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	<title>Basic Thinking &#187; Unternehmen</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Kodak l&#228;sst Digitalkameras links liegen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/09/kodak-lasst-digitalkameras-links-liegen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kodak]]></category>

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		<description><![CDATA[Digitalkameras von Kodak? Ja, die gibt es noch. Aber es wird sie nicht mehr lange geben. Denn der insolvente Konzern wird sich noch im ersten Halbjahr des laufenden Jahres aus dem Gesch&#228;ft mit Digitalkameras komplett zur&#252;ckziehen. Ein radikaler Schritt sicherlich, aber er war aufgrund der Insolvenz nicht zu vermeiden. Und das ist noch nicht alles. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright size-full wp-image-25535" title="KODAK_Z5120_FF" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/KODAK_Z5120_FF.jpg" alt="" width="250" height="202" /></p>
<p style="text-align: left;">Digitalkameras von Kodak? Ja, die gibt es noch. Aber es wird sie nicht mehr lange geben. Denn der insolvente Konzern wird sich noch im ersten Halbjahr des laufenden Jahres <a href="“http://www.businesswire.com/news/home/20120209005790/en/Kodak-Focuses-Consumer-Business-Profitable-Growth-Opportunities“">aus dem Gesch&#228;ft mit Digitalkameras komplett zur&#252;ckziehen</a>. Ein radikaler Schritt sicherlich, aber er war aufgrund der Insolvenz nicht zu vermeiden. Und das ist noch nicht alles. Denn auch die Herstellung von Videokameras und digitalen Bilderrahmen wird Kodak nicht l&#228;nger verfolgen.</p>
<p>K&#252;nftig will das US-Unternehmen als Spezial-Hersteller f&#252;r Drucker am Markt agieren und auch weiter analoge Filme und Fotopapier verkaufen. Klingt wenig fortschrittlich, aber es sind zumindest Bereiche, mit denen Kodak noch Geld verdient. Dar&#252;ber hinaus soll der Konzernname &#252;ber Lizenzzahlungen auch von anderen Unternehmen genutzt werden d&#252;rfen. Solltet ihr eine Kodak-Kamera nutzen besteht &#252;brigens kein unmittelbarer Grund zur Sorge. Denn: Garantieanspr&#252;che bleiben uneingeschr&#228;nkt erhalten.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>Samsung macht&#8217;s anders &#8211; Keine Pressekonferenz auf dem MWC</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/09/samsung-machts-anders-keine-pressekonferenz-auf-dem-mwc/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile World Congress]]></category>
		<category><![CDATA[mwc]]></category>
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		<category><![CDATA[Samung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dauert nicht mehr lange, dann trifft sich in Barcelona wieder das Who is Who der weltweiten Mobilfunkbranche: der Mobile World Congress steht vor der T&#252;r &#8211; los geht es am 26. Februar &#8211; und praktisch alles, was in Sachen Mobilfunk, Smartphones und Netzwerktechnik etwas zu sagen hat, wird in Katalonien mit von der Partie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-25532" title="Messestand von Samsung" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/samsung-messe.jpg" alt="" width="500" height="221" /></p>
<p>Es dauert nicht mehr lange, dann trifft sich in Barcelona wieder das Who is Who der weltweiten Mobilfunkbranche: der <a href="http://www.mobileworldcongress.com/" target="_blank">Mobile World Congress</a> steht vor der T&#252;r &#8211; los geht es am 26. Februar &#8211; und praktisch alles, was in Sachen Mobilfunk, Smartphones und Netzwerktechnik etwas zu sagen hat, wird in Katalonien mit von der Partie sein. Nat&#252;rlich auch <a href="http://samsung.de/de/Privatkunden/Mobil/Mobiltelefone/type.aspx" target="_blank">Samsung Mobile</a> und doch ist bei den Koreanern in diesem Jahr einiges anders.</p>
<p>Auch ich werde in diesem Jahr wieder den MWC besuchen und warte schon seit einigen Tagen auf Informationen zu einer Pressekonferenz von Samsung. Vergangenes Jahr wurde von dem Elektronikkonzern noch ordentlich auf den Putz gehauen, als im pomp&#246;sen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palau_Sant_Jordi" target="_blank">Palau Sant Jordi</a> (eine Olympiahalle) Blogger, Journalisten, H&#228;ndler und Analysten aus aller Welt zusammenkamen. Und dieses Jahr? Nichts! Ein Konzernsprecher erkl&#228;rte mir, dass es in diesem Jahr keine gro&#223;e Pressekonferenz geben wird. Eine neue Strategie?</p>
<p>Irgendwie kommt mir das bekannt vor: gro&#223;e Messen mit Flaggschiff-Hardware meiden und stattdessen eigene Events veranstalten, um (noch) mehr mediale Aufmerksamkeit zu erlangen. Na, wer macht das noch? Richtig, Apple &#8211; und das &#252;beraus erfolgreich. Scheinbar hat sich nun auch Samsung zu einem solchen Schritt entschlossen. Denn hinter vorgehaltener Hand wird vielerorts dar&#252;ber gemunkelt, dass das <a href="http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2012/02/06/samsungs-quad-core-galaxy-s-iii-soll-nur-70-millimeter-dick-sein/" target="_blank">Samsung Galaxy S III bereits in den Startl&#246;chern</a> stehe (nur noch 7 Millimeter d&#252;nn), aber erst sp&#228;ter als direktes Konkurrenz-Produkt im iPhone 5 am Markt platziert werden soll.</p>
<p>Das gr&#246;&#223;te Problem an der Sache: Apple hat offiziell noch nichts zu seinem neuen Super-Smartphone kommuniziert und so harren wir alle der Dinge, die da im Laufe der kommenden Wochen noch so kommen m&#246;gen. Ger&#252;chte besagen immerhin, dass eine erste <a href="http://handy.t-online.de/produktion-des-apple-iphone-5-steht-offenbar-in-den-startloechern/id_53510674/index" target="_blank">Produktion des iPhone 5 bereits angelaufen</a> ist.</p>
<p>Und Samsung? Die Koreaner bereiten sich derweil trotzdem auf den MWC vor. Schlie&#223;lich soll es auch ohne Galaxy S III einige neue Produkte in Barcelona zu sehen geben. Welche und wie viele &#8211; unklar. Aber wir bleiben dran&#8230;</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>Muss man Angst um Nokia haben?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/06/muss-man-angst-um-nokia-haben/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war so etwas wie ein kleiner Schock, den ich vernommen habe, als ich gestern Abend vor dem heimischen Rechner sa&#223; und mich durch meinen privaten Twitter-Account klickte. Zwischen diversen Fu&#223;ball- und Airline-Nachrichten fand ich dort eine Info, dass Nokia m&#246;glicherweise noch 2012 sein Smartphone-Gesch&#228;ft verkaufen wird &#8211; an Microsoft. Bitte was? Ja, wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-25088" title="elop-ballmer" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/elop-ballmer.jpg" alt="" width="500" height="341" /></p>
<p>Es war so etwas wie ein kleiner Schock, den ich vernommen habe, als ich gestern Abend vor dem heimischen Rechner sa&#223; und mich durch <a href="https://twitter.com/#!/hluecke" target="_blank">meinen privaten Twitter-Account</a> klickte. Zwischen diversen Fu&#223;ball- und Airline-Nachrichten fand ich dort eine Info, dass Nokia m&#246;glicherweise noch 2012 sein Smartphone-Gesch&#228;ft verkaufen wird &#8211; <a href="https://twitter.com/#!/CHIP_online/status/154959607004008448" target="_blank">an Microsoft</a>. Bitte was? Ja, wie viele von euch habe auch ich nicht schlecht gestaunt, als ich dieses Ger&#252;cht auf meinem Bildschirm las. Nokia ohne Smartphones? Kann sich das &#252;berhaupt jemand vorstellen?</p>
<p>Zugebenen: ich bin nie ein Freund von Symbian gewesen, umso mehr aber ein kleiner Fan von Windows Phone. Wenn man mal von einigen unsauber programmierten Apps (Facebook!) absieht, macht das mobile Betriebssystem von Microsoft richtig Spa&#223;. Umso &#252;berzeugter war und bin ich, dass Nokia zusammen mit Microsoft noch viel erreichen kann. Vorausgesetzt, man kann die Nutzer davon &#252;berzeugen, dass <a href=" http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/07/gebt-windows-phone-eine-faire-chance/" target="_blank">Windows Phone nichts mehr mit dem alten Windows Mobile gemeinsam</a> hat. Es w&#228;re richtig bedauerlich, wenn Nokia keine Smartphones mehr produzieren w&#252;rde.</p>
<p>Genau das prognostiziert aber Eldar Murtazin. &#220;ber Twitter teilte der Chef-Redakteur von mobile-review.com gleich mehrere interessante Dinge mit. Einfach nur so? Wohl kaum. Der Russe hat richtig gute Kontakte in die Mobilfunkbranche und selbst wenn von seinen gestreuten Ger&#252;chten nur f&#252;nf bis zehn Prozent stimmen, ist es ein echter Paukenschlag. Ich habe es euch mal zusammengefasst, was der Eldar so alles rausgehauen hat.</p>
<ol>
<li>Noch 2012 k&#246;nnte <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154842107939524608" target="_blank">Nokia sein Smartphone-Gesch&#228;ft an Microsoft</a> verkaufen</li>
<li>Dazu soll es auf der CES in Las Vegas <a href=" https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154840815594782720" target="_blank">ein Treffen</a> von Microsoft-Chef Steve Ballmer, Nokia-Boss Stephen Elop und Andrew Lees, Leiter der Windows-Phone-Sparte bei Microsoft, geben</li>
