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Archive for the ‘Software’

Basic Toolbox: 100+ magische Apps25.01.12


Wir haben eine Liste der besten Tools gesucht. Apps, Webservices, Multiplattform, Dienste, die wir täglich verwenden, die momentan angesagt sind oder die noch eine große Zukunft haben. Wir haben keine gute Sammlung gefunden – also haben wir selbst eine zusammengestellt. Die ist nicht vollständig, kann und wird es niemals sein. Es ist unsere persönliche Liste. Hier kommt alles rein, was uns gefällt, sonst nichts.

Nachdem es uns anfangs darum ging, einen möglichst vollständigen Überblick zu liefern, wollen wir die Box nun nach und nach etwas verkleinern und leichter navigierbar machen. Teilt uns dennoch bitte mit, wenn etwas Wichtiges fehlt! Ziel ist es, die Sammlung immer wieder upzudaten und auch interessanten Startups ein wenig Starthilfe zu geben. (weiterlesen…)

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Ifttt und Wappwolf: Es kommt Bewegung in das Thema Webautomation03.01.12

Selbst wer wenig im Web unterwegs ist, kennt wahrscheinlich solche Services: Beliebt, wenn auch nicht besonders hübsch, ist zum Beispiel ein Crossposting-Dienst, der Twitter-Tweets automatisch an Facebook sendet. Oder ein Facebook-Bildchen in der Dropbox speichert. Oder oder. Einen Sammeldienst für solche Services haben wir euch im September vorgestellt: Ifttt. Als größten Stolperstein habe ich damals den Namen gesehen, der eine Abkürzung für “If this then that” ist und sich als Marke, nun ja, schwer aussprechen lässt. Vielleicht scheint das aber gar kein so großes Hindernis zu sein, denn langsam beginnt der Laden zu brummen: Mehr und mehr Rezepte werden für Ifttt gekocht, die Zahl der unterstützten Dienste steigt, die Verwendung auch, und die Services selbst bewerben mittlerweile Ifttt.

So gibt es im Ifttt-Kochbuch bereits vier Monate nach dem Start hunderte Rezepte: Zum Beispiel lassen sich markierte Beiträge aus dem Google-Reader automatisch bei Evernote, Instapaper oder Read it Later speichern, oder Instagram-Bilder im Online-Speicher Dropbox ablegen. Oder wenn man sein Profilbildchen bei Facebook austauscht, kann ein Rezept dafür sorgen, dass auf Twitter automatisch dasselbe hinterlegt wird. Über ein Ifttt-Rezept lassen sich mit dem Umweg RSS auch Google-Plus-Postings automatisch mit Facebook crossposten. Das ganze lässt sich sogar verfeinern, etwa indem nur dann ein Bild in der Dropbox abgelegt wird, wenn man auf Facebook darauf getaggt wird. Der Fantasie sind hier in der Tat kaum Grenzen gesetzt. (weiterlesen…)

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Geldregen: Google zahlt Mozilla jährlich 300 Millionen Dollar für den Firefox [Bericht]23.12.11


Mozilla mit Problemen? Iwo, das Gegenteil ist der Fall! Anfang des Monats wurde bekannt, dass die Suchpartnerschaft zwischen Google und Mozilla ausgelaufen war. Da Google selbst den eigenen Browser Chrome betreibt, der den Firefox nach Marktanteilen inzwischen überholt hat, konnte man spekulierten, dass Google sich als Finanzier des Mozilla-Projekts zurückzieht. Seit dieser Woche wissen wir, dass die Partnerschaft verlängert wird. Was wir noch nicht wussten, war, zu welchem Preis. Aber wenn eine Meldung von “All Things Digital” stimmt, dann wird Mozilla künftig besser dastehen denn je.

Denn 300 Millionen US-Dollar im Jahr soll es Google demnach künftig wert sein, im kleinen Suchfensterchen des Firefox’ als Standardsuche eingestellt zu sein. Bislang zahlte Google nur gut 100 Millionen Euro im Jahr. Dem Projekt steht künftig also ein warmer Geldregen ins Haus, mindestens drei Jahre lang. (weiterlesen…)

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Nokia benennt Symbian um: Die nächste Version heißt Nokia Belle21.12.11


Das Ende eines altgedienten Betriebssystem ist gekommen, zumindest das Ende des Namens: Nokia macht ab der kommenden Version “Belle” Schluss mit Symbian. Die nächste Version wird dann Nokia Belle heißen. Auf drei aktuellen Smartphones (700, 701 und 603) ist Belle bereits vorinstalliert. Für alle Geräte mit Symbian^3 kommt das Update im kommenden Februar. Das kündigte der Hersteller im eigenen Nokia-Blog an.

