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Archive for the ‘Software’

Hat Google beim Firefox den Stecker gezogen? [Update: Nein]05.12.11

Updates unten.

Mozillas Browser Firefox war einst die Erlösung; damals, als es nur den von Dämonen besessenen Internet Explorer 6 gab. Vergangene Woche überholte Googles Browser Chrome den Firefox nach Downloadzahlen, wenn man der Statistik von Stat Counter Glauben schenken mag. Ich gebe zu, dass ich nichts dafür getan habe, um das aufzuhalten. Die aktuelle Firefox-Version hat meinen PC nachweislich verlangsamt. Seit ich auf Chrome umgestiegen bin, hat sich das Problem gelöst. Anderen geht es offenbar ähnlich: Laut der Statistik von Net Market Share liegt Firefox zwar noch vorne, verliert aber an Marktanteilen und liegt nur noch knapp vor dem Chrome, der mit 220 Sachen auf der linken Spur angerast kommt und kräftig auf die Lichthupe drückt. Und auch im Benchmark von Futuremark liegt Chrome deutlich vor dem Firefox.

Google investiert und entwickelt munterer als irgendein anderer Browser-Hersteller am Chrome und will den Browser-Markt für sich erobern. Das sollte inzwischen jedem klar sein. Dahin geht auch der Trend, und daran sehe ich wenig Verwerfliches. Möge eben der Bessere gewinnen (wenn er dann seine marktbeherrschende Stellung nicht ausnutzt). Es ist daher nicht überraschend, was Ed Bott von ZDNet glaubt erfahren zu haben, und doch könnte es gravierende Folgen haben: Mozillas dreijähriger Vertrag mit Google über eine Suchpartnerschaft im Firefox endete im November – und ist offenbar noch nicht verlängert worden. Mozilla machte damit im vergangenen Jahr 84 Prozent seines Umsatzes. Gut 100 Millionen der 123 Millionen US-Dollar Einnahmen des Projekts fielen damit künftig weg. (weiterlesen …)

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Napster stirbt, ein großes Bisschen02.12.11


Für Fans der Marke Napster sieht das in der Tat nicht gut aus: Nachdem Rhapsody den Pionier der digitalen Musik vom letzten Besitzer BestBuy gekauft hat, dürfte der Name in Kürze verschwinden. Rhapsody legt die beiden Dienste zumindest jetzt zusammen. Besucher der Napster.com-Website werden darauf hingewiesen, dass Napster jetzt zu Rhapsody gehöre. Wer es testen oder Kunde werden will, wird beim Klick auf “Try it free” auf die Rhapsody-Website weitergeleitet, wo von Napster keine Rede mehr ist. Auf der Napster.com-Website ist das Logo nun an den Rand gedrängt und nur noch klein zu sehen. Der Fokus liegt auf Rhapsody.

Der Verkauf war bereits Anfang Oktober über die Bühne gegangen. BestBuy hatte einen Minderheitsanteil an Rhapsody erworben, der Musikdienst dafür alle Kundendaten und Liquiditäten von Napster übernommen und versprochen, sie bis Ende November zu integrieren. Gesagt, getan. Zwei Marken waren Rhapsody wohl zu viel des Guten und den eigenen Namen mal eben schnell beerdigen, wollte man wohl auch nicht. Also trifft es Napster. Es klingt nicht gerade nach der besten Lösung für eine so bekannte Marke, auch wenn ihr mehr als zehn Jahre nach dem Start noch immer das Stigma Illegalität anhaftet. In Deutschland ist von dem Anbieterwechsel noch nichts zu sehen wird die Marke vorerst erhalten bleiben, Rhapsody ist hier noch nicht auf dem Markt. Und Napster wirbt munter weiter für die 15 Millionen Songs im Abo als einer der ersten auf dem Markt vor Konkurrenten wie Sony, Simfy, Juke und in Kürze wohl Spotify.

(Jürgen Vielmeier)

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“Erweiterung unseres Pornofilms”: Rechtschreibkorrektur in Mac OS X Lion mit besonderen Vorlieben30.11.11

Ist eigentlich kein weltbewegendes Thema, aber ich finde es kurios: Patrick Emmler wies mich darauf hin, dass Apples neue Autokorrektur in Mac OS X Lion offenbar besondere Vorlieben hat. In einem Text, den er schrieb, ersetzte die Software das Satzfragment “Erweiterung des Portfolios” automatisch in “Erweiterung des Pornofilms”. Mein Kurztest ergibt, dass es stimmt. Das Wort “Portfolio” wird von Apples Rechtschreibkorrektur zwar nicht verändert, wohl aber der Genitiv “Portfolios”. Ist die Autokorrektur ausgeschaltet, blendet die Software “Pornofilms” als Vorschlag unter “Portfolios” ein. Bei eingeschalteter Autokorrektur verändert das Programm das Wort nicht automatisch, unterkringelt es aber und schlägt “Pornofilms” im Kontextmenü als korrekte Schreibweise vor.