<li>Microsoft hat es auf eine <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154845656685617152" target="_blank">umfangreiche Patentsammlung</a> abgesehen</li>
<li>Nur noch Microsoft muss sich <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154845392171831298">f&#252;r den Deal entscheiden</a></li>
<li>Mit eigenen Smartphones will sich <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154853721262653441" target="_blank">Microsoft besser am Markt positionieren</a></li>
<li>Der Name <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154842672845176833">Nokia soll bei Smartphones keine Rolle</a> mehr spielen</li>
<li>Nokia-Chef Stephen Elop steht kurz vor seinem R&#252;cktritt &#8211; und vor einer <a href="https://twitter.com/#!/eldarmurtazin/status/154849662501789697" target="_blank">R&#252;ckkehr zu Microsoft</a></li>
</ol>
<p>F&#252;r meinen pers&#246;nlichen Geschmack sind das ein bisschen viele Fakten &#8211; auch wenn sie von Nokia <a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/46421/0/Nokia-vor-dem-Ende" target="_blank">ausdr&#252;cklich dementiert</a> werden. Sicher, es kann nat&#252;rlich alles nur hei&#223;e Luft sein, was Eldar an die &#214;ffentlichkeit gebracht hat. Und trotzdem mache ich mir Gedanken, ob nicht vielleicht doch etwas Wahres dran ist. Ich f&#228;nde es schade, sehe es fast schon als Desaster an, wenn Nokia auf diese Weise zu einer Nischenmarke am Mobilfunkmarkt verkommen w&#252;rde. Denn mit Symbian-Telefonen ist hierzulande einfach kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Um es auf den Punkt zu bringen: das Image ist versaut und auch wenn Symbian Belle fl&#252;ssiger zu bedienen ist als seine Vorg&#228;nger, wirkt es in vielen Punkten noch immer recht schwerf&#228;llig.</p>
<p>Ganz ehrlich: Auch wenn ich die Men&#252;f&#252;hrung von Windows Phone mag, habe ich nie verstanden, warum sich Nokia so konsequent gegen Android ausgesprochen hat. Dass es m&#246;glich ist, Microsoft- und Google-Smartphones parallel zu vertreiben macht <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE80505Q20120106" target="_blank">Samsung mit eindrucksvollen Zahlen</a> doch vor!? Nur zur Erinnerung: da wo Samsung jetzt steht, stand auch Nokia mal. Und wenn ich mir &#252;berlege, zum Beispiel ein <a href="http://www.nokia.de/de-de/produkte/smartphones-und-handys/x7-00/" target="_blank">Nokia X7</a> als Android-Handy zu nutzen… einfach cool, wahrscheinlich w&#228;re ich einer der ersten Nutzer.</p>
<p>Doch so bleibt nicht viel mehr als abzuwarten. Abzuwarten, was mit Nokia im Laufe der n&#228;chsten Wochen und Monate passieren wird. Ich wei&#223;, dass viele Menschen die Finnen aufgrund ihrer Vorgehensweise mit dem Werk in Bochum verachten. Doch ganz objektiv betrachtet: ein Handy-Markt ganz ohne Nokia w&#228;re fast so wie ein Automobil-Markt ohne BMW oder Audi. Ich kann und will es mir nicht vorstellen. Entt&#228;uscht mich nicht, ihr Nokias da drau&#223;en. Oder sind die W&#252;rfel etwa doch schon l&#228;ngst gefallen?</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke / Bild: Nokia)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen: &#8220;Wir wollen das Papier t&#246;ten&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Doctape]]></category>
		<category><![CDATA[Doo]]></category>
		<category><![CDATA[papierloses Büro]]></category>

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		<description><![CDATA[Doo-Gr&#252;nder Marc Sieberger und Frank Thelen. Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die hei&#223;esten Startups der Welt schie&#223;en gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gew&#228;hlt &#8211; und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24936" title="DooGr&#252;nder" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DooGr&#252;nder.jpg" alt="" width="500" height="281" /><br />
<small>Doo-Gr&#252;nder Marc Sieberger und Frank Thelen.</small></p>
<p>Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die hei&#223;esten Startups der Welt schie&#223;en gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gew&#228;hlt &#8211; und vor zwei Wochen <a href="http://www.deutsche-startups.de/2011/12/04/doo-finanzierung/" target="_blank">5 Millionen Euro Kapital</a> von drei Investoren eingesammelt. Der Unbehelligte reibt sich die Augen: Dort, im ruhigen Bad Godesberg, nur einen Steinwurf von einem Cineplex entfernt, soll derzeit eines der hei&#223;esten Tools der Welt entstehen? <a href="http://doo.net/" target="_blank">Doo</a> k&#246;nnte das n&#228;chste Evernote werden: ein Dienst, der alle Dokumente an einer Stelle sammelt und &#252;ber die Cloud synchronisiert, damit man nie wieder die &#220;bersicht verliert. Thelen erkl&#228;rte mir im Interview, wie eigener Leidensdruck ihn praktisch dazu zwang, die Idee umzusetzen und warum das ein potenzieller Milliardenmarkt ist.</p>
<p>Die drei Gr&#252;nder kennen sich noch aus ihrem fr&#252;heren Unternehmen <a href="http://www.iplabs.de/" target="_blank">IP Labs</a>, das sie vor knapp vier Jahren <a href="http://www.channelpartner.de/boersennews/253434/" target="_blank">an Fujifilm verkauften</a>. Sie blieben dennoch vorerst im Management t&#228;tig. Thelen und Sieberger gr&#252;ndeten dann Anfang 2010 den <a href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/e42-gmbh" target="_blank">Startup-Investor E42</a>, der sich unter anderem an <a href="http://www.mytaxi.net/" target="_blank">MyTaxi</a>, <a href="http://www.kaufda.de/" target="_blank">KaufDa</a> und den <a href="http://www.6wunderkinder.com/" target="_blank">6Wunderkindern</a> beteiligte. Bislang ist Doo noch nicht offiziell gestartet. Ende Januar soll die Closed-Beta-Phase beginnen. Da ich mich als Bonner &#252;ber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/21/bonner-cafe-apfelkind-in-aufruhr-apple-legt-widerspruch-gegen-ein-logo-ein/" target="_blank">das rare Webgeschehen vor Ort</a> immer sehr freue, stattete ich Doo vergangene Woche einen Hausbesuch ab. Dort stand mir Thelen Rede und Antwort, stellte mir das kommende Produkt vor und erkl&#228;rte, warum der Standort Deutschland ihm mit seinen Datenschutzgesetzen in diesem Falle einen wunderbaren Vorteil bietet. </p>
<p><strong>Basic Thinking: &#8220;Frank, du hast bereits einige Unternehmen gegr&#252;ndet und wieder verkauft. Wird auch bei Doo euer Exit jetzt relativ schnell kommen?</strong>&#8221;</p>
<p><strong>Frank Thelen:</strong> &#8220;Um es mit Worten von Steve Jobs zu sagen: &#8216;Man baut keine Unternehmen auf, um Geld zu verdienen&#8217;. Das ist machmal die Konsequenz, sollte jedoch niemals die Motivation sein, um ein Unternehmen zu gr&#252;nden. Wir denken nicht &#252;ber einen m&#246;glichen Exit nach. Doo ist eine lange und herausfordernde Mission und wir werden unser ganzes Herzblut da hinein stecken. Wir wollen das Papier t&#246;ten. Aber wir wissen auch: das wird ein langer, harter, schmerzhafter Weg. Und ich sag ganz offen: Das Ding geht pleite oder es wird ein Milliardengesch&#228;ft.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wann wird es so weit sein, dass ihr das Papier get&#246;tet habt?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Wann haben wir unsere Mission erf&#252;llt… Ich spreche mal von den 80 Prozent, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip">Pareto-Prinzip</a>. Und da w&#252;rde ich sch&#228;tzen, (&#252;berlegt eine Weile) … in drei Jahren.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Du sagst, Doo sei rechtssicher. Wo? In Deutschland, Europa oder weltweit?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Wir denken und handeln mit der Vision, Doo weltweit anzubieten. Wir werden gleich von Anfang an in mehr als 40 L&#228;ndern starten. Die rechtlichen Rahmenparameter in Europa sind sehr strikt, so dass wir bez&#252;glich der rechtlichen Anforderungen auf hohem Niveau starten. Es ist wie in der Automobil- oder Solarindustrie: Deutschland hat extrem hohe rechtliche Standards in diesen Bereichen. Wenn man diesem rechtlichen Standard gerecht wird, ist man f&#252;r den internationalen Wettbewerb sehr gut aufgestellt.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Bisher war noch recht wenig davon zu erfahren, wie Doo aussehen wird. Ihr kommt aus dem Foto-Bereich. Wird es darum gehen, Bilder einzuscannen wie bei <a href="http://www.reposito.com/" target="_blank">Reposito</a> und &#228;hnlichen Apps?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Nein, mit Bildern haben wir nichts zu tun. Am Anfang werden wir jedoch Br&#252;cken in die analoge Welt bauen m&#252;ssen. Was Reposito und andere machen, ist: Daten abfotografieren und ein PDF draus machen. Das wird Doo auch anbieten m&#252;ssen, aber das ist nicht unsere Philosophie. Unser Ziel ist, einen Datenbus aufzubauen, wo wir sagen: Wir holen die Daten dort ab, wo sie entstehen. Heute schickt man sich Dokumente per E-Mail und wir wollen hier der Ersatz f&#252;r die E-Mail sein. Genauso wie E-Mail kein gutes Task-Management-Tool ist – auch wenn viele es daf&#252;r verwenden – so ist auch E-Mail kein gutes Tool, um Dokumente zu verwalten.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24937" title="DooThelen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DooThelen.jpg" alt="" width="500" height="281" /><br />
