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Archive for the ‘Unternehmen’

Google Buzz: Google kopiert das Beste von Twitter und FriendFeed, macht es mobil09.02.10

Es ist – das erlaube ich mir – nicht ungerechtfertigt zu sagen, dass Google bislang keine große Leuchte in Social Media-Dingen war (Ausnahme: YouTube). Orkut war ein Flop, ebenso der Microblogging-Dienst Jaiku und auch nach der anfänglichen Euphorie konnte die Rakete Google Wave nicht wirklich abheben. “Mein Gott, kauft doch endlich Twitter!”, war deshalb die erste Reaktion, als die Meldung die Runde machte, Google würde mit einer hauseigenen Lösungen ins Networking einsteigen.

Doch Google hatte andere Pläne. Anstatt sich ein bereits vorhandenes Produkt einzuverleiben, macht die Suchmaschine es lieber selber – “besser” möchte man fast sagen. Dazu wurde heute Gmail weiter aufgebohrt: Der Online-Dienst beinhaltete von Anfang an Mail-Fähigkeiten, dann kam der Chat hinzu, dann der Videochat – und nun kommt Buzz oben drauf. Um einen neuen Eingang in die Welt der sozialen Netzwerke zu finden, hat sich Google die Rosinen aus dem bereits am Markt Vorhandenen gepickt. In erster Linie zählen dazu unzweifelhaft Twitter, FriendFeed und Facebook – ein Vorwurf, den sich Google allerdings verbittet. Buzz wurde mit fünf Features ausgestattet, die direkt in der Gmail-Mailbox Anwendung finden. Hier die Funktionen im Einzelnen: (weiterlesen…)

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Mobiles Internet im Februar: UMTS-Angebote im Überblick09.02.10

umts

Zugeben, ich wollte es schon früher machen, doch dann kamen die Feiertage, Silvester und der ganze “Hallo im neuen Jahr!” dazwischen – deshalb musste die UMTS-Übersicht ein wenig warten. Wie schon so oft zuvor gehen die Credits an die Kollegen von onlinekosten.de, die regelmäßig die Angebote am Markt sondieren und uns hin und wieder abschauen lassen. Wenden wir uns also nun den Tarifen für mobiles Internet im Vergleich zu. Wie immer sind die drei Großen (T-Mobile, Vodafone und o2) und das vierte Rad am UMTS-Wagen (E-Plus) mit dabei. Und ohne große weitere Worte fangen wir an:

T-Mobile

Hier begegnen uns wieder einmal die charakteristischen “Fangen wir billig an und werden erst später teurer”-Tarife. Im T-Mobile-Netz hat derzeit simply data die Nase vorn – 20 Euro im Monat in den ersten zwei Jahren, danach steigt der Preis auf 30 Euro. Kunden haben aber auch schon vorher die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen. Wer eher auf Goldfische steht, kann zu denselben Konditionen auch bei BigSIM buchen. Bei DiscoSurf lässt sich hingegen bei der Hardware sparen – den Stick gibt es nämlich derzeit gratis. Ein halbes Jahr lang beträgt die Monatsgebühr 20 Euro, ab dem siebten Monats steigt sie auf 30 Euro. (weiterlesen…)

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Mögliches Szenario: Google ‘StreetView’ hierzulande nur auf Basis von Flickr-Fotos09.02.10

Google pimpt seine Dienste “Maps” und ”Street View” und verwendet für sie neuerdings auch Fotos von dem Bild-Community-Portal Flickr (siehe das Feld “User Photos” im Teaser-Bild). Damit kann das Unternehmen künftig neben den eigenen (aufgekauften) Diensten Panoramio und Picasa (Web-Alben) eine dritte Quelle ansaugen, um seine Projekte mit Material zu versorgen. Wie viele der auf Flickr vorhandenen Bilder verwendet werden oder wie die nicht unbedeutende Angelegenheit mit dem Copyright geregelt wird, ist bisher nicht bekannt. Google hat nämlich noch keine offizielle Stellungnahme zu dem “Fundstück” abgegeben, über das Geobloggers am gestrigen Montag berichtete.

