sein.

Wenn es denn diesmal wirklich der richtige ist, hält sich mein Mitleid in Grenzen. LulzSec haben selbst für Crackergruppen in der kurzen Zeit ihres Bestehens viel Chuzpe und Eitelkeit an den Tag gelegt und zeigten sich erst zuletzt zunehmend politisch interessiert. Bei den meisten Aktionen schien es ihnen einfach darum zu gehen, Krawall zu machen. Kurz vor der vermeldeten Festnahme hatten sich LulzSec allerdings noch am Boykottaufruf des Bezahldienstes PayPal beteiligt. Die Aktion wurde von der befreundeten Anonymous-Bewegung getragen und hat dem Unternehmen bereits Schaden zugefügt. (weiterlesen …)

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Dreist: Chinesen kopieren ganzen Apple-Store21.07.11

Das ist dreist, und doch irgendwie lustig: Clevere chinesische Geschäftsleute haben in Kunming in Südchina einen kompletten Apple Store kopiert. Das Interieur entspricht denen von Apple Stores, die Produkte sehen aus wie Apple-Produkte, die Geräte sind mit offiziellen Apple-Werbetäfelchen beworben. Selbst die Mitarbeiter tragen die für Apple-Store-Mitarbeiter typischen blauen T-Shirts. Das berichtet eine US-Amerikanerin, die seit drei Jahren in Kunming arbeitet, in ihrem Privatblog. Als die Mitarbeiter darauf aufmerksam wurden, dass sie Bilder schoss, forderten sie sie auf, das zu unterlassen. Daraufhin gab sich die Amerikanerin als Apple-Mitarbeiterin aus, die Apple-Stores in China besuche. Das Personal ließ sie dann weitere Fotos schießen. Es war offenbar der Ansicht, für einen echten Apple-Store zu arbeiten.

Apple hat in China derzeit nur vier offizielle Stores, zwei in Peking und zwei in Shanghai. In Kunming ist definitiv kein offizieller Store zu finden. Was der Blogbeitrag von “BirdAbroad” leider nicht hergab, war, ob es sich um tatsächliche Apple-Produkte oder Fälschungen handelte. Beim näheren Hinsehen entpuppten sich zumindest einige Fehler in den Details. Die Namensschilder der Mitarbeiter erhielten keine echten Namen, sondern nur die Bezeichnung “Staff”, die Wandbemalung sei nur improvisiert worden und die Bezeichnung “Apple Store” schreibt Apple normalerweise nicht unter den Apfel in seinen eigenen Stores. Weitere Bilder und den ganzen Beitragt dazu gibt es hier im Originalposting. Gleich um die Ecke des Stores, indem sie Fotos schoss, fand die Urheberin übrigens noch einige weitere Stores, von denen einer “Apple Stoer” (sic) hieß. Na ja, warum nicht. Immerhin gab es auch mal einen Fake Steve Jobs.

(Jürgen Vielmeier, Bild: BirdAbroad)

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Anonymous plant anonymes Anti-Social-Network Anonplus18.07.11

Wer will nochmal, wer hat noch nicht: In den vergangenen Wochen haben sich gleich mehrere Initiativen angekündigt, die ein Social Network für alle auf den Weg bringen wollten. Vorbild war jedes Mal Facebook, aber die Konkurrenten kündigten an, alles richtig machen zu wollen, was Facebook falsch macht. Allerdings dürften die Aktien von Diaspora und dem geplanten Altly nach dem Start von Google Plus mächtig in den Keller gegangen sein. Aber dass auch Google Plus vor Ärger nicht gefeit ist, zeigt der Vorfall des Bloggers Enno Park. Enno wollte seinen Realnamen bei Google Plus in seinem Webkosenamen “Die Ennomane” ändern. Daraufhin sperrte Google seinen Google-Plus-Account vorübergehend.

Während Enno beklagt, dass einige mit ihrem Nickname bei Google Plus hereingelassen und andere gesperrt werden, nahm die Webaktivistentruppe Anonymous die Sperre einiger ihrer eigenen Mitglieder offenbar zum Anlass für erneuten Aktivismus: Die Truppe hat angekündigt, ein eigenes Social Network mit dem Namen “Anonplus” zu gründen. Hier sollen alle Profile anonym sein, eine Zensur finde nicht statt. Oder in den markigen Worten, die Anonymous selbst dazu finden: “Es wird keine Unterdrückung mehr geben. Es wird keine Tyrannei mehr geben”. (weiterlesen …)

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Symantec sagt: E-Mail-Spam hat rasant abgenommen. Die Zahl “echter” E-Mails auch?04.07.11

Freut euch! Draußen ist zwar Montag und überraschend kalt für einen idyllischen Julimorgen ist es hier im Kölner Raum auch. Aber, und das ist doch mal wirklich eine gute Nachricht: Im Laufe eines Jahres hat unser aller E-Mail-Spam rasant abgenommen, sagt Symantec. Der Anbieter von IT-Sicherheitssoftware hat seine täglichen Statistiken über einen längeren Zeitraum beobachtet. Vor rund einem Jahr, im Juli 2010, wurden noch rund 230 Milliarden Spam-Mails pro Tag verschickt. Heute sind es bloß noch 39,2 Milliarden.

