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CES, die erste: Yoga-Ultrabook, MySpace TV, Sony Xperia S, Twitter-Chor10.01.12


Eigentlich wäre ich jetzt dort im milden Las Vegas und würde mich mit tausend anderen durch die Messehallen von Gadget zu Gadget und Pressekonferenz zu Pressekonferenz schieben. Klingt nicht unbedingt erstrebenswert? Hat aber im vergangenen Jahr durchaus Spaß gemacht, und es gab unglaublich viel zu sehen. Auch in diesem Jahr war ich eingeladen, der Flug war schon gebucht, aber dann. Kurz bevor es am Samstag losgehen sollte – wurde ich krank. So krank, dass meine Ärztin mir tunlichst davon abriet zu fliegen: “Sie wollen sich doch nicht ernsthaft mit einer Grippe an den Roulette-Tisch setzen?” Also musste ich im grauen Deutschland bleiben und mich auskurieren.

Zum Glück haben es viele andere nach Vegas geschafft. Gestern war der Pressetag. Und das führte dazu, dass in meinem Feedreader heute Morgen statt den üblichen 500 diesmal weit über 1.000 Meldungen aufblitzten. Warum müssen eigentlich Tausende in die Wüste fahren, die dann doch alle über das gleiche schreiben? Sollte man mal drüber nachdenken. Zumindest haben die Hersteller einige interessante neue Produkte vorgestellt. Und auch wenn wir nicht aus erster Hand davon berichten können, wollen wir euch die Highlights doch nicht vorenthalten. Hier sind sie. (weiterlesen…)

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Alles neu? Justin Timberlake kauft ein Stück von Myspace30.06.11


Heute zufällig aufgenommener Screenshot auf der deutschen Startseite von Myspace. Wer ist hier eigentlich gerade der Hausherr?

Ist von euch noch jemand bei Myspace? Wenn ja, dann ist die Nachricht vielleicht interessant für euch: Rupert Murdochs News Corp. hat das einst führende soziale Netzwerk gestern Nacht abgestoßen. Mehr als 35 Millionen US-Dollar hat der neue Käufer Specific Media dafür wohl nicht bezahlt, wie US-Medien schätzen. Interessant: Popstar Justin Timberlake ist an dem Deal beteiligt. Er hatte im Film “The Social Network” noch einen Teilhaber des Myspace-Konkurrenten Facebook gespielt. Rupert Murdoch hatte für das Netzwerk im Jahr 2005 noch 580 Millionen US-Dollar gezahlt. Ein Werbedeal mit Google versüßte ihm kurz darauf das Geschäft.

Timberlake ist finanziell an dem Kauf beteiligt und soll darüberhinaus eine Art Kreativdirektor werden, wie Specific Media in einer Presse-Erklärung verlauten ließ. Demnach sagte Timberlake: “Wir brauchen einen Ort, an dem Fans sich mit ihren Lieblingskünstlern austauschen, Musik hören, Videos gucken, coole Sachen teilen und entdecken oder sich einfach nur vernetzen können.” Myspace habe die Möglichkeit, dieser Ort zu sein. (weiterlesen…)

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MySpace des Ostens: Soziales Urgestein Friendster streckt die Waffen26.04.11

Nie mehr Social Network: Friendster war seit 2002 ein eben solches, praktisch das Urgestein eines sozialen Netzwerks. Nun aber gibt das Projekt, das seit Ende 2009 Eigentum der malaysischen Kapitalgesellschaft MOL Global ist, den aussichtslosen Kampf gegen Facebook auf. Gelöscht werden soll zwar nichts, Friendster rät seinen Nutzern aber, die eigenen Profilinhalte bis zum 31. Mai herunterzuladen und zu exportieren. Hierzu bietet man den Nutzern eine App an, die eben Inhalte wie Fotos, Nachrichten, Kommentare, Blogs und Gruppen zu anderen Netzwerken exportiert. Fotos etwa lassen sich an Flickr übertragen.