<small>Thelen und ein Notebook im Doo-Look.</small></p>
<p><strong>BT: &#8220;Gef&#252;hlt die ganze Welt gr&#252;ndet Startups in Berlin, ihr im beschaulichen Bonn. Warum gerade hier?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen (lacht):</strong> &#8220;Wir lieben Berlin, sind oft da und registrieren nat&#252;rlich, was in Sachen Startups dort passiert. Aber der eigentliche Grund ist ganz einfach: weil wir Bonner sind. Wir sind hier geboren. Ich habe in Bonn in meinem Leben ungef&#228;hr 250 Leute eingestellt und dadurch habe ich nat&#252;rlich ein gro&#223;es Netzwerk. Also wei&#223; ich, welche Entwickler und Designer hier sind und wer wo sitzt. Hier kann ich unser Netzwerk gut aktivieren. Und in Berlin ist nat&#252;rlich ein gewisser Kampf, ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/motherfucker-gesucht-startup-tripmeister-wirbt-um-entwickler/" target="_blank">War for Talent</a>. Hier in Bonn und im K&#246;lner Raum sind wir eines der wenigen gro&#223;en Startups und stehen eher im Wettbewerb mit den Corporates um die gro&#223;en Talente &#8211; und da haben wir im Vergleich viel zu bieten.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wie kamst du &#252;berhaupt auf die Idee zum papierlosen B&#252;ro?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Eigener Schmerz! Krach mit der Ehefrau, weil dritte Mahnungen rein kamen und so weiter. Ich bin mit der physikalischen Welt nicht kompatibel. Ich hab keinen Schl&#252;ssel zum Briefkasten und ich will die Post auch nicht sehen. Meine Frau legt mir die Briefe hin, ich schiebe sie beiseite, weil sie mich beim Arbeiten st&#246;ren. Dann liegen sie da zwei Monate und ich bekomme Mahnungen. Es ist einfach ein Schmerzpunkt. Und ich h&#228;tte auch lieber gehabt, wenn jemand anders das Problem gel&#246;st h&#228;tte. Aber irgendwann wurde mir klar: Das wird keiner zu meiner Lebenszeit sauber l&#246;sen, also mache ich es selber.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wie willst du die Leute davon &#252;berzeugen, Doo zu benutzen?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Das Feedback war bisher bei jedem, dem ich davon erz&#228;hlte: &#8216;Frank, schick mir eine Alpha, ich brauche das Tool!&#8217; Jeder hat das Problem, jeder hat den gleichen Schmerz. Und so wollen wir die Leute &#252;berzeugen. Wir haben das Produkt und zus&#228;tzlich achten wir sehr genau auf Design und Usability.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Noch besser w&#228;re nat&#252;rlich noch, wenn das Tool meine Rechnungen nicht nur sammelt, sondern auch analysiert und direkt bezahlt…&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Da m&#246;chten wir mittelfristig hin &#8211; ist aber ein langer Weg. Im ersten Schritt wollen wir das Papier t&#246;ten. Die Dokumente aus allen Quellen einziehen und vorne ein perfektes Interface haben, um alles schnell zu finden. Und der n&#228;chste Schritt ist dann, die Intelligenz weiter aufzubauen um die Informationen automatisiert zu bearbeiten. Aber das wirklich intelligente Tagging und Sortierung nach Relevanz ist eine Raketenwissenschaft, die Zeit ben&#246;tigt. Im Moment ist der Fokus: Alle Dokumente, an einem Ort, richtig sch&#246;n, sicher und zuverl&#228;ssig.&#8221;</p>
<p><a href="http://doo.net/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24938" title="Doo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Doo.jpg" alt="" width="500" height="282" /></a></p>
<p><strong>BT: &#8220;Wird es eines Tages m&#246;glich sein, dass ein Tool ohne mein Zutun meine ganze Steuererkl&#228;rung macht?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Ich glaube sogar, dass das kommt, weil die User uns helfen werden. Wir wollen mit Doo 100 Prozent offen und transparent sein. Das hei&#223;t: Wir bauen Schnittstellen und jeder Entwickler kann dann sofort auf Doo zugreifen und etwa eine Finanzl&#246;sung bauen. Und vielleicht baut auch jemand eine viel intelligentere Scanner-App, als wir sie haben. Nat&#252;rlich brauchen wir daf&#252;r erstmal einen Tipping-Point, also einen Punkt, an dem wir ein ausreichend gro&#223;es &#8216;&#214;kosystem&#8217; sind, dass Entwickler Software f&#252;r die Doo-Plattform bauen.”</p>
<p><strong>BT: “Da schlie&#223;t sich die Frage an, wie ihr mit doo eigentlich Geld verdienen wollt.”</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Geld? (lacht) Spass beiseite: wir haben ein klares Freemium-Gesch&#228;ftsmodell mit verschiedenen Umsatzquellen. Beispielsweise werden Power-User vermutlich mehr Speicherplatz ben&#246;tigen, den sie f&#252;r eine monatliche Geb&#252;hr mieten k&#246;nnen. Phil Libin von Evernote etwa geht sehr offen mit diesen Zahlen um, und da hat sich interessanterweise gezeigt: Die Grenzkosten eines weiteren Kunden auf der Plattform gehen gegen null. Das hei&#223;t: Wenn die Conversion auf zahlende Kunden bei sinnvollem Pricing hoch genug ist, kannst Du damit ein gro&#223;es Unternehmen stabil finanzieren. Das ist auch unsere Philosophie. Die Masse zu erreichen, ist unser Hauptziel. Wir wollen ein &#214;kosystem f&#252;r digitale Dokumente werden.&#8221;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Ein Team von 100 Mitarbeitern soll entstehen</strong></p>
<p>Doo will Anfang 2012 von Bad Godesberg in die N&#228;he des Bonner Hauptbahnhofs umziehen, um von K&#246;ln aus leichter erreichbar zu sein. Das Team soll mittelfristig von derzeit 20 auf rund 100 (!) Mitarbeiter aufgestockt werden. Daf&#252;r sucht man derzeit <a href="http://doo.net/jobs.html">vor allem Entwickler</a>.</p>
<p>Einen Bedarf an Rechnungs- und Dokumentenarchiven sehe ich durchaus. Doo hat hier nat&#252;rlich Konkurrenz: In Hannover versucht sich das <a href="http://www.doctape.com/" target="_blank">Team von Doctape</a> an einer &#228;hnlichen L&#246;sung. Erst im November allerdings <a href="http://www.deutsche-startups.de/2011/10/06/pactas-offline/" target="_blank">verabschiedete sich Pactas</a> vom Markt. Die Herausforderung, Rechnungen rechtssicher zu aggregieren, ist hoch.</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten sind es allerdings auch. Als ich am Wochenende einem Freund von Doo erz&#228;hle, flachst der: &#8220;W&#228;re klasse, wenn so ein Tool im &#252;bern&#228;chsten Schritt dann auch noch einen Weg findet, um meine Rechnungen zu bezahlen.&#8221; &#8211; &#8220;Du meinst technisch?&#8221; &#8211; &#8220;Nein, ich meine finanziell.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Nokia: Windows-8-Tablet und weitere Windows Phones angek&#252;ndigt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/history-nokia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-24636" title="history-nokia" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/history-nokia.jpg" alt="" width="250" height="245" /></a></p>
<p>F&#252;r Nokia geht es derzeit um mehr, als den kommerziellen Erfolg irgendeines neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7. Das in nur acht Monaten auf Basis des N9 entwickelte Lumia 800 verk&#246;rpert den Eintritt in eine neue &#196;ra der insgesamt fast 150-j&#228;hrigen Firmengeschichte, die nach Jahren des schleichenden Abstiegs wieder ein wenig Glanz in die zuletzt arg rotstichigen Bilanzen zaubern soll. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Der Einstand verlief bis jetzt jedenfalls ohne gr&#246;bere Schnitzer. Die ersten Testberichte des Lumia 800 sind insgesamt recht positiv ausgefallen. Auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/03/nokia-lumia-800-inboxing/">J&#252;rgen wird euch schon in K&#252;rze &#252;ber seine Erfahrungen mit dem ersten finnischen Windows Phone berichten</a>, sobald er gesundheitlich wieder auf dem Damm ist. Nichtsdestotrotz hat Nokia die tats&#228;chliche Bew&#228;hrungsprobe noch vor sich. </p>
<p>Dem Unternehmen muss es schnellstm&#246;glich gelingen, im Ringen mit Apple, Samsung und Co. erneut ein konkurrenzf&#228;higes Portfolio an attraktiven Smartphones und Tablet-PCs am Markt zu etablieren &#8211; andernfalls ist der Niedergang wohl kaum mehr aufzuhalten. Das Lumia 710 ist in diesem Zusammenhang ja angek&#252;ndigt. Und sonst? Dazu war bislang nicht viel Konkretes zu vernehmen.</p>
<p>Ger&#252;chten zufolge soll ja ein <a href="http://www.mobiflip.de/2011/11/ein-paar-worte-zum-nokia-lumia-900/" target="_blank">neues Flaggschiff namens Lumia 900 Anfang kommenden Jahres</a> vorgestellt werden. Dass dies wohl nicht nur der Phantasie orakelnder Blogger entsprungen ist, hat nun der neue Chef von Nokia Frankreich, Paul Amsellem, dem <a href="http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/tech-medias/actu/0201745082770-le-tandem-nokia-microsoft-repart-a-la-conquete-du-telephone-mobile-249609.php" target="_blank">franz&#246;sischen Finanzblatt &#8220;Les Échos&#8221;</a> indirekt best&#228;tigt.</p>