Was der Hauptgrund dafür ist, weiß selbst Symantec nicht, aber man hat eine gute Erklärung: Zwei der weltweit größten bekannten Spammer, Spamit und Rustock, haben im erklärten Zeitraum ihr Geschäft eingestellt. Ein Rückgang des täglichen Spam-Aufkommens habe aber bereits vorher stattgefunden. Wirft man einen Blick auf die Symantec-Statistik, relativieren sich die Zahlen ein wenig. So hat sich das Spam-Aufkommen zwischen Mitte Juni und Juli 2010 nahezu verdoppelt. Die Zahl von 230 Milliarden Spam-Mails ging in den darauffolgenden Wochen wieder kontinuierlich auf rund 150 Milliarden Nachrichten zurück. (weiterlesen …)

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Wikileaks-Video parodiert MasterCard-Werbung: “Was kostet es, die Welt zu verändern?”01.07.11

Erinnert ihr euch noch an Wikileaks, diese Whistleblower-Seite, die einst durch brisante Enthüllungen Regierungen weltweit ins Schwitzen brachte? Nun, um sie ist es etwas ruhiger geworden, seit ihr Gründer Julian Assange in England unter Hausarrest steht. Letzter Leak war die Veröffentlichung von Gefangenenprotokollen aus dem berüchtigten US-Internierungslager Guantanamo Ende April. Zeit für ein neues Lebenszeichen: Wikileaks hat jetzt ein Video veröffentlicht, in dem man das bekannte Konzept der MasterCard-Werbespots parodiert.

Protagonist der Videos ist Assange, und thematisiert wird die Blockade von Wikileaks-Spendenkonten durch fünf US-Finanzinstitutionen. Diese Sperrung ist laut Wikileaks nun seit einem halben Jahr in Kraft und es hat die Organisation sehr geschwächt. Das Video enthält Hinweise darauf, wie viel Geld Wikileaks durch die Sperrung entgangen ist (15 Millionen US-Dollar) und schließt doch mit einer für sie hoffnungsvollen Botschaft. (weiterlesen …)

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Angebliches Ende: LulzSec tauchen unter und werfen brisante Ladung ab (Update)27.06.11

Das Internet bietet mittlerweile genug spannenden Stoff für Kinofilme. Der Facebook-Film “The Social Network” hat bereits bei der Oscar-Verleihung abgeräumt, derzeit ist der Wikileaks-Film in Planung. Als nächstes sollte es einen Film über LulzSec, Anonymous, die Entzweiung und erneute Verbrüderung der beiden geben. Denn LulzSec hat das halbe Internet 50 Tage lang in Atem gehalten und so manche Organisation vor sich erzittern lassen. Am Wochenende hat die Gruppe nun ihr Ende und die Wiedereingliederung in die Anonymous-Bewegung verkündet. Guter Stoff für eine Verfilmung.

Update: Auch das noch: Mit ihrem AT&T-Hack zum Abschluss haben LulzSec offenbar Details über ein LTE-fähiges iPhone 5 und ein ebensolches iPad 3 veröffentlicht, schreibt Pocket-lint. Genauere Infos gibt es allerdings nicht. Die Geräte würden getestet, heißt es bloß. (Update Ende)

Angeblich hatte man nie vor, mehr als 50 Tage über die Sicherheit der Anderen zu lachen, schreibt die Gruppe in einer Art Abschieds-Lulz. Wahrscheinlicher ist, dass man sich zu viele Feinde gemacht hat und kurz davor steht, enttarnt und verhaftet zu werden. In dieser kurzen Zeit haben LulzSec sich nicht nur mit Sony, dem FBI und der CIA angelegt, sondern auch mit den US-Sendern PBS und Fox, dem gefürchteten 4chan-Board /b/ und womöglich auch der brasilianischen Regierung. Ende vergangener Woche haben LulzSec den ersten großen Leak veröffentlicht: geheime Dokumente der Autobahnpolizei des US-Bundesstaats Arizona. (weiterlesen …)

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LulzSec und kein Ende: Cracker gegen Cracker, Kollateralschaden durch das FBI22.06.11

Er war’s wohl nicht: Der junge Mann, den Scotland Yard gestern in der englischen Grafschaft Essex festgenommen hat, hatte nur einen der Server gehostet, den die Crackertruppe LulzSec für ihren IRC-Chat verwendet. Sagt zumindest LulzSec, und die Gruppe rächte sich dafür, indem die Identität zweier “Spitzel” ins Netz stellte, die den 19-Jährigen ans Messer geliefert haben sollen. Die “Spione” hätten selbst ordentlich etwas auf dem Kerbholz, schreiben LulzSec im öffentlichen Statement auf Pastebin mit dem Gruß “Hi FBI & andere Strafverfolgungs-Clowns” und der Aufforderung: “Jagt sie!”

Die Gruppe Web Ninjas macht sich seit dem vergangenen Wochenende daran, LulzSec zu enttarnen und nennt einen Anonymous-Aktivisten namens Sabu den Kopf der Truppe. Dieser schreibt auf Twitter, die Web Ninjas hätten nichts zur Festnahme beigetragen. Das seien alleine die beiden Spitzel gewesen, die man jetzt enttarnt hat. Auch eine Gruppe (oder ein Einzelner?) namens Teampoison hat LulzSec den Kampf angesagt, berichtet Golem. Teampoison und die Web Ninjas sollen die Website des mutmaßlichen LulzSec-Mitglieds Joepie vorübergehend gekapert haben. Der Niederländer, der im echten Leben Webentwickler ist, erklärt aber genauso wie LulzSec, dass er nicht Teil der Gruppe sei. (weiterlesen …)

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