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Archive for the ‘TV’

Kino.to ist wieder da, heißt jetzt Kinox.to [Update]12.07.11

Kneift mich mal: Wo ist da jetzt der Unterschied? Fabian hat mich auf Twitter darüber informiert, dass Kino.to wieder da ist, jetzt aber Kinox.to heißt. Schaut man sich die Seite an, dann sieht es nach einer Kopie des Originals aus. Gleiche Designs, gleiche inhaltliche Ausrichtung. Über 15.000 Links zu Spielfilmen hat die Seite im Angebot, darunter “Transformers 3″, der aktuell im Kino läuft. Dazu gibt es über 1.000 Links zu Dokus und über 3.500 zu Serien.

[Update, 11:20 Uhr]: Christine Ehlers von der GVU schreibt in einer Pressemeldung, die uns vorliegt, der Start von Kinox.to sei für sie keine Überraschung. Die GVU sehe darin ein abgespecktes Angebot (was bezweifelt werden darf) und feiert das Auftauchen der Plattform gar als den eigenen Erfolg. Ehlers: “Dass es vergleichsweise lange gedauert hat, bis diese Resteverwertung von kino.to online gestellt wurde offenbart, wie empfindlich die Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Szene getroffen hat.” Kinox.to ist vermutlich aufgrund des neuen Besucheransturms derzeit nur schwer zu erreichen. [/Update]

Die Experten seid ihr: Ist das Angebot vergleichbar mit dem von Kino.to? Der Fokus von Kinox.to liegt wie schon bei Kino.to auf deutschsprachigen Angeboten. Videomaterial gibt es wie schon beim Vorgänger auf der Plattform selbst nicht, wohl aber Links zu Streams und downloadbaren Angeboten auf anderen Websites wie Megavideo. Dass bald Mirror-Sites mit gleichen Angeboten wie Kino.to entstehen würden, hatten Experten nach der Kino.to-Hochnahme bereits erwartet. Der Postillon feierte derweil einen großen Erfolg mit einem satirischen Beitrag unter der Überschrift “Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen”. Man fragt sich nun, welche Spatzen die Staatsanwaltschaft Dresden mit ihren Kanonen eigentlich getroffen hat. (weiterlesen…)

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Totalausfall beim ZDF – wie im März 2010!05.07.11

Was war da denn los? Als ich gestern Abend aus dem Kino kam (“Transformers 3″ in 3D geschaut – was für ein Effekt-Feuerwerk…) überraschte mich Kollege Jörg mit einer E-Mail, in der er mich informierte, eine dpa-Meldung zum Blackout beim ZDF bearbeitet zu haben. Blackout beim ZDF? Das klingt schlimm. Und das war es offensichtlich auch.

In einer kurz und knapp gehaltenen Pressemitteilung gab das Zweite Deutsche Fernsehen an, dass ein Stromausfall in der Sendebetriebstechnik dazu führte, dass zwischen 17:06 Uhr und 17:46 Uhr der TV-Bildschirm bei Auswahl eines ZDF-Programms (auch bei 3Sat, ZDFneo und Co.) schwarz blieb. “Vermutlich” war es ein Stromausfall. Und betroffen waren auch nur “Teile des Landes”. Fakten? Mangelware. Auch im offiziellen Twitter-Kanal des ZDF ist bis heute Morgen nichts wirklich Handfestes zu lesen. Eher versucht man das Problem dort mit eher ironischen Tweets herunterzuspielen. Doch wartet mal… hatte da nicht vor einigen Monaten schon einmal ein dicker Technik-Bug das ZDF-Programm außer Gefecht gesetzt? (weiterlesen…)

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Netzfundstück: Original-”Glücksrad” bei eBay im Angebot29.06.11

Lasst mich gerade mal ganz tief in meinen Kindheitserinnerungen kramen: täglich irgendwann zwischen 19 und 20 Uhr auf SAT.1. Was lief da so Anfang der 90er? Nein, keine Daily-Soap und auch keine furchtbar inszenierte Pseudo-Dokumentation á la “Lenßen & Partner”. Es war “Glücksrad”-Zeit und ich habe es immer wieder gerne gesehen. Peter Bond, Frederic Meißner und Buchstabenfee Maren Gilzer… man, das waren noch Zeiten. Ja, ich hatte viel Zeit – damals!