<p>Amsellem bediente sich dabei einer interessanten Metapher. &#8220;Es [das Lumia 800] ist in etwa das &#196;quivalent zu BMWs 5er-Reihe. Bald werden wir mit einer 3er- und einer 7er-Reihe &#252;ber eine komplette Angebotspalette verf&#252;gen&#8221;, sagte der Spitzenmanager. Ein Modell oberhalb des Lumia 800 wird also kommen. Mit &#8220;3er-Reihe&#8221; d&#252;rfte hingegen das Lumia 710 gemeint sein, das ab dem ersten Quartal 2012 f&#252;r 329 Euro zu haben sein soll. Falls nicht, k&#246;nnte der Eintrittspreis in die Welt von Windows Phone 7 k&#252;nftig sogar noch niedriger ausfallen.</p>
<p>Und auch in Sachen Tablets will Nokia laut Amsellem endlich mitmischen. Ein erster Flachrechner soll im Juni 2012 auf den Markt kommen – mit Windows 8. Das neue Microsoft-System wird demnach also ebenfalls in der ersten Jahresh&#228;lfte erh&#228;ltlich sein. Na dann, ich bin gespannt.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Nokia)</p>
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		<title>Google TV und seine Partner: Logitech legt eine Pause ein, LG k&#246;nnte der Neue sein</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/google-tv-lg-logitech.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-24611" title="google-tv-lg-logitech" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/google-tv-lg-logitech.png" alt="" width="500" height="109" /></a></p>
<p>Mit den Smart-TVs ist das Internet auch in den Wohnzimmern Konsolen-, Tablet- und HTPC-loser Nutzer angekommen – auch wenn das Einklinken in Twitter und Facebook, Aufrufen von Apps und Browsen in der Praxis noch von einigen Kinderkrankheiten begleitet wird. Erst noch auf dem Weg zu uns ist Google TV. Die TV-Software hat sich in den USA bereits auf einigen wenigen Endger&#228;ten ausgebreitet, aber keinen Traumstart hingelegt.</p>
<p>Google TV soll im kommenden Jahr nach Europa kommen und macht aktuell mit einem Wechsel in den Reihen der Unterst&#252;tzer Schlagzeilen. Logitech hat Google verloren, im Gegenzug jedoch einen neuen Kooperationspartner gewonnen: LG. Das berichtet zumindest <a href="http://www.businessweek.com/news/2011-11-14/lg-said-to-plan-to-debut-google-tv-at-trade-show-in-january.html " target="_blank">Bloomberg Businessweek</a>.</p>
<p>Unter Berufung auf zwei Personen, die Kenntnis von dem Google-LG-Projekt haben sollen, winkt Bloomberg mit einem LG Fernseher mit Google TV Software, der im kommenden Jahr enth&#252;llt werden k&#246;nnte. Welche Gelegenheit bietet sich da direkt zum Jahresanfang an? Richtig, die Consumer Electronics Show in Las Vegas. Ob sich die Ger&#252;chte bewahrheiten, zeigt sich also sp&#228;testens zwischen dem 10. und 13. Januar. Kommentieren wollten Vertreter von LG und Google die m&#246;glichen Pl&#228;ne gegen&#252;ber dem Business-Magazin n&#228;mlich nicht.</p>
<p>Auf die gute Nachricht f&#252;r Google TV folgt auch eine schlechte: Logitech, neben Sony derzeit der einzige Anbieter von Hardware f&#252;r Google TV, ist offenbar gar nicht begeistert davon, wie sich die Plattform f&#252;r Internet-Fernseher bislang entwickelt hat, und zieht daraus jetzt seine Konsequenzen. Im <a href="http://blog.logitech.com/2011/11/11/the-next-version-of-logitech-revue-with-google-tv-due-before-year-end/" target="_blank">Firmen-Weblog</a> teilt der Zubeh&#246;r-Spezialist mit, vorerst auszusteigen. Von der Logitech Revue, einer Box mit passender Tastatur, die herk&#246;mmliche Fernseher mit Internetzugang auf Google TV aufr&#252;stet, sollen keine weiteren Einheiten mehr produziert werden. Stattdessen werden nur noch die Best&#228;nde verkauft. Im zweiten Quartal hatte Logitech bereits den Preis von 249 auf 99,99 US-Dollar gesenkt, um Kunden anzulocken.</p>
<p>Gr&#252;nde f&#252;r den Schritt nennt Logitech in dem Blog-Eintrag nicht direkt, laut <a href="http://www.theverge.com/2011/11/10/2553406/logitech-ceo-google-tv-cost-us-dearly-no-revue-replacement-coming " target="_blank">The Verge</a> bezeichnete CEO Guerrino De Luca den Zustand von Google TV zum Marktstart aber in der vergangenen Woche als &#8220;Beta&#8221;-Software und die Einf&#252;hrung der eigenen TV-Box zum Weihnachtsgesch&#228;ft 2010 als einen &#8220;Fehler gigantischen Ausma&#223;es&#8221;, der einiges gekostet hat. Einen Revue-Nachfolger soll es nicht geben, dennoch h&#228;lt sich Logitech ein T&#252;rchen offen: Wenn sich Google TV weiterentwickelt und erfolgreicher wird, will auch Logitech wieder mit Equipment zur Stelle sein.</p>
<p>Warten wir ab, wie es Google TV ergehen wird. Vor rund zwei Wochen erfolgte ein <a href="http://googletv.blogspot.com/2011/10/update-on-google-tv.html " target="_blank">gr&#246;&#223;eres Update</a>, das Hunderte neuer Videokan&#228;le, eine verbesserte und vereinfachte Benutzeroberfl&#228;che sowie Apps aus dem Android Market nachschiebt. Damit will Logitech seine Kunden &#252;brigens noch versorgen.</p>
<p style="text-align: right;">(Saskia Brintrup)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Telekom mit Milliardengewinn, Sky sp&#252;rbar im Aufwind &#8211; doch Vorsicht!</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/10/telekom-mit-milliardengewinn-sky-spurbar-im-aufwind-doch-vorsicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ich diese Tage liebe: heute ist Super-Donnerstag. Und zwar in Bezug auf die aktuellen Quartalszahlen von gleich mehreren Gro&#223;konzernen. Schon gestern Abend war mir klar, dass es diesbez&#252;glich ordentlich krachen wird und ich habe meinen Wecker entsprechend eine Stunde eher klingeln lassen. Nur, um mir die Quartalsberichte genauer anschauen und euch an dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24584" title="telekom-sky" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/telekom-sky.jpg" alt="" width="500" height="200" />Wie ich diese Tage liebe: heute ist Super-Donnerstag. Und zwar in Bezug auf die aktuellen Quartalszahlen von gleich mehreren Gro&#223;konzernen. Schon gestern Abend war mir klar, dass es diesbez&#252;glich ordentlich krachen wird und ich habe meinen Wecker entsprechend eine Stunde eher klingeln lassen. Nur, um mir die Quartalsberichte genauer anschauen und euch an dieser Stelle zeitnah &#252;ber die wohl zwei interessantesten berichten zu k&#246;nnen. Denn da w&#228;ren unter anderem den Pay-TV-Sender Sky und die Deutsche Telekom dabei.</p>
<p>Kurz zusammengefasst k&#246;nnte man in etwa schreiben: der Telekom geht es trotz weiter hohen Anschlussverlusten im Festnetz weiterhin ziemlich gut, da sie einen satten Gewinn einfahren konnte. Und Sky geht es fast schon chronisch schlecht, weil weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben werden. Aber: bei Deutschlands f&#252;hrendem Pay-TV-Sender geht es sp&#252;rbar aufw&#228;rts &#8211; und das hat Gr&#252;nde.</p>
<p><strong>Telekom mit Problemen im klassischen Festnetz</strong></p>
<p>Doch lasst uns zun&#228;chst einen Blick nach Bonn werfen, wo die Deutsche <a href="http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/82408?archivArticleID=1095208" target="_blank">Telekom heute einen satten Konzerngewinn</a> vermelden konnte. Zwischen Juli und September stand ein Plus von 1,07 Milliarden Euro in der Telekom-Bilanz. Das konnte aber nur durch einen konsequenten Sparkurs erreicht werden, der an der einen oder anderen Stelle auch mit K&#252;ndigungen verbunden war. Und wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, was Telekom-Chef René Obermann sagt, d&#252;rfte noch lange nicht Schluss sein: &#8220;In unseren Anstrengungen d&#252;rfen wir nicht nachlassen, da die Herausforderungen noch wachsen werden.&#8221; Kernige Worte f&#252;r alle Analysten-Ohren.</p>
<p>Vor allem im klassischen Festnetzgesch&#228;ft hat die Telekom mit massiven Problemen zu k&#228;mpfen. Immer weniger Kunden sind n&#228;mlich bereit, f&#252;r einen normalen Telefonanschluss eine monatliche Grundgeb&#252;hr zu zahlen. Entsprechend ging die Zahl der Festnetzanschl&#252;sse im dritten Quartal um 323.000 auf 23,69 Millionen zur&#252;ck. Hintergrund: es wird insbesondere von Jugendlichen immer h&#228;ufiger nur noch mit dem Handy telefoniert, weil Flatrates, die Telefonate in alle deutschen Netze abdecken, mit monatlichen Grundgeb&#252;hren ab 30 Euro inzwischen bezahlbar geworden sind. Und auch das mobile Internet auf Basis von UMTS- und HSDPA-Verbindungen ist trotz Speed-Begrenzungen sehr beliebt. Oft wird dann auf einen klassischen Internetanschluss in der Studentenbude verzichtet.</p>
<p>Gleichwohl muss man auch anerkennen: die Vermarktung von DSL-Anschl&#252;ssen ist der Telekom auch im dritten Quartal gelungen. Ihre Zahl liegt inzwischen bei 12,20 Millionen, was einem Plus von 47.000 entspricht. Auch die IPTV-Produkte der <a href="http://www.dsl-partnervertrieb.de/redir_ok-t-home-dsl.html" target="_blank">Entertain-Familie</a> finden immer mehr Zuspruch. Schon 1,38 Millionen dieser speziellen DSL-Pakete sind inzwischen geschaltet. Au&#223;erdem zu beachten: die Zahl der aktiven SIM-Karten kletterte um 387.000 auf 34,91 Millionen. Das ist insofern beachtlich, weil es das erste Kundenplus seit zwei Jahren ist. Auf der anderen Seite der Medaille hat die Telekom zwischen Juli und September aber weniger Mobilfunkkunden gewinnen k&#246;nnen als Vodafone und die E-Plus Gruppe. Auf Zahlen von Telefónica Deutschland warten wir noch…</p>