Das Problem – so es denn überhaupt eins ist – scheint nur Mac OS X Lion zu betreffen. Die eigentlich deutlich penetrantere Autokorrektur in iOS 5 lässt “Portfolios” durchgehen und findet keinen Ersatz. Es klingt nach der Strafe für alle, die anderen von ihren am Mac erstellten Portfolios vorschwärmen…

(Jürgen Vielmeier)

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Buffy: Ein Facebook-Smartphone von HTC, auf das ihr alle gewartet habt?22.11.11


Mit dem ChaCha hat sich HTC für ein Facebook-Phone qualifiziert.

Es könnte tatsächlich kommen, aber wird dafür überhaupt Bedarf sein? Facebook arbeitet angeblich zusammen mit HTC an einem Facebook-Smartphone und viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks geraten mal wieder in Entzücken. Es müssen andere sein als die, die in den letzten Monaten einmal eine Facebook-App auf einem Smartphone ausprobiert haben.

Für diejenigen von euch, die die neue Facebook-App für das iPhone verwenden: kennt ihr das? Eure App lädt und lädt, wenn ihr eure Nachrichten oder Benachrichtigungen abrufen wollt, ohne dass etwas passiert? Wird in der Menüleiste immer noch auf neue Nachrichten oder Benachrichtigungen hingewiesen, auch wenn ihr die neuesten längst abgerufen habt? Werden immer noch Nachrichten als neu angezeigt, die ihr auf dem Rechner längst gelesen habt, obwohl die App sich angeblich automatisch aktualisiert hat? Wenn ja, dann freut euch auf ein Smartphone, das Facebook nicht nur als App, sondern sogar als Oberfläche hat. (weiterlesen …)

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Google Street View: Ein Jahr nach dem Start rollt die Entpixelungswelle21.11.11

Als Google Street View vor einem Jahr startete, habe ich mich ehrlich gefreut. Zumindest so lange, bis sich herausstellte, dass mein eigenes Wohnhaus verpixelt wurde. Wer dafür verantwortlich ist, sollte nie geklärt werden. Die Nachbarin, die ich zuerst im Verdacht hatte, war es nicht und der Vermieter angeblich ebenso wenig wie der Hausbesitzer. Wir werden es wohl nie erfahren, und niemand wird unsere – vor nicht all zu langer Zeit erst neu bemalte – Fassade online zu sehen bekommen.

Schade eigentlich, denn ein Jahr nach dem Streit, der dieses Land entzweite, hat sich vieles als Hysterie herausgestellt. Und von dem Protest ist nicht mehr viel geblieben. 245.000 Widersprüche gab es noch gegen Street View, gegen Microsofts Nachfolgedienst Bing Maps Streetside im April dieses Jahres gerade einmal noch ein Drittel davon: 80.000. Bereits im März erklärte das Kammergericht Berlin Kamerafahrten für zulässig. Als ich weitere zwei Wochen später in Hoffnung auf einen Knüller schrieb, dass Nokias 3D-Projekt für Ovi Maps nicht einmal Gesichter von Passanten auf der Straße ordentlich verpixelt, schien das niemanden auch nur die Bohne zu interessieren. Die Stimmung ist umgeschlagen, und laut Google gab es Nachfragen von Bürgern, die ihr Haus gerne wieder kenntlich machen würden. (weiterlesen …)

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Lumia 800: Nokias Rettungsring überzeugt im Test, aber ein Umstieg fällt schwer18.11.11

Ein Jahr, nur ein einziges und Nokia ist nicht länger Marktführer unter den Smartphone-Herstellern. Böse Zungen dürften behaupten: Das, was Nokia da bislang im Programm hatte, hatte mit Smartphones auch nicht viel zu tun. Klobige Brocken mit einem Touchscreen, der mit dem dafür nicht geeigneten Betriebssystem Symbian ungefähr so viel Spaß gemacht hat wie der Touchscreen eines Geldautomaten. Dann im Februar der Umschwung: Nokia paktierte mit Microsoft und setzte alles auf eine Karte: Windows Phone, der propagierte dritte Weg. Bislang aber nur ein Trampelpfad neben den achtspurigen Autobahnen Android und iOS. Und mit grober Verachtung des kaum schlechter gestellten, ebenfalls mit Problemen kämpfenden Nebenbuhlers RIM (Blackberry).

