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Samsung stellt eine Digicam mit WLAN und Frontdisplay (!) vor04.01.12

Als Social Median und Freund schöner Fotos habe ich es nie verstanden, warum für die Elektronikhersteller zwei Dinge offenbar nicht zusammenpassen: Gute Fotos und die Möglichkeit, sie möglichst einfach online zu stellen, sprich: drahtlos. Aber ein Smartphone mit einer gescheiten Linse und etwas optischem Zoom? Fehlanzeige, nicht einmal bei Panasonics Vorstoß in den Smartphone-Markt mit dem Kamerahandy Lumix Phone. Digitalkameras mit WLAN? Findet man in der hintersten Ecke der Online-Kaufhäuser. Bei Amazon etwa derzeit nur in einem einzigen aktuellen Modell im Lager und einigen Waren aus zweiter Hand.

Samsung hielt da bislang mit einem kleinen Feuerchen dagegen: Die Kompaktkamera SH-100 hat einen Touchscreen, ist App-fähig und geht über WLAN ins Netz. Das Modell, das im Februar 2011 erschien, bekommt jetzt einen Nachfolger: die DV-300F. (weiterlesen…)

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Wifis.org: Neue Leute übers WLAN kennenlernen28.12.11

Wer mögen wohl all die Leute sein, die um einen herum wohnen? Klar, die nächsten Nachbarn kennt man meistens. Aber gerade, wenn man neu an einen fremden Ort zieht, kann es helfen, erst einmal in der Nachbarschaft ein paar nette Leute kennenzulernen. Zum Beispiel, um deren WLAN mitzunutzen, während man die Tage oder Wochen überbrückt, die ein Breitband-Anbieter braucht, um die Leitung zu schalten.

Das war auch das Problem, das Mathias Nitzsche hatte, als er innerhalb Berlins umzog: “Ich wollte eigentlich nur ins Internet, mein neuer Anschluss war aber noch nicht geschaltet. Es endete damit, dass ich wie ein Idiot von Haus zu Haus zog und bei den Nachbarn gebettelt habe, ihr WLAN mitzunutzen.” Viele traf er gar nicht erst an. Die, die ihm die Tür öffneten, wollten ihn mit Hinweis auf die Haftung oder aus Bequemlichkeit meistens nicht an ihrem WLAN teilhaben lassen. Wen er schließlich doch überreden konnte, bei dessen WLAN war oft das Signal zu schwach. Um anderen solche Probleme zu ersparen, hat Nitzsche Wifis.org gegründet, eine simple und sichere Möglichkeit, um via WLAN mit Menschen in der unmittelbaren Umgebung Kontakt aufzunehmen. (weiterlesen…)

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Gratis-WLAN am Flughafen: Es tut sich was!07.12.11

Seit ich eine Handy Internet Flat auf meinem Smartphone nutze, ist es mir eigentlich egal, wo ich in Deutschland unterwegs bin. Denn dadurch sind Facebook, Twitter und Co. eigentlich immer in meiner Hosentasche dabei und ich habe auch meine RSS-Feeds stets im Blick. Und trotzdem habe ich mich zuletzt irgendwie immer wieder geärgert, wenn ich an deutschen Flughäfen unterwegs war. Grund: die örtlich angebotenen WLAN-Hotspots zu sündhaft teuren Stundenpreisen.

Umso mehr hat es mich überrascht, dass ausgerechnet der größte deutsche Flughafen in Frankfurt am Main und die Betreibergesellschaft Fraport damit vorgeprescht sind, seit Anfang Dezember einen kostenlosen Internetzugang auf WLAN-Basis anzubieten. Der ist zwar pro Endgerät auf 30 Minuten befristet, aber hey, das reicht doch in den meisten Fällen aus, um sich die Zeit bis zum Boarding am Gate ein bisschen angenehmer zu gestalten. Doch der Flughafen Frankfurt ist mit seinem Gratis-WLAN nicht allein. Auch andere Flughäfen denken endlich um. (weiterlesen…)

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Hotspot-Wüste Deutschland: ein Vorschlag03.11.11


Wenn einer der gleichen Meinung ist, wie wir selbst, halten wir ihn für intelligent. Ich verleihe diese Eigenschaft damit Dells Marketing Director Petra Wolf. Die hat unlängst gefordert, Deutschland dürfe nicht Nachzügler bei öffentlichen WLANs sein, sondern könnte mühelos Vorreiter werden. “Mobile Systeme boomen, aber beim Ausbau einer kostenfreien WLAN-Infrastruktur hinkt Deutschland deutlich hinterher”, sagte Wolf. In anderen Ländern sei ein öffentliches, leicht zugängliches WLAN längst gang und gäbe und technisch wäre das gar kein großes Problem, es auch hierzulande einzuführen.

