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Archive for the ‘TV’

Video on Demand: Kabel Deutschland streamt Filme über den TV-Kanal23.03.11


Wenn Fernsehen und Internet von einem Anbieter kommen sollen, gibt es allerlei technische Kombinationstricks: Internet und Fernsehen über den DSL-Anschluss, TV-Kanäle über DVB-T oder Satellit kombiniert mit Video on Demand über die DSL-Leitung. Oder beides über Kabel-TV. Vor allem bei Letzterem hat mich immer gewundert, warum es dem Anbieter Kabel Deutschland so schwer fällt, neben digitalen Fernsehkanälen und Breitbandinternet auch noch ein echtes Video on Demand anzubieten. Das gibt es zwar bisher, allerdings nicht per Knopfdruck. Kunden mussten die Filme dafür per SMS, Telefon oder Bestellung auf einer Webseite freischalten lassen, auf dass sie ihm dann zu einer bestimmten Uhrzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Damit soll jetzt Schluss sein: Kabel Deutschland (KDG) bietet seit heute zunächst in Hamburg, Berlin und München Video on Demand per Knopfdruck an. Heißen wird der Service “Select Video”. 2,3 Millionen Haushalten in den genannten Städten stehen dafür vom Start an 2.500 Stunden Video zur Verfügung. TV-Serien sollen ab 99 Cent verfügbar sein, Kinofilme ab stolzen 6 Euro. Kunden, die Select Video nutzen wollen, benötigen einen digitalen Videorekorder. Interessant ist die Technik dahinter, denn die Filme werden nicht über das Internet gestreamt. (weiterlesen…)

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Hollywood-Film “Girl walks into a bar” feiert Premiere auf YouTube (Update)14.03.11

Kleine Weltpremiere: Regisseur Sebastian Gutierrez hat einen neuen Film namens “Girls Walks Into a Bar” vorgestellt, der exklusiv auf YouTube zu sehen ist. Ja, zur Abwechslung sogar auch in Deutschland, wenn auch erst einmal nur auf Englisch ohne Untertitel. (Update: Inzwischen leider nicht mehr.) Es dürfte der erste Film von Hollywood-Format sein, der zuerst im Web gezeigt wird, noch bevor er überhaupt im Kino lief. Wer jetzt einen billig produzierten Klatsch mit der Amateurkamera erwartet, dürfte positiv überrascht werden, denn das ist definitiv nicht der Fall. Die Episodenkomödie über Menschen in zehn Nachtclubs in Los Angeles ist mit Schauspielern wie Danny DeVito, Zachary Quinto (der Böse aus “Heroes”), Josh Hartnett (Hauptrolle in “Lucky Number Slevin”) und Amber Valletta (“Hitch”) gut besetzt.

Ob der Film nun inhaltlich etwas taugt, kann ich leider nicht sagen. Mein Brötchengeber wird mir etwas husten, während der Arbeit 80 Minuten lang Spielfilme zu gucken. Wenn ihr die Zeit dazu habt, freue ich mich über eure Filmkritiken! So weit ich das bei einem kurzen Durchzappen beurteilen kann, ist auf jeden Fall viel nackte Haut zu sehen. Sebastian Gutierrez war bislang eher als Drehbuchautor für – darf ich sagen – B-Filme wie “Snakes on a Plane” oder “Gothika” unterwegs. Ob er für die Produktion von “Girl Walks Into a Bar” von Google Geld gesehen hat, ist nicht bekannt. Google jedenfalls scheint langsam Erst zu machen mit dem Vorhaben, YouTube zur Plattform für Qualitätsinhalte auszubauen. (weiterlesen…)

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One And a Few Thousand Men: 74.000 wollen Charlie Sheens Social-Media-Praktikant werden10.03.11

74.040: das ist die genaue Zahl derjenigen, die sich auf der Jobbörse Internships.com dafür beworben haben, Charlie Sheens Praktikant zu werden. Der geschasste Fernsehstar hatte auf Twitter ein Praktikantengesuch aufgegeben. Er suche einen erfolgreichen Praktikanten mit Tigerblut. Internships.com nahm die Anzeige entgegen, bastelte ein schönes Formular mit Hut und gab jetzt die eindrucksvollen Zahlen bekannt. Mehr als 95.000 Nutzer pro Stunde aus insgesamt 181 Ländern sollen Sheens Links zu dem Jobangebot gefolgt sein.