Die Nutzer, die unter dem Blogeintrag kommentieren, sind nicht gerade amüsiert über den späten Start. Zumal die ersten Belle-Smartphones bereits im Oktober auf den Markt kamen und die Updates auf Belle eigentlich auch bereits dann kommen sollten. Das Ende des Namens des 14 Jahre alten Symbian-Systems dürfte viele Entwickler verärgern, ist aber streng genommen konsequent. So traf es in diesem Jahr auch schon Nokias Marke Ovi: Der Ovi Store heißt inzwischen Nokia Store, Ovi Maps mittlerweile Nokia Maps. Symbian Belle also jetzt Nokia Belle. Was ist mit den nächsten, für das kommende Frühjahr und den Winter geplanten Symbian-Versionen Carla und Donna? Dürften dann wohl den Namen Nokia Carla und Donna bekommen. Da diese eine MeeGo-ähnliche Oberfläche erhalten sollen, ist die Namensänderung nachvollziehbar. Na denn, Goodbye Symbian!

(Jürgen Vielmeier)

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Google lässt den Firefox noch drei weitere Jahre leben: Neue Suchpartnerschaft und Version 921.12.11


Google? Firefox? Ja, so ist es: Die Suchpartnerschaft mit dem Webriesen beschert dem alternativen Browser 84 Prozent seiner Einnahmen. Als Anfang des Monats bekannt wurde, dass der Vertrag ausgelaufen war und noch nicht verlängert wurde, war die Frage notwendig, ob Google dem Firefox den Stecker gezogen haben könnte.

Die ganze Aufregung war zum Glück umsonst: Google und Firefox-Anbieter Mozilla beeilten sich, ein Ende des Browsers zu dementieren. Und gestern verkündeten sie eine Verlängerung der Partnerschaft um weitere drei Jahre. Mehr noch: Das Problem, das unter anderem auch ich dem Firefox Anfang des Monats attestierte, könnte sich am Ende als Luxusproblem herausgestellt haben. (weiterlesen…)

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Absicht? Alte iPhones und iPod touches können keine Apps herunterladen [Update]20.12.11

Lasst mich kurz in die Runde fragen, ob ihr auch davon betroffen seid: Ein Leser wandte sich an unsere Schwesterredaktion Onlinekosten und klagte sein Leid mit einem alten iPhone 3G. Mit der Version 3.1.3 von iOS/ iPhone OS können ältere iPhones und iPod touches derzeit keine Apps aus dem App Store herunterladen. Die Download-Möglichkeit ist im iPhone OS 3.1.3 seit dem vergangenen Wochenende ausgegraut. Nutzer können zwar noch Apps updaten oder via iTunes neue Apps herunterladen, aber nicht mehr über ihr Gerät selbst.

Das Problem soll etwa zum gleichen Zeitpunkt aufgetreten sein, als Apple Probleme mit dem Anmeldeprozess von iTunes Match meldete. Davon betroffen sind mehrere Nutzer des iPhone OS 3.1.3, wie iOS früher hieß. Natürlich monieren einige in Apples Diskussionsforum bereits, dass Absicht dahinter stecke. Apple könne so versuchen, ältere Nutzer zum Upgrade zu iCloud-fähigen Geräten zu zwingen. Der Anbieter selbst hat sich bislang nicht zu dem Thema geäußert. Sobald wir etwas Neues wissen, werde ich hier updaten.

[Update, 21.12. 10:15 Uhr] Das Problem scheint mittlerweile behoben zu sein. Ohne Software-Update soll man jetzt wieder auf das Problem zugreifen können. Danke für eure Kommentare! [/Update]

(Jürgen Vielmeier)

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Rara: Ernster Konkurrent für Spotify und Simfy oder nur heiße Luft?14.12.11


Kurz vor Weihnachten wird es eng auf dem Markt der Musikabos. Zu Sony, Napster, Juke und Simfy gesellt sich seit gestern etwas überraschend auch noch Rara. Musik soll neben allen vier Major Labels auch von führenden Independent-Labels kommen, auch wenn einige bekannte Indie-Lizenzagenturen nach eigenem Bekunden nicht dabei sind. Hinter Rara steht Omnifone, ein Unternehmen, das auch Sony mit Musikstreaming beliefert und im Januar einen Vertrag mit der Gema schloss.

