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Archive for the ‘Software’

Google TV: Jetzt also der Angriff auf die Wohnzimmer…18.03.10

Wir bekommen hier mehrmals im Monat Pressemitteilungen von irgendwelchen Marktforschern herein, in denen es immer wieder heißt: “Fernsehen ist tot!” oder “Jugendliche surfen lieber!” oder “Das Internet hat die Nase vorn!” – manchmal gibt es auch gegenteilige Meldungen. Ich habe keine Ahnung, was da wirklich dran ist, ich persönlich halte die Glotze seit rund zehn Jahren für eine entbehrliche Reminiszenz an das vergangene Zeitalter von “Wetten dass…?” oder “Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht”. Einiges dazu habe ich schon im Rahmen von Kerners Twitter-Bashing geschrieben. Also, was ist dran, steht das Fernsehen tatsächlich vor dem Aus?

Klare Antwort: nein. Denn Unternehmen rund um den Erdball setzen alles daran, sich dieser wertvollen Zielgruppe “TV-Gucker” immer weiter zu nähern und wollen das Medium auf keinen Fall aufgeben. Amerikaner verbringen im Schnitt fünf Stunden pro Tag vor der Glotze. Deshalb wagt Skype auch den Schritt in die Wohnzimmer und hat Allianzen mit LG, Panasonic und Samsung geschmiedet, um Videotelefonie über den Fernseher zu ermöglichen. Sony und andere Hersteller aus Fernost gehen hohe Wetten auf den erhofften 3D-Boom ein, die Deutsche Telekom hat gestern angekündigt, verstärkt an den IPTV-Diensten herumzubasteln, damit die die Grenzen zwischen Internet und TV weiter verschmelzen. Und nun platzt die “New York Times” mit der Meldung in den Raum, dass auch Google das Fernsehen erobern will. (weiterlesen…)

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Kindle for Mac gelauncht: Amazon holt das Apple-Publikum ins Boot18.03.10

Wenige Tage, bevor das iPad in die Läden kommt, erkämpft sich Amazon wieder ein Stück Aufmerksamkeit – dieses Mal in der Apple-Gemeinde. Wie der Buchhändler gerade per Pressemitteilung verlauten lässt, wurde die Rechner-Software “Kindle for Mac” gerade international gelauncht. Damit ist es nun auch Mac-Nutzern möglich, Kindle-Bücher auf dem Rechner zu lesen und zu synchronisieren. Amazon versteht die Software auch als eine Art Schnupperangebot für Neugierige, die sich einen Überblick über das Angebot des E-Book-Store verschaffen möchten.

Hier die Feature-Liste im Überblick:

- Bücher können gekauft und heruntergeladen werden
- Frühere Einkäufe können auf den Amazon-Servern wiedergefunden werden
- Für das Lesen am Bildschirm stehen zehn verschiedene Schriftarten bereit
- Synchronisiert Lesezeichen und jeweils die letzte gelesene Seite, um die Lektüre unterwegs ununterbrochen wieder aufnehmen zu können
- Notizen und Markierungen, die auf dem Kindle gemacht wurden, sind auch offline verfügbar
- E-Books mit bunten Bildern (Kinderbücher, Kochbücher usw.) werden in voller Farbe dargestellt (weiterlesen…)

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Marketplace für Windows Phone 7: Microsoft sucht jetzt willige Entwickler [Update]16.03.10

Microsoft nutzt derzeit die Entwicklermesse MIX10 in Las Vegas, um die Programmierer unter die Haube des nagelneuen Handy-OS Windows Phone 7 schauen zu lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Fans für das Betriebssystem zu gewinnen, das in etwa einem halben Jahr auf den Markt kommt. Und bis dahin muss eine ansehnliche Palette nützlicher Apps bereitstehen, die Kunden vom Mehrwert überzeugen.