<p><strong>Sky ist im Aufwind</strong></p>
<p>Und Sky? Nun ja, da muss man schon ein bisschen im Archiv w&#252;hlen, um zu die <a href="http://info.sky.de/inhalt/de/q3-2011-ergebnisse-sky-deutschland-waechst-weiter-stark.jsp" target="_blank">aktuellen Zahlen</a> richtig zu deuten. Und dann stellt man fest: Brian Sullivan hat seinen Laden im Griff. Der Konzernchef hat nicht nur verstanden, dass mit HD-Kan&#228;len &#8211; und davon hat Sky inzwischen 40 St&#252;ck &#8211; Geld verdient werden kann, sondern er hat auch f&#252;r neues Denken gesorgt. W&#228;hrend Sky fr&#252;her mit Optionsangeboten &#252;berall extra Geld abkassiert hat, gibt es inzwischen gewisse Zugest&#228;ndnisse an die eigenen Kunden. Wer zum Beispiel bereit ist, f&#252;r ein HD-Abo zu zahlen, bekommt daf&#252;r <a href="http://www.sky.de/web/cms/de/sky-go.jsp?alllnk=skygo:start" target="_blank">Sky Go</a> und damit ausgew&#228;hlte Programminhalte auf dem Notebook, Smartphone und Tablet PC ohne weiteren Aufpreis. Auch wenn es notorische N&#246;rgler anders sehen m&#246;gen: das <strong>ist</strong> kundenfreundlich.</p>
<p>Und offensichtlich werden derartige Angebote angenommen. Denn die 98.000 neuen Kunden, die Sky im dritten Quartal gewinnen konnte, sind der beste Wert in einem dritten Quartal, die Sky jemals erreichen konnte und ein mehr als deutliches Zeichen des Aufschwungs. Zum Stichtag Ende September standen knapp 2,86 Millionen Kunden unter Vertrag &#8211; davon 1,4 Millionen HD-Abonnenten. Und es werden mehr werden. Denn zum 1. Dezember startet der erste deutschsprachige 24-Stunden-Nachrichtenkanal <a href="http://www.skysportnewshdblog.de" target="_blank">Sky Sport News HD</a>. Er wird nicht etwa in ein Sport-Premium-Paket integriert, sondern in das Grundpaket <a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?9998532C275359116T&amp;SIDE=ok_hp" target="_blank">Sky Welt</a>. Mehr noch: den ganzen Dezember ist der Kanal &#252;ber alle (!) digitalen Satelliten- und Kabel-TV-Anschl&#252;sse kostenlos freigeschaltet. Ein Schnupper-Angebot sozusagen.</p>
<p>Was aber nicht verschwiegen werden darf: Sky arbeitet weiter hoch defizit&#228;r. Allein im dritten Quartal verbuchte der Sender einen Verlust in H&#246;he von 46,9 Millionen Euro. Klingt nach viel Geld und ist sicher auch viel Kohle, die verbrannt wurde. Aber: schon seit mehreren Quartalen ist der Konzernverlust konsequent r&#252;ckl&#228;ufig. Ob das auch k&#252;nftig so bleiben wird? Ich habe Bedenken. Denn selbst wenn der Kundenstamm weiter w&#228;chst, gibt es zwei Punkte, die man nicht vernachl&#228;ssigen darf.</p>
<p>Erstens werden die Produktionskosten ab Dezember mit dem Start von Sky Sport News HD deutlich steigen. Geld, das Sky also erst einmal wieder verdienen muss, was im Umkehrschluss damit verbunden ist, dass man in der Endabrechnung noch mehr Kunden braucht, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Und zweitens stehen die neuen Rechteverhandlungen mit der Deutschen Fu&#223;ball Liga auf dem Plan. Ab der Saison 2013/2014 wird Sky entweder auf Bundesliga-Live&#252;bertragungen verzichten m&#252;ssen, kann sich aber genau das praktisch nicht leisten und wegen des hohen (und zuletzt weiter gestiegenen) Interesses am Produkt Bundesliga wohl mehr zahlen m&#252;ssen als bisher. Die Tageszeitung <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13708139/Fussball-Bundesliga-bald-im-Internet-statt-im-Free-TV.html" target="_blank">&#8220;Welt&#8221; schreibt unter Berufung auf UBS-Analyst Polo Tank</a>, dass Sky k&#252;nftig im Schnitt rund 300 Millionen Euro pro Saison zahlen muss &#8211; bisher sind es &#8220;nur&#8221; 250 Millionen Euro. Das w&#252;rde pro Quartal Mehrkosten in H&#246;he von etwa 12,5 Millionen Euro bedeuten.</p>
<p>Keine Frage, f&#252;r Sky geht es bergauf, aber ausruhen darf man sich im <a href="http://info.sky.de/inhalt/static/download/bilder/unternehmen/SkyGebude_0084.jpg" target="_blank">schmucken Konzernneubau</a> vor den Toren M&#252;nchens nicht. Es gibt viel zu tun!</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>&#8220;Du kommst hier nisch rein&#8221;: Galaxy Tab 7.0 Plus darf nicht nach Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Galaxy Tab 10.1]]></category>
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		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem deutschen Tablet-Markt geht es derzeit ein wenig zu, wie an der T&#252;r eines (vermeintlichen) Edel-Clubs: W&#228;hrend die einen problemlos den Eingang passieren k&#246;nnen, schiebt sich den anderen ein grimmig dreinschauender T&#252;rsteher in den Weg und macht unmissverst&#228;ndlich klar, dass jeder weitere Schritt als unfreundlicher Akt aufgefasst wird. Den in Folge einer solchen Dem&#252;tigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/samsung-galaxy-tab-7-plus1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24579" title="samsung-galaxy-tab-7-plus" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/samsung-galaxy-tab-7-plus1.jpg" alt="" width="500" height="340" /></a></p>
<p>Auf dem deutschen Tablet-Markt geht es derzeit ein wenig zu, wie an der T&#252;r eines (vermeintlichen) Edel-Clubs: W&#228;hrend die einen problemlos den Eingang passieren k&#246;nnen, schiebt sich den anderen ein grimmig dreinschauender T&#252;rsteher in den Weg und macht unmissverst&#228;ndlich klar, dass jeder weitere Schritt als unfreundlicher Akt aufgefasst wird.</p>
<p>Den in Folge einer solchen Dem&#252;tigung h&#228;ufig aufkommenden Gef&#252;hlsmix aus Scham und Ver&#228;rgerung d&#252;rfte Samsung mittlerweile so gut kennen, wie kaum ein anderer Hersteller. Nachdem bereits das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/09/urteil-verkaufsverbot-fur-samsungs-galaxy-tab-10-1-bleibt-bestehen/">Galaxy Tab 10.1 auf Betreiben Apples zumindest vorerst nicht in den hiesigen Handel gelangt</a>, wird deutschen Kunden nun auch das kleinere Galaxy Tab 7.0 Plus vorenthalten. Wie Peter Manderfeld, f&#252;r Samsung zust&#228;ndiger PR-Manager bei Weber Shandwick, gegen&#252;ber <a href="http://tabletcommunity.de/9455/samsung-galaxy-tab-7-0-plus-kommt-nicht-nach-deutschland/" target="_blank">Jakob Otto vom Blog &#8220;TabletCommunity&#8221;</a> per <a href="https://twitter.com/#!/pManderfeld/status/133874767781568512" target="_blank">Tweet-Nachricht</a> best&#228;tigte, wird der Flachrechner nicht in Deutschland erh&#228;ltlich sein. </p>
<p>Eine Begr&#252;ndung lieferte Manderfeld zwar nicht, allerdings d&#252;rfte auch hier der Geschmacksmuster-Streit zwischen Apple und Samsung die entscheidende Rolle spielen. Genaueres werden wir vermutlich sp&#228;testens dann erfahren, wenn das Verfahren ab dem 20. Dezember vor dem Oberlandesgericht D&#252;sseldorf in die n&#228;chste Runde geht.</p>
<p>Allerdings ist eines bereits jetzt klar: Das juristische Tauziehen um Form und Aussehen eines Tablet-PCs nimmt damit immer absurdere Z&#252;ge an. W&#228;hrend Galaxy Tab 10.1 und nun das Galaxy Tab 7.0 Plus in deutschen Elektronikm&#228;rkten offiziell Hausverbot haben, sind Galaxy Tab, Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Note dort normal anzutreffen. Zur Einf&#252;hrung eines weiteren Modells, des Galaxy Tab 7.7, gibt es keine offiziellen Informationen. Aber auch hier setzte Apple bekanntlich  einiges daran, den Rivalen aus Fernost auszubremsen und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/">zwang Samsung per einstweiliger Verf&#252;gung bereits dazu</a>, s&#228;mtliche Ger&#228;te dieses Typs von der diesj&#228;hrigen IFA zu verbannen.</p>
<p>Ich wei&#223; ja nicht, wie es euch geht, aber mir f&#228;llt es schwer, zu verstehen, warum ein Galaxy Tab 10.1 in dem einen Land verboten wird, wenige hundert Kilometer weiter aber ungest&#246;rt die Auslagen zieren darf; ein Galaxy Tab 7.7 von einer Messe verschwinden muss, die vom Prinzip &#228;hnlich aufgebauten Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Note aber ungehindert verkauft werden. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs w&#228;re ein baldiges Ende des z&#228;hen Schmierentheaters jedenfalls w&#252;nschenswert. Bis es soweit ist, hilft der freundliche Online-H&#228;ndler aus &#214;sterreich aber mit Sicherheit gern weiter.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Samsung)</p>
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		<title>Komm, kaufen wir Groupon-Aktien!? 700 Millionen US-Dollar bei B&#246;rsenstart</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- &#8220;Der Typ da sieht ganz sch&#246;n wackelig aus und irgendwie nicht ganz vertrauensselig.&#8221; - &#8220;Ja, und seine besten Zeiten scheint er schon hinter sich zu haben, obwohl er so richtig ber&#252;hmt nie geworden ist.&#8221; - &#8220;Es ist &#252;berhaupt nicht sicher, ob die Leute diesen Markt eigentlich wollen, aber Konkurrenten hat er trotzdem genug.&#8221; - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Groupon2.jpg" alt="" title="Groupon2" width="500" height="300" class="alignnone size-full wp-image-24543" /></p>