Rara will jedenfalls anders sein als Spotify, Simfy und Co., deren Player an iTunes erinnern. Es gibt viele bunte Bildchen, Songs nach Stimmungslage und natürlich eine Multiplattformstrategie. 10 Millionen Songs hat Rara im Angebot, kosten soll das Ganze nach der obligatorisch günstigeren Testphase 4,99 Euro im Monat für die Desktop-Version und 9,99 Euro für die Multiplattform-Option. Vom Gefühl her klingt Raras Angebot nach dem bisher schlechtesten der Abodienste. Es gibt eine App für Android, aber keine für iOS oder andere Systeme. 10 Millionen Songs sind klar weniger als das Angebot von Juke, Simfy (je 13 Millionen), Napster und Spotify (je 15 Millionen). Das Beispiel zeigt jedoch: Der Musikmarkt ist zunehmend umkämpft, und wer dort mitspielen will, muss sich von der Konkurrenz unterscheiden. (weiterlesen…)

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Sonny jazzt WordPress auf: WP 3.3 ist übersichtlicher, aber noch immer nicht in der Gegenwart angekommen13.12.11

Das Blog- und Content-Management-System WordPress steht seit heute in der neuen Version 3.3 zum Download bereit, hier auch auf Deutsch. WordPress 3.3 trägt den Titel “Sonny“, zu Ehren des Jazz-Saxophonisten Sonny Stitt. Die neue Software begrüßt den Anwender nach dem Login nun mit einer überarbeiteten Welcome-Seite. Eine neue Toolbar kombiniert die alte Admin-Leiste mit dem alten Dashboard-Header. Eine neue kontextbasierte Hilfe soll von sich aus erkennen, was gerade das Problem ist, und Hilfe anbieten. Der neue Medienuploader erlaubt das Einbinden von Bildern künftig per Drag-and-Drop statt über einen File-Manager.

Die Menüleiste bleibt links, aber Untermenüpunkte erscheinen nun nicht mehr unter dem Hauptmenüpunkt, sondern klappen nach rechts aus. Eine weitere kleine Änderung betrifft das Arbeiten mit Co-Autoren. Künftig erscheint die Nachricht “XYZ bearbeitet den Artikel gerade” nicht mehr, wenn sich XYZ schon längst ausgeloggt hat. Eigentlich logisch, jetzt zumindest umgesetzt. Besitzer eines iPads können sich nun über eine eigene WordPress-Version freuen (die hier allerdings 2.9.3 heißt), und den Importoptionen wurde Tumblr hinzugefügt. Wenn man also, wie die WordPressler offenbar hoffen, vom beliebten Tumblelog zu WordPress wechseln wollte. (weiterlesen…)

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Gesichtserkennung: Google klingelt an der Haustür, Facebook schleicht sich hinten an09.12.11

Was bitte musst du getan haben, wenn du ein Social Network hast und Datenschützer dich loben, noch dazu der Hamburger Hardliner Johannes Caspar? Eigentlich nichts, du musst nur deine Nutzer um Erlaubnis fragen. Das ist das, was Google für die neue Gesichtserkennung für Google Plus getan hat, die heute Abend online gehen soll.

Und ich lache mich gerade kaputt. Man sollte es garantiert nie so weit kommen lassen, dass man es allen recht machen will, aber bitte: das ist schon alles? Alles, um die berüchtigten Datenschützer aus dem hohen Norden der Republik sanft wie ein Lämmlein werden zu lassen? Mark Zuckerberg, der für sein Netzwerk Facebook regelmäßig Prügel von Datenschützern bezieht, müsste sich gerade eigentlich vorkommen wie der Elefant im Prozellanladen. Aber was genau ist “Find my Face” und wieso gehen Datenschützer damit d’accord? (weiterlesen…)

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Twitter erfindet sich noch einmal neu: Klarer, schlanker, alte Fehler korrigiert09.12.11

Und neben all den Google Plusses, Facebooks, Unthinks, Anybeats und Badoos gab es da auch noch Twitter. Der Dienst hat sich jetzt mit einem klareren Redesign zurück ins Gedächtnis gerufen und will den Kampf gegen die Konkurrenz aufnehmen. Nachdem das erst im Frühjahr fest eingeführte, neue Twitter bei vielen langjährigen Nutzern überhaupt nicht gut ankam, dachte man sich beim Zwitscherdienst offenbar: erfinden wir uns doch einfach noch einmal neu.

