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Google auf Abwegen? Open Street Map von einer Google IP-Adresse aus manipuliert17.01.12

Was bitte ist denn da los? Wenn wirklich Google dahinter steckt, dann wirft das ein fragwürdiges Licht auf den Webkonzern: Die Betreiber der offenen Kartensammlung Open Street Map berichten in einem Blogeintrag über eine Manipulation am eigenen Kartenmaterial – über eine IP-Adresse von Google. Es sei die gleiche IP-Adresse aus Indien, von der aus auch die kenianische Website Mocality vergangene Woche einen Datenmissbrauch durch Google beklagte. Google-Mitarbeiter kopierten Daten der Wirtschaftsbörse und boten sie kenianischen Unternehmen als eigenen Premium-Service an.

Im Falle des Google-Maps-Konkurrenten Open Street Map (OSM) wurde laut der Initiative Material gelöscht, kopiert, mutwillig verschlechtert oder falsches Material eingeschleust. So sei etwa an einigen Einbahnstraßen die Richtung umgekehrt worden. 102.000 Zugriffe auf das Material habe es seit vergangener Woche Donnerstag von 17 Accounts mit der gleichen IP-Adresse gegeben, schreiben die OSM-Betreiber OpenGeoData. Dort wundert man sich darüber, da man mit Google bislang gut zusammengearbeitet hatte. (weiterlesen …)

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Mehr Details dank freier Daten: Bing Maps integriert OpenStreetMap03.08.10

Mit der eigenen Suchmaschine Bing ist es Microsoft gelungen, dem übermächtigen Konkurrenten Google einige Prozent Marktanteile abzutrotzen. Weil für die meisten Nutzer „Suche im Internet“ gleichbedeutend mit „googeln“ ist, hat man sich in Redmond in Aufbau und Gestaltung am großen Vorbild orientiert und setzt nun langsam mit eigenen Ideen kleine Akzente. Dazu gehört auch der kontinuierliche Ausbau des eigenen Kartenangebots Bing Maps.

Die Standardversion beschränkt sich wie Google Maps auf die Grundfunktionen: Kartenansicht, Luftbilder, Routenplaner. Auf der englischen Seite  lädt Microsoft seine Nutzer allerdings dazu ein, eine erweiterte Version der Kartenanwendung zu testen. Nach der Installation von Microsofts Flash-Alternative Silverlight eröffnen sich dem User weitere Möglichkeiten. (weiterlesen …)

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OpenStreetMap: Freier Google Maps-Konkurrent vor dem Durchbruch23.07.10

Open Street Map (OSM) ist eine freie Alternative zum Karten-Dienst des Suchmaschinengiganten aus Mountain View. Im Prinzip funktioniert das Angebot wie eine Wikipedia für Landkarten: die Nutzer sammeln Kartendaten, indem sie die entsprechenden Wege abgehen und ihre Position mit einem GPS-Empfänger speichern. Dann laden sie die Geoinformationen auf die Server der Initiative, wo die übermittelten Rohdaten ergänzt und in menschenlesbare Karten umgewandelt werden. Das Ergebnis ihrer Arbeit bieten die Mitglieder der weltweiten Initiative zur kostenlosen Nutzung unter einer freien Lizenz an.

Nun ist natürlich auch Googles Straßenkarte kostenlos nutzbar, allerdings nicht für alle Zwecke. Denn Kartendaten sind in Deutschland durch das Urheberrecht geschützt. Wer also eine Anfahrtsskizze mit Google Maps erstellt und auf seine Homepage setzt, riskiert eine Abmahnung durch den Rechteinhaber. Die Verwendung des usergenerierten Kartenmaterials ist hingegen auch für kommerzielle Zwecke erlaubt. (weiterlesen …)

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BVG und Fahrplan-Info (iphone App) II04.11.08

Die Geschichte mit dem BVG und der iphone App geht weiter. Zunächst ein Hinweis von Oliver:

Der Bericht von Robert ist grob falsch. Wie auch im verlinkten Taz-Artikel steht: “Witt musste den Streckenplan also entfernen.� Das Programm wurde nicht eingestampft, das Programm wird weiterhin im AppStore angeboten, sogar mit mehr Haltestellen als zuvor.

Was dagegen nicht mehr im Programm enthalten ist ist der grafischen Strecken/Zonenplan der BVG. Hier bot das Programm das Feature an, das iPhone zu lokalisieren und den Streckenplan grob in das Segment zu schieben, in dem man war. Weder wurde die eigene Station hervorgehoben, noch gab es mehr Features. Zusätzlich entfallen die Detailpläne, die für einige Stationen vorgehalten wurden und die nähere Umgebung der Station anzeigen. Es entfallen also alle Features, die direkt Grafiken der BVG anzeigen. Das Verhalten kann ich verstehen, wenn auch die Begründungen herrliches Unverständnis vom iPhone und dem AppStore zeigen und Fremdschämen in mir erzeugen – ein Gefühl, was man bei der BVG allerdings häufiger hat.

Die Haltestellenauskunft und Lokalisierung bleiben erhalten und funktionieren so wie zuvor. Für diese wird übrigens auch nur im Hintergrund irgendein Formular ausgeführt und das Ergebnis geparst. Das werden sie ihm nicht so einfach verbieten können.

Daraus abgeleitet ergibt sich nun eine weitere Story, “Neue Aufgabe für Fahr-Info Berlin” (Bräkling.de):

Aus diesem Grund bietet Jonas Witt nun eine weitere Applikation an, die es den iPhone-Usern erlauben soll, alle 3000 Bushaltestellen in Berlin dank GPS nach und nach zu vermessen. Das Tool ist jedoch nicht über den AppStore verfügbar, sondern muss beim Entwickler angefordert werden. Aber nicht nur Fahr-Info Berlin soll von den gesammelten Daten profitieren, sondern auch OpenStreetMap, ein frei editierbares Kartenprojekt nach dem Wiki-Prinzip.

Update 3:

Auch das crowdgesourcte Mapping ist schon wieder Geschichte. Jonas hat die GPS-Daten aller Bushaltestellen jetzt vorliegen und baut sie in das Programm ein. Siehe http://twitter.com/jonaswitt/status/988179754 (Kommentar von Ole)

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