Nun will ich mich aber wahrlich nicht als Fan der TV-Show outen. Vielleicht gibt es aber genau den ja irgendwo in Deutschland und er liest hier mit!? Junge (oder Mädchen), dann lass dir eines gesagt haben: du musst sofort, auf direktem Weg und ohne das Aussetzen-Feld zu erdrehen, bei eBay vorbeisurfen. Denn dort gibt es das Original-Glücksrad zu ersteigern. Leider nicht im Kultdesign der ersten Tage, sondern modern angepinselt wie es zuletzt bei 9Live zu sehen war, aber immerhin. (weiterlesen…)

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Shazam will Fernsehsendungen erkennen, wird aufgekauft oder ausgebootet werden23.06.11

ShazamShazam ist so eine App, die mich auch nach mehreren Jahren mit meinem Smartphone immer wieder ein wenig in ungläubliges Staunen versetzt. Wie machen die das bloß, dass die fast jedes noch so deppertes Lied erkennen, das mir gefällt? Technisch gesehen hat sich bei Shazam seit Jahren kaum etwas getan. Warum auch? Das Ding funktioniert – und gut. Es gab nur einige Erweiterung wie kürzlich eine Songtext-Karaoke-Erweiterung oder leider vor einigen Monaten die Beschränkung, in der kostenlosen App nur noch bis zu 5 Tracks pro Monat zu erkennen. Ging für mich aber in Ordnung.

Jetzt hat Shazam laut Techcrunch 32 Millionen US-Dollar Kapital eingesammelt, unter anderem, um eine interessante Erweiterung zu starten: Shazam soll künftig auch Fernsehsendungen und Werbespots erkennen können. Dabei soll es nicht nur darum gehen, die Folge einer Serie zu erkennen, sondern sogar noch die Szene. Das ist das, was die App Intonow bereits seit längerem anbietet. Da aber fast jedes Kind Shazam kennt, dürfte sich der Marktführer mit der Maßnahme durchsetzen – und dann auf eine Übernahme hoffen. (weiterlesen…)

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Medienschlagabtausch: Lobo vs. Lenßen, Gutjahr vs. Doetz21.06.11

Wehe, wenn das Internet mal auf die Außenwelt trifft. Denn dann hagelt es Reibereien. Gestern gab es zwei unterhaltsame Beispiele dafür. Webgallionsfigur Sascha Lobo hat sich in der Sat.1-Talksendung “Eins gegen Eins” mit dem Rechtsanwalt Ingo Lenßen beim Thema “Schutz im Internet” angelegt. Lobo verteidigte dabei die Auffassung, dass Mobbing kein Phänomen des Internet und es Frage von Erziehung und Bildung sei, Kinder zu schützen. Lenßen wollte beim Schutz der Kinder den Staat in die Pflicht nehmen.

Die beiden lieferten sich die ganze Sendung hindurch einen Schlagabtausch, der zeitweise sehr hitzig geführt wurde. Wie ich das sehe, hat Lobo mit den persönlichen Provokationen angefangen. Richtig laut wird es etwa ab Minute 22’30. Das Video lässt sich – leider nur von Werbung unterbrochen – auf Sat1.de abrufen. Beim Auftakt des Medienforums NRW in Köln verglich Blogger und Journalist Richard Gutjahr gestern derweil die Verantwortlichen in deutschen Fernsehsendern mit den Machthabern in arabischen Ländern. (weiterlesen…)

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Netflix plant europäischen Ableger, aber erwartet nicht zu viel davon!20.05.11

Netflix

Oh Freude: Die Hinweise verdichten sich, dass der US-amerikanische Videoservice Netflix in der zweiten Jahreshälfte nach Europa kommen könnte. Ja, auch nach Deutschland. Nachdem Engadget-Redakteuren bereits Ende März Stellenanzeigen aufgefallen waren, in denen Netflix nach Mitarbeitern verschiedener Sprachen suchte, hat der Business Insider nun weitere ausgemacht. Gesucht werden unter anderem ein Global Manager, mehrsprachiges Schulungspersonal und Mitarbeiter verschiedener Qualifikation mit fließenden Sprachkenntnissen in: Niederländisch, Französisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch.

