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50.000 neue Blogs täglich und endlich Einnahmen: WordPress stellt Adsense-Alternative WordAds vor30.11.11


Blogs sind nicht tot. Tatsächlich werden es täglich 50.000 mehr. Zumindest ist das die Zahl neuer WordPress-Blogs, die täglich erscheinen, wie Jon Burke mitteilt. Wie viele davon dann täglich mit wertvollen Inhalten gefüllt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Tatsache ist jedoch, dass Burke als Werbevermarkter bei WordPress mit den bisherigen Einnahme-Möglichkeiten auf WordPress unzufrieden war. AdSense als De-facto-Standard für Online-Anzeigen bringt den meisten allenfalls Peanuts ein, und das, so Burke, “habt ihr nicht verdient”.

Deswegen bietet Automattic, die Firma hinter WordPress, jetzt das neue Werbeformat WordAds an. Über ein Plugin sollen WordPress.com-Nutzer Anzeigen auf ihrem Blog einbinden können, die von Federated Media bereitgestellt werden. Der Vermarkter ist bereits seit Jahren mit der Blogvermarktung aktiv, gerade auch bei größeren Techblogs. Das ist ein Schritt, der erst einmal wenig Nachteile offenbart. Die Frage, warum das überhaupt so lange gedauert hat, beantwortet Burke mit “Google”: AdSense war praktisch Standard, dann habe man gesehen, wie viele Blogger ihr Angebot mit unschönen Werbeformaten entstellen, und davor habe man erst einmal zurückgeschreckt. Jetzt sei man aber so weit. Laut Burke angeblich, weil er so viel Schönes auf Blogs sehe, das es verdiene, mehr Geld zu erhalten. (weiterlesen…)

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AdSense bietet nun Multichannels14.10.06

Google AdSense wartet mit einer Neuerung auf: Bis dato konnte man für ein Banner immer nur einen Channel angeben. Zum Beispiel “Banner Oben 468×60″, um damit besser die Performance messen zu können. Dumm nur, wenn man die Performance des Banners in Abhängigkeit der Seite messen möchte. Etwa so: “wie wird auf das Banner-Oben-468 auf der Sportseite, auf der Newsseite und auf der Wirtschaftsseite geklickt?”… Antwort: Keine Ahnung :) Nunmehr erlaubt Google das Einfügen mehrerer Channels für ein Banner. Mehr Infos dazu auf
Problogger: AdSense add Multiple Custom Channels
Google Watchblog: AdSense jetzt endlich mit Banner-Channels

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was ist Tubejacking?10.10.06

habe ich heute beim Schockwellenreiter zum ersten Mal gelesen. Kurz: Videos aus den großen Videoportalen auf eigener Seite einbinden und Kohle damit verdienen (meistens AdSense). Futurezone über Tubejacking.

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Urban Legend: Man kann von Blogs nicht leben30.09.06

im Sinne von AdSense und weiteren Affiliate-Einnahmen. So die Mitschriften von Ralle zum Vortrag von Oli Gassner auf dem BarCampBerlin:

Pro-Bloggen: Weblogs schreiben und dafür Geld bekommen. Nicht: Firma haben und ein Blog machen. Die Modelle:

1. Adsense und Co.:
Funktioniert in USA recht gut (5-6 stellige Beträge/Monat), teilweise ergänzt mit Partnerprogrammen. Bildblog+Spreeblick sagen für D: “Man kann davon nicht leben.â€? Es geht nur für deutsche Blogger, wenn sie Englisch schreiben (Google Blogoscope).

