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Archive for the ‘Social Networks’

Facebook kauft Freundefinder Glancee, schließt eine von vielen Baustellen07.05.12

Selbst der “Spiegel” hievte heute das Social Network mit seinen mehr als 900 Millionen Nutzern auf die Titelseite: Facebook will in zehn Tagen an die Börse gehen und dabei 12 Milliarden US-Dollar einsammeln. Es gibt dennoch immer mehr kritische Stimmen, die einen Börsengang zu diesem Zeitpunkt für gewagt halten. Das Netzwerk dürfte das Geld wert sein, aber astronomische Wertsteigerungen sind da nach zuletzt schwächerem Umsatzwachstum nicht zu erwarten. Facebook ist im Prinzip schon zu groß für einen Börsengang.

Am vergangenen Wochenende zumindest hat das Unternehmen aus Menlo Park, Kalifornien, die People-Discovery-App Glancee gekauft. Glancee ist eine Art Freundefinder, die dabei helfen soll, neue Menschen mit ähnlichen Interessen zu finden. Vielleicht sogar in der unmittelbaren Umgebung, so dass man Freundschaften auch im echten Leben schließen und auf Facebook pflegen kann. Es ist eine clevere Übernahme: Facebook erwirtschaftet den Hauptteil seines Umsatzes über Werbung, muss also künftig auf Klasse statt Masse setzen. Die Nutzer müssen mehr Zeit auf Facebook selbst verbringen, damit sie möglichst viel Werbung konsumieren können. (weiterlesen …)

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Sex.com kopiert Pinterest04.05.12


Die Internetseite Sex.com wurde im Oktober 2010 für 13 Millionen US-Dollar versteigert und erhielt wenig später dafür einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde für die teuerste Domain aller Zeiten. Nun ist Sex.com als neues Projekt wieder auferstanden – und hat verblüffende Ähnlichkeit mit einem derzeit beliebten Social Network namens Pinterest: ein fotolastiges 5-Spalten-Layout, Seitenfarben in gelb und rot, Sortierung nach Kategorien, die Möglichkeit des Repinnens.

Das ist eine etwas zu verblüffende Ähnlichkeit, sagt das Auge des Betrachters. Man könnte es auch eine lupenreine Kopie, geistigen Diebstahl oder einen Skandal nennen, um noch ein paar “Bild”-Zeitungs-Schlagzeilen hier unterzubringen. Angriff der Pornkrieger oder “schamlos”, nennen zwei geschätzte Kollegen das. Zumal auch eine Altersbarriere fehlt. Zugangs- und Jugendschutz gleich null, der Inhalt eindeutig nicht jugendfrei. Liebe Jugendliche: Bitte, bitte, surft die Seite nicht an und bleibt bei euren Blümchen- und Bienenseiten! (weiterlesen …)

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Facebook und Twitter bei den Olympischen Spielen nur zu nicht-kommerziellen Zwecken: Alle Macht den Sponsoren27.04.12


Langsam reicht’s: Geht es euch inzwischen auch so, dass euch Großveranstaltungen wie Fußball-WM, Eurovision Song Contest oder Champions League wie reine Werbeveranstaltungen vorkommen? Falls noch nicht, dann werft mal einen Blick auf das Kleingedruckte für Ticketkäufe bei den Olympischen Spielen in London dieses Jahr. Punkt 19.6.3, frei übersetzt:

Bilder, Video- und Audioaufnahmen der Spiele, die ein Ticketkäufer aufgenommen hat, dürfen für keine anderen Zwecke als private und häusliche Zwecke verwendet werden. Ein Ticketkäufer darf Video- und Audioaufnahmen nicht lizenzieren, senden oder veröffentlichen, darunter Social Networking Websites und das Internet im Allgemeinen. Bilder, Video- und Audioaufnahmen dürfen unter keinen Umständen für kommerzielle Zwecke genutzt oder Drittanbietern zu kommerziellen Zwecken zur Verfügung gestellt werden, sei es im Internet oder anderswo.