Dazu wurde heute die Entwicklungsplattform für Windows Phone 7 freigegeben. Der Spielraum der Programmierer bewegt sich zwischen Silverlight und dem XNA-Framework, das auch bei der Xbox zum Einsatz kommt und unter anderem 3D-Games möglich macht. “Windows Phone 7 Series kombiniert eine Multimedia-Anwendungsumgebung mit leistungsfähiger Hardware, einem neuen Software-Ansatz und neuem Design”, warb Joe Belfiore von Microsoft. “Damit können Entwickler und Designer schnell und einfach hochwertige Anwendungen und Spiele erstellen.” Über ihre Programme sollen die Entwickler auf folgende gerätespezifischen Funktionen zugreifen können: (weiterlesen…)

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Rock your Firefox: Mozilla bloggt die Add-Ons der Woche11.03.10

Man muss es den Jungs von Firefox ja lassen: von Browser-Imagepflege verstehen sie eine ganze Menge. Und das ist durchaus positiv zu verstehen. Während Google den Kontakt zum Publikum beinahe ausschließlich über monodirektionale Chrome-Werbespots sucht, ist das Verhältnis zwischen Microsoft und den Nutzern noch unterkühlter. Der User des Internet Explorer wird nur dann adressiert, wenn mal wieder ein Update bereit steht. Durch eine Dialogbox mit blinkendem Warndreieck.

Mozilla, noch immer ganz vom Open Source-Gedanken durchdrungen, geht also ganz anders an das Thema heran und nutzt alle Möglichkeiten des Web 2.0, um den Kunden zu erreichen. Neuestes Beispiel ist Rock your Firefox, ein frisches Blog, das über nichts anderes berichtet, als über die neuesten Add-Ons für den Browser. Jedes Plugin wird mit Screenshoot und textbasierter Nutzenrechnung vorgestellt, ein Download-Button befindet sich gleich daneben. Aktuelles Beispiel ist XSticky, eine Art Postit-Funktion für Websites, so wie man es schon von Google Sidewiki her kennt. Auf der linken Seite des Browser-Fensters können Notizen zu Websites eingetragen werden, die immer wieder dann erscheinen, wenn sie besucht werden. (weiterlesen…)

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Opera Mini 5 Beta für Android ab sofort verfügbar!11.03.10

Und da ist er: In den Tagen vor der CeBIT rumorte es schon heftig im Browser-Business, jetzt dringen die Früchte der Entwickler auch endlich aus den Laboren. Opera Software hat gerade verkündet, dass der Opera Mini 5 (in Beta) ab sofort für Android-Handys kostenlos verfügbar ist!

Einigen dürfte die allgemeine Feature-Liste bereits bekannt sein, für alle anderen hier noch einmal ein paar Informationen: Der Opera Mini bietet Schnellwahl, Tabbed Browsing, Passwort-Manager und Lesezeichen, doch das ist nicht das eigentlich Besondere. Aufgerufene Websites werden über den Opera-Server geroutet, was es dem Browser erlaubt, Daten um bis zu 90 Prozent zu komprimieren. Was das bringt? Einen schnelleren Datentransport und bei ungünstigen Datentarifen mehr Geld in der Tasche. Nach eigenen Angaben nutzen heute weltweit mehr als 50 Millionen Nutzer Opera Mini. (weiterlesen…)

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TeamViewer für das iPhone im Test: Rechner-Fernsteuerung mal unkompliziert09.03.10

Jawollja! Mir fiel es gestern schon beim Blick auf die Charts der kostenlosen Apps auf: TeamViewer hat den Sprung auf das iPhone und den iPod Touch geschafft. Wer TeamViewer bislang nicht kannte, dem sei gesagt, dass ich es für die beste Fernwartungssoftware halte, die ich bislang gesehen habe. Ohne die MAC- oder IP-Adresse des Partnerrechners (früher sagte man “Slave” dazu) zu kennen, Ports freizugeben, Firewalls zu umgehen oder ein Konto anlegen zu müssen, lässt sich damit die Steuerung eines anderen Computers übernehmen. Ich weiß nicht, wie viele Mailkonten von Freunden ich damit schon eingerichtet habe… einrichten musste.

Für private Nutzer ist die iPhone-App (ebenso wie der Desktop-Client) völlig kostenlos. Ich habe gerade einmal die Einrichtung an meiner Dell-Möhre vorgenommen und will den Weg bis zur funktionierenden Verbindung einmal kurz nachzeichnen: (weiterlesen…)

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Energizer: Software zum USB-Ladegerät enthält Trojaner08.03.10

Das gleiche traurige Schicksal, das zuvor schon die Unternehmen Seagate, Apple und Best Buy ereilt hatte, ist nun auch dem amerikanische Batterie-Hersteller Energizer widerfahren. Wie am vergangenen Freitag von Konzernseite bestätigt wurde, hat das Unternehmen seinen Kunden unwissend und ungewollt ein mit Viren infiziertes Produkt verkauft. Dabei geht es um Ladegeräte des Modells Energizer DUO, die seit dem Jahr 2007 in den USA, Lateinamerika, Asien und Europa verkauft wurden und per USB-Anschluss AA-Akkus aufladen. Auf der zu diesem Gerättyp gehörenden Software, mit der der Ladestatus der Batterien auf dem PC angezeigt wird, wurde von Hackern eine Backdoor-Malware eingeschleust. Dies fand das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsexperten von Symantec heraus.