<p>- &#8220;Der Typ da sieht ganz sch&#246;n wackelig aus und irgendwie nicht ganz vertrauensselig.&#8221;<br />
- &#8220;Ja, und seine besten Zeiten scheint er schon hinter sich zu haben, obwohl er so richtig ber&#252;hmt nie geworden ist.&#8221;<br />
- &#8220;Es ist &#252;berhaupt nicht sicher, ob die Leute diesen Markt eigentlich wollen, aber Konkurrenten hat er trotzdem genug.&#8221;<br />
- &#8220;Komm, geben wir ihm unser sauer Erspartes!&#8221;<br />
- &#8220;Okay!&#8221;</p>
<p>So w&#252;rde ich den B&#246;rsengang zusammenfassen, den das Schn&#228;ppchenportal Groupon gestern Nacht hingelegt hat: <a target="_blank"  href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/reportage/groupon_boerse_1.13215863.html">700 Millionen US-Dollar</a> kamen zusammen, was irgendwo dort anzusiedeln ist, wo sich der Dienst selber sieht. 750 Millionen Dollar hatte man eigentlich haben wollen, zuletzt aber hatten Chef Andrew Mason und seine Gehilfen die eigenen Chancen weniger hoch eingesch&#228;tzt und waren von 16 bis 18 US-Dollar je Aktie ausgegangen. Am Ende wurden es 20 Dollar f&#252;r jede der 35 Millionen Aktien. Das Paket wurde aufgrund der gro&#223;en Nachfrage kurz vor Schluss um 5 Millionen Aktien aufgestockt. Die Bewertung kletterte damit auf knapp 13 Milliarden US-Dollar. Gl&#252;ckwunsch! Die Frage ist nur, woher das Interesse der Investoren stammt. Besonders viel Vertrauen k&#246;nnen sie in Groupon nach den j&#252;ngsten Entwicklungen eigentlich nicht gehabt haben. </p>
<p><strong>Probleme gibt es genug</strong></p>
<p>Denn die Schn&#228;ppchen-Plattform hat noch nie Gewinn erzielt, zeitweise sogar erheblichen Verlust eingefahren. Letzterer wurde zuletzt zwar deutlich reduziert, mit ihm aber auch das Wachstum. Groupon setzt viel Personal als Schn&#228;ppchenj&#228;ger ein, was hohe Kosten verursacht. Kritiker monieren l&#228;ngst, dass die Bergspitze schon erklommen ist und der Markt mehr nicht hergibt. L&#228;ngst nicht jeder kennt Groupon und seine inzwischen sehr zahlreichen Konkurrenten wie das von <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/19/google-kauft-dailydeal-belohnt-deutsche-copycat-industrie/">Google &#252;bernommene DailyDeal</a>. Wird sich das jetzt noch &#228;ndern? Kurz vor dem B&#246;rsenstart musste Groupon auf Druck der US-B&#246;rsenaufsicht sogar noch seine <a target="_blank" href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Groupon-muss-sich-korrigieren-article4381941.html">Bilanzen korrigieren</a> &#8211; worauf sich der Umsatz als nur noch halb so hoch herausstellte wie bis dahin behauptet.</p>
<p>Und jetzt dieser Erfolg? Diese durchaus hohe Bewertung, der teuerste B&#246;rsenstart eines Internetunternehmens <a target="_blank" href="http://www.reuters.com/article/2011/11/04/us-groupon-finalpricing-idUSTRE7A27TG20111104">seit Google im Jahr 2004</a>, eine zehnfach h&#246;here Nachfrage. Warum? K&#252;nstliche Verknappung, klar. Groupon hat hohe Ausgaben, nimmt aber auch viel Geld ein. Das Gesch&#228;ftsmodell funktioniert mehr schlecht als recht, aber es funktioniert. Allein die Tatsache, dass es eins gibt, unterscheidet Groupon von Startups der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende und &#252;berzeugt offenbar die Investoren. Und nicht zuletzt h&#228;lt sich der Aktienkurs von Internetunternehmen wie LinkedIn und Pandora auch Monate nach ihrem B&#246;rsengang stabil. Gut m&#246;glich, dass es einfach derzeit nichts Spannenderes gibt, in das die verm&#246;genden Anleger investieren konnten. M&#246;glich aber auch, dass diese Blase &#8211; worauf wir beinahe t&#228;glich warten &#8211; einfach nicht platzen wird.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Sony kauft sich von Ericsson frei: Schluss mit der Zwangsehe</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
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		<description><![CDATA[Man scheidet sich in Frieden: Sony hat sich aus dem Jointventure Sony-Ericsson herausgekauft. Die Ger&#252;chte der vergangenen Wochen haben sich damit best&#228;tigt &#8211; und der Preis, den die Japaner daf&#252;r zahlen, in etwa auch: 1,05 Milliarden Euro. Das meldet Ericsscon heute auf der eigenen Presseseite. Dass in der Zwangsehe zum Schluss mehr Kumpelei als Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24488" title="Sony-Ericsson" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Sony-Ericsson.jpg" alt="" width="500" height="182" /></p>
<p>Man scheidet sich in Frieden: Sony hat sich aus dem Jointventure Sony-Ericsson herausgekauft. Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/07/trennen-was-nicht-zusammen-gehort-kauft-sony-sich-von-ericsson-frei/" target="_blank">Ger&#252;chte der vergangenen Wochen</a> haben sich damit best&#228;tigt &#8211; und der Preis, den die Japaner daf&#252;r zahlen, in etwa auch: 1,05 Milliarden Euro. <a href="http://www.ericsson.com/news/1558488" target="_blank">Das meldet Ericsscon</a> heute auf der eigenen Presseseite.</p>
<p>Dass in der Zwangsehe zum Schluss mehr Kumpelei als Liebe im Spiel war, zeigt auch die Pressemeldung dazu: Es gibt kein Nachtreten und es wird viel Verst&#228;ndnis f&#252;reinander gezeigt. Man habe sich eben in zwei unterschiedliche Richtungen entwickelt: Sony zum ganzheitlichen Anbieter f&#252;r Unterhaltungsprodukte f&#252;r Privatkunden. Und Ericsson als Infrastrukturanbieter und Partner der Industrie. Die 1,05 Milliarden Euro, die Sony letztendlich zahlt, sind daher auch geradezu ein Schn&#228;ppchen, fast eine symbolische Summe im Vergleich zu den 6,3 Milliarden Euro, die das Jointventure im vergangenen Gesch&#228;ftsjahr noch umgesetzt hatte. </p>
<p><strong>Echtes Playstation-Handy jetzt eigentlich nur noch Formsache</strong></p>
<p>Wichtig bei dem Deal: Sony &#252;bernimmt die Sparte komplett mit allen Produkten und Patenten. Offiziell wird der Deal aus rechtlichen Gr&#252;nden allerdings erst im Januar 2012. Was ebenfalls auf &#8220;Wir k&#246;nnen ja Freunde bleiben&#8221; hindeutet: Die beiden Unternehmen wollen beim Thema Multiplattform-Verbindungen weiterhin zusammenarbeiten.</p>
<p>Sony will jetzt drauf hinarbeiten, Smartphones in sein Produktkonzept mit Playstation Network und Sony Entertainment Network zu integrieren. Und das ist sinnvoll f&#252;r die Japaner. Aufgrund der rechtlichen Stellung des Jointventures hat es bis heute kein echtes Playstation-Smartphone gegeben. (Nein, das Xperia Play mit seiner schwachen Integration ins Playstation Network ist f&#252;r mich kein solches.) Sony wird Smartphones k&#252;nftig etwa als Controller f&#252;r die PS3 nutzbar machen k&#246;nnen oder es erlauben, Spiele auf Handys weiterzuspielen, die man bereits im Playstation Network auf der Heimkonsole gestartet hat. Telefonfunktionen und mobile Daten f&#252;r die Spielekonsole Playstation Vita etwa sind jetzt eigentlich nur noch Formsache. Der Aufkauf von Ericssons 50-prozentigem Anteil ist sinnvoll: Jetzt geht es f&#252;r Sony erst richtig los.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Jung bleiben mit Windows Phone und Lumia: Nokia will noch einmal ganz von vorne anfangen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch einmal 25 sein, das ist Nokias neues Motto – und es wird nicht allen Nokia-Fans schmecken. Kaum stellte Nokia heute auf der Hausmesse „Nokia World“ in London seine ersten beiden Smartphones mit Windows Phone vor, schon gehen die Meinungen weit auseinander. „It. is. AWESOME!“, br&#252;llte Kevin Shields, Senior Vice President von Nokias Windows-Abteilung, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24482" title="nokia-world-handy" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-world-handy.jpg" alt="" width="500" height="282" /></p>
<p>Noch einmal 25 sein, das ist Nokias neues Motto – und es wird nicht allen Nokia-Fans schmecken. Kaum stellte Nokia heute auf der Hausmesse „Nokia World“ in London seine ersten beiden Smartphones mit Windows Phone vor, schon gehen die Meinungen weit auseinander. „It. is. AWESOME!“, br&#252;llte Kevin Shields, Senior Vice President von Nokias Windows-Abteilung, als er das neue Flaggschiff Lumia 800 pr&#228;sentierte. Und die Gr&#246;&#223;e der Buchstaben gibt in etwa die Lautst&#228;rke wieder, in der er das tat.</p>
<p>Die Menge im Saal, die gr&#246;&#223;tenteils aus Entwicklern und Nokia-H&#228;ndlern bestand, applaudierte und jubelte. Gleiches, als Shields in Anspielung auf Android und iOS den neuen Kurs mit den Worten unterstrich: „Soll es wirklich nur zwei Systeme geben, die genau gleich aussehen? Nein!“ Es w&#228;re Zeit, die Welt mit Kacheln zu &#252;bers&#228;en, sagte Marketing-Manager Steven Overman. „Auf dem Startbildschirm bewegt sich etwas“, freute sich Shields mit Blick auf die animierten Kacheln des Metro-UIs in Windows Phone. „Ich will, dass dort etwas passiert. Ich will nicht einfach nur ein statisches Design und erst eine App &#246;ffnen m&#252;ssen, um informiert zu werden.“</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24483" title="nokia-world-wall" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-world-wall.jpg" alt="" width="500" height="282" /></p>