Die Idee, sich mit Fotos einzudecken, die User ins Netz stellen, ist sicherlich nicht dumm. Viele der Aufnahmen sind von hervorragender Qualität und stellen bestimmt nicht nur eine nette Ergänzung zu von Google bereits selbst gemachten Fotos dar. Sicherlich sind auch viele Orte dabei, die das Unternehmen bisher aus dem einen oder anderen Grund ausgelassen hat. Hierdurch lässt sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld bei der Weiterentwicklung von “Maps” und “Street View” sparen, wenn die Forderungen der Fotografen nicht gerade absurd hoch sind. Zudem könnte Google sich auf diese Weise eine Möglichkeit schaffen, auch User mit dem Service zu beglücken, in deren Ländern man aus politisch-datenschutztechnischen Gründen bisher nicht fotografieren durfte. Etwa Deutschland, um ein naheliegendes Beispiel zu nennen. Oder wäre das etwa auch zu beanstanden? Ein Lausbubenstreich, der die hiesige Politik nicht nur vorführen, sondern auch zum Kochen bringen würde. (weiterlesen…)

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Akku-Warnung bei Windows 7: Kein Fehler, sondern Feature, sagt Microsoft09.02.10

Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den diepresse.com mit “Es gibt ein Problem mit Ihrem Akku. Ihr Computer wird sich in Kürze abschalten” wiedergibt. Doch Tatsache ist, dass wohl eine ganze Menge Nutzer, die Windows 7 auf ihren Notebooks laufen haben, in den Genuss der neuen Dialogbox kommen. Im Microsoft-Forum geht jedenfalls die Post ab, auch deutsche User machen dort ihrem Ärger Luft. Kein bisheriges Betriebssystem habe ihnen bislang den Vorschlag unterbreitet, den Akku in die Tonne zu werfen und sich Ersatz zu besorgen. Windows 7 bleibt von der Verwunderung unbeeindruckt und spuckt weiterhin Warnungen aus, auch wenn die Energiereserven auf 100 Prozent stehen.

Das Problem ist bekannt – und zwar schon seit über acht Monaten, doch erst jetzt meldet sich Microsoft mit einem offiziellen Statement zum Problem zurück. Man habe die Beschwerden eingehend untersucht und sei zu dem Schluss gekommen, dass “Windows 7 in allen Fällen völlig korrekt defekte Batterien erkannt” habe. (weiterlesen…)

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Unüberspringbare Audio-Werbung soll MySpace Music profitabel machen09.02.10

Das Joint Venture bestehend aus Rupert Murdoch mit seinem Unternehmen News Corp. und einigen großen Musik-Labels ist nun wirklich nicht zu beneiden. Eine Plattform – MySpace -, die zu den angesagtesten Adressen für Musikbegeisterte im Netz gehört(e), steht zur Verfügung und es gelingt dennoch nicht, sie profitabel und gleichzeitg wieder ansprechend für die User zu gestalten. Oder andersherum, ganz wie man mag. Und auch ein im Grunde konsequent richtiger Schritt – nämlich der zur Sparte MySpace Music, wo Künstler ihre gesamte Werke als MP3 anbieten können – lässt sich nicht vergolden.

Doch damit soll nun laut eines Berichts der Associated Press Schluss sein. Wie der Dienst nämlich berichtet, experimentieren Murdoch & Co. neuerdings mit Audio-Werbung. Wird wohl nicht so schlimm sein, wie die Metallica-Musikfolter, aber möglicherweise nah dran. Denn erstens kann der User nicht auswählen, was ihm da vorgespielt wird und zweitens hat er keine Möglichkeit, die Audio-Belästigung abzustellen, wegzuklicken oder zu minimieren. Dafür gibt es dann aber anschließend weiterhin Musik für Umme. Guter Deal? Wahrscheinlich nicht. (weiterlesen…)

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Will Google das neue Twitter werden? Oder das neue FriendFeed?09.02.10

Was hält Google da für uns bereit? Der Suchmaschinen-Gigant, der derzeit mal wieder gleich von mehreren Seiten unter Beschuss geraten ist, scheint niemals still zu stehen. Ständig schraubt man an den eigenen Anwendungen herum, optimiert und verfeinert etablierte Dienste und schickt neue ins Rennen.

Am Dienstagmorgen, zehn Uhr Ortszeit, wird man im Google-Headquarter in Mountain View wieder einmal ein neues Produkt verkünden. Besser gesagt, neue Features für zwei etablierte Google-Dienste. Wie das Wall Street Journal erfahren hat, wird es sich dabei unter anderem um Gmail handeln.