Installiert der Energizer-Kunde diese Software auf seinem Windows-PC (wieder einmal ist nur das Betriebssystem von Microsoft betroffen, Verwender von MAC OS X brauchen sich keine Sorgen zu machen), wird die Datei ”Arucer.dll” angelegt, bei der es sich um einen gefährlichen Trojaner handelt. Dieser liegt dann auf dem TCP-Port 7777 auf der Lauer und wartet dort auf die von seinem Herrn via Internet übermittelten Befehle: Daten runterladen oder versenden, Informationen klauen, Programme ausführen oder in der Windows-Registry rumpfuschen. Alles kein Problem. Dem Cyber-Kriminellen stehen praktisch alle Türen und Tore eines derart infizierten PC offen.

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Office 2010: Microsoft gibt die Preise bekannt – kostenloses Online-Office für alle [Update]08.03.10

Dann geht es also doch schneller los, als gedacht. Microsoft hat gerade Infos über Preis und Verfügbarkeit des neuen Büroschlachtschiffs Office 2010 vom Stapel gelassen. Insgesamt wird es vier Edition der Suite geben, die entweder als Datenträger (als DVD mit schöner Verpackung) oder als sogenannte Product Key Card verfügbar sein werden. Durch sie wird per Microsoft Office Starter 2010 (vorinstalliert) auf Windows-Rechnern ein Download veranlasst – ein Angebot, das sich vor allem an Einsteiger und Studenten richtet.

Hier die Editionen und die unverbindlichen Preisempfehlungen im Überblick:

- Microsoft Office Home and Student 2010: Enthält Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010. Product Key Card: 109 Euro / Datenträger: 139 Euro

- Office Home and Business 2010: Enthält Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010, Outlook 2010. Product Key Card: 249 Euro / Datenträger: 379 Euro

- Office Professional 2010: Enthält Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010, Outlook 2010, Publisher 2010, Access 2010. Product Key Card: 499 Euro / Datenträger: 699 Euro

- Office Professional Academic 2010 Enthält Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010, Outlook 2010, Publisher 2010, Access 2010. Datenträger: 109 Euro (für Kunden aus Forschung und Lehre) (weiterlesen…)

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Buzzie: Erste Anwendung für Google Buzz im App Store aufgetaucht03.03.10

Dabei war Google so stolz darauf gewesen, sich die Ochsentour des App Stores erspart zuhaben: Als der Twitter-Wave-Mix Google Buzz vor einigen Wochen das Licht der Welt erblickte, stellte die Suchmaschine gleich eine “mobile App” für Android, iPhone und BlackBerry vor – im Grund nichts anderes als eine Browser-basierte Anwendung, die auf unterschiedlichen Displays hübsch dargestellt werden kann. Und dann das…

Der 25-jährige spanische Entwickler Alberto García Hierro hat die erste iPhone-App für Google Buzz entwickelt und durch die Kontrolle des App Stores bekommen. Das kleine Programm hört auf den Namen “Buzzie“, wohl in Anlehnung an Tweetie, den Twitter-Client.

Hierro beschreibt Buzzie als die “am schönsten polierte Oberfläche für Google Buzz”, wobei ich ihm allerdings gerne entgegnen möchte: “Es ist eine weitere Oberfläche für Google Buzz” – mehr nicht. Die Feature-Liste umfasst eine Schnupperfunktion zum Mitlesen von Buzz-Einträgen, selbst, wenn der Nutzer keinen Account hat. Links öffnen die Fenster direkt in der App, beigefügte Bilder lassen sich ebenfalls anzeigen. Außerdem gibt es eine Follower-Verwaltung, über die sich die Liste der Freunde organisieren und neue, verfolgenswerte Nutzer finden und hinzufügen lassen. Buzzie erlaubt zudem das Posten öffentlicher und privater Buzz-Meldungen. (weiterlesen…)

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Office 2010 soll Microsoft in die Wolke heben – Xing ist mit dabei [CeBIT]01.03.10