Das Jobportal erfüllt das mit großer Freude und man wünscht dem Prakti viel Glück, denn – und darauf weist man noch neben den Zahlen hin: 1 von 10 US-Amerikanern sei arbeitslos, sogar 2 von 10 der 16- bis 24-Jährigen. Aber 7 von 10 Praktika führten zu einem festen Job. Auch im Falle von Unternehmer Charlie Sheen? Er ist bislang zumindest nicht unerfolgreich, galt als der bestbezahlte Fernsehstar der Welt (1,5 Millionen US-Dollar pro Folge), ehe die Produzenten der äußerst erfolgreichen CBS-Fernsehserie “Two and a Half Men” die Verfilmung seines Privatlebens kürzlich beendeten. Warum? Weil Serienchef Chuck Lorre sich von Sheen nicht als “verseuchte kleine Made” und “Hexenmeister” bezeichnen lassen wollte. (weiterlesen…)

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Warner Bros verleiht Filme über Facebook: Das Social Network als virtuelles Wohnzimmer08.03.11

Was kann man auf Facebook eigentlich nicht? Angry Birds spielen, chatten, Freundschaften schließen, Dinge mögen, an Orten einchecken, Prämien kassieren. Neu ist jetzt, dass man auf Facebook auch Filme leihen kann. Das Filmstudio Warner Bros. Entertainment will ein derartiges Angebot heute für Facebook-Nutzer in den USA starten. Los geht es mit dem Batman-Streifen “The Dark Knight”. Facebook-Nutzer, die dem Film auf Facebook folgen (ihn mögen), können ihn mit 30 Facebook Credits (3 US-Dollar) bezahlen und haben dann 48 Stunden lang Zeit ihn zu sehen. Übliche Video-on-Demand-Kriterien also. Man kann den Film pausieren, sich ausloggen und später an der gleichen Stelle weitergucken. Der Film lässt sich auch im Vollbildmodus darstellen; allerdings muss man eingeloggt sein, um ihn zu sehen.

Wie Facebook und Warner das Streaming technisch realisieren, verraten sie nicht. Wahrscheinlich ist aber, dass die anderen Filmverleiher bald mit einem ähnlichen Angebot starten. Facebook hat freilich auch etwas davon: Das eigene Bezahlsystem Credits, das Anbieter von Facebook-Spielen ab Juli verpflichtend einbinden müssen, bekommt eine weitere interessante Einnahmequelle. Bleibt noch die Frage nach dem Kundennutzen. Warum sollte man sich einen Film ausgerechnet bei Facebook ansehen statt bei einem der 20 anderen Video-on-Demand-Dienste? (weiterlesen…)

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Keine Enttäuschung: Drei Oscars für “The Social Network”28.02.11

The Social Network

Der Facebook-Film “The Social Network” hat in der vergangenen Nacht in Los Angeles drei Academy Awards (“Oscars”) eingeheimst. Nominiert war der Film über den Aufstieg Mark Zuckerbergs für acht Trophäen. Die Preise erhielt der Streifen in den Kategorien bester Schnitt, beste Filmmusik von Trent Reznor und bestes adaptiertes Drehbuch. Lediglich letzte Kategorie gilt als eine der wichtigeren. Die Preise für den besten Film, den besten männlichen Hauptdarsteller und die beste Regie ging jeweils an den großen Gewinner des Abends, “The King’s Speech”. (weiterlesen…)

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Kurzfilm nur mit dem iPhone gedreht: Park Chan-Wook gewinnt Goldenen Bären21.02.11

Anfangs habe ich es für einen Werbegag gehalten: Der koreanische Kult-Regisseur Park Chan-Wook hat einen 30-minütigen Horrorkurzfilm alleine mit dem iPhone 4 gedreht. Doch nun hat dieser Film tatsächlich einen ersten renommierten Preis gewonnen: den Goldenen Bären auf der Berlinale in Berlin. Der Film heißt “Paranmanjang“, im englischem Titel “Night Fishing”, und handelt von einem Mann, der nachts beim Fischen ertrinkt und in eine Zwischenwelt eintaucht. Seine Familie versucht daraufhin, ihn mit einem schamanischen Ritual zurück in die Welt der Lebenden zu holen. “Film-TV-Video” schreibt dazu:

Das klingt alles ein bisschen befremdlich, schwer verständlich und seltsam — und so ist es auch (…)

Die internationale Jury scheint es zumindest überzeugt zu haben. Park Chan-wook, der den Film zusammen mit seinem Bruder Park Chan-kyong drehte, ist damit in der Filmgeschichte auf jeden Fall der erste, der einen wichtigen Filmpreis mit einem Smartphone gewonnen hat. (weiterlesen…)