2. Banner:
Zu wenig los auf deutschen Blogs dafür.

Falsch! Es gibt sie längst. Nur weil Bildblog und Spreeblick es nicht hinbekommen – was nicht gehässig gemeint ist-, heißt das nicht, dass es andere nicht hinbekommen können. Beispiele nenne ich nicht, solange die betreffenden Personen das eben nicht wünschen, mitunter aus gutem Grund, nicht nur der Neider wegen. Klar, es wird die Frage nach dem “wie viel” kommen. Für manche zu wenig, für manche zuviel, je nach Lebensstandard. Natürlich gibt es noch keinen Blogger, der auf 10.000+ pro Monat kommt. Aber auch das wird nicht mehr lange brauchen. Vielleicht nicht dieses Jahr, vielleicht nächstes Jahr oder von mir wegen 08, dass jemand diese Grenze überschreitet. Die Steigerungsraten sind sehr positiv. Geht nicht gibts also nicht!

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Das AdSense-Armenhaus29.09.06

damit meine ich die Blogger in D:) Und das sollen die Mammons sein >>. Immer schön vorsichtig mit diesen Listen, oftmals habe ich den Eindruck, dass die Klappe größer als der AdSense-Beutel ist.

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Fremdnutzung der AdSense-ID22.09.06

im Artikel AdSense Pooling und Klickbetrug habe ich ja erwähnt, dass man einen AdSense-Betreiber ziemlich easy kicken kann, indem man seine AdSense ID auf “bösen” Seiten einbaut bzw. damit dort Schindluder treibt (“Klick mich…”).

Im Abakus-Forum kann man sich einen praktischen Fall anschauen, ätzend!

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AdSense Pooling und Klickbetrug21.09.06

Philipp Lenssen beschreibt exakt das Problem, das sich momentan im Rahmen des AdSense Pooling-Games noch stellt und das wir bereits intern vorletzte Woche diskutiert hatten. Momentan bleibt noch eine vernünftige Antwort aus,was man dagegen tun kann, da wir nicht wissen können, was Google dagegen tun kann.

Was für ein Problem ist das? Man nehme eine fremde AdSense-ID (ohne Problem, steht ja öffentlich auf der Webseite im Banner), binde sie in eine “bösartige” Seite ein oder aber auf irgendeine Seite und generiere gefakte Klicks. Ergebnis: Der eigentliche AdSense-Inhaber fliegt früher oder später aus dem Programm. Nun, das latente Problem hat man ja unabhängig vom AdSense Pooling (leider keinen Link zum Artikel, der das Game beschreibt). Jedoch: Je höher die Einsätze, desto eher finden sich Saboteure ein, die aus Gehässigkeit, Missgunst oder Zestörungswut das Spielchen über die Klinge springen lassen werden. Ich überlege mir daher momentan eine Art von Einladungs-Netz, um das Risiko zu minimieren. Ausschließen kann man es eh nicht.

via Internetmarketing News

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Google AdSense: Ölmultis zurück auf die Schulbank?19.09.06

Ein Ölmulti setzt die Benzinpreise in Abhängigkeit der Nachfrage, des Angebots, des USD-Kurses, politischer Wetterlagen und der Steuern fest. Mal hoch, mal höher, selten niedriger :) Der Kunde weiß selten im voraus, wie teuer der Liter morgen sein wird. Ein Vetriebler bekommt idR seine Provi. Je mehr er verkauft, desto mehr bekommt er. Wenn er es richtig gut macht, bekommt er sogar höhere Provisionsanteile (sprungfixe Provis). Er weiß aber stets, was er bekommt, wenn er eine Menge X verkauft. Und bei Google AdSense? Der Kunde kennt weder seine Provisionshöhe, die ihm Google zugesteht, noch kennt er den Verkaufspreis morgen. Nicht mal jetzt. Er verkauft blind und er kassiert blind. Ölmultis können wahrhaftig von Google lernen. Da geht noch was :)

Aber Joke bei Seite: Wie handhabt Google eigentlich die Höhe des Anteils, den man pro Klick auf das AdSense-Banner bekommt? Wechselt das über Nacht? Steigen die Personalkosten, senkt Google dann die Anteile? Bleibt das ungefähr gleich? Wovon hängt das eigentlich ab?