<p>Das Lumia 800, das ich gerade in den H&#228;nden hielt, ist ohne Frage ein Spitzenmodell auf dem Smartphone-Markt. Der 1,4-GHz-Prozessor macht es ziemlich schnell. Der Aufbau der animierten Bildschirme geschieht fl&#252;ssig und ohne Verz&#246;gerungen. Geh&#228;use wie Display (Gorilla-Glas, Amoled) wirken unglaublich stabil, das Modell in H&#228;nden zu halten, macht Spa&#223;. Kosten soll es in Deutschland nach unverbindlicher Preisempfehlung 500 Euro. Zu viel f&#252;r einen ganz neuen Weg?</p>
<p><strong>Gedacht f&#252;r 25-J&#228;hrige und &#196;ltere, die sich jung f&#252;hlen wollen.</strong></p>
<p>Deutlich erschwinglicher daf&#252;r das zweite Modell, das Lumia 710. gleich gro&#223;, etwas runder, gleicher Prozessor, aber nur ein LC-Display. Unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland: 320 Euro. Nokia-Chef Stephen Elop nannte das Lumia 800 das „erste richtige Windows Phone“ in Hinblick auf Konkurrenzmodelle wie das HTC Titan oder diverse Ger&#228;te von Samsung mit Windows Phone. Shields unterstrich das mit Hinweisen auf die Hardware wie die Carl-Zeiss-Kamera und Software-L&#246;sungen wie das integrierte Navi Nokia Drive, die Musikempfehlung Nokia Music, die Integration von Xbox-Live-Spielen und des Sportnetzwerks ESPN. Was noch folgen soll, ist Nokia Public Transport (ein Navi f&#252;r den &#246;ffentlichen Nahverkehr) und Live View Augmentation, eine Unterst&#252;tzung des Fu&#223;g&#228;ngernavis mit Augmented-Reality-Funktionen. Die Bing-Suche startet in Sekundenbruchteilen mit einem Klick auf die Suchtaste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24484" title="nokia-world-handy2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-world-handy2.jpg" alt="" width="500" height="282" /></p>
<p>Die Frage ist, ob die Kunden das wollen. In fast epischer Breite erkl&#228;rten Elop, seine Assistentin Blanca Juti und Marketing-Manager Overman den Fokus auf die Zielgruppe der 25-J&#228;hrigen und allen, „die sich im Herzen noch so jung f&#252;hlen“ (Overman). Vor allem junge Menschen in Schwellenl&#228;ndern hat man damit im Auge, weniger den verw&#246;hnten US-amerikanischen Markt, in dem die beiden Lumia-Modelle mit angepassten Konfigurationen erst Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen sollen – deutlich sp&#228;ter als Russland, Indien und europ&#228;ische Kernm&#228;rkte wie Deutschland. Das Lumia 800 wird ab sofort sogar schon ausgeliefert.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-world-blogger.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24485" title="nokia-world-blogger" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-world-blogger.jpg" alt="" width="500" height="282" /></a></p>
<p><strong>Ein System, das polarisiert</strong></p>
<p>Zu einer Zielgruppe passt Windows Phone mit seinem verspielten Design durchaus. Vieles wirkt einen Schritt weiter als bei iOS und Android; einiges, wie der viel gepriesene „People Hub“ mit seinen bunten Bildchen und Einzelinformationen &#252;ber jeden Kontakt aber auch schon wieder einen Schritt zu weit. Windows Phone ist ein System, das polarisiert. Man liebt es oder man hasst es. Es ist kein System wie Android, das man sich schnappt, um m&#246;glichst wenig falsch zu machen.</p>
<p>Ich erinnere mich an einen Kommentar von Kai Zandtke von Neuerdings.de, als er bei einem fr&#252;heren Treffen das Windows-Phone-System mit den Worten beschrieb: „Durchdacht, wundersch&#246;n – und nach zwei Wochen hatte ich keine Lust mehr auf diese Animationen.“ Wenn es den meisten Testnutzern &#228;hnlich geht, hat Nokia ein Problem.</p>
<p>Die Finnen strahlten heute Kampfgeist aus, und das mussten sie auch. Denn auf das Nischensystem Windows Phone zu setzen, gar darauf zu hoffen, dass es ein erfolgreicher „dritter Weg“ wird, ist mutig, wenn nicht gar tollk&#252;hn. Die beiden Ger&#228;te haben die Chance, viele Menschen zu begeistern – der Rest wird sich von Nokia abwenden und sein Heil in Android suchen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>HP: Ex-Chefauktionatorin beerbt den Apotheker</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/23/hp-ex-chefauktionatorin-beerbt-den-apotheker/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[ebay]]></category>
		<category><![CDATA[HP]]></category>
		<category><![CDATA[Léo Apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Meg Whitman]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ger&#252;chte sind jetzt amtlich: HP ersetzt den gl&#252;cklosen CEO Léo Apotheker nach nur elf Monaten an der Spitze durch Meg Whitman. Die Milliard&#228;rin war zehn Jahre lang Chefin und Vorstandsmitglied des Online-Auktionshauses Ebay, bevor sie 2008 in die Politik wechselte. Sie trat im vergangenen Jahr f&#252;r die Republikanische Partei zur Gouverneurswahl in Kalifornien an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/megwhitman2010/4526448906/sizes/l/in/photostream/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MegWhitman.jpg" alt="" title="MegWhitman" width="500" height="282" class="alignnone size-full wp-image-24174" /></a><br clear="all"></p>
<p>Die Ger&#252;chte sind jetzt amtlich: HP <a target="_blank" href="http://www.reuters.com/article/2011/09/23/us-hp-idUSTRE78K40I20110923?feedType=RSS&#038;feedName=technologyNews&#038;utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+reuters%2FtechnologyNews+%28News+%2F+US+%2F+Technology%29">ersetzt den gl&#252;cklosen CEO</a> Léo Apotheker nach nur elf Monaten an der Spitze durch Meg Whitman. Die Milliard&#228;rin war zehn Jahre lang Chefin und Vorstandsmitglied des Online-Auktionshauses Ebay, bevor sie 2008 in die Politik wechselte. Sie trat im vergangenen Jahr f&#252;r die Republikanische Partei zur Gouverneurswahl in Kalifornien an, musste sich dort aber dem Demokraten Jerry Brown geschlagen geben.</p>
<p>Die Abl&#246;sung Apothekers war bereits gestern spekuliert worden und kommt nicht sonderlich &#252;berraschend. In seiner kurzen Amtszeit hatte sich der HP-Aktienkurs nahezu halbiert. Der deutsche Ex-SAP-Vorstandssprecher agierte in seiner Position gl&#252;cklos, schaffte es nicht, das im vergangenen Jahr f&#252;r 1,2 Milliarden US-Dollar &#252;bernommene Palm ins Unternehmen zu integrieren, beerdigte im August die WebOS-Hardware und k&#252;ndigte eine Ausgr&#252;ndung der traditionellen HP-Sparte an. Allein seit dieser Trendwende sank der Aktienwert um 20 Prozent. Der Aufsichtsrat wollte offenbar weiteren Schaden vom Unternehmen abwenden und ein Zeichen setzen &#8211; auch wenn Whitman Apothekers Entscheidungen wohl nicht r&#252;ckg&#228;ngig machen wird. Apotheker wird das Ausscheiden aus dem Unternehmen mit <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/22/357-millionen-dollar/">bis zu 35,7 Millionen US-Dollar</a> vers&#252;&#223;t.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/megwhitman2010/">Whitman2010</a> via CC-Lizenz <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">BY 2.0</a>)</p>
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		<title>Carol Bartz ist w&#252;tend: &#8220;Diese Leute haben mich verarscht&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Carol Bartz]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Yang]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Man darf sich auch nicht alles gefallen lassen: Carol Bartz wurde am Dienstag recht unsanft bei Yahoo entthront und ins Parlament zur&#252;ckverfrachtet. K&#252;ndigungen sind selten unemotional, aber Bartz sieht es nun nicht ein, gute Miene zum b&#246;sen Spiel zu machen: &#8220;Diese Leute haben mich verarscht&#8221;, sagte die Ex-Chefin des Internetkonzerns der CNN-Seite &#8220;Fortune&#8221; in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/yodelanecdotal/3197581552/sizes/l/in/photostream/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24016" title="CarolBartz2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/CarolBartz2.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
<p>Man darf sich auch nicht alles gefallen lassen: Carol Bartz wurde am Dienstag recht unsanft <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/07/yahoo-chefin-carol-bartz-muss-gehen-facebook-hat-das-spiel-verdorben/" target="_blank">bei Yahoo entthront</a> und ins Parlament zur&#252;ckverfrachtet. K&#252;ndigungen sind selten unemotional, aber Bartz sieht es nun nicht ein, gute Miene zum b&#246;sen Spiel zu machen: &#8220;Diese Leute haben mich verarscht&#8221;, sagte die Ex-Chefin des Internetkonzerns der CNN-Seite <a href="http://postcards.blogs.fortune.cnn.com/2011/09/08/carol-bartz-fired-yahoo/" target="_blank">&#8220;Fortune&#8221; in einem Exklusivinterview</a>. Ihrer Version nach habe sie den Verwaltungsratsvorsitzenden am Dienstagabend um kurz nach 18 Uhr US-Ostk&#252;stenzeit angerufen. Aber statt mit ihr zu reden, soll Roy Bostock gleich begonnen haben, von einem Statement abzulesen, das mit Yahoos Anw&#228;lten abgestimmt war.</p>