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Vodafone startet Hybrid-Fernsehen: Internet wird nicht mehr verstopfen16.02.11

Internet und Fernsehen wachsen zusammen. Endlich. Während Google es nicht schafft, sich für sein Google TV mit Contentlieferanten zu einigen, ist die Konkurrenz ein Stück weiter. Boxee etwa, Fernsehhersteller wie Samsung mit Samsung Apps oder Panasonic mit Viera Connect. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Ein schöner Vorstoß ist in dem Zusammenhang Vodafone TV, ein Hybrid-Angebot aus Internet und Kabelfernsehen oder Satellit über die Vodafone Easy Box. Vodafone TV verbindet dabei das frei empfangbare Fernsehen mit kostenpflichtigen Filmdownloads aus der Vodafone Videothek und HD-Kanälen über einen DSL-Anschluss. Das Neue an dem heute vorgestellten Angebot ist die Vereinigung von Kabel, Satellit und Online-Videothek in einer Benuteroberfläche.

Zwölf Sender bietet Vodafone dabei außerdem in HD-Qualität über den DSL-Anschluss an: RTL, SAT.1, ProSieben, VOX, kabel eins, Sport1, sowie sechs Programme aus dem Fundus von ARD und ZDF wie ZDF neo. DSL mit 10 Mbit/s ist für den HD-TV-Empfang Minimalvoraussetzung. Alternativ holt sich die Box die Sender in HD-Qualität über den Satellitenanschluss, wenn dieser verfügbar ist. Für die digitale Videothek reichen 2 Mbit/s aus, Vodafone bietet aber offiziell nur noch DSL-Anschlüsse ab 6 Mbit/s an. Das Angebot startet morgen, kosten soll es 39,95 im Monat inklusive DSL-Anschluss und Doppelflatrate (Internet und Telefon). Vodafone-DSL-Bestandskunden können Vodafone TV für einen Aufpreis von 10 Euro im Monat nutzen. Die Box mit 320 GByte Speichervolumen kann als digitaler Videorekorder benutzt werden und ermöglicht auch zeitversetztes Fernsehen .  (weiterlesen…)

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Wie YouTube mich lehrte, die Dinge zu hinterfragen20.01.11

Neulich surfte ich durch das Web und erinnerte mich dabei an einen alten Sketch aus der ProSieben-Comedyserie Switch Reloaded: “Jack Bauer sucht Frau”, ein kreatives Mashup der Actionserie “24″ mit Protagonist Jack Bauer und der RTL-Dokusoap “Bauer sucht Frau”. Ich landete auf einer Videoplattform und erhielt einen Werbeclip später die Meldung, dass das Video in meinem Land nicht gezeigt werden dürfe. Auch technische Gründe seien möglich. “Ach, verflucht!”, dachte ich und hatte den Mauszeiger schon auf dem x, um das Tab zu schließen. “Welches Video ist denn heute überhaupt noch verfügbar? Verdammte Unterhaltungsindustrie!”

Plötzlich realisierte ich, wo ich mich eigentlich befand. Es war nicht YouTube, wo ich inzwischen kaum noch die Musikvideos oder Videoclips finde, die ich möchte. Ich befand mich auf der Videoseite von ProSieben. Nicht in meinem Land zeigen dürfen? Obwohl ich in Deutschland bin? Wenn nicht hier, wo denn dann? Also horchte ich einmal bei der Pressestelle von ProSiebenSat.1 nach. (weiterlesen…)

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Retro-Aktiv: SuperRTL sendet Tweets über Videotext14.01.11


SuperRTL schlägt zum Start der Teenie-Musical-Serie “Glee” eine interessante Brücke zwischen Heute und Gestern. Tweets, die während der Serie mit dem Hashtag #glee getwittert werden, bindet der Sender über seinen Videotext auf dem Fernseher ein. Zu lesen sind die Updates auf der Videotext-Tafel 777 im SuperRTL-Text. Die Kombination ist so verrückt, dass die Idee schon wieder genial ist. Die leicht angestaubte Technik Vidoetext, die im vergangenen Jahr in Deutschland ihren 30. Geburtstag feierte, trifft das moderne Social-Medium Twitter. Das ist, als würde man Freunden iPad-Screenshots zufaxen oder
Facebook-Nachrichten auf ihr Festnetztelefon schicken. Fallen euch noch ähnliche Mashups ein? (weiterlesen…)

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HD-Fans bestürmen Sky – Pay-TV-Sender steigert Kundenzahl deutlich12.01.11

Sky erhöht die Preise und keiner weiß so recht, warum. Oder doch? Es ist gerade mal ein paar Tage her, da habe ich versucht, euch zu erklären, warum auch der chronisch defizitäre Pay-TV-Sender an Preissteigerungen nicht vorbei kommt. Sicher, wir alle wünschen uns ein möglichst preiswertes Bezahlfernsehen, weil wir ja auch die allseits geliebte GEZ noch im Nacken sitzen haben. Trotzdem geht die Inflation auch an einem gewinnorientierten Unternehmen wie Sky nicht spurlos vorbei.