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Google AdSense: monopolartiges Verhalten?18.09.06

Jens, das nächste Opfer der Google AdSense Polizei:

Seit ca. 1 1/2 Monaten besitze ich ein neues AdSense Konto, welches ich auf 3 kleinen Blogs (u.a. dieses hier) verwendete um für Google Partner Werbung zu machen. In dieser ganzen Zeit, habe ich (Stand gestern) ~4USD eingenommen!!!!! Habe nicht einmal selbst auf die Anzeigen geklickt und trotzdem wird mir jetzt Klickbetrug vorgeworfen?! Gehts noch???

Da ich Jens kenne und weiß, dass er absichtlich keinen Mist baut, ist sein Ärger ob dieser Kommunikations seitens Google nur verständlich. Selbst wenn der User etwas tut, ohne zu wissen, dass es gegen die AdSense AGBs verstößt, wäre es seitens Google nur fair, einen Kunden vorher zu informieren, statt mit Textbausteinen abzufertigen. Nach wie vor eines der größten Schwachpunkte von Google. auf der einen Seite setzt man Milliarden um, auf der anderen Seite behandelt man seine vielen Cash Cows wie Müll.

Zudem untersagt Google das Veröffenlichen von AdSense-Einnahmedaten. Man darf nur die monatlichen Einnahmen publizieren, nicht aber die CTR, eCPM und Anzahl Klicks. Ebenso untersagt Google das Einbinden kontextsensitiver Banner der Konkurrenz. Wenn das nicht eine monopolartige Ausnutzung der Vormnachtstellung ist, dann weiß ich auch nicht. Aber letztlich wird das Google dann interessieren, wenn sie sich in den USA eines Tages vor der Anti-Trust Komission rechtfertigen müssen. Das jetzige Verhalten wird wohl nicht entlastend ausgelegt werden.

anbei ein weiteres Beispiel, wie sich dieses Google-Bild eines willkürlich agierenden Riesen langsam immer mehr festsetzt.

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PR-Chef Google-D im Interview18.09.06

“Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, über Blogs, Journalismus und den Unterschied zwischen Gut und Böse” im Interview bei Telepolis: Jenseits von Gut und Böse

Interessantes zu AdSense:
Vielen ist gar nicht klar, wie Google, obwohl der Suchdienst kostenlos ist, im letzten Jahr 6,1 Milliarden Dollar Umsatz generieren konnte. Mittlerweile trägt Adsense zur Hälfte dieses Umsatzes bei.
Ich dachte, es seien laut Geschäftsbericht “nur” 25%?

Der Seitenbetreiber erhält aber, soviel kann ich sagen, mehr als 50 Prozent.
Scheint also stark zu schwanken, oder? Mal hört man von 80%, mal 50%, mal X. Kann es sein, dass der Provisionsanteil je nach Domain unterschiedlich ist?

Und, Stefan über Corporate Blogs (von denen Google ja mittlerweile rund 30 hat):
Für wen eignen sich die Online-Tagebücher?

Stefan Keuchl: Blogs sind ein schneller und direkter Weg, um mit bestimmten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Das geht bei Firmen, die im IT-Bereich tätig sind, meist leichter von der Hand als beim Metzger um die Ecke oder einem Möbelhaus. Blogs sind sicher nicht für jede Branche ein geeignetes Kommunikationstool. Aber wenn die Zielgruppe sowieso schon internetaffin ist, dann bietet es sich an. Zudem ist ein Blog nicht so förmlich wie eine Pressemitteilung und der Journalist als Filter fällt weg.

via Blogging Tom

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AdSense Pooling: Umsetzung07.09.06

gestern Abend mit Jens über das AdSense Pooling gesprochen. Er wird in die PHP-Tasten hauen und demnächst ein Formular zur Verfügung stellen, das die Anmeldung der sich interessierenden Blogger (und auch normalen Webseiten-Inhaber) zum AdSense-Pooling ermöglicht.

Was wird erfasst?