Ende dieses Jahres sollte es auf den Markt kommen, das erste Windows Phone aus dem Hause Nokia. Warum so spät? Weil es mehr sein sollte als bloß eine neue Hardware für das bereits von Samsung, LG und HTC erprobte Windows-Phone-System. Es sollte ein ganz neues Ökosystem sein. Das würde bedeuten: Software, die sonst keiner hat, Betriebssystem und Hardware aus einem Guss wie bei Apples iPhone. Und beim Termin hielt Nokia Wort: Das Lumia 800 ist seit dieser Woche auf dem deutschen Markt. Zwei Wochen hatte ich es als Testgerät hier und wollte es auf Herz und Nieren prüfen, auch im Hinblick darauf, ob es als Alternative für ein iPhone taugt. Nach dem Test muss ich sagen: Das tut es durchaus, doch es gibt ein großes Aber. (weiterlesen …)

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Windows “Ultimate Pirate”: Microsoft schießt mit Sarkasmus gegen Raubkopierer17.11.11

Heute Morgen hatte unser Postmann eine neue CD für mich dabei. Aha, Windows 7, hab ich doch längst… Halt nein, eine neue Version: “Windows 7 Ultimate Pirate” nennt sie sich. Und die Werbeslogans klingen ansprechend: “Schnell installiert und infiziert” oder “Absturzgarantie”, “Automatisches Viren-Update”, “von führenden Kriminellen empfohlen”. Nur auf den ersten Blick also eine echte Windows-Software, auf den zweiten Blick eine Kampagne gegen Raubkopien.

Und auf den dritten Blick? Ein mäßiger Witz für Microsofts heutigen “Play Fair Day”. Die beigefügte CD habe ich aus verständlichen Gründen gar nicht erst in meinen Rechner eingelegt. Einmal abgesehen davon, dass mein – ehrlich von der Firma erworbener – Windows-7-Rechner gar kein optisches Laufwerk mehr hat. (Ja ja, so fortschrittlich sind wir.) Ist aber auch gar nicht notwendig. Das Video zur Aktion findet ihr hier – kritische Worte dazu auch. (weiterlesen …)

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Nokia: Windows-8-Tablet und weitere Windows Phones angekündigt16.11.11

Für Nokia geht es derzeit um mehr, als den kommerziellen Erfolg irgendeines neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7. Das in nur acht Monaten auf Basis des N9 entwickelte Lumia 800 verkörpert den Eintritt in eine neue Ära der insgesamt fast 150-jährigen Firmengeschichte, die nach Jahren des schleichenden Abstiegs wieder ein wenig Glanz in die zuletzt arg rotstichigen Bilanzen zaubern soll. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Einstand verlief bis jetzt jedenfalls ohne gröbere Schnitzer. Die ersten Testberichte des Lumia 800 sind insgesamt recht positiv ausgefallen. Auch Jürgen wird euch schon in Kürze über seine Erfahrungen mit dem ersten finnischen Windows Phone berichten, sobald er gesundheitlich wieder auf dem Damm ist. Nichtsdestotrotz hat Nokia die tatsächliche Bewährungsprobe noch vor sich. (weiterlesen …)

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Quellcode von “Ice Cream Sandwich” offiziell veröffentlicht: Eine Übersicht, wer naschen darf.15.11.11

Draußen wird es jeden Tag frostiger und dennoch giert es den ein oder anderen derzeit besonders nach einer kalten Süßspeise. Noch ist “Ice Cream Sandwich” zwar weitgehend ein Phantomgenuss. Allerdings haben die Mobilfunk-Hersteller bereits erste Einblicke darauf gewährt, welche Nutzer an der baldigen Verkostung der vierten Android-Kreation teilhaben dürfen.

An der Eismaschine versammelt ist die Crème de la Crème der Google-affinen Smartphone- und Tablet-Branche. Die offiziellen Listen der bislang verschickten Einladungskarten sind allerdings unterschiedlich lang. Während Sony Ericsson heute großzügig verkündete, einen ganzen Jahrgang naschen zu lassen, dürfen bei anderen nur handverlesene VIPs ans Buffet. (weiterlesen …)

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Kein Flash mehr für unterwegs: Adobe will Entwicklung des mobilen Players einstellen [Update]09.11.11


Es gibt Themen, bei denen sofort Konsens herrscht, wenn jemand seine Ablehnung äußert. Adobe Flash war in letzter Zeit eines davon. Der Gipfel der Debatte um Flash trug sich im April 2010 zu, als Steve Jobs seine Gedanken über Flash in einem offenen Brief auf der Apple-Website veröffentlichte und klarstellte, warum iPod, iPhone und iPad gut darauf verzichten können. Wie es aussieht, hat jetzt aber auch Adobe selbst keine Lust mehr auf mobiles Flash: Wie ZDNet exklusiv berichtet, will der Software-Konzern die Entwicklung des mobilen Flash Players einstellen. Auch die dpa berichtet heute über entsprechende Pläne.