<p>Bartz habe daraufhin gesagt: &#8220;Roy, ich denke, das ist eine Vorlage, die du da abliest. Warum hast du nicht die Eier, es mir selbst zu sagen?&#8221;. Bartz erkl&#228;rt, sie habe nicht mit Bostock verhandelt oder gestritten, sondern es einfach akzeptiert, allerdings nicht ohne anzuf&#252;gen: &#8220;Ich dachte, du h&#228;ttest mehr Klasse&#8221;. Bostock, der auch im Aufsichtsrat von Delta Airlines und Morgan Stanley sitzt, wollte Bartz&#8217; Erkl&#228;rungen nicht kommentieren. </p>
<p><strong>Der Anfang vom Ende f&#252;r Yahoo</strong></p>
<p>Auch der Verwaltungsrat bekam sein Fett weg: Er sei entgeistert gewesen, als er als schlechtester Rat des Landes bezeichnet wurde, sagte Bartz. &#8220;Jetzt versuchen sie, zu zeigen, dass sie nicht die Doofies sind, die sie sind.&#8221; Diese Aussage k&#246;nnte noch teuer f&#252;r die geschasste Chefin werden. In ihrem Vertrag steht, dass sie sich nicht &#246;ffentlich &#252;ber Interna der Firma &#228;u&#223;ern darf. Dass sie das nur tat, k&#246;nnte sie die zehn Millionen US-Dollar Abfindung kosten, die ihr eigentlich zustehen. Bartz d&#252;rfte einen Posten im Verwaltungsrat theoretisch behalten. Klingt aber unwahrscheinlich, dass sich das zerschnittene Tischtuch noch einmal n&#228;hen l&#228;sst.</p>
<p>Yahoos Investoren sollen unzufrieden mit Bartz&#8217; Aufr&#228;umarbeiten bei dem Internet-Urgestein sein. Sie habe die Trendwende trotz Kostenreduzierung und einer Werbepartnerschaft mit Microsoft nicht geschafft. Ihr Vorg&#228;nger, der Unternehmensgr&#252;nder Jerry Yang, allerdings auch nicht, der ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532565,00.html" target="_blank">&#220;bernahmeangebot von Microsoft</a> in H&#246;he von 44,6 Milliarden US-Dollar im Fr&#252;hjahr 2008 ausgeschlagen hatte. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/08/geruchteradar-tablet-mit-windows-8-jerry-yang-arrington-ice-cream-sandwich/" target="_blank">Gestern kamen Ger&#252;chte auf</a>, nach denen Yang wieder eine st&#228;rkere Position bei der Internetfirma besetzen, die Firma vielleicht sogar zur&#252;ckkaufen wolle. Klingt f&#252;r mich eher, als sei die beste Zeit f&#252;r den Konzern langsam vorbei. Es gibt zu viele Mitspieler auf dem Markt, und Yahoo hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich k&#246;nnte mir denken, dass man sich &#228;hnlich wie AOL von vielen Unternehmensbereichen trennen und letztendlich deutlich schlanker aufstellen wird.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/yodelanecdotal/3197581552/sizes/l/in/photostream/" target="_blank">Yodel Anecdotal</a> via Flickr unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz BY 2.0</a>)</p>
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		<title>Konkurrenz f&#252;r Andy: Congstar plant virtuellen Berater</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[avatar]]></category>
		<category><![CDATA[congstar]]></category>
		<category><![CDATA[virtueller Berater]]></category>

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		<description><![CDATA[Die IFA &#8211; unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer des Bloggers Hayo, der viele Kilometer vom B&#252;rostuhl entfernt unterwegs war, um fremde Welten zu entdecken, neue Gespr&#228;chspartner und neue Technologien. Hayo drang dabei in R&#228;umlichkeiten vor, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Zum Beispiel die Lounge Bonn im Obergeschoss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23973" title="congstar" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/congstar-logo.jpg" alt="" width="500" height="116" /></p>
<p>Die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/06/ifa-fehlte-die-inspiration-echte-highlights-dann-im-nachsten-jahr">IFA</a> &#8211; unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer des Bloggers Hayo, der viele Kilometer vom B&#252;rostuhl entfernt unterwegs war, um fremde Welten zu entdecken, neue Gespr&#228;chspartner und neue Technologien. Hayo drang dabei in R&#228;umlichkeiten vor, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Zum Beispiel die Lounge Bonn im Obergeschoss des <a target="_blank" href="http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/1069348" target="_blank">Telekom-Messestandes</a>. Grund: ein Gespr&#228;chstermin mit Martin Knauer, dem Chef der Telekom-Discountmarke <a target="_blank" href="http://www.dsl-partnervertrieb.de/redir_ok-congstar-dsl.html" target="_blank">congstar</a>.</p>
<p>Wenn euch interessiert, was congstar in Sachen DSL-Vermarktung, Mobilfunk-Preissenkungen und Shop-Expansion so vorhat, sei euch mein umfangreiches <a target="_blank" href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/44938/0/Interview-Congstar-denkt-ueber-DSL-Abschied-nach" target="_blank">Interview mit Herrn Knauer</a> ans Herz gelegt, das wir bereits auf onlinekosten.de ver&#246;ffentlicht haben.  An dieser Stelle soll es vorrangig um die bereits laufenden und f&#252;r die Zukunft geplanten Social-Media-Aktivit&#228;ten des Billiganbieters gehen, der sich vom Wettbewerb als Markendiscounter abgrenzen m&#246;chte. Dazu soll das Angebot an digitalen Service-Diensten weiter ausgebaut werden.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-23974" title="martin-knauer" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/martin-knauer.jpg" alt="" width="250" height="375" /></p>
<p>&#8220;Ich mache immer gerne einen Unterschied zwischen Service 1.0 und Service 2.0&#8243;, erkl&#228;rt Knauer, der das Ruder bei der Telekom-Marke vor drei Monaten &#252;bernommen hat. Soll hei&#223;en, nat&#252;rlich sind bei congstar auch Hotline und E-Mail-Support geschaltet und es ist auf Wunsch m&#246;glich, Briefe und Faxe zu schreiben. &#8220;Wir wollen aber, dass unsere Kunden innovative Dienste nutzen und nicht reflexartig zum Telefon greifen.&#8221; Daf&#252;r stehe auf der congstar-Homepage zum Beispiel ein Support-Forum und einen Service-Chat bereit. &#8220;Letzterer wird sehr intensiv genutzt. Pro Monat gibt es etwa 10.000 Chat-Anfragen und dabei eine L&#246;sungsquote von mehr als 80 Prozent. Das zeigt, dass den Kunden nicht nur an einer Hotline abschlie&#223;end geholfen werden kann, sondern auch in einem Chat&#8221;, zeigt sich Knauer &#252;berzeugt. &#8220;Wir glauben, dass der Trend immer st&#228;rker zum Online-Support geht.&#8221; Wenn ich mir &#252;berlege, dass auch ich immer wieder &#252;berlege, ob ich lieber eine Mail schreibe statt mir Endlos-Warteschleifenmusik anzuh&#246;ren, kann ich diese These durchaus nachvollziehen.</p>
<p><strong>Congstar-Andy polarisiert</strong></p>
<p>In Zukunft soll es im offiziellen congstar-Forum, in dem sich viele Nutzer nach Unternehmensangaben auch untereinander helfen, noch ein weiteres Service-Element geben: einen virtuellen Berater. Unternehmenssprecherin Sonja Rometsch, die w&#228;hrend des Gespr&#228;chs ebenfalls mit am Tisch sa&#223;, gab mir aber einen Anhaltspunkt: &#8220;Kennen Sie <a target="_blank" href="http://askanna-de.ikea.com/ikea-de/cgi-bin/ikea-de.cgi " target="_blank">&#8216;Frag einfach Anna&#8217;</a> von Ikea? So in der Art m&#252;ssen Sie sich auch unseren neuen Dienst vorstellen.&#8221; Anna war mir zwar neu, aber <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/16/eve-von-yello-ueber-heiratsantraege-und-flirts-im-web/">Eve von Yello Strom</a> kenne ich. Schlie&#223;lich hat auch sie uns schon einmal Rede und Antwort gestanden.</p>
<p>Wie genau der neue congstar-Webberater aussehen wird, dazu wollte sich Knauer mit Verwies auf den geplanten Start im Oktober noch nicht genauer &#228;u&#223;ern. Das bekannte Design der Telekom-Tochter soll aber offenbar Ber&#252;cksichtigung finden. Auch steht schon jetzt fest, dass der ziemlich polarisierende <a target="_blank" href="http://www.andywillwechseln.de/andy-und-seine-freunde">congstar-Andy</a> nicht als Avatar genutzt wird. Erg&#228;nzend gab Knauer mir mit auf den Weg: &#8220;Statische FAQs funktionieren nicht besonders gut, deswegen haben wir uns eine dynamische, personalisierte L&#246;sung &#252;berlegt hinter der intelligente Maschinen stecken, die auch hinzulernen k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>F&#252;r die Zukunft ist &#252;brigens auch denkbar, dass es mehr spezielle congstar-Angebote auf Facebook gibt. &#8220;Momentan steht dort noch die Markenpromotion im Vordergrund &#8211; zum Beispiel in Form von Gewinnspielen&#8221;, sagt Knauer. Mal abwarten, ob die Discount-Tochter der gro&#223;en Mutter folgt. Denn Mama Telekom schenkt <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/telekomentertain?sk=app_199868533409978" target="_blank">interessierten Entertain-Sat-Kunden</a> noch bis zum heutigen Mittwoch bei einer Bestellung &#252;ber Facebook die Installationskosten. Vorbildlich und ausbauf&#228;hig, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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