Ihre Lösung dafür: “Auch öffentliche Einrichtungen müssen nachlegen, damit etwa Reisende in Bahnhöfen, Zügen oder Flughäfen einfachen WLAN-Zugang erhalten.” Damit meint sie zusätzliche, vergleichsweise geringe Investitionen von Unternehmen und der öffentlichen Hand. Dabei ginge es eigentlich noch viel, viel einfacher. (weiterlesen…)

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Skype stellt weltweiten Hotspot für iOS vor18.08.11

Als ich vorige Woche in den Urlaub fuhr, dachte ich zum Glück noch rechtzeitig dran: Kurz vor der Grenze fuhr ich auf einen Rastplatz, schnappte mir mein Smartphone und schaltete mobile Daten und Daten-Roaming aus, um nach dem Urlaub nicht im Armenhaus zu landen. Hinter der Grenze fand ich leider auch nicht mehr offene WLANs als hierzulande. Mein Lob geht aber an die Schweizer Stadt Genf, die an der Uferpromenade ein offenes WLAN anbietet.

Jedenfalls kam ich kaum ins Netz, was ich ohnehin nur wollte, um meinen Freunden und meiner Familie auf Facebook kurz hallo zu sagen. An einem Campingplatz kaufte ich einen Gutschein für 6 Euro für 24 Stunden WLAN. Der Preis ging in Ordnung, auch wenn es im Prinzip sicherlich billiger ginge. Und siehe da: Skype macht es billiger. Der von Microsoft übernommene VoIP-Anbieter hat eine neue App für iOS-Systeme ab der Version 4.1 (iPhone, iPad, iPod touch) namens Skype WiFi vorgestellt. Sie ersetzt die bisherige Funktion Skype Access und erlaubt das Nutzen von mehr als 1 Million WLAN-Hotspots weltweit ab 0,05 Euro pro Minute. (weiterlesen…)

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Billig-Bier-Büchsen-Booster im Test: Blechdosen als WLAN-Verstärker – Geht das?12.08.11

Manchmal stößt man im Netz auf Dinge, bei denen der erste Gedanke sagt “Völliger Quatsch!” – um Sekunden später ersetzt zu werden durch ein relativierendes “Naja, obwohl…vielleicht ja doch.” Damit meine ich aber nicht irgendwelche kruden Verschwörungstheorien, die immer wieder steif und fest dieses oder jenes behaupten, sondern Kuriositäten wie solche Bastelanleitungen nach MacGyver-Art: “Wie man sich aus einer Bierdose einen WLAN-Verstärker baut.”

Kann das wirklich funktionieren? Ich wollte es genauer wissen. Wahrscheinlich werden die unzähligen Experten unter euch nun bereits ihren Kommentar tippen und schreiben, sie hätten die Antwort schon vorher gekannt. Aber das muss ich dann eben in Kauf nehmen. Antennentechnik und damit zusammenhängende Fachgebiete sind jedenfalls für mich weitgehend unbekanntes Terrain. Auch habe ich ja nichts zu verlieren, außer vielleicht ein paar Cent Pfand. (weiterlesen…)

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Mobiles Internet – Österreich auf der Überholspur, Deutschland lahmt hinterher26.05.11

Es ist eigentlich immer von Vorteil, wenn man sich mit Menschen aus dem europäischen Ausland unterhält, weil man so (unter Umständen) auch mal Einblick in die Mobilfunkwelt unserer Nachbarn erhalten kann. Als ich am Dienstag in München war, um mich über das neue SMS-Konzept von mysms.com zu informieren, fiel ganz nebenbei auch der Name Bob. Die österreichischen Macher von sms.at wussten von Tarifen zu berichten, bei denen ich die Ohren nicht nur spitzen, sondern auch anlegen musste. Wieder einmal erwischte ich mich bei dem Gedanken: wie schön wäre es, in Österreich zu wohnen.