Das soll nicht Friendsters Ende sein: MOL will in den kommenden Wochen eine neue, überarbeitete Version des Netzwerks starten, das künftig als Entertainment-Plattform herhalten muss. Nutzer, vor allem aus dem asiatischen Raum, sollen Friendster nutzen, um Musik und Games zu spielen. Schon jetzt nennt sich Friendster eine Plattform für Social Gaming. Und auch wenn es das nicht soll, klingt es danach, als würde die Restrukturierung Friendsters Ende sein. (weiterlesen…)

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Wo auch sonst? Snoop Dogg veröffentlicht neues Album vorab bei MySpace28.03.11

Rapper Snoop Dogg hat sein neues Album “Doggumentary” komplett vorab und exklusiv auf MySpace veröffentlicht. Bitte wo? Auf dem gleichen MySpace, das nicht nur mausetot ist, sondern das auf dem Friedhof auch immer weniger besucht wird? Warum nur? Vielleicht, weil es trotz allem noch immer keine echte Alternative für Künstler gibt, um Hörern etwas exklusiv zu bieten. Streaming- und Downloaddienste wie Spotify, Simfy oder iTunes gehen den geraden Weg und bieten Alben zum offiziellen Start an. MySpace hatte trotz all seiner Nachteile in Sachen Musik einen alternativen Touch. Independent-Bands wurde es bei der Usability nicht gerade leicht gemacht, Songs hochzuladen. Aber gerade für sie bot MySpace die Möglichkeit einer exklusiven Plattform für Musik, zu der eine Alternative im Augenblick noch fehlt. (weiterlesen…)

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Wiedergeburt als Unterhaltungs-Plattform: MySpace will nicht länger Facebook-Konkurrent sein27.10.10


Zeit der Gesichtslosigkeit bald vorbei? MySpace will mit neuem Design alles besser machen.

Die “Financial Times Deutschland” (FTD) bezeichnet es als “Kapitulation”: MySpace gibt den Kampf gegen Facebook auf. Das sagte Spartenchef Mike Jones in einem Interview mit der Zeitung. Fortan will das Unternehmen aus dem Fundus von Rupert Murdochs Medienimperium News Corp auf Unterhaltung setzen und stellt dazu heute in den USA ein neues Design in der Beta-Version vor. Den Versuch, so wie Facebook sein zu wollen, will MySpace damit aufgeben. Es ist die richtige Entscheidung und eine Kapitulation ist es nicht. Fraglich ist nur, ob es funktionieren wird.

Ziel sei es, “die führende Websites für Entertainment zu sein”, sagte Jones der “Welt Online”. Auf MySpace sollen demnach künftig alle Fäden zusammenlaufen. Nutzer sollen dort ihre Lieblingsband hören können, ihre Lieblingsspiele spielen und ihre Lieblings-Serien sehen. Über einflussreiche Persönlichkeiten einer Subkultur, die MySpace an Bord holen will, sollen die Nutzer bei der Stange gehalten werden. Alles solle klarer strukturiert sein als bisher. Dabei will sich MySpace auf die eigenen Stärken besinnen – und vor allem auf das Medienangebot der Konzernmutter Time Corp. Und die ist immerhin zusammen mit NBC Universal und Disney am Joint-Venture Hulu beteiligt, dem beliebten US-Serien-Portal. MySpace will Hulu denn auch auf die neue Seite einbinden. (weiterlesen…)

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Apples Ping oder: Wie ein Social Network nicht funktioniert02.09.10

Es war inmitten neuer iPods, Apple TVs und iOS’ die eigentliche Überraschung gestern Abend: Apple steigt mit Ping in das Geschäft mit Social Networks ein. 160 Millionen potenzielle Nutzer, der letzte Nagel im Sarg von MySpace, ein Übertreten der bislang friedlich gehüteten Grenzneutralität mit dem Nachbarn Facebook. Nach ersten Tests legt sich der Staub jedoch langsam wieder: Ping ist zumindest im Moment noch kein Social Network, das Spaß macht oder irgend jemanden angreift.