[Update] Mittlerweile hat Adobe den Schritt auch selbst kommuniziert. In einem Blog-Post macht Adobe-Vize Danny Winokur klar, dass nach dem mobilen Flash Player 11.1 für Android im Allgemeinen und das BlackBerry PlayBook im Speziellen kein weiterer Flash Player für mobile Geräte mehr folgen wird. [/Update]

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Google verschlimmbessert GMail und den Reader: Adé, Mail und RSS, ahoi Google Plus?02.11.11

Das war doch Absicht! In diesen Tagen hat Google gleich zwei neuen Diensten ein Update verpasst: Google Mail (GMail) und dem Google Reader. Beide nähern sich damit optisch dem Social Network Google Plus an, um das sich in Sachen Layout bei dem Internetgiganten in letzter Zeit alles dreht. Das Problem dabei: In diesen beiden Fällen bietet das Redesign weder Mehrwert, noch war es in der Form wirklich notwendig. Zwischen Google Mail und Google Plus bestehen wenig Brücken, und mehr werden es auch jetzt nicht. Böse Zungen – und wir haben so eine – könnten jetzt behaupten, Google habe RSS und die E-Mail ein ganz klein bisschen getötet. Klingt übertrieben. Was aber soll das dann?

Die auffälligste Neuigkeit bei beiden Redesigns: Ein größerer Zeilenabstand scheint den Google-Designern Glücksgefühle zu verleihen. Für Listenjunkies wie mich, die möglichst einfach das Aktuellste erfassen wollen, bietet das keinen Vorteil. Lese ich mir durch, wie Google seinen immer noch führenden Webmailer GMail aufhübschen wollte, werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich dabei um Alibi-Verbesserungen handelt. “Neue Designs”, heißt es da – die meisten davon gibt es schon seit Jahren. “Verbesserte Konversationsansicht” – sehe ich nicht. Die dort versprochene Darstellung von Profilbildern funktioniert nicht einmal mit Google-Plus-Kontakten. (weiterlesen …)

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Sorgen um den Firefox: Ist der Held von einst noch zu retten?31.10.11

Ich mache mir Sorgen um den Firefox. Und das dürfte mit einigen Entwicklungen der vergangenen Monate zusammenhängen: Die Umstellung auf den schnelleren Release-Cycle hat dem Projekt meines Erachtens nicht gut getan. Anfang des Jahres waren wir noch bei Firefox 3.6, inzwischen sind wir bei 7.0.1. Kaum jemand weiß jetzt noch, mit welcher Version er eigentlich surft, was eine neue Version für Extras bringt, woran es genau liegt, wenn eine Version Probleme hat. Die eigentlich gut gemeinte neue Funktion Firefox Sync funktioniert bei vielen derzeit nur mit Tücken und dann gab es noch Streit wegen künftig womöglich nicht mehr sichtbaren Versionsnummern. Eine der neueren Versionen (6? 7? oder alle?) hat meinen Windows-7-Rechner im Laufe des Tages immer weiter entschleunigt, so dass nur noch ein Neustart des Browsers (und manchmal des ganzen Rechners) half.

Gezwungenermaßen bin ich jetzt auf Google Chrome umgestiegen, um wieder vernünftig arbeiten zu können. Hat mir irgendwie Leid getan, denn Firefox war auf eigentlich allen meinen Rechnern für Jahre der Standard-Browser. Ich bin aber nicht der einzige, der der einzigen Alternative von damals inzwischen den Rücken gekehrt hat: Die Marktanteile des Firefox sinken; Chrome wird den Nebenbuhler voraussichtlich noch in diesem Jahr überholen. Gegangen bin zumindest ich aber nicht aufgrund fehlender Sympathie, sondern weil mir der Chrome einfach stabiler und technisch fortschrittlicher erscheint. (weiterlesen …)

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OpenOffice ruft um Hilfe. Rettung notwendig?13.10.11

Man hätte es fast überhören können: Die kostenlose Office-Suite OpenOffice.org (OOo) kämpft ums Überleben und bittet um Spenden. Grund: Der Hauptinvestor Oracle ist im Sommer aus dem Projekt ausgestiegen und hat den Code der Apache Software Foundation zur Verfügung gestellt. Das scheint die Weiterentwicklung aber nicht gerade zu fördern. Denn auf der Website Team OpenOffice.org rufen die Entwickler um Hilfe: “Die meist genutzte (kosten)freie Bürosoftware steht buchstäblich vor dem Nichts. Lassen Sie das nicht zu”, steht dort. Und weiter: “Als einzige Bürosoftware auf dem Markt ist OOo vollkommen gratis.”