Netflix sucht also Personal für den Start in einigen Ländern Europas, Asiens und Lateinamerikas. Das Unternehmen bietet in Nordamerika die Möglichkeit, unbegrenzt viele Filme und Serien über das Internet zu streamen oder sich DVDs oder Blu-rays per Post schicken zu lassen. Netflix verbraucht damit inzwischen den meisten Internettraffic in Nordamerika und hat illegale Angebote überholt. Einige Filme gibt es allerdings nur per Scheibe, nicht per Internetstream. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Denn die Möglichkeit gibt es in Deutschland längst über Dienste wie Lovefilm. Und die Chance ist groß, dass eine deutsche Netflix-Version anfangs eben nur das anbietet. (weiterlesen…)

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Endlich: Alle MacGyver-Tricks in einer interaktiven Rezeptesammlung19.05.11

Lese ich “MacRecipes”, denke ich zuerst an etwas mit dem Apfel drauf. Aber gemeint ist in diesem Fall was ganz was anderes, ja, vielleicht sogar was viel Besseres: eine interaktive Übersicht aller Tricks, die der gute Serienheld Angus MacGyver seinerzeit angewendet hat. Für die Digital Natives unter euch: Der konnte, überspitzt gesagt, aus einem Kaugummi und einer Stecknadel eine Atombombe basteln und lauter so Spielereien. Und eben diese Spielereien haben die Designer von Fathom jetzt zusammen getragen. (weiterlesen…)

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Ein Modell für Europa? Filmflatrate Netflix schlägt illegale Angebote beim Datentraffic18.05.11

“Nicht immer nur schlapp rumhängen, sondern hier auch mal ein paar Zahlen!” hatte mein Mathelehrer immer gepredigt. Ich will dem mit 15 Jahren Verspätung gerne nachkommen und präsentiere euch hiermit überraschende Zahlen aus Sandvines “Global Internet Phenomena Report”. Demnach macht das Serien- und Filmstreamingportal Netflix in Spitzenzeiten 29,7 Prozent des nordamerikanischen Internettraffics im Downstream aus. Echtzeit-Unterhaltung, also auch Musikstreaming und Dienste wie YouTube, bringen es auf der anderen Seite des Atlantiks insgesamt auf nahezu 50 Prozent des Downstream-Traffics.

Interessant dabei: Als legale und kostenpflichtige Filmflatrate hat Netflix illegale Filesharingangebote inzwischen überholt. Facebook macht in den USA 2 Prozent des Downstream-Traffics aus, Netflix-Konkurrent Hulu interessanterweise nur 1 Prozent, YouTube bringt es auf 11 Prozent. Es ist wohl noch zu früh, vom Sieg des Legalen zu sprechen, zumal die Unterhaltungsindustrie sich noch immer nicht ganz sicher ist, ob sie Netflix für eine gute Idee hält. Die Nutzer scheinen sich da einig zu sein und sie sind durchaus bereit, verhältnismäßig schmales Geld im Monat (8 US-Dollar) für eine Filmflatrate zu bezahlen. (weiterlesen…)

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Das Ende der Webisodes? Telekom stampft 3min.de und offenbar auch Tvister ein17.05.11

Die Deutsche Telekom stellt ihr Video-Serienportal 3min.de zum Ende des Monats ein. Das gibt das Portal selbst auf seiner Homepage und im Projektblog bekannt. Die Redaktion sagt mit Abschiedsmusik und einem Best-Of-Special standesgemäß Lebewohl und bedankt sich für zwei Jahre der Treue. Laut einigen Twitter-Meldungen soll auch der interaktive Programmbegleiter Tvister von der Telekom abgeschaltet werden. Hierauf lässt der Screenshot einer E-Mail schließen, den Markus Dollinger via Twitter veröffentlicht hat.

Ich habe die Deutsche Telekom und den Pressekontakt von Tvister um eine Stellungnahme gebeten und werde hier updaten, sobald eine Antwort eingetroffen ist. Ich wollte wissen, ob Tvister tatsächlich abgeschaltet wird, ob weitere Dienste betroffen sind und was die Gründe für die Abschaltung sind. Vor allem das Ende von 3min.de bedeutet einen kleinen Verlust für die deutsche Webvideo-Szene.