Schon bei der Registrierung werden erste Fehler offenbar: Ping, das im Schlepptau des durchaus gelungenen neuen iTunes 10 daher kommt, akzeptiert mein Profilfoto nicht. Wie sich zeigt, geht das wohl nicht nur mir so: Bis auf die geförderten Stars hat fast niemand eins. Weitere Bugs ziehen sich quer durch die Software: Versuche ich einem Nutzer zu folgen, der jede Anfrage genehmigen will, poppt ein leeres Fenster auf. Bei Freunden, die bereits einen Antrag gestellt haben – ja, so die Formulierung – um mir zu folgen, muss ich ebenfalls einen Antrag zurückstellen, wenn ich ihren Stream lesen will. Das erinnert an finsterste Kaiserzeitbürokratie und kann kaum so gewollt sein.
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YouTube Music: schöne Idee, aber ‘in deinem Land leider nicht verfügbar’23.07.10

YouTube kündigt in seinem offiziellen Blog ein neues Feature an, mit dem die Suche nach Musik erleichtert werden soll. Unter youtube.com/music zeigt die Google-Tochter ihre Musikvideos bereits nach Genres vorsortiert und bietet zusätzlich eine automatisch erstellte Playlist für jeden vorhandenen Musikstil an.

Die Verbesserung der Musiksuche kann auch als direkte Kriegserklärung an Dienste wie last.fm oder auch den Social-Network-Oldtimer Myspace verstanden werden. Dessen Vorteil war es jahrelang, dass dort viele Musiker und Bands Kontakt zu ihren Fans hielten und gleichzeitig ihre Musik anboten. Im Kampf gegen dauerhaft sinkende Marktanteile besann sich Myspace im April auf diesen früheren Wettbewerbsvorteil und setzt wieder mehr auf Musik. Die größere Beachtung der Musikvideos bei YouTube könnte diese neue Stategie nun allerdings torpedieren und den Untergang des notleidenden Netzwerkes noch beschleunigen. (weiterlesen…)

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MySpace will nicht sterben: Überarbeitete Profil-Seiten und ‘Threadbox’-Deal sollen helfen16.07.10

“Wir testen gerade unter unseren Usern einen neuen Look und Feel unserer Site und die Reaktionen waren bisher positiv. [...] Wie immer, so sind wir auch beim Rollout dieser Verbesserungen an dem Feedback aus unserer Community interessiert und freuen uns darauf, weitere Details in den nächsten Wochen zu verkünden.” Diese Worte stammen - Überraschung - aus der Kommandozentrale der momentan totgesagtesten Plattform des Internets (toter noch als Chatroulette, Buzz oder Second Life). Ihr werdet es auf dem Screenshot schon entdeckt haben: Die Rede ist von MySpace.

Der Chef des ehemals besten Pferdes im Social Network-Stall, Sean Percival (ebenfalls oben auf dem Screenshot zu sehen, und zwar links), kündigte das Re-Design der User-Profile am gestrigen Donnerstag mit einem kurzen und knappen Tweet an (“Sauberes neues Profil”). Ja, und außer diesen drei Wörtchen und einem Link zu seinem eigenen Profil, von dem der Screenshot stammte, gibt es auch noch keine weiteren Infos. Wann die überarbeiteten Profile euch also zur Verfügung stehen werden, ist also genauso unklar, wie welche Features sie enthalten werden. Immerhin befindet man sich offenbar noch in der – wenn man es so nennen will – halbgeschlossenen Betaphase. (weiterlesen…)

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YouTube ‘Musicians wanted’: Gut für den Nachwuchs, schlecht für MySpace19.03.10

Ungefähr eine Woche ist es her, dass MySpace der Welt mitgeteilt hat, wie man mit dem enteilten Konkurrenten Facebook zukünftig mithalten will und wie die neue Ausrichtung des einst größten Social Networks aussehen soll. Die Strategie klingt gleichermaßen simpel als auch niederschmetternd, denn mit den angedachten, marginalen Änderungen am Netzwerk-Dinosaurier kriegt man den Karren sicher nicht so ohne weiteres wieder flott.

Die noch verheißungsvollste Aussage betrifft die Disziplin, in der MySpace seit jeher am stärksten war und in der man auch heute noch wirklich punkten kann: die Musik! Dort will man zukünftig fokussierter zu Werke gehen, den Künstlern mehr Möglichkeiten (beispielsweise Künstler-Enzyklopädien) und bessere Navigation bieten. (weiterlesen…)

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Gegen das Vergessen: MySpace probt ein letztes Aufbäumen10.03.10

Was wurde eigentlich aus MySpace-Tom aka Thomas Anderson, der vor fünf Jahren seine Plattform für über eine halbe Milliarde Dollar Rubert Murdoch unterjubelte? Sein letzter Blogeintrag auf MySpace datiert zurück auf den 2. Mai 2009. War dies der letzte Tag, an dem sich etwas Berichtenswertes in dem Netzwerk ereignete?