Das neue Twitter ist deutlich entschlackt. Der Hauptbereich mit den Tweets bleibt in der Mitte, die Seitenleiste, die eigentlich immer rechts platziert war, rückt jetzt nach links. Das umstrittene Redesign von Spiegel Online vom Frühjahr scheint Schule zu machen. Augenscheinlichste Neuerung: Bilder, Videos und Konversationen werden jetzt direkt in die Timeline angebunden. Angeblich wurde das neue Twitter, das HTML5-basiert ist, um 500 Prozent verschnellert. Ähnlich sieht es mit den neuen mobilen Apps für Android und iOS aus. (weiterlesen…)

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Simfy: Neuer Player integriert iTunes-Playlisten, während die Konkurrenz in den Startlöchern steht08.12.11


Der deutsche Musikstreaming-Dienst Simfy hat harte Wochen hinter sich, und das Schlimmste steht ihm im kommenden Jahr erst noch bevor: Mit Spotify und Deezer wollen zwei mächtige Konkurrenten aus dem Ausland 2012 auch auf den deutschen Markt. Wenn es überhaupt noch so lange dauert. Denn die Gema und Bitkom haben heute einen neuen Tarif für Streamingdienste ausgehandelt, der den Services den Markteintritt erheblich erleichtert. Dann könnte es für Simfy knüppelhart kommen. Denn Spotify ist den Kölnern mittlerweile finanziell, mit einer eigenen App-Plattform und der Möglichkeit des Erwerbs von Songs voraus, für die es keine Streaming-Rechte gibt. Selbst sorgte Simfy kürzlich für Rätselraten, als man den augenscheinlichsten eigenen Vorteil, den kostenlosen Zugang, erst auf 20, dann auf 5 Stunden begrenzte.

Um mal wieder einen Schritt nach vorne zu gehen, hat der Musikdienst heute eine wichtige Erweiterung vorgestellt: Nutzer können ab sofort in der Version 1.6 des Desktop-Clients Musik aus der iTunes-Bibliothek importieren (MP3s und M4As). Das bedeutet, dass Simfy-Nutzer sich den iTunes-Player künftig sparen können und es zumindest in der Desktop-Version keinen Unterschied mehr bedeutet, ob ein Song gekauft ist, gestreamt wurde oder sonst woher kommt. Nutzer müssen dann vor allem nicht mehr zwischen zwei Playern hin- und herspringen. (weiterlesen…)

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Hat Google beim Firefox den Stecker gezogen? [Update: Nein]05.12.11

Updates unten.

Mozillas Browser Firefox war einst die Erlösung; damals, als es nur den von Dämonen besessenen Internet Explorer 6 gab. Vergangene Woche überholte Googles Browser Chrome den Firefox nach Downloadzahlen, wenn man der Statistik von Stat Counter Glauben schenken mag. Ich gebe zu, dass ich nichts dafür getan habe, um das aufzuhalten. Die aktuelle Firefox-Version hat meinen PC nachweislich verlangsamt. Seit ich auf Chrome umgestiegen bin, hat sich das Problem gelöst. Anderen geht es offenbar ähnlich: Laut der Statistik von Net Market Share liegt Firefox zwar noch vorne, verliert aber an Marktanteilen und liegt nur noch knapp vor dem Chrome, der mit 220 Sachen auf der linken Spur angerast kommt und kräftig auf die Lichthupe drückt. Und auch im Benchmark von Futuremark liegt Chrome deutlich vor dem Firefox.

Google investiert und entwickelt munterer als irgendein anderer Browser-Hersteller am Chrome und will den Browser-Markt für sich erobern. Das sollte inzwischen jedem klar sein. Dahin geht auch der Trend, und daran sehe ich wenig Verwerfliches. Möge eben der Bessere gewinnen (wenn er dann seine marktbeherrschende Stellung nicht ausnutzt). Es ist daher nicht überraschend, was Ed Bott von ZDNet glaubt erfahren zu haben, und doch könnte es gravierende Folgen haben: Mozillas dreijähriger Vertrag mit Google über eine Suchpartnerschaft im Firefox endete im November – und ist offenbar noch nicht verlängert worden. Mozilla machte damit im vergangenen Jahr 84 Prozent seines Umsatzes. Gut 100 Millionen der 123 Millionen US-Dollar Einnahmen des Projekts fielen damit künftig weg. (weiterlesen…)

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Napster stirbt, ein großes Bisschen02.12.11


Für Fans der Marke Napster sieht das in der Tat nicht gut aus: Nachdem Rhapsody den Pionier der digitalen Musik vom letzten Besitzer BestBuy gekauft hat, dürfte der Name in Kürze verschwinden. Rhapsody legt die beiden Dienste zumindest jetzt zusammen. Besucher der Napster.com-Website werden darauf hingewiesen, dass Napster jetzt zu Rhapsody gehöre. Wer es testen oder Kunde werden will, wird beim Klick auf “Try it free” auf die Rhapsody-Website weitergeleitet, wo von Napster keine Rede mehr ist. Auf der Napster.com-Website ist das Logo nun an den Rand gedrängt und nur noch klein zu sehen. Der Fokus liegt auf Rhapsody.