—————–
nach aussen nicht sichtbar:
1. E-Mail Adresse
2. (Blog-)Domain
3. Passwort für Änderungen
4. eigene AdSense-ID
—————-
nach aussen hin kumulativ über alle Teilnehmer hinweg sichtbar:
5. AdSense-Einnahme im Tagesschnitt an einem Werktag

Diese Angabe wird nicht zusammen mit der Teilnehmer-ID abgelegt, da es sicherlich einigen Webmastern nicht recht ist, diese Angabe mitzuteilen. Nachteil: Der User kann diese Angabe nicht mehr ändern, da keine User-ID zugeorndet wurde. Bei Abmeldungen muss der User seine Tagesseinnahme als Minuszahl eingeben, um die Gesamtsumme der Tageseinnahmen entsprechend zu reduzieren. Die Gesamtsumme der geschätzten Tageseinnahmen dient als Anhaltspunkt, wieviel zusammenkommen könnte und wird daher auf der noch zu erstellen Site publiziert.
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Weitere Funktionen für den User:
1. Anmelden
2. Abmelden (+Tagesseinnahme-Feld, zur Reduktion der Gesamtsumme)
3. Ändern
4. Passwort vergessen
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Funktionen für den Admin:

1. Löschen von Teilnehmern
2. Editieren von Datenfeldern 1-4
3. Randomfunktion zur zufälligen Auswahl einer AdSense-ID, die dazu dient, dass die anderen TN zu einem gegebenen Stichtag diese in ihrem Weblog/Website durch die eigene ID ersetzen

Allgemeines Vorgehen:
1. Mitte des Monats Auswahl einer AdSense-ID
2. Bekanntmachung via Website
3. Zum Stichtag Bitte an Teilnehmer, AdSense-ID dann einzubauen und für 24 Stunden in AdSense-Bannern laufen zu lassen. Stichtag dürfte wohl der erste Montag/Dienstag eines Monats sein
4. Sichproben, wer die AdSense-ID nicht eingebaut hat. Flag setzen. Nach dritten Flag Löschen des Teilnehmers.

Antwort von Google:

ob man kein Problem damit hat, dass die AdSense-ID auf anderen Websites als der eigenen eingebaut wird und ob man evtl. Probleme mit dem plötzlichen Anstieg der Tageseinnahme bekommt (CTR dürfte ungefähr gleichbleiben bei den niedrigen Klickraten der Blogs, CPM und PageImpressions werden natürlich anders aussehen, insbesondere PIs).
Inhalt (.txt)

Das müsste es gewesen sein? Dazu noch eine eigene Website und roger ist die Sache. Dann mal sehen, was geht.

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AdSense Sharing Proposal06.09.06

nach dem Artikel über das AdSense Sharing Plugin eine Erweiterung des gedanklichen Konzepts. Die eigentliche Idee war ja, wie man sich mit Co-Autoren auf einem Weblog die AdSense-Einnahme leistungsorientiert aufteilt. Im Zuge dessen hat btw Infopirates deren Konzept vorgestellt, das recht ähnlich funktioniert, nur dass man dabei Artikel auf einer zentralen Plattform veröffentlicht und dann das Sharing einsetzt.

Was aber, wenn man das alles vom Content entkoppelt? Was, wenn man nicht auf eine leistungsorientierte Entlohnung abhebt? Was, wenn man mit fremden Autoren und fremden Plattformen nix am Hut hat? Just AdSense und das Blog alone .-) Klar, wieviele Blogs gibt es, die mit ihren AdSense Einnahmen nicht mal auf 1 USD am Tag kommen? Wie sollen die ihre Einnahme denn steigern, wenn nicht zaubern? Ihr ahnt es schon, wie :-)) Simplifizieren wir also den o.g. Ansatz noch viel stärker (mit Hausnummern zur Verdeutlichung). Und nennen das nicht mehr AdSense-Sharing, sondern AdSense-Pooling.