[Update: 17:33 Uhr: Lisa Machnig, Corporate Communications bei der Telekom bestätigt mir per E-Mail das Ende von Tvister und 3min.] (weiterlesen…)

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Sky punktet bei HD-Fans – Der Verlust bleibt aber schwindelerregend hoch12.05.11

Ich hatte es euch ja schon angekündigt und ich möchte natürlich Wort halten: Feierlich darf ich präsentieren, die neuesten Kennzahlen der Sky Deutschland AG (PDF). Ihr wisst schon, Zahlen jenes Senders aus München, der früher mal Premiere hieß und (weiterhin) so etwas wie die chronische Geldvernichtungsmaschine des Medienimperiums von Rupert Murdoch ist. Und soll ich euch etwas verraten? Auch im ersten Quartal 2011 ist es dabei geblieben.

In Zahlen ausgedrückt: Sky hat zwischen Januar und März einen Verlust von 86,9 Millionen Euro eingefahren. Das ist zwar weniger als im vierten Quartal 2010, als noch ein dreistelliger Millionenverlust verzeichnet werden musste, und auch weniger als im ersten Quartal vergangenen Jahres, allerdings frage ich mich, wie diese ganzen Fehlbeträge irgendwann mal refinanziert werden sollen? Denn selbst wenn Sky auf absehbare Zeit mal schwarze Zahlen schreiben sollte, dürfte es noch dutzende Jahre dauern, bis die ganzen Verluste mal wieder ausgeglichen werden können. Auch, weil die operativen Kosten stetig steigen. (weiterlesen…)

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Google rutscht der +1-Button in einem Fernsehspot raus05.05.11

Eltern werden diesen süßen Fernsehspot bestimmt lieben, mit dem Google in den USA gerade seinen Browser Chrome im Fernsehen bewirbt. Wir anderen freuen uns zusätzlich darüber, Googles neuen +1-Button einmal live gesehen zu haben. MG Siegler von Techcrunch hat zuerst darüber geschrieben. Bislang waren wir davon ausgegangen, dass wir Googles Antwort auf Facebooks Like-Button lediglich eingebunden in Webseiten finden würden. Die Idee, den Button auch in einer Browser-Leiste einzufügen, ist neu.

Zumal mir auch die Browser-Leiste mit Picasa- und Google-Voice-Button neu erscheint. Aber das wissen die Chrome-Nutzer unter euch sicher genauer. Mit dem +1-Button soll man Dinge mit anderen teilen können, die einem im Web gefallen. Die Ergebnisse daraus sollen in die Google-Suche integriert werden und könnten auch einem geplanten Social Network von Google zur Verfügung stehen. Warum Google mit diesen Videos die derzeit größte Offline-Werbekampagne der eigenen Unternehmensgeschichte ins Leben ruft, wie die “New York Times” weiß, darüber lässt sich nur spekulieren. (weiterlesen…)

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Trendwende: In den USA weniger Fernsehgeräte pro Haushalt als im Vorjahr04.05.11


Fernseher oder Monitor? Immer häufiger beides.

Darauf konnte man sich eigentlich verlassen: Die Zahl der Haushalte mit Fernsehgeräten steigt Jahr für Jahr weiter und kratzt munter an der 100-Prozent-Marke. Doch diesmal kommt es anders. Nach Schätzungen von Nielsen wird die Zahl der Haushalte mit Fernsehgeräten in den USA bis zum kommenden Jahr erstmals zurückgehen. Von 98,9 Prozent, die man für dieses Jahr noch erwartet, auf nur noch 96,7 Prozent im Jahr 2012. Die Zahl bleibt natürlich auf sehr hohem Niveau, geht aber doch deutlich sichtbar zurück – zum ersten Mal seit 20 Jahren.

Beim letzten Mal, 1992, befand sich das Land in einer kleinen wirtschaftlichen Krise. Diesmal markiert der Rückgang eine Trendwende. Nur zum einen ist auch diesmal die Wirtschaftskrise daran Schuld: einige haben ihr Fernsehgerät verkaufen müssen, andere sind die Umstellung von analog auf digital aus finanziellen Gründen nicht mitgegangen. Zum anderen gibt es in den USA immer mehr Menschen, die aufgrund von Internetdiensten ohne ein Fernsehgerät auskommen. Laut Nielsen betreffe das in erster Linie junge Menschen in den Städten. (weiterlesen…)

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“Germany’s Gold”: Geplante Online-Videothek von ARD und ZDF wird Gegenwind bekommen29.04.11

Dann mal los: ARD und ZDF planen laut einem Bericht der “Financial Times Deutschland” eine gemeinsame, kommerzielle Online-Videothek mit dem Arbeitstitel “Germany’s Gold”. Sie soll die besten Inhalte aus 60 Jahren öffentlich-rechtlichem Fernsehen anbieten – teils gegen eine Gebühr, teils werbefinanziert. Man ahnt bereits an dieser Formulierung, dass keinesfalls jeder damit einverstanden sein wird. Auch wenn ZDF-Intendant Markus Schächter vor Freude über die geplante Plattform beinahe überschäumt: “Ich habe selten eine solche Euphorie erlebt wie bei den Beteiligten dieses Projekts”.

Die Kosten wären mit einem niedrigen Millionen-Euro-Betrag überschaubar. Zum Vergleich: Die Gebührenzahler werfen den Öffentlich-Rechtlichen jährlich rund 7 Milliarden Euro in den Topf. Die Kosten für den Aufbau und Betrieb der Plattform dürften nicht ihnen aufgebrummt werden. Im Gegenteil: Die Gebührenzahler müssten dank der Einnahmen aus der Plattform entlastet werden. Allerdings steht eigentlich jetzt schon fest, dass Kritiker gegen das Projekt Sturm laufen werden – zum Teil zu Recht. (weiterlesen…)

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Das ist alles, was ich über YouTubes neue Fernsehoffensive schreiben werde07.04.11

Google will 100 Millionen US-Dollar investieren, um für YouTube bis zu 20 neue Kanäle mit professionellem Content anzulegen. Damit will man dem Fernsehen Konkurrenz machen, meldet das “Wall Street Journal Online”. Und das ist alles, was ich darüber schreiben werde, solange ich YouTube für so etwas nicht nutzen kann. Einmal davon abgesehen, dass 100 Millionen Dollar nicht die Welt sind, wenn man bedenkt, dass Netflix fast die gleiche Summe allein für die Rechte an der Serie “Mad Men” ausgibt. Es ist mir ja inzwischen egal, dass ich kaum noch Musikvideos auf YouTube sehen kann.

Aber wenn es selbst bei Sonderaktionen keine Videos mehr auf YouTube zu sehen gibt, dann regt mich das langsam auf. Gestern etwa berichteten wir über eine einmalige Aktion der Indie-Band Death Cab for Cutie: Die Musiker übertrugen den Dreh ihres neuen Videos live über Ustream. Ihr Management kündigte freudig an, dass das Video kurz darauf bei YouTube zu sehen sein werde. Ich konnte es mir dort tatsächlich ansehen und bettete es in meinen Beitrag ein. Nur rund eine Stunde später informierte mich lihisi in einem Kommentar, dass das Video aus Deutschland nicht mehr abrufbar sei. “Weil es Content von WMG enthält”. (weiterlesen…)

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Death Cab for Cutie drehen neues Video in einem Take, übertragen den Dreh live im Web06.04.11

Die US-Indie-Rockband Death Cab for Cutie hat gestern Abend das Video zu ihrer neuen Single “You are a tourist” in einem Take aufgenommen und live im Internet übertragen. Auf Ustream ist ein Mitschnitt der Übertragung erschienen. Zunächst sind dort für eine gute Viertelstunde die – wenig actionlastigen – Vorbereitungen zu sehen. Gegen Ende des Videos geht es dann los: Der Raum ist komplett abgedunkelt, man hört die Stimme von Regisseur Tim Nackashi. Dann tritt nach wenigen Momenten Bandleader Ben Gibbard vor einem blauen Hintergrund auf und beginnt Playback zu singen. Tänzer laufen durchs Bild, andere Bandmitglieder erscheinen. Ballerinas tanzen im Rampenlicht, Lichter blinken grell – es ist halt ein Musikvideo. (weiterlesen…)

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