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass wir euch erst am 24. Februar mit neuen Zahlen rund um den größten deutschen Bezahlsender versorgen können, doch da lag ich falsch. Denn überraschenderweise hat Sky schon heute Details zur Kundenentwicklung vorgestellt. Wohl auch, weil das vierte Quartal in diesem Punkt sehr erfreulich ausfiel. Ganz ehrlich: Dass Sky im Weihnachtsgeschäft netto 131.000 neue Kunden gewinnen konnte, nein, damit hätte ich nicht gerechnet. Und das ist nicht die einzige gute Nachricht. (weiterlesen…)

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Zattoo Recall – TV-Software nimmt alle Sendungen automatisch auf05.01.11

Einige von euch wissen ja schon, dass ich ein ziemlicher Fan des IPTV-Angebots von Zattoo bin. Das aktuelle Fernsehprogramm (oder zumindest einen Teil davon) jederzeit auf dem Notebook sehen zu können, hat mir schon so einige Male bei Hotel-Übernachtungen bzw. an WLAN-Hotspots am Flughafen so richtig Freude bereitet. Jetzt bringt sich Zattoo mit einer weiteren Neuerung in Position – zumindest für Nutzer aus der Schweiz.

Unter dem Namen Zattoo Recall können die rund zwei Millionen Schweizer Nutzer die Programme, die über die TV-Software empfangen werden können, nicht nur sehen, sondern auch aufnehmen. Und das Beste daran ist: Zattoo berechnet für den neuen Service, den die Macher als “absolute Weltneuheit” bezeichnen, nichts. (weiterlesen…)

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“Insider”: Intel bewirbt neue Prozessor-Generation mit HD-Videoportal03.01.11

Kurz vor der CES in Las Vegas ist eine Pressemeldung von Intel durchgesickert. Der Prozessor-Hersteller kündigt darin die zweite Generation seiner Core-Prozessoren und eine neue Videodownload-Plattform namens “Intel Insider” an. Videos von Warner Bros, CinemaNow und vier weiteren Produktionsfirmen sollen demnach zeitgleich zum Blu-ray-Verkaufsstart zum Onlinekaufen oder Leihen bereit stehen. Schmankerl dabei: Intel will die Videos in Full-HD-Qualität anbieten, also mit 1080p (1920×1080 px). Nachteil: Der Videodienst geht Hand in Hand mit den neuer neuen Core-2011-Reihe und soll nur auf den neuen Plattformen funktionieren.

Core 2011, auch Sandy Bridge genannt, ist die zweite Generation von Intels Core-Prozessoren-Reihe. Insgesamt 29 neue Modelle soll es demnach für die drei Core-Familien (i3, i5 und i7) geben. Intel hat die Core-2011-Reihe mit neuen Funktionen ausgestattet wie QuickSync Video, Clear Video HD und InTru 3D. Da passt das Videodownload-Portal wie die Faust aufs Auge. Stellt sich nur die Frage, warum Intel noch auf den eigentlich schon gut abgesteckten Markt für Video-Downloads strebt. Apple ist dort natürlich bereits präsent, Netflix bietet ein ähnliches Angebot. (weiterlesen…)

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Microsoft im Vorwärtsgang: 2,5 Mio verkaufte ‘Kinect’, Comeback in TV-Bereich in Planung30.11.10