Mit anderen Worten: Vergesst es. Solltet ihr Tickets für die Spiele haben, dürft ihr theoretisch nichts twittern oder in euren anderen Social-Media-Kanälen verbreiten. Die Veranstalter dürfen sogar Twitter-Nutzer abmahnen lassen, die es dennoch tun. (weiterlesen …)

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Die Schufa fürs Web: Klout misst euren sozialen Wert26.04.12


Meine Klout-Score beträgt aktuell 56 von 100. Sie geben mir dafür den Titel “Specialist”, nicht “Influencer” und wahrscheinlich soll ich mich deswegen schlecht fühlen. Wie auch nicht! Die meisten meiner Bekannten dort haben deutlich mehr Punkte. Und wenn man einem aktuellen Artikel aus der “Wired” Glauben schenken mag, ist dieser Klout-Score mittlerweile sehr wichtig. Wichtig, wenn es um Jobs im Marketing geht. Wichtig, wenn es um Reichweite geht.

Klout misst den Einfluss, den man über Social-Media-Kanäle erreicht. Hilfreich für eine hohe Punktzahl ist eine gute Vernetzung. Viele Twitter-Follower, Freunde auf Facebook, reichlich Aktivitäten in möglichst vielen der gängigen Social Networks, auch Google Plus, Instagram, Foursquare, LinkedIn erhöhen den Wert. Justin Bieber hat eine Menge Fans auf Twitter, Facebook und anderen Kanälen und bringt es deswegen auf die maximale Punktzahl 100. Das alles könnte einem ja egal sein, wenn sich die Klout-Punktzahl nicht in einigen Fällen schon auf die Vergabe von Jobs oder auch Hotelzimmer ausgewirkt hätte. (weiterlesen …)

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Wetterschmöcker und Wettermacher: Schweizer stellen Shitstorm-Skala vor26.04.12


Der wütende Mob aus dem Web ist eigentlich immer da. Er formiert sich verstärkt, wenn es etwas zu kritisieren gibt und wird auch schon einmal rabiater, wenn ihn dauerhaft etwas stört. “Shitstorm” nennt sich das aber nur manchmal. Aber wann ist ein Protest ein echter Orkan und wann nur ein laues Lüftchen? Das haben Daniel Graf von der Schweizer Agentur Feinheit und die freischaffende Community-Expertin Barbara Schwede kürzlich in einem Vortrag auf einer Social Media Marketing Konferenz vorgestellt.

Ihrer Theorie nach spielen Blogs und “seriöse” Medien eine tragende Rolle bei der Entstehung einer Online-Protestlawine, wenn sie Schwingungen aus dem Netz aufnehmen. In Anlehnung an die Beaufort-Skala haben die beiden jetzt eine Shitstorm-Skala vorgestellt, eine Art “Wetterbericht für Social Media”. Hier können Betroffene ablesen, ob ihnen bloß eine leichte Brise entgegen weht, oder ob es schon ein schwerer Sturm ist. Bei der höchsten Stufe, 6, gilt das ganze als Orkan. Der Tonfall der Netzgemeinde ist dann mehrheitlich aggressiv, beleidigend, bedrohend. Alle Medien, Online, Print und Fernsehen, berichten davon. (weiterlesen …)

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Was kommt nach dem Hype? Abwärtstrend bei Pinterest, Draw Something und Co.24.04.12

Erinnert ihr euch noch an Draw Something, das heißeste Facebook-Spiel seit Menschengedenken? Zynga kaufte es vor rund einem Monat für mindestens 180 Millionen US-Dollar. “Dumpingpreis” schrieen da die einen. Das Spiel sei doch bestimmt eine Milliarde oder mehr wert – wie zuletzt Instagram, Evernote oder Square.

Nun, es stellt sich heraus, dass es für Draw Something schon wieder leicht abwärts geht. AppData ermittelt aktuell einen Abwärtstrend bei dem Spiel, und das schon in der zweiten Woche in Folge. Es ist Verlust auf hohem Niveau: Das Spiel liegt immer noch bei 36,3 Millionen monatlichen Nutzern auf Facebook. Aber es geht nicht weiter aufwärts. Und Zynga hat Draw Something inzwischen auch mit eigenen Spielen wieder überholt: Gefragt und an der Spitze der AppData-Statistik sind aktuell wieder “Klassiker” wie TexasHoldem und CityVille. Größter Aufsteiger war vergangene Woche Zynga Slingo. Trotz der neuen Erfolge sank Zyngas Aktienkurs binnen zwei Monaten sogar um rund 40 Prozent von 15,91 auf zuletzt 9,02 US-Dollar. Es ist doch nicht alles Gold, was hypt. (weiterlesen …)

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Die Facebook-Milliarde: In aller Ruhe zum Börsengang24.04.12

Ein paar neue Zahlen, die Facebook gestern der US-Börsenaufsicht vorgelegt hat:

  • 901 Millionen monatlich aktive Nutzer, davon 526 Millionen, die täglich vorbei schauen.
  • 488 Millionen mobile Nutzer
  • 1,06 Milliarden US-Dollar Umsatz im 1. Quartal 2012 (+44 Prozent im Vergleich zu Q1/11)
  • Operativer Gewinn (381 Millionen Dollar) geringer als im Weihnachtsquartal (548 Millionen)
  • Höhere Kosten für Markting, Forschung und Entwicklung, Lobbyarbeit und Aufkäufe (300 Millionen Cash für Instagram)
  • Facebook kauft Patente, die Microsoft kürzlich aus alten AOL-Beständen erworben hat, für 550 Millionen Dollar.

Der Zuzug neuer Nutzer hat sich abgeschwächt. Dennoch darf Facebook wohl noch in diesem Sommer den milliardsten Nutzer begrüßen. Die nicht mehr ganz so rekordverdächtigen Finanzzahlen machen deutlich, dass Facebook im Alltag angekommen ist. Dafür kümmert man sich mit sündhaft teuren Patenten und Lobbyarbeit um ein stärkeres Fundament. So entgeht man etwa Gerichtsprozessen um Patente und Datenschutzmängel. Die angeblich offene Abstimmung über die neuen Nutzungsbedingungen hingegen klingt wie ein Lippenbekenntnis. Ein wichtiges Lippenbekenntnis. (weiterlesen …)

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Kevin Systrom auf die Frage, ob er sich über 1 Milliarde Dollar für Instagram gefreut habe…19.04.12


“Wir sind ein wenig enttäuscht, aber: Shit happens”.

Update: Das Video ist höchstwahrscheinlich ein Fake der niederländischen Satire-Show BlendTV. Systroms Stimme hat man darin aber täuschend echt imitiert. Hut ab! /Update

Shit happens, wenn man eigentlich 2 Milliarden Dollar wollte… Mark Zuckerberg persönlich allerdings handelte Systrom auf 1 Milliarde herunter. Und das im Alleingang ohne den Vorstand und seine Geschäftsführerin Sheryl Sandberg vorab über die Verhandlungen zu informieren. Das “Wall Street Journal” (WSJ) gab gestern einige Details der Übernahme der beliebten Foto-App durch Facebook bekannt.

Als Geschäftsführung und Board am Ostersonntag von Zuckerbergs Übernahmeplänen erfuhren, waren Konditionen und Verkaufspreis schon eingetütet. Drei Tage lang hatten der Facebook-Gründer und Instagram-Chef Systrom da schon verhandelt. Zuckerberg besitzt an Facebook ein Stimmrecht von 57 Prozent, durfte also tun, was er da tat. Das Facebook-Board wurde lediglich noch “informiert, nicht konsultiert”, wie die WSJ schreibt. Es gab noch eine Abstimmung, die aber mehr Symbolcharakter hatte, und noch am gleichen Tag wurde die Übernahme besiegelt. (weiterlesen …)

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Achtung, Xing! BranchOut überholt von rechts17.04.12


Lange Zeit war das Leben für das deutsche Business-Netzwerk Xing eigentlich in Ordnung: Konkurrent LinkedIn stieg zwar zum größten Business-Netzwerk der Welt auf. Vor anderen Konkurrenten brauchte man aber keine Angst zu haben. Und in Deutschland ist Xing zu einer festen Institution geworden, ein Jobmotor, das mittlerweile zweitstärkste Social Network nach Facebook – vorbei an den VZ-Netzwerken. Xing schreibt einen Gewinn, auch wenn die Nutzerzahl stagniert – eine komfortable Situation in einer bequemen Nische. Allerdings könnte es mit der Herrlichkeit bald vorbei sein.

Denn hinter Xing blinkt schon die Lichthupe auf: Aus den USA kommt ein neuer Konkurrent: BranchOut. Der neue Dienst hat erstaunliche Ähnlichkeit mit Xing und LinkedIn, setzt einen Fokus auf Jobs und Kontakte und erlaubt das Hochladen eines Lebenslaufs. Daneben gibt es ein prominentes Suchfenster – skalierbar nach Personen und nach Jobs. In den drei Wochen, in denen ich BranchOut verwende, haben mich immerhin 19 Bekannte in ihr Netzwerk hinzugefügt. 13 Millionen monatliche Nutzer hat die App inzwischen dank eines günstigen Vorteils: sie setzt auf Facebook auf. (weiterlesen …)

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Google Plus umgestaltet, Ideen von Twitter und Facebook übernommen11.04.12


Google spendiert seinem Social Network Google Plus ein neues Design. Und das kann sich sehen lassen, auch wenn einige der neuen Funktionen sehr an ein paar andere soziale Netzwerke da draußen erinnern. Wichtigste Neuerung: Google hat aufgeräumt und die ohnehin schlichte Navigation größtenteils vereinfacht, die zuletzt immer mehr neue Funktionen aufnehmen musste. Die Navigationsleiste wandert von oben nach links und ist jetzt dynamisch anpassbar. Apps lassen sich wie gewünscht verschieben, entfernen oder hinzufügen, Unterfunktionen sich per Mausschwenk anzeigen. Auch das Hauptfenster wandert weiter nach links. Auffällig ist die große Chat-Leiste am rechten Bildschirmrand, die stark an den Facebook-Chat erinnert. (weiterlesen …)

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Schluss mit Spekulationen: die VZ-Netzwerke sind nicht tot, sie bekommen sogar ein neues Design10.04.12

“Was ist eigentlich falsch gelaufen bei studiVZ?” Diese (durchaus berechtigte) Frage ist heute in der “Welt” zu lesen. In meinen Augen deswegen berechtigt, weil man das Potenzial des einst führenden Netzwerks in Deutschland so sträflich vernachlässigt hat. Ich könnte nun tief in der Wühlkiste nach Argumenten graben, aber das haben wir ja im Grunde schon oft genug durchgekaut. Fest steht: die bis heute eher starren Interaktionsmöglichkeiten und vor allem die kostenpflichtigen Profile für Vereine und Firmen haben dem Portal alles andere als gut getan.

Gekostet das nicht nur viele aktive Mitglieder und in diesem Zusammenhang noch mehr Geld, sondern vor allem auch namhafte Manager ihren Job. Marcus Riecke wurde gefeuert, Markus Berger-de Léon ging, Clemens Riedl ebenso. Aktuell am Steuer der Kommandobrücke: Stefanie Waehlert. Es mag an mir vorübergegangen sein, aber viel habe ich von ihr in den zurückliegenden Wochen nicht gehört. Stattdessen meldet sich der Chef des Betreibers der VZ-Netzwerke in der “Welt” zu Wort. Und Markus Schunk von Holtzbrinck Digital sagt: wir sind noch lange nicht tot! Wir investieren und schenken allen Usern ein neues Design. Aha!?!??  (weiterlesen …)

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Facebook kauft Instagram: Sagt auf Wiedersehen zu langweiligen Fotos09.04.12

Instagram

Macht euch auf das Ende langweiliger Fotos gefasst: Facebook kauft das Unternehmen hinter der Foto-App Instagram mit seinen 12 Mitarbeitern für rund 1 Milliarde US-Dollar. Das gab das Social Network heute Abend bekannt. Instagram soll zwar weiterhin eigenständig bleiben, also etwa auch Bilder auf Twitter crossposten können und keine Facebook-Integration verlangen. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis Facebook die Eigenschaften des Tools und seine Retro-Filter in seinen Service integriert. Und dann wird jeder seine Bilder mit einem Hudson-, Earlybird- oder Kelvin-Filter versehen können. Ich hab ja neulich schon einmal meine Befürchtungen darüber aufgeschrieben.

Von mir aus soll es jetzt aber so kommen. Instagram und seine Filter sind ein Modetrend, von dem ich gespannt bin, wie lange er anhält, bevor er uns langweilt. Vor allem erwarte ich, dass auch die Digitalkamera-Industrie auf den Zug aufspringen und ähnliche Filter in neue Geräte integrieren wird. Die große Frage: Warum hat Facebook nicht einfach eine x-beliebige Foto-App übernommen, die ähnliche Filter verwendet? Weil es dem Social Network wohl eher darum ging, einen aufstrebenden Nebenbuhler vom Markt wegzushoppen. Instagram hat mittlerweile gut 30 Millionen Nutzer, vergangene Woche erschien die App für das mittlerweile weitest verbreitete mobile Betriebssystem Android. Mehr als 1 Million Mal wurde die Android-App in weniger als einem Tag heruntergeladen. In meinen Augen eine teure, aber auch eine lohnenswerte Übernahme für Facebook. Was meint ihr?

(Jürgen Vielmeier)

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Zieht eure Daten von Facebook ab, postet sie bei Priv.ly05.04.12

So ungefähr lässt es sich zusammenfassen, was ein Kickstarter-Projekt plant, über das Spiegel Online aktuell schreibt. Privly will verhindern, dass Facebook, Twitter und Google all unsere Daten mit windigen Geschäftsbedingungen bei sich horten. Besser, so die Entwickler von Privly, wenn man nur Links dorthin setzt. Nur wer über die entsprechende Browser-Ertweiterung verfügt und die Freigabe erhalten hat, kann die Posts in seinem Browser sehen. Für alle anderen erscheint nur ein Privly-Link. (weiterlesen …)

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Basic Network: Basic Thinking startet eigenes Social Network mit 2,1 Millionen Mitgliedern!01.04.12


Update, 2.1.2012: Die Geschichte unten ist natürlich nicht echt. Würde uns aber freuen, wenn wir zumindest den einen oder anderen von euch damit in den April schicken konnten. ;-) /Update

Blogs haben heute nicht mehr den gleichen Stellenwert wie noch im Jahr 2001. Die Zeiten, in denen man ungefiltert seine Meinung verbreiten konnte, sind vorbei, seit Blogger praktisch ähnlich verantwortlich im Sinne des Presserechts sind wie Journalisten. Inhaltlich schreiben auch Spiegel Online, die Süddeutsche und der Focus verstärkt sehr subjektiv über Netzthemen, graben Blogs also ein Stück weit das Wasser ab. Es ist an der Zeit für Blogs, sich neu zu definieren.

Wir auf Basic Thinking freuen uns, eins der meist gelesenen deutschsprachigen Blogs zu sein. Aber auch wir müssen uns natürlich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Deswegen haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv an einer Neuorientierung gearbeitet. Es begann im Januar mit der Startup-Übersicht Basic Toolbox und fand im Februar mit der Todesliste Basic Deathlist eine Fortsetzung. Morgen werden wir eine komplette Neuorientierung starten: das Basic Network. Ein Social Network, das das Bloggen komplett neu definiert und euch zum Mitmachen einlädt. Um euch den Einstieg zu erleichtern, haben wir eine große Überraschung für euch: Ihr seid längst mit dabei! (weiterlesen …)

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Effektiver als der Verfassungsschutz? Facebook hat die NPD “unter Beobachtung”30.03.12

Eine Initiative hat in dieser Woche versucht, die Seite der NPD von Facebook löschen zu lassen. Kurzzeitig war die Seite gestern dort auch nicht mehr verfügbar. Nach Angaben der Partei allerdings, habe man sie selbst temporär dort heraus genommen. Was ich an der Aktion am interessantesten finde, ist die Stellungnahme der deutschen Facebook-Sprecherin Tina Kulow gegenüber “Focus Online”:

“Die NPD ist eine legale Partei in Deutschland. Und obwohl das so ist, haben wir die extrem unter Beobachtung! Wenn da etwas gepostet wird, was gegen unsere Richtlinien oder gegen Deutsche Gesetze verstößt, zum Beispiel ein Hakenkreuz, treten wir sofort in Aktion.”

“Extrem unter Beobachtung” – das klingt nach Verfassungsschutz. “Treten sofort in Aktion” hingegen sind Befugnisse, die die Behörde gerne hätte. (weiterlesen …)

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