1. X Blogs, die einen AdSense-Accounts haben, registrieren sich nur mit ihrer AdSense-ID auf einer Website

2. intern – nur für den Admin sichtbar – wird die E-Mail Adresse und die Blog-Domain angegeben
3. An jedem ersten Dienstag des Monats wird über ein noch zu bestimmendes Auswahlverfahren eine AdSense-ID ausgewählt, die dann den anderen, teilnehmenden Blogs bekanntgegeben wird
4. Die Blogs ersetzen am Folgetag in ihrem Template die eigene AdSense-ID im AdSense-Bannercode mit der ausgewählten ID und lassen damit die AdSense-Banner bis Ende des Folgetages auf ihrem eigenen Blog laufen
Free Image Hosting at allyoucanupload.com
5. Die Einnahmen aus AdSense fließen damit blog-übergreifend auf den AdSense-Account, der unter dieser ID läuft
6. am nächsten Folgetag (also Do.) wird der Betrag bekanntgegeben, der zu Stande gekommen ist (das kann natürlich nur der Glückliche preisgeben)

Rechenbeispiel:
Nehmen 1.000 Blogs mit einer durchschn. Tagesseinnahme von 1 USD teil, kommen ergo 1000 USD zusammen. Ich persönlich habe kein Problem, auf etwas mehr als 1 USD meiner AdSense Einnahmen zu verzichten. Auf der anderen Seite hat jeder die gleiche Chance, je nach Auswahverfahren, “etwasâ€? mehr als sonst einzunehmen.

Wie kontrolliert man, ob alle teilnehmenden Blogs die AdSense-ID auch wirklich austauschen?
Es basiert auf Freiwilligkeit, hin und wieder kann man Stichproben machen, aber nie 100% gewährleisten. Und was ich auf keinen Fall will, den Leuten so ne Art Code-Snippet zu geben, das die AdSense-ID automatisch austauscht. Erstens wäre das Misstrauen zu groß und zweitens könnte man schnell auf die Idee kommen, dass jemand sogar Daten einsammelt, um wertvolle Infos zu erhalten, welche Keywords sich lohnen. Ne, wenn schon, dann freiwillig, fertig.

Hat Google ein Problem damit?
Soweit ich herumtelefoniert habe, nein, da man weder Klickbetrug betreibt noch sonst wie manipuliert. Dennoch: Starte Anfrage an Google, um sicher zu gehen, das so eine Art von AdSense-Pooling iO ist. Laut AGBs ist nicht die Domain an AdSense gekoppelt, sondern die Person. Was man nicht darf, ist mehrere AdSense-Banner mit verschiedenen IDs parallel auf einer Seite einzublenden (man darf ja bis zu 3 AdSense-Banner gleichzeitig einblenden). Das bedingt im Umkehrschluss, das ein Blog mit drei AdSense-Bannern nicht nur ein AdSense-Banner anpassen muss, sondern alle drei!

Ist das ein Gewinn- bzw. Glückspiel?
Da wir im herrlich duchregulierten D leben, muss man mit allem rechnen. Sucht man die AdSense-ID per Zufall aus, ist das Lotterie? Glücksspiel? Keine Ahnung. Meinungen? Wie müsste man vorgehen, um nicht in dieses ätzende Problem reinzulaufen?

So… plemplem oder was tun damit?

Nix verstanden? In der Kürze liegt die Würze, auf zu Gerald, der erklärt es prägnanter und auf den Punkt gebracht >>

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AdSense – Uberblogs04.09.06

im Artikel AdSense: Traffic ist alles? habe ich versucht aufzuzeigen, dass Traffic nicht der einzige Parameter ist, an dem man schrauben kann, um die Einnahmesituation zu verbessern. Die Klickrate und der Klickrpeis sind mindestens ebenso wichtig.