“Cloud ist kein Hype”, stellte Achim Berg gleich zu Anfang klar. “Ob Wettbewerber dies nun als Kampfansage verstehen oder nicht – wir werden stark auf die Cloud setzen”. So begann der Microsofts Deutschland-Chef die heutige Pressekonferenz auf der CeBIT. Die Redmonder haben tatsächlich für Hannover nur dieses Schlagwort mit im Gepäck: Cloud. Das größte Zugpferd in diesem Zusammenhang wird Office 2010 sein, das derzeit kostenlos als Beta zu haben ist. Fünf Millionen Nutzer rund um den Erdball hätten dieses Angebot bereits genutzt, so Berg. “Das neue Office ist komplett in die Cloud integriert – anhand der Screenshots lässt sich das nur erahnen.”

Der Start für Office 2010 ist im Sommer (“Wahrscheinlich im Juni”) geplant, zeitgleich soll es auch eine rein Browser-basierte Version geben, die für Privatanwender völlig kostenlos nutzbar ist. “Und sie erinnern sich an Windows Phone 7? Auch für das Handy wird es Office 2010 geben.” Im Rahmen der CeBIT-Konferenz wurde auch erstmals der Name eines ersten deutschen Partners genannt: Xing wird gleich vom Start weg ein eigenes Plugin für die Office-Suite bereitstellen. Marek hatte schon vor einigen Tagen das neue Feature Outlook Social Connector vorgestellt: Office 2010 kann unter anderem Schnittstellen zu sozialen Netzwerken anzapfen. (weiterlesen…)

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Finalversion von Skype 4.2 macht VoIP-Videoanrufe HD-ready26.02.10

Hut, ab Skype: Wenn ihr die Taktfrequenz an Innovationen so hoch haltet, können wir uns hier bei Basic Thinking bald umbenennen. Denn schon wieder lohnt es sich, über den VoIPer mit Mobilfunk- und Fernsehambitionen zu sprechen.

Skype hat heute die Version 4.2(.0.152 ) des gleichnamigen Clients an den Start gebracht. Die Neuauflage soll nun mit deutlich verbesserter Audioqualität aufwarten können, gleichzeitig wird auch das Videobild poliert, wenn Nutzer mit geringer Bandbreite miteinander chatten. Neu ist zudem die HD-Unterstützung: Entsprechende Kamera-Hardware vorausgesetzt, ist es nun möglich, Videocalls in 720p-Qualität zu tätigen. Zu den weiteren Features zählen verbesserte Standardeinstellungen für die Privatsphäre, ein leichterer Import von Kontakten und eine getweakte Abhandlung von Kontakt-Autorisationen: wenn das Gegenüber sich längere Zeit nicht mehr angemeldet hat und nun den Gesprächsfaden wieder aufnehmen will, muss er oder sie erneut um Einlass bitten. Einen kompletten Überblick über alle Verbesserungen gibt es in den Release-Notes (PDF). Die finale Version 4.2 kann man sich auf der Skype-Download-Seite abholen. (weiterlesen…)

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Update für Windows 7: Neue Gültigkeitsüberprüfung telefoniert nach Hause25.02.10

Microsoft hat das Windows Genuine Advantage-Programm (WGA) in die Tonne gekickt. Die Windows-Echtheitsprüfung kontrollierte bislang, ob eine Originalversion des von beispielsweise Windows XP installiert war. Die Nutzer nahmen es den Redmondern im Jahr 2005 übel, als dieses Feature klammheimlich als kritisches Autoupdate auf ihren Rechnern landete. Sicherlich waren darunter auch einige, die eine… sagen wir… geborgte Kopie eines Kumpels auf ihrem Rechner laufen hatten und sich sorgten, dass das WGA-Programm bei negativem Befund den PC abschießen würde. Doch auch aufrichtige Nutzer hatten so ihre Probleme damit, immerhin crawlt die Software die komplette Hard- und Software-Umgebung des Computers, um alle gesammelten Informationen später an Microsoft zu schicken. Welche das sind, weiß niemand.

