Google Street View: Ein Jahr nach dem Start rollt die Entpixelungswelle • 21.11.11

Als Google Street View vor einem Jahr startete, habe ich mich ehrlich gefreut. Zumindest so lange, bis sich herausstellte, dass mein eigenes Wohnhaus verpixelt wurde. Wer dafür verantwortlich ist, sollte nie geklärt werden. Die Nachbarin, die ich zuerst im Verdacht hatte, war es nicht und der Vermieter angeblich ebenso wenig wie der Hausbesitzer. Wir werden es wohl nie erfahren, und niemand wird unsere – vor nicht all zu langer Zeit erst neu bemalte – Fassade online zu sehen bekommen.
Schade eigentlich, denn ein Jahr nach dem Streit, der dieses Land entzweite, hat sich vieles als Hysterie herausgestellt. Und von dem Protest ist nicht mehr viel geblieben. 245.000 Widersprüche gab es noch gegen Street View, gegen Microsofts Nachfolgedienst Bing Maps Streetside im April dieses Jahres gerade einmal noch ein Drittel davon: 80.000. Bereits im März erklärte das Kammergericht Berlin Kamerafahrten für zulässig. Als ich weitere zwei Wochen später in Hoffnung auf einen Knüller schrieb, dass Nokias 3D-Projekt für Ovi Maps nicht einmal Gesichter von Passanten auf der Straße ordentlich verpixelt, schien das niemanden auch nur die Bohne zu interessieren. Die Stimmung ist umgeschlagen, und laut Google gab es Nachfragen von Bürgern, die ihr Haus gerne wieder kenntlich machen würden. (weiterlesen…)












Das kommt also davon, wenn man einmal einen Abend frei macht und so tut, als würde man Sport treiben: Es ist die Hölle los. Damit ihr euch trotzdem nicht beschweren könnt, ihr würdet was verpassen, haben wir heute mal wieder einen 