Was das mit Twitter oder gar FriendFeed zu tun haben soll? Ganz einfach: Google möchte ein Status-Update-Feature innerhalb des Mail-Clients integrieren, wobei noch nicht fest zu stehen scheint, ob es sich hierbei um einen festen Bestandteil von Gmail handeln wird oder um ein Modul, welches man bei Bedarf einbinden kann. (weiterlesen…)

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Mit Mika im Benz: myHermes versteigert Fahrstunden mit Ex-Formel 1-Weltmeister08.02.10

Alle Renn-Sport-Fans aufgepasst: Wer schon immer mal davon geträumt hat, mit einem echten Formel 1-Weltmeister über die Rennstrecke zu pesen, der hat nun eine realistische und unter Umständen auch bezahlbare Chance darauf. Auf der britischen eBay-Seite versteigert der Versandhändler myHermes nämlich noch bis zum Sonntag, den 14. Februar insgesamt fünf Mitfahrgelegenheiten an Bord eines 6,2 Liter V8 Mercedes AMG. Ort: Surrey in England. Strecke: Werkseigene Bahn in der Mercedes-Benz World. Fahrer: Mika Hakkinnen.

Bieten könnt ihr entweder auf zwei viertelstündige ”Taxi”-Fahrten, zwei halbstündige oder ein einstündiges Fahrtraining(s) mit anschließender Streckenrundfahrt (Details weiter unten). Bei erstgenanntem Angebot liegt das Höchstgebot momentan bei £0.99, für die Halbstünder werden schon £51.00 geboten und mit £102.00 ist das XL-Paket bisher das Begehrteste. Dies wird sich mit Sicherheit in den verbleibenden knapp sechs Tagen noch ordentlich nach oben korrigieren. Da das Geld aber einem guten Zweck zukommen soll – myHermes sammelt für die Great Ormond Street Hospital Children’s Charity, ist das zu verschmerzen. (weiterlesen…)

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Universal-Übersetzer für Android-Phones: ‘Sollte schon in ein paar Jahren möglich sein’08.02.10

Obwohl es sich hier noch um kaum hörbare Töne einer Zukunftsmusik handelt, ist das, womit Google nun schon wieder von sich reden macht, bereits jetzt in aller Munde (beziehungsweise Ohren, um im Bild zu bleiben). Der kalifornische Konzern arbeitet nämlich an einer Software für Mobiltelefone, mit deren Hilfe eine Sprache fast simultan in eine andere übersetzt werden kann. Der Fluch von Babel mit den mittlerweile über 6.000 menschlichen Sprachen hätte damit ein Ende – zumindest für Telefonierer.

Unter Verwendung bereits existierender eigener und – wenn benötigt – vermutlich auch zusätzlich akquirierbarer, fremder Technologien im Bereich Spracherkennung (erinnert sei an die Software auf dem Nexus One oder “Dragon Dictation” der Firma Nuance) und Übersetzung (etwa Rosy, der Real-Time-Übersetzungs-Roboter aus Google Wave oder die Übersetzungs-App Jibbigo) möchte Google in gar nicht so ferner Zukunft einen ersten funktionsfähigen Universal-Übersetzer präsentieren, wie man ihn sonst nur von Captain Kirk und seinen Star Trek-Mannen kennt. (weiterlesen…)

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Provider machen ernst: Telefónica plant Maut-Gebühr für Google08.02.10

“Sie benutzen unser Netzwerk – und zahlen nichts dafür! Das wird sich ändern!” – Dieser O-Ton stammt aus einem gerade veröffentlichen Bericht (Google Translate) der spanischen Zeitung “El País” mit dem Chef der Telefónica, César Alierta. Der Adressat ist klar: Google.

Es war nur eine Frage der Zeit, ehe die ISPs die Netzdienste ins Visier nehmen. Genau genommen haben sie nämlich nur drei Möglichkeiten, um im rasanten Traffic-Wachstum der vergangenen Jahre nicht unterzugehen:

1. Um die nötigen Investitionen zu finanzieren, könnten Netzbetreiber die Grundgebühr der Kunden erhöhen – was allerdings Anbetracht des harten Wettbewerbs eher eine schlechte Idee ist.

2. Geld ließe sich auch mit der Besteuerung einzelner Dienste machen: sagen wir, VoIP über das Mobilfunknetz. Die Deutsche Telekom tut dies unter anderem schon heute, allerdings spült dieser Bruch des Gebots der Netzneutralität nur wenig Kohle in die Kasse.