Wer will, kann die Hilfsaktion mit der Botschaft “Ja, ich bin ein Software-Retter” unterstützen. “Ob 5 Euro, 50 Euro oder 5 Millionen Euro – jeder Betrag hilft uns.” Wer will, kann dem Projekt auch eine persönliche Botschaft zukommen lassen. Maurice Hofmann aus New York hat dies getan: “Die Frage, die sich hier stellt, ist klar: Wollt Ihr mit uns gehen?”. Ob eine Rettung der Software notwendig ist oder nicht: Die ganze Aktion entbehrt nicht einer gewissen Verzweiflung. (weiterlesen …)

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Eure Gegenwart ist auch nur eine Software-Version09.10.11

Ein Mensch ist ja keine Maschine. Obwohl – vergleichbar ist beides schon. Die Entwicklung, die unser Leben nimmt, von dem Tag an, an dem wir gezeugt werden, ließe sich mit dem Lebenszyklus einer Software vergleichen. Bereits in den Monaten vor der Geburt gäbe es erste Gerüchte über eine baldige “Veröffentlichung”. Unsere werdenden Eltern dementieren noch, aber Freunde und Familie ahnen bereits, dass da was im Anmarsch ist. Was wird es sein, ein Junge oder ein Mädchen? Das leaken erste Bilder der Ultraschalluntersuchung. Bei der Geburt bereits von einer Version 1.0 zu sprechen, wäre aber übertrieben – und würde die Erwartungen enttäuschen. Denn was da das Licht der Welt erblickt, kann weder laufen noch sprechen und ist nicht einmal alleine lebensfähig. Treffender wäre da eine Bezeichnung wie “frühe Alpha-Version” oder 0.1.

Mit Hilfe geduldiger Eltern wächst man schließlich heran, zahnt, lernt laufen (Version 0.2), sprechen (0.3), selbständig essen (0.4) und kommt irgendwann in den Kindergarten und die Schule (0.5). Nach und nach nähert man sich der ersten stabilen Version an. Als Teenager spielt man sich in teils hitzigen Streitigkeiten mit den “Chef-Entwicklern” bereits als “Release Candidate” auf. Per Gesetz ab 18 oder zumindest dann, wenn man von zu Hause auszieht (“released” wird), dürfte man die Version 1.0 erreicht haben. Und dann geht es erst richtig los damit, die zahlreiche Fehler und Lücken im Code zu verbessern und sich ständig weiter zu entwickeln. (weiterlesen …)

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Eigentlich wollte ich nichts mehr zum iPhone 4S schreiben…05.10.11

… aber dann wurde mir auf Twitter vorgeworfen, selbst die “BILD”-Zeitung hätte eine bessere Analyse geschrieben als ich. Wer mich so herausfordert, der bekommt hiermit ausnahmsweise seine Analyse. Seit der Veröffentlichung des iPhone 4S gestern ranken sich allerhand Interpretationen um Apples neues Smartphone. Wie lauten sie und was gibt es dazu zu sagen?

1. Die Hardware ist gar nicht so schlecht
Das hat auch niemand behauptet. Der Dual-Core-A5-Prozessor mit 2×1 GHz hat sich schon in dem deutlich größeren iPad 2 als schnell erwiesen. Das Retina-Display mit 960×640 Pixeln war schon im iPhone 4 fortschrittlich und schlägt auch heute noch so manche Konkurrenz. Kann sich sehen lassen, aber anders als in den Vorjahren kann ich hier in Sachen Hardware keinen Vorsprung mehr gegenüber der Konkurrenz feststellen. Zumindest keinen, den man über ein ganzes Jahr verteidigen könnte.

2. Größe ist nicht alles
Nein, aber wer einmal ein Smartphone mit 3,7 oder 4,0 Zoll in der Hand hatte, dem kommt das 3,5-Zoll-Display im iPhone winzig vor. Selbst 4,3 Zoll wie im Galaxy S II wirken nicht monströs und passen noch gut in die Hosentasche. (weiterlesen …)

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