MySpace dümpelt schon lange Zeit im offenen Meer vor sich her, das ist kein Geheimnis. Was aber immer deutlicher hervortritt, sind die hässlichen Rostflecke am Rumpf des einstigen Web 2.0-Tankers. Die Taktfrequenz der Innovationen kam schon vor Monaten zum Erliegen, die Nutzer fliehen und alles, was Murdochs News Corp. dazu zu sagen hat, ist das Durchhaltemantra: “Ja, irgendwann! Entertainment! Irgendwann!” Vergangenes Jahr rauschte Facebook bei den Nutzerzahlen an MySpace vorbei. Heute verfügt Zuckerbergs Netzwerk weltweit über 400 Millionen Mitglieder. MySpace? Bringt es gerade noch auf 100 Millionen – Tendenz dramatisch weiter abnehmend.

Umso überraschter darf man sein, dass es der “USA Today” gelungen ist, die MySpace-Doppelspitze Jason Hirschhorn und Mike Jones zum Interview zu überreden. Das wirklich Überraschende an den Informationen, die wir hier erfahren, ist aber nicht ihr Gehalt, sondern die Zuversicht, mit denen sie vorgetragen werden. (weiterlesen…)

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Web 2.0 Suicide Machine: Der letzte Ausweg?23.12.09

suicidemachine

Zu Weihnachten ist die Selbstmordrate am höchsten, sagt eine ebenso weit verbreitete wie völlig falsche urbane Legende. Weit weniger falsch ist die Tatsache, dass uns dieses Jahr verstärkt der “virtuelle” Selbstmord aufgeschwatzt wird, das dramatische Aussteigen aus den einschlägigen Netzwerken wie Facebook oder MySpace.

Erst vor wenigen Tagen hat André über ein solches Projekt namens Seppukoo berichtet, das mittlerweile gesperrt wurde. Nun bin ich über einen weiteren Ableger gestolpert, der sich Web 2.0 Suicide Machine nennt und wie Seppukoo ein Kunstprojekt sein soll, welches uns aus der Netzwerkabhängigkeit befreit.

Man loggt sich ein – wahlweise mit seinen Facebook-, MySpace- oder LinkedIn-Daten, dann wird als erstes das Passwort geändert – logischerweise, ohne uns das neue Passwort mitzuteilen. Dann könnt ihr zuschauen, wie das Skript arbeitet und nach und nach unsere Freunde, Fotos und sonstige Daten entfernt. Der Account wird nicht gelöscht – ihr seid also nicht wirklich tot, sondern lediglich virtuelle Zombies. (weiterlesen…)

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Modell für Deutschland? New York löscht Netzwerk-Profile von Sexualverbrechern02.12.09

myspace

Andrew Cuomo, der Generalstaatsanwalt von New York, hat mehr als ein Jahr gewartet, ehe er die Falle zuschnappen ließ. Im Mai 2008 wurde in dem Bundesstaat das E-Stop-Gesetz verabschiedet, das den Behörden erlaubt, auffällig gewordenen Sexualstraftätern den Stecker im Social Web zu ziehen. Gestern war es soweit und die Profile von mehr als 3.500 “Perversen” (NYDailyNews) wurden auf MySpace und Facebook gelöscht: “Das sollte wirklich ein Alarmsignal für alle Eltern sein, die die Online-Aktivitäten ihrer Kinder überwachen, ebenso wie für alle Strafverfolger und Behören und natürlich die Portale selbst”, wird ein Ermittler zitiert. Auch Laura Ahearn vom Verein Parents for Megan’s Law feiert den Sieg: “Mit E-Stop hat Generalstaatsanwalt Cuomo eine klare Ansage gemacht, dass es einen neuen Sheriff in der Cyber-Welt gibt, der unsere Schwächsten beschützt.”

Insgesamt wurden 1.975 MySpace-Profile von 1.796 Kriminellen gelöscht, bei Facebook wurden 3.410 Konten von 2.782 Leuten von der Plattform gekickt. Einigen von ihnen wird Missbrauch und Vergewaltigung von Minderjährigen vorgeworfen. (weiterlesen…)

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FaceSpace: Wenn Facebook den Konkurrenten MySpace schluckt…05.11.09

facespace_teaserSo abwegig ist die Idee ist die gar nicht, dass irgendwann aus dem Schmusekurs von Facebook und MySpace auch mal etwas Ernstes wird – vorausgesetzt, die Eltern haben nichts dagegen. MySpace hatte kürzlich iLike übernommen, die Musik-App des Facebook-Volkes. Doch anstatt übermäßig sauer zu reagieren, bot Facebook dem Wettbewerber die Freundschaft an. Wenn die Verhandlungen positiv verlaufen, haben dann bald alle MySpace-Mitglieder die Möglichkeit, ihre Inhalte per Facebook-Connect auch auf ihre Pinnwände bei Facebook zu schießen.

Doch obwohl das alles noch nette Gedankenspiele sind und eine Kuschel-Konsolidierung uns in diesem Jahr wohl nicht mehr von redundanten Plattformen befreien wird, gehen bereits einige hin und malen sich eine rosige Zukunft aus. Eine, in der das Grausamste Beste von MySpace mit dem Kern von Facebook verschmilzt. Meine Damen und Herren: Wir präsentieren FaceSpace (“Gesichtsraum”) – die perfekte Symbiose zweier sozialer Netzwerke! (weiterlesen…)

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Content gegen User: Facebook und MySpace haben sich lieb – vorerst27.10.09

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Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, dann verbünde dich mit ihm. Oder: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. – Das beziehungsweise etwas sehr Ähnliches habe ich gedacht, als ich beim “Telegraph” gelesen habe, dass MySpace und Facebook in Zukunft (vielleicht) gemeinsame Sache machen wollen. Demnach soll es den MySpace-Usern ermöglicht werden, ihren Content (in erster Linie natürlich aus dem Bereich Musik und Video) mit ihrem Netzwerk auf Facebook zu teilen.  

Shery Sandberg, COO bei Facebook, hat zu Protokoll gegeben, dass man sich “bei Facebook auf den Aufbau der bestmöglichen Technologie konzentriert, mit deren Hilfe User ihren Content teilen können, während man bei MySpace eher eine Content-lastige Strategie verfolgt”. Und im Stile eines Borg fügt die Dame dann hinzu: “Wir hätten gerne ihren Content, wie wir ja bereits Inhalte von vielen anderen Seiten haben, um ihn auf unserem Netzwerk zu verteilen, weil er gut für unsere User ist.” (Übersetzung frei und unter Vorbehalt und ohne Gewähr.) Man sei offen für eine Zusammenarbeit mit MySpace und befände sich momentan in Verhandlungsgesprächen, so Frau Sandberg weiter. (weiterlesen…)

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iLike-Ersatz: Facebook kuschelt jetzt mit Spotify26.08.09

spotify_logoFacebook hatte es selbst nie so an die große Glocke gehängt, doch ein wenig sieht Chef Mark Zuckerberg sein Baby auch als Entertainment-Portal. Zumindest ist es vorstellbar, dass der Jungunternehmer nach Bekanntwerden des Deals zwischen MySpace und iLike am Abend erst einmal in eine Bar einkehrte, sich das Kinn rieb und dem Barkeeper zuflüsterte “Keep it coming, Cowboy.”

Zugegeben, das ist überdramatisiert: Nicht, weil Zuckerberg etwas gegen Alkohol hätte, sondern weil er schon seit einiger Zeit einen weiteren Pfeil im Köcher hat, den er – sollte man den einschlägigen Meldungen glauben dürfen – schon in Kürze abzufeuern gedenkt. Durch die Übernahme von iLike konnte MySpace die bislang populärste Musik-App auf Facebook wegschnappen. Auch wenn die Gründer davon ausgehen, dass Facebook – wie alle anderen sozialen Netzwerke auch – darauf brennen werden, mit iLike (weiter) zusammenzuarbeiten, dürfte sich bei Zuckerberg die Freude in Grenzen halten. Sein Ass in der Hinterhand lautet Spotify. Der Dienst gleich einem werbefinanzierten iTunes-Store, