Facebook kauft Freundefinder Glancee, schließt eine von vielen Baustellen • 07.05.12
Selbst der “Spiegel” hievte heute das Social Network mit seinen mehr als 900 Millionen Nutzern auf die Titelseite: Facebook will in zehn Tagen an die Börse gehen und dabei 12 Milliarden US-Dollar einsammeln. Es gibt dennoch immer mehr kritische Stimmen, die einen Börsengang zu diesem Zeitpunkt für gewagt halten. Das Netzwerk dürfte das Geld wert sein, aber astronomische Wertsteigerungen sind da nach zuletzt schwächerem Umsatzwachstum nicht zu erwarten. Facebook ist im Prinzip schon zu groß für einen Börsengang.
Am vergangenen Wochenende zumindest hat das Unternehmen aus Menlo Park, Kalifornien, die People-Discovery-App Glancee gekauft. Glancee ist eine Art Freundefinder, die dabei helfen soll, neue Menschen mit ähnlichen Interessen zu finden. Vielleicht sogar in der unmittelbaren Umgebung, so dass man Freundschaften auch im echten Leben schließen und auf Facebook pflegen kann. Es ist eine clevere Übernahme: Facebook erwirtschaftet den Hauptteil seines Umsatzes über Werbung, muss also künftig auf Klasse statt Masse setzen. Die Nutzer müssen mehr Zeit auf Facebook selbst verbringen, damit sie möglichst viel Werbung konsumieren können. (weiterlesen …)



