Nun, wie gesagt: WGA ist Geschichte. Aber nur, weil Microsoft nun einen neuen Namen für die Gültigkeitsüberprüfung gefunden hat: Windows Activation Technologies (WAT) lautet das neue Pendant für Windows 7! (weiterlesen…)

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Google Earth: Ab sofort für das Nexus One, bald für alle Google-Handys verfügbar23.02.10

Schon seit etwas mehr als 1,5 Jahren gibt es Google Earth für das iPhone, so lange hat sich der Suchriese nun Zeit gelassen, um beim eigenen Betriebssytem nachzuziehen: Google Earth für Android ist ab sofort verfügbar und kann im Android Market kostenlos heruntergeladen werden – vorerst gilt das aber nur für Besitzer eines Nexus One (mehr Details unten).

Fairerweise muss allerdings erwähnt werden, dass diese neue Version im Vergleich zum Apple-Pendant über einige bislang nie dagewesene Features verfügt. Da wäre zum Beispiel die integrierte semantische Suche, die sich komplett per Sprache bedienen lässt – bislang natürlich nur ein Englisch: Anstatt über die Tastatur den “Eiffel-Turm” einzugeben, kann man den Namen des Pariser Wahrzeichens auch einfach in das Mikrofon sprechen. “Die leckersten Reibekuchen in Köln”, soll Google Earth ebenfalls interpretieren können, genauso funktioniert die Suche nach einem “romantisch Platz am Rheinufer”. Im Folgenden das Demo-Video: (weiterlesen…)

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Pfui, Flash: Google, gib uns freie Video-Formate!22.02.10

Vielleicht ist dieser Aufruf bereits jetzt schon gänzlich überflüssig – warum sonst hat Google rund 134 Millionen Dollar in das Videounternehmen On2 gepumpt? Vielleicht aber auch nicht. “Obwohl wir nicht über spezifische Produktpläne sprechen können, ehe der Deal besiegelt ist, lässt sich sagen, dass wir die Verbesserung der Videoqualität im Netz anstreben”, hatte Google die Übernahme selbst kommentiert. “Und wir glauben, dass sowohl das Team als auch die Technologie von On2 uns dabei helfen werden, dieses Ziel zu erreichen.”

“Aha!”, dachten sich daraufhin einige Netzaktivisten und witterten Morgenluft. “Das ist der perfekte Zeitpunkt, um Flash endgültig abzuschießen.” Dieses Gedankenspiel leistet sich derzeit zumindest die Free Software Foundation (FSF), die Google in einem offenen Brief die Pistole auf die Brust setzt. Durch den On2-Kauf halte Google nun Rechte an einem Haufen erstklassiger Videocodecs (von VP3 bis VP8) und es wäre töricht, diese nicht auch einzusetzen – und vor allem: diese für jeden Hardware- und Software-Anbieter frei verfügbar zu machen. Die Plattform, die diesen weltweiten Befreiungsschlag in kürzester Zeit möglich machen könnte, sei Googles Cip-Plattform. “Ihr (Google) besitzt den Hebel, um ein solches freies Format zum globalen Standard zu machen. YouTube ist die größte Videoseite der Welt, fast jedes digitale Video, was gemacht wird, taucht dort auf”, erklärt die FSF. (weiterlesen…)

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Microsofts Ballot Screen kommt: Ab dem 17. März hat der User die Qual der Wahl19.02.10

Zuerst dauerte es eine ganze Weile, weil Microsoft sich sträubte, jetzt ging dann aber doch alles relativ fix. Die Rede ist vom Web Browser Ballot, zu dem die Europäische Union den Software-Giganten verdonnerte. Wir erinnern uns: Die EU hatte das Unternehmen aus Redmond davor gewarnt, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen und den Internet Explorer 8 auf den neuen Windows 7-Systemen vorzuinstallieren. Daraufhin drohte Microsoft zunächst eine IE-lose EU-Version an, ersetzte diese Idee aber postwendend durch die eines Ballot-Screens, die von der Kommission akzeptiert wurde. In diesem speziellen Fenster wird dem User eine zufällig erstellte Auswahl an Internetbrowsern präsentiert, aus der er sich aktiv einen aussuchen muss, den er als Standardbrowser verwenden möchte.

Früher als der Zeitplan es vorsah, wird Microsoft nun Anfang März damit beginnen, Nutzern von XP, Vista und Windows 7 ein Software-Update als Download zur Verfügung zu stellen, nach dessen Installation sie den Ballot-Screen aufrufen können. In Deutschland wird er voraussichtlich ab dem 17. März verfügbar sein. Entweder startet der Download dann automatisch im Rahmen der Windows-Update-Routine oder muss händisch von der Windows Update-Seite heruntergeladen werden. (weiterlesen…)

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