3. Bleibt also die Alierta-Methode: Eine Mautgebühr für Traffic-intensive Dienste wie Hulu, Google, YouTube und so weiter. Wenn die Dienstanbieter ein Interesse daran haben, dass Nutzer ihre Inhalte ungehindert abrufen können, müssen sie eben dafür zahlen. Auch dieses Vorgehen verstößt allerdings gegen die Netzneutralität. (weiterlesen…)

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Im Sommer kommt der Online-Brief: Deutsche Post will 20 Cent pro E-Einschreiben08.02.10

Ob sich das Sprichwort bewahrheitet und wirklich alles gut wird, was lange währt, wird sich in etwa vier Monaten zeigen. Dann nämlich wird den Angaben der “Wirtschaftswoche” zufolge die Deutsche Post ihren Kunden ihre Version der De-Mail anbieten: den sogenannten “Online-Brief” beziehungsweise “Brief im Internet”. Hierbei handelt es sich um ein Zusatzangebot der Post zum normalen Brief, der quasi ins Internet übertragen wird.

Anders als bei der E-Mail soll es sich beim Online-Brief aber um ein rechtsverbindliches Dokument handeln. Das gute Stück soll etwa 20 Cent kosten (was ein Unternehmenssprecher mir gegenüber aber nicht bestätigen wollte) und sich an alle Kunden richten. Zu vermuten ist aber, dass es vor allem größeren Unternehmen als Alternative zur Snail-Mail schmackhaft gemacht werden soll, die beispielsweise durch Rechnungs- oder Werbeversand ein hohes Briefaufkommen haben. (weiterlesen…)

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Facebook an Microsoft: ‘Das mit der Banner-Vermarktung machen wir jetzt mal lieber alleine.’08.02.10

Wir erinnern uns: Im Oktober 2007 hatte Microsoft 240 Millionen Dollar als Investor in Facebook gepumpt – im Gegenzug bekamen die Redmonder 1,6 Prozent der Aktien und das Versprechen, dass sie sich ab sofort um die Vermarktung kümmern dürfen. Auch der deutsche Microsoft-Ableger zeigte sich angesichts der neuen Aufgabe stolz wie Oskar: “Microsoft Digital Advertising Solutions wird nach der mit Facebook getroffenen Vereinbarung exklusiv Bannerwerbung für deutsche User vermarkten.”

Das ist seit dem Wochenende Geschichte – Facebook entzieht dem Software-Haus die Lizenz zum Verkauf von Display-Ads. “Wir haben gemeinsam viel an der Werbung gearbeitet”, schreibt General Manager Jon Tinter im Bing-Blog. Wenn man jedoch in Betracht ziehe, welche Art von Werbung heute auf Facebook geschaltet würde, “macht es einfach mehr Sinn”, wenn das soziale Netzwerk auch gleich die Führung bei der Werbestrategie übernimmt. In anderen Worten: Microsoft steigt aus der Banner-Werbung aus und begnügt sich mit der Vermarktung von Suchergebnissen (Textanzeigen). (weiterlesen…)

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Zum sechsten Geburtstag: Facebook beschenkt sich mit neuen Features selbst05.02.10

“Ich würde lieber live im Fernsehen von einem Paar kalter Hände eine Rektaluntersuchung bekommen, als eine Facebook-Seite zu haben!” Dieser Ausspruch soll laut Branchen-Dienst Spielefilmetechnik aus dem Mund von George Clooney entwichen sein. Dies war aber bevor das Social Network gestern seinen sechten Geburtstag gefeiert und sich in diesem Zusammenhang nicht nur einen neunen Anstrich verpasst, sondern auch ein paar neue Features rausgehauen hat. Vielleicht würde der gute Mann nun seine Meinung ändern, wenn man ihn nochmal fragte.

Was ist denn nun aber neu? Zunächst einmal wurde die Navigation verbessert und ermöglicht nun über die obere sowie die von unten nach links gewanderte Menüleiste einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Daten. Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen werden zukünftig in Drop-Down-Menüs angezeigt, wenn man die entsprechenden Buttons oben links anklickt, die sich zwischen dem Facebook-Logo und dem Suchfenster befinden. Wer die Menüpunkte “Startseite”, “Profil”, “Freunde finden” und “Konto” sucht, muss seinen Blick in die rechte obere Ecke richten. Da mir die neuen Funktionen auf meinem Profil noch nicht zur Verfügung stehen (sie werden nach und nach ausgerollt und stehen erst 80 Millionen der mittlerweile 400 Millionen User zur Verfügung), kann ich euch hier leider nur den etwas unscharfen Screenshot der Facebook-Mitarbeiterin Jing Chen präsentieren:  (weiterlesen…)

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Ein neues Kaninchen aus Googles Zauberhut: Mit “Store View” virtuell die Läden erkunden05.02.10

Solche Tipps würde ich ja auch gern mal erhalten, um hier mit so exklusiven Google-News aufwarten zu können wie Barry Schwartz. Der Redakteur von Searchengineland wurde von einem Händler in New York angerufen und darauf hingewiesen, dass einige Google-Leutchen seinen Laden aufgesucht hätten, um darin Bilder zu machen. Der gesamte Laden wurde abfotografiert, inklusive der dort angebotenen Produkte. Als Grund nannten sie dem Verkäufer ein neues Google Maps-Produkt: “Google Store Views”.