Quo vadis, Microsoft? Nach vielen Rückschlägen in der Vergangenheit, markierte der Launch von Windows 7, begleitet von hohen Verkaufszahlen des Betriebssystems und extrem positiver Kunden-Resonanz, für einige Beobachter so etwas wie einen Wendepunkt. Doch dann folgte das unsanfte Erwachen durch das totale Desaster mit dem KIN-Social Phone. Es wurde in Redmond aber nicht aufgesteckt und mit dem Windows Phone 7 und Kinect wollte der Software-Riese weiter auf Erfolgskurs bleiben. Vor allem mit der Bewegungssteuerung für die Xbox 360 scheint das zu gelingen. Wie Microsoft aktuell bekannt gibt, wurden innerhalb von 25 Tagen 2,5 Millionen Exemplare unters Volk gebracht, selbst gestecktes Ziel sind 5 Millionen bis Ende des Jahres. Abgesehen von der innovativen Technik und dem “Black Friday” dürfte sich der Umstand nicht unerheblich auf die Verkaufszahlen ausgewirkt haben, dass Microsoft zwar noch nicht allen gut  gemeinten Ratschlägen folgt, offenbar aber ein offeneres Ohr für die eigene Community hat als früher – aus welchen Gründen auch immer.

Während sich Microsoft mit Kinect also augenscheinlich auf dem richtigen Weg befindet, könnte der Konzern mit einem anderen Projekt wieder auf die Nase fallen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am gestrigen Montag berichtete, plant man in Redmond nämlich den (Wieder-)Einstieg ins Fernsehgeschäft. Ob das nun eine Folge der ansatzweise stattfindenden Orientierung an der Konkurrenz ist oder eine von Google TV und Apple TV im Kern unbeeinflusste, eigene Entscheidung für einen vermeintlich zukunftsträchtigen Markt, weiß ich nicht. Fest steht aber, dass der Software-Gigant in der Vergangenheit mit den Produkten, die die Abteilung Microsoft TV hervorgebracht hat, gleich mehrmals baden gegangen ist. Nun soll aber ein Bezahl-Modell für die Xbox endlich den erhofften Erfolg bringen. (weiterlesen…)

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Nun auch Viacom: Google TV laufen die Content-Lieferanten davon22.11.10

Es stellt sich mir langsam die Frage, ob Google mit seinem TV-Angebot nur einen sehr holprigen Start hinlegt oder das Projekt bereits den Bach runtergeht? Der Grund für diese etwas ketzerische Äußerung ist der: Nachdem sich zunächst die Medien-Schwergewichte ABC, NBC, CBS und dann auch noch Fox weigerten, dem Suchgiganten mehr als kleine Teaser für die Plattform zur Verfügung zu stellen, weckte eine Nielsen-Studie die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Dissonanzen. Aus ihr ging nämlich hervor, dass den Sendern durch Google TV keine Abonnenten verloren gingen. Aber wie heißt es so schön: “Trau keiner Studie…”.

Und so verkündet jetzt auch noch Viacom eine Google TV-Sperre. Es wird kein Streaming von Content in voller Länge geben, der sich auf den Websites des hauseigenem Netzwerks befindet - und das ist gar nicht mal so klein ist. Der Konzern ist nicht nur an einigen Kabel- und Satellitenfernsehgesellschaften beteiligt, darunter den MTV Networks und BET, und verfügt damit unter anderem über den Content von Comedy Central, MTV, Nickelodeon, VH1 und VIVA. Er mischt auch bei Filmproduktionen – und Verleih mit, darunter auch Paramount Pictures. Ein Schelm, der nun an späte Rache denkt. (weiterlesen…)

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Nielsen-Studie: Content-Provider brauchen Web-TV nicht zu fürchten16.11.10

Ein sicherlich für viele Kritiker sehr überraschendes Studien-Ergebnis wird der Marktforscher Nielsen im Laufe dieser Woche verkünden, und damit indirekt Google (TV) im “Kampf” gegen die widerspenstigen US-Medienkonzerne zur Seite springen. Wie der Hollywood Reporter nämlich vorab berichtet, dürften sich ABC, NBC, CBS und zuletzt auch Fox wohl bald von ihrer Annahme verabschieden müssen, durch das Internet-Fernsehangebot des Suchgiganten würden ihnen Abonnenten davonlaufen und sie kannibalisierten sich selbst durch die Zurverfügungstellung  des eigenen Contents.

In der von Cable & Telecommunications Association for Marketing (CTAM) in Auftrag gegeben “Life is a Stream”-Untersuchung wurden in den Monaten Juli und August dieses Jahres 769 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren daraufhin befragt, ob sich ihr Konsum von Online-TV-Content negativ auf bestehende Verträge für Fernsehangebote auswirkt. Soll heißen: Kündigen Kunden ihr Kabelfernsehen oder andere bezahlpflichtige TV-Angebote, um dafür auf ihren Mattscheiben vermehrt Filme und Serien aus dem Web zu schauen? Und die Antwort lautet im Kern: nein. (weiterlesen…)

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