Der Verkauf war bereits Anfang Oktober über die Bühne gegangen. BestBuy hatte einen Minderheitsanteil an Rhapsody erworben, der Musikdienst dafür alle Kundendaten und Liquiditäten von Napster übernommen und versprochen, sie bis Ende November zu integrieren. Gesagt, getan. Zwei Marken waren Rhapsody wohl zu viel des Guten und den eigenen Namen mal eben schnell beerdigen, wollte man wohl auch nicht. Also trifft es Napster. Es klingt nicht gerade nach der besten Lösung für eine so bekannte Marke, auch wenn ihr mehr als zehn Jahre nach dem Start noch immer das Stigma Illegalität anhaftet. In Deutschland ist von dem Anbieterwechsel noch nichts zu sehen wird die Marke vorerst erhalten bleiben, Rhapsody ist hier noch nicht auf dem Markt. Und Napster wirbt munter weiter für die 15 Millionen Songs im Abo als einer der ersten auf dem Markt vor Konkurrenten wie Sony, Simfy, Juke und in Kürze wohl Spotify.

(Jürgen Vielmeier)

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“Erweiterung unseres Pornofilms”: Rechtschreibkorrektur in Mac OS X Lion mit besonderen Vorlieben30.11.11

Ist eigentlich kein weltbewegendes Thema, aber ich finde es kurios: Patrick Emmler wies mich darauf hin, dass Apples neue Autokorrektur in Mac OS X Lion offenbar besondere Vorlieben hat. In einem Text, den er schrieb, ersetzte die Software das Satzfragment “Erweiterung des Portfolios” automatisch in “Erweiterung des Pornofilms”. Mein Kurztest ergibt, dass es stimmt. Das Wort “Portfolio” wird von Apples Rechtschreibkorrektur zwar nicht verändert, wohl aber der Genitiv “Portfolios”. Ist die Autokorrektur ausgeschaltet, blendet die Software “Pornofilms” als Vorschlag unter “Portfolios” ein. Bei eingeschalteter Autokorrektur verändert das Programm das Wort nicht automatisch, unterkringelt es aber und schlägt “Pornofilms” im Kontextmenü als korrekte Schreibweise vor.

Das Problem – so es denn überhaupt eins ist – scheint nur Mac OS X Lion zu betreffen. Die eigentlich deutlich penetrantere Autokorrektur in iOS 5 lässt “Portfolios” durchgehen und findet keinen Ersatz. Es klingt nach der Strafe für alle, die anderen von ihren am Mac erstellten Portfolios vorschwärmen…

(Jürgen Vielmeier)

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Buffy: Ein Facebook-Smartphone von HTC, auf das ihr alle gewartet habt?22.11.11


Mit dem ChaCha hat sich HTC für ein Facebook-Phone qualifiziert.

Es könnte tatsächlich kommen, aber wird dafür überhaupt Bedarf sein? Facebook arbeitet angeblich zusammen mit HTC an einem Facebook-Smartphone und viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks geraten mal wieder in Entzücken. Es müssen andere sein als die, die in den letzten Monaten einmal eine Facebook-App auf einem Smartphone ausprobiert haben.

Für diejenigen von euch, die die neue Facebook-App für das iPhone verwenden: kennt ihr das? Eure App lädt und lädt, wenn ihr eure Nachrichten oder Benachrichtigungen abrufen wollt, ohne dass etwas passiert? Wird in der Menüleiste immer noch auf neue Nachrichten oder Benachrichtigungen hingewiesen, auch wenn ihr die neuesten längst abgerufen habt? Werden immer noch Nachrichten als neu angezeigt, die ihr auf dem Rechner längst gelesen habt, obwohl die App sich angeblich automatisch aktualisiert hat? Wenn ja, dann freut euch auf ein Smartphone, das Facebook nicht nur als App, sondern sogar als Oberfläche hat. (weiterlesen…)

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