Im Beispiel ging es um ein Blog mit 100.000 Page Impressions/Monat. Bei einer 1% Klickrate und 10 Cent den Klick kommt man auf 100 USD. Steigert man nur die Klickrate auf 3%, verdreifacht man seine Einnahmen. Steigert man den Klickpreis auf 30 Cent, ist man bei nahezu 1.000 USD angekommen. Oder anders gedacht, das viel entscheidender ist: Bereits recht schwach besuchte Blogs können genauso gut performen wie 10x so gut besuchte Blogs! Ein Blog mit 10.000 PIs/Monat, einer Klickrate von 3% und einem Klickpreis von 30 Cent ist einem 100.000 PI – 1% Klickrate – 10 Cent Klickpreis Blog ebenbürtig.

Warum ist das mE wichtig? Blogs sind im Großen und Ganzen keine Trafficwunder, betrachtet man die Leserzahlen, die wenigsten kommen auf 100.000 PIs und mehr. Viele bewegen sich irgendwo bei 10.000 PIs +/-. Aber der Sprung von 10.000 auf 100.000 PIs ist auch kein Hexenwerk. Wer sich von vornherein eine gute Basis schafft (Klickrate + Klickpreis), wird mehr Späßle haben später.

Und nun zum eigentlichen Thema:

- die meisten Blogs mit AdSense kommen mit Ach und Krach auf 1% Klickrate
- die wenigsten Blogs kommen auf 3%-5%, das ist auch schon fast das Ende der Fahnenstange
- doch es soll auch Blogs geben, die ohne Tricks auf 10%-20% Klickraten kommen, dauerhaft
Das hat sich im Laufe der Zeit in zahlreichen Gesprächen mit befreundeten Bloggern gezeigt.

Als Tendenz kann man feststellen, dass: Je produktorientierter der Bloginhalt ist, desto höher die Klickrate. Je seltener diese Produkte auf normalen Webseiten zu finden sind, desto höher die Klickrate. Beispiel: Ein gewöhnliches Versicherungsblog mag möglicherweise eine etwas höhere Klickrate ausweisen. Doch werden die Klickraten kaum die 10%-Marke überschreiten, da einerseits der Markt für Standardprodukte gesättigt ist (Verdrängungswettbewerb) und andererseits die Angebotsdichte im Web schon lange immens hoch ist. Dennoch kann ein Experte sicherlich hier und da Nischen finden, die die normalen Made for AdSense-Jäger mangels Know How schlichtweg nicht ausfüllen können. Wenn er dazu das Blog mit der für Blogger typischen Liebe zum Thema angeht, viel Spaß :) Es würde mich nicht wundern, sollte mir eines Tages ein Blog mit 100.000 PIs, 10% Klickrate und 1 Euro den Klick vor die Nase kommen.

Nachtrag: Fragen nach den konkreten Blogbeispielen erübrigen sich, sonst hätte ich ja diese auch verlinkt. Der Grund dürfte klar sein: Nachahmer sind schneller auf den Plan gebracht, als es einem lieb ist, insofern schweige ich, wenn ich solche Infos habe, wie ein Grab. Bisserl Nachdenken schadet ja nicht, wenn man etwas eigenes aufziehen möchte.

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AdSense Sharing mit Co-Autoren04.09.06

AdSense Sharingnette Idee, ein WordPress-Plugin namens AdSense Sharing. Man kann einstellen, wieviel Prozent der Bannerimpressionen mit der AdSense-ID des Blogadmins eingeblendet werden. Sagen wir mal 20%, also jedes 5. Banner.

Weiterhin hätten wir vier Co-Autoren, A, B, C und D. Dementsprechend ist die jeweilige AdSense-ID des Co-Autors einzugeben.