Was das geben soll, wenn’s fertig ist, dürfte jedem klar sein. Über Google “Street View” läuft der User die virtuelle Straße auf und ab und switcht dann zu “Store View”, wenn er einen Shop auschecken will. Anstatt zukünftig also seinen Hintern von der Couch und aus der Tür schwingen zu müssen, wenn eine Shopping-Tour unternommen werden soll, wird dies mittels PC und Google viel zeit- und kaloriensparmsamer möglich sein. Kann ich mir schon bestens vorstellen, wie im Tupperware-Party-Stil die Grüppchen vor der Glotze hängen… Anbei zwei Screenshots, die der Besitzer des Ladens von den Videoaufnahmen gemacht hat, auf denen die Googlelianer in Aktion zu sehen sind:  (weiterlesen…)

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Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen05.02.10

Vor Kurzem lud der Guru zum Mahl, und seine Jünger folgten der Aufforderung. Stolze 50 leitende Angestellte der “New York Times“, unter ihnen auch ihr Herausgeber Arthur Sulzberger, trafen sich mit Steve Jobs, um über einen möglichen Deal zu verhandeln. Während der Apple-Hauptmann der Runde das iPad vorstellte, wurden Möglichkeiten und Konditionen einer digitalen Strategie der “Times” besprochen. Darunter auch das von Jobs offerierte exklusive Erscheinen der Online-Ausgabe der Zeitung auf dem Apple-Tablet, das von den “Times”-Verantwortlichen aufmerksam, aber sehr kritisch und zurückhaltend aufgenommen wurde. Soweit zumindest das Gerücht, das das New York Magazine am gestrigen Donnerstag veröffentlichte.

Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, spielt in meinem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle. Sie dient mir nämlich nur dem Zweck, zwei Aspekte zu veranschaulichen, die sich an anderer Stelle schon bewahrheitet haben: 1. Steve Jobs möchte sein iPad zum Maß aller Dinge, zum Markt-Standard der E-Reader machen. Dazu schmiedet er Allianzen, wo es nur geht. Das ist sein gutes Recht, vor allem in der freien Marktwirtschaft. 2. Die Zeitungsverleger, im obigen Beispiel in Person von Sulzberger, scheuen einen exklusiven Deal mit Apple, obwohl der Druck auf sie wächst, für sich profitable und für die Leser akzeptable Paid-Content-Angebote zu erstellen. Und das aus einem guten Grund! (weiterlesen…)

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Nicht die Blogs sterben aus, sondern die Blogger05.02.10

Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte die mittlerweile vom Netz genommene “Netzeitung” einen Artikel, in dem es um das vermeintliche Blog-Sterben in Deutschland ging. Diesen Trend sahen wir bei Basic Thinking trotz einiger Blog-Aufgaben (Datenwachschutz.de, Alles2Null.de) und zurückgehender Backlink- und Pinback-Zahlen nicht. André hat seinerzeit unsere Argumente auch in einem entsprechenden Artikel formuliert, so dass ich das hier nicht noch einmal in voller Länge ausrollen muss. Dass ein Ende der Blogosphäre mittelfristig nun aber doch bevorstehen könnte – allerdings aus anderen Gründen – , das suggerieren neuere Ergebnisse zweier am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Studien.

Die Forscher des Bereichs Internet & American Life Project am Pew Research Center behaupten in ihren beiden “Social Media and Young Adults“-Untersuchungen, in denen die Nutzung von Social Media und des mobilen Internets bei bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA (12-17 und 18-29 Jahre alt) untersucht wurde, dass diese keinen Bock mehr auf’s Bloggen haben. Seit dem Jahr 2006 sei ihr Interesse am “Makro”-Blogging stetig gesunken, gleichzeitig sei das ”Micro”-Blogging (etwa bei Twitter oder Facebook) immer populärer geworden.  (weiterlesen…)

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