Gut, diesen Gedankengang möchte ich jetzt nur auf die örtlichen Mobilfunktarife übertragen wissen, aber wenn wir unsere Blicke mal in die benachbarte Alpenrepublik schweifen lassen, wird recht schnell deutlich, was in Sachen preiswerter Mobilfunk-Nutzung auch bei uns möglich sein könnte, ja, vielleicht sogar müsste. Und damit sind wir wieder bei Bob; der Billigmarke von der A1Telekom Austria. Ich will euch nicht mit Tarifinfos langweilen, aber schaut es euch einfach mal an, zu was für Spotpreisen nebenan in Österreich mit dem Handy telefoniert bzw. mit dem Notebook gesurft werden kann. (weiterlesen…)

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Was ist eigentlich so verdammt schwer daran, eine Digitalkamera mit WLAN und 3G zu bauen?21.04.11

Die Hersteller von Digitalkameras können sich über rückläufige Umsätze und Verkaufszahlen nicht beklagen. Moment: einige doch. Und größtes Negativbeispiel der vergangenen Tage ist der Netzwerkausrüster Cisco, der die Pocket-Videokamera Flip einfach so beerdigte. Und das, obwohl die Pläne schon in der Schublade lagen, ein kommendes Modell namens FlipLive mit kabelloser Share-Funktion auszustatten. Zumindest über WLAN hätte man seine Videos und Fotos an einen Cloud-Speicher schicken oder direkt bei YouTube, Flickr, Facebook und Co. hochladen können. Das Projekt ist aber ein- für allemal gestorben.

Samsung hat als erstes reagiert und einen digitalen Pocketcamcorder namens W200 vorgestellt, der der Flip sehr ähnlich ist. Die ist stoß- und wasserfest, bietet Full HD mit 1080p – und hat kein kabelloses Internet. Warum eigentlich nicht? Hersteller, was ist so schwer daran, einen WLAN- und 3G-Chip in eine Digitalkamera einzubauen? (weiterlesen…)

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Apple: Kabelloses Synchronisieren könnte für neue iPods kommen13.04.11


Irgendwann hatte ich mir dann doch die Mühe gemacht, den Song, den ich als Klingelton haben wollte, umzukonvertieren und via iTunes-Synchronisation hochzuladen. Woraufhin das iPhone sich beschwerte, der Song sei zu lang, um ihn als Klingelton zu verwenden. So viel zu den allmächtigen Möglichkeiten des so genannten “Jesus-Phones”. Was die Vorgeschichte soll? Apple arbeitet seit zwei Jahren an einer Möglichkeit, Musik und Daten des iPods kabellos mit dem Rechner zu synchronisieren, meldet “Cult of Mac”. Die Synchronisation soll bei den neuen iPods über WLAN funktionieren. Vielleicht kommt die Möglichkeite auch auf dem nächsten iPhone, orakelte Apfel-News noch im März.

Cult-of-Mac-Blogger Leander Kahney klingt zumindest begeistert: “Steve Jobs selbst sieht es als Schlüssel, um die alternden Geräte [iPods] upzudaten, die in der iPhone/iPad-Ära zunehmend überholt sind.” Die neuen iPods, von denen das Blatt berichtet, hätten demnach übrigens Oberschalen aus einer Karbon-Fiberglas-Verbindung. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Wenn man technisch vor einigen Jahren vielleicht noch nicht so weit war, iPhones und iPods über WLAN zu synchroniseren, so hätte man die Möglichkeit im Falle des iPhones zumindest über Bluetooth längst anbieten können. (weiterlesen…)

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Gesucht: WLAN-Alternative10.01.11

Es ist schon paradox: Da findet in Las Vegas eine Hightech-Messe mit 140.000 Besuchern statt. Hauptthema ist, wie technische Geräte aller Bauart kabellos mit dem Internet versorgt werden können. Und dann kommt nur ein Bruchteil der Messebesucher überhaupt ins Internet. Die wenigen LAN-Arbeitsplätze im Pressebereich sind die meiste Zeit über besetzt, daran, sich in ein WLAN einzuwählen, ist überhaupt nicht zu denken, und selbst der Zugang über das Mobilfunknetz ist chronisch überlastet.