Dann wollen wir mal, Artikel 1 wird 6x aufgerufen, der von Co-Author A geschrieben wurde:
1. Seitenaufruf = Bannerimpression für Bloginhaber
2.-5. Seitenaufruf = Bannerimpression für A
6. Seitenaufruf = Bannerimpression für Bloginhaber
7. Seitenaufruf = Bannerimpression für A

Artikel 2 wird aufgerufen, der von Co-Author B geschrieben wurde:
8. Seitenaufruf = Bannerimpression für Bloginhaber
9.-12. Seitenaufruf = Bannerimpression für B

13. Seitenaufruf = Bannerimpression für Bloginhaber
etcp…
bei jedem 5. Banner darf der Blogadmin weiterhin hoffen, dass geklickt wird.
(btw, kann auch sein, dass das Tool Artikel übergreifend rechnet, kA, also nur auf Basis von Bannerimpressionen, dann wäre die Abfolge der Bannerimpressionen etwas anders… Impression 8-10 für B, 11 für Admin, etc…)

Capicce? Cooles System mE. Warum das leistungsgerecht ist? Nur der Artikelschreiber wird belohnt, dessen Klickrate, Klickpreise und Impressions gut sind. Nachteile: die Co-Autoren werden möglicherweise wesentlich stärker Klick-orientiert schreiben bzw. Autoren mit weniger klickaffinen Themen werden benachteiligt. Immerhin ist das für einen Blogmaster dennoch wesentlich eleganter zu handeln, als Traffictools auszuwerten, wobei man dann die Artikelimpressionen pro Autor gruppieren muss. Ätz.

Das Plugin basiert auf zwei Basisplugins: AdSense Earnings Plus und Author AdSense Plugin.

Für ein kommerzieller ausgerichtetes Gruppenblog eine sehr geniale Idee, würde ich spontan behaupten. Ist so, aber mit Kohle kann man 8/10 der Autoren motivieren, eher als mit anderen Argumenten. Sonst ist auch die No-Show Quote viel zu hoch (â€?ja mache mitâ€?, die schreiben dann nur einen Artikel und kommen nie wieder). Und das kostet alles Zeit, neue Autoren zu integrieren. Ebenso ist das Plugin superb für soziale Zwecke geeignet. Man muss ja nicht unbedingt Co-Autoren haben, man kann sich ebenso die AdSense ID einer dritten Person/Institution schnappen.

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AdSense: Traffic ist alles?28.08.06

wurde vor kurzem gefragt, wie man den seine AdSense-Einnahmen verbessern könnte. Der Traffic sei so niedrig. Und Traffic ist ja A und O. Gut, also zurück zum alten Thema, wie man mit AdSense Geld verdient :)

Das sind mE die drei wichtigsten Faktoren, die sich unmittelbar auf den Geldfluss auswirken:
1. Traffic
2. Klickrate
3. durchschnittliche Einnahme pro Klick

Weitere Faktoren, wie Altersverteilung, Klickaffinität, Weberfahrung und Surfverhalten der Leser, sowie Anteil der verschiedenen Suchmaschinen am Traffic etcpp lassen wir aussen vor. Das wird dann zu komplex mE.

Ziel:

Möchte aufzeigen, dass die Klickrate der einfachste Hebel ist, um mit kleinstem Einsatz die Einnahmen schneller zu steigern als mit allen anderen Mitteln. Kurz- und mittelfristig betrachtet! Langfristig wird der Traffic wichtiger. Da man irgendwann die natürliche Klickrate nicht mehr steigern kann.

Einfaches ABCD-Rechenbeispiel:
A.
Webseite Traffic-King habe 100.000 PIs im Monat. Die Klickrate auf die AdSense Banner sei 1%. Es kommen also 1.000 Klicks pro Monat zustande. Die durchschnittliche Einnahme je Klick sei 10 Cent. Macht also 100 Euro pro Monat.

B.
Webseite Klick-King habe 20.000 PIs im Monat. Fünfmal so wenig wie Traffic-King. Die Klickrate auf die AdSense Banner sei jedoch 3%. Es kommen also 600 Klicks pro Monat zustande. Die durchschnittliche Einnahme je Klick sei 30 Cent. Macht also 180 Euro pro Monat.

C.
Obwohl Klick-king 80% weniger Traffic hat, sind die Einnahmen fast doppelt so hoch! Würde Klick-King 100.000 PIs aufweisen, wären die Einnahmen bei 900 Euro. Das sind schon ziemlich krasse Unterschiede, die verdeutlichen sollen, wie überlegen eine viel trafficschwächere Seite sein kann! Und wie sehr der Einnahmestrom erheblich schwanken kann. Schon bei Seiten mit recht geringen Trafficvolumina.

D.
Woran liegt das? Offensichtlich ist Klick-King bei der Einnahmengenerierung wesentlich effizienter. Das liegt einerseits am Content, der die Klickpreise beeinflusst und andererseits an der dreifach besseren Klickrate.

Einnahmen durch Klickrate verbessern
Was also sollte Traffic-King tun, um seine Einnahmen zu verbessern? Den Traffic erhöhen? Ja, das ist eine langfristige Aufgabe, die man nie aus den Augen verlieren darf. Hört sich zwar schön an, aber wir wissen zugleich, dass das nicht einfach so geht. Das kann man nur mit Geduld, Ideen, externem Marketing und guten Inhalten. Effizienter wäre es also die Klickrate zu steigern. Nur 1%-Punkt mehr verdoppelt die Einnahmen. Das ist easier als eine Verdopplung des Traffics. Die latente Gefahr besteht natürlich darin, dass man die Banner zu aggressiv plaziert. Das sich wiederum abschreckend auf den Leser auswirken kann. Sollte man sich schon genau überlegen und nicht zu hart vorgehen.

Was ist mit dem Klickpreis?
Ich nehme vereinfachend an, dass der Klickpreis unmittelbar vom Inhalt abhängt. Google blendet schließlich passend zum Inhalt Banner ein, ähm, versucht das halt, so gut es geht. Es hängt also alles vom Inhalt ab und wie sehr der dazu passende Wirtschaftszweig auf dem Internet-Werbemarkt um Kunden kämpft, mittels AdWords/AdSense Bannern zB. Traffic-King berichtet über Schnürsenkel. Schnürsenkelbanner generieren wohl kaum hohe Klickpreise, da die werbenden Schnürsenkelanbieter im Hintergrund mit Sicherheit nicht wie verrückt Keywords in diesem Bereich buchen und damit die Klickpreise hochtreiben (wie das zusammenhängt, siehe hier und zur Preisfindung siehe Performance Marketing Blog, das ich sowieso gerne explizit empfehlen möchte, wenn es um Affiliate Analysen geht). Ganz anders Versicherungsmakler, die wie bescheuert Versicherungs-Keywords bis zu 5 Euro und höher pro Klick buchen. Sollte also Traffic-King einfach so den Inhalt gegen Versicherungscontent austauschen? Öhm.. klare Antwort, oder? Nein! Natürlich nicht. Eventuell kann aber Traffic-King den Content passend erweitern und mehr über Schuhmodelle schreiben, statt immer nur über Schnürsenkel in rot, gelb, braun, blau und grün? Eventuell sind die Klickpreise dort etwas höher? Da möglicherweise E-Commerce Anbieter vermehrt um Kunden kämpfen, denn Schuhe können doch recht teuer sein. Gerade Designerschuhe. Es kann aber auch sein, dass dem nicht so ist. Also wie herausbekommen? Indem man sich selbst zu AdWords anmeldet und die passenden Keywords zu buchen versucht. Dann sieht man schon recht zügig, was für Klickpreise angesagt sind. Ungefähr. Denken muss man schon selbst.

Resumee
Wenn man seine AdSense Einnahmen verbesseren möchte, sollte man vereinfacht gesagt
1. kurzfristig wirksam: Klickrate erhöhen
2. mittelfristig wirksam: Content leicht anpassen, um höhere Klickpreise zu erreichen
3. langfristig wirksam: Traffic steigern, um nicht nur mit dem bestehenden Trafficniveau via Klickrate und Klickpreis das Maximum herauszuholen, sondern die Einnahmelimits zu erhöhen

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