Wenn WLAN bei derart großen auch auch bei deutlich kleineren Konferenzen derart unbrauchbar wird, stellt sich die Frage nach einer Alternative. LTE oder WiMax? Wohl auch nur bedingt, weil die Kapazitäten einer Funkzelle bei großen Konferenzen ähnlich überlastet sind. Ziel muss es sein, die höchstmögliche Bandbreite aufzubauen und sie unter möglichst vielen Nutzern zu verteilen. Es kommt also nicht auf höchste Reichweiten an wie bei WiMax, auch nicht auf hohe Bandbreiten wie bei LTE oder WLAN. Wer auf Konferenzen ins Web geht, ist meistens weg von Zuhause und dem Arbeitsplatz, will also seine Mails checken, Statusupdates verschicken oder Nachrichten-Websites aufsuchen. Dafür braucht es nicht mehrere Mbit/s. (weiterlesen…)

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[CES] Drei simple Herausforderungen bis zum Jahr 202005.01.11

Erst einmal schöne Grüße aus Las Vegas! Wer eine Reise ins Ausland tut, kann natürlich viel erzählen. Einen besseren Blick aber bekommt man anders selten dafür, was sich dringend ändern müsste, damit die Technikwelt eine bessere wird. Wir sind heute in der Lage, von jedem Ort der Welt zu telefonieren, wir könnten ganze Metropolregionen mit frei verfügbarem Breitband-Internet versorgen. Technisch eigentlich kein Problem mehr. Finanziell für die Anbieter leider schon, und ausbaden muss es deswegen der Kunde. Eine echte Herausforderung für Regulierer und Anbieter, in diesem Jahrzehnt die Weichen richtig zu stellen.

Drei Probleme, die mir heute aufgefallen sind, werden deswegen hoffentlich im Jahr 2020 gelöst sein: (weiterlesen…)

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Auf nach New York – Lufthansa startet das FlyNet und wir sind live dabei29.11.10

“Meine Damen und Herren, bitte steigen Sie ein, Ihr Zug fährt jetzt ab!” Lange habe ich mich auf den heutigen Tag gefreut, jetzt geht es endlich los. Los nach Frankfurt, genauer gesagt zum Rhein-Main International Airport. Ihr werdet euch zu Recht fragen, was ich denn bitte am Flughafen will. Für einen Urlaubs-Blog sollte Basic Thinking schließlich nicht wirklich eine Plattform sein und auch eine internationale Messe steht erst im neuen Jahr mit der CES in Las Vegas an.

Die Antwort auf die Frage, was ich aber nun genau in Frankfurt mache,  ist genauso simpel wie einleuchtend. Ich habe das Vergnügen, morgen um 11:10 Uhr mit Lufthansa nach New York abheben zu dürfen, um für euch live von Bord des LH-Fluges 400 über den Start des Lufthansa FlyNet zu berichten. Das heißt konkret: ab morgen ist es möglich, auf ausgewählten Langstreckenflügen der deutschen Kranich-Airline mit WLAN-fähigen Endgeräten auch in 10.000 Metern Höhe im Internet zu surfen. Außerdem soll es möglich sein, SMS und MMS zu verschicken. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Eine Hommage an WLANs – wo die schnelle Lutzi die Telekom killt29.08.10

Ich mag meine Nachbarschaft. Hier ist immer was los, hier laufen schräge Typen herum und hier scheint eine ganze Kolonie verirrter Künstler zu leben. Und sie pflegen die besondere Leidenschaft, einen kleinen Teil ihrer Nachbarschaft mit anonymen, ultrakurzen Cybertexten zu amüsieren: kreative WLAN-Namen. Twitter ist im Vergleich dazu ein Tolstoi-Roman: WLAN-SSIDs dürfen maximal 32 Zeichen lang sein. Sie werden nur von den Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft überhaupt gelesen, und auch nur dann, wenn man das seltene Vergnügen hat, sein eigenes WLAN gegen ein anderes zu tauschen.

Als meine Wohnung noch eine WG war, half ein Freund dabei, das WLAN einzurichten. Er machte sich einen Spaß daraus und nannte es “hierkoenntihrkiffen”, dabei tranken wir doch eigentlich nur Bier. Irgendwann ging das Router-Passwort verloren und deswegen heißt das WLAN jetzt immer noch so. Sei’s drum, “Fritz! Box WLAN 3270″ kann jeder, und leider macht sich die Mehrheit der WLAN-Nutzer nicht die Mühe, die Voreinstellung des Herstellers zu ändern. Eine nicht gerade kleine  Zahl aber nutzt den kreativen Minispielraum doch und schafft sich mit einer kreativen SSID (Service-Set Identifier) ein eigenes Reich. (weiterlesen…)

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Street View: Google will deutschen Behörden nun auch Festplatten übergeben04.06.10

Jetzt also doch. Google hatte es nach dem vermeintlichen “Street View”-Skandal zunächst abgelehnt, deutschen Datenschützern die für die Speicherung der WLAN-Daten genutzten Programme sowie die Festplatte mit den Originaldaten  auszuhändigen. Dann gab es ein erstes Zugeständnis und der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar durfte mit seinem Team das Computersystem inspizieren, das an Bord der “Street View-” Fahrzeuge zum Einsatz kam. Wie Caspar am gestrigen Donnerstag in einer Erklärung bekanntgab, wurden dabei sowohl die frei verfügbare Software Kismet als auch ein von Google selbst entwickeltes Programm entdeckt. Letzteres protokolliert die von Kismet gesammelten Daten und speichert sie dauerhaft auf einer Festplatte. Während nun aber in den Protokollen eines von dem Team simulierten WLAN-Tests die übertragenen Daten offenbar eindeutig wiederzufinden waren, konnten die Google-spezifischen Programmteile und somit die inneren Verarbeitungsprozesse nicht analysiert werden, da Erstere Caspar zufolge nur in maschinenlesbarem Binär-Code vorlagen. Und um dieses Problem zu beseitigen, würde “letztlich auch eine Festplatte mit Originaldaten erforderlich sein”, so der Datenschützer. Deren Herausgabe hatte Google aber bisher – siehe oben – abgelehnt. Wie bei den Kamera-Fahrzeugen, signalisiert der Suchriese nun aber offenbar doch Kooperationsbereitschaft.

Wie die “Financial Times” (FT) nämlich berichtet, sollen die Datenträger innerhalb der nächsten zwei Tage an die deutschen (und zeitgleich auch französischen und spanischen) Behörden übergeben werden. Zudem wird der Suchriese einen eigenen Prüfungsbericht veröffentlichen, der von einem externen Sachverständigen angefertigt wurde. Eric Schmidt betont dabei noch einmal, was zuvor schon Sergey Brin mit identischen Worten gesagt hatte: ”Wir haben es versaut”. Und weiter:  ”Aber wenn man sich seine Fehler ehrlich eingesteht, ist das der beste Schutz, um sie nicht zu wiederholen”. Man könnte denken, damit dürften nun bald alle Seiten zufriedengestellt sein und wir können uns darauf freuen, auch hierzulande irgendwann auf den Google-Dienst zurückgreifen können. Wäre da nicht eine kleine Äußerung Schmidts, die mich ein wenig irritiert. (weiterlesen…)

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Audi A8 auf der Internet-Überholspur mit WLAN ab Werk25.05.10

Wenn man auf seinem Einkaufszettel einen Neuwagen in der Größenordnung eines Audi A8 notiert hat, dann verfügt derjenige entweder über das nötige Kleingeld, ist beruflich sehr viel auf sein Auto angewiesen – oder gar praktischerweise gleich beides.

Genau dieser Mensch – erfolgreich, Technik-affin, mit dem Wunsch nach ständiger Erreichbarkeit – soll sich wohl angesprochen fühlen, wenn sich Audi in einer Pressemitteilung an die Welt wendet und für das nächste Jahr ankündigt, den A8 auf Wunsch ab Werk mit eigenem WLAN-Hotspot auszuliefern.

Eine Antenne auf dem Dach und ein integriertes WLAN-Modul sorgen dafür, dass im Wagen-Inneren bis zu acht Teilnehmer ihre Smartphones, Tablets oder Net-/Notebooks mit dem Internet verbinden können. Da ich ganz vorsichtig auf eine geringere Zahl an möglichen Passagieren spekuliere als acht Stück, sollte es zugangstechnisch demnach wohl keine Engpässe geben in Audis Vorzeige-Bolliden. (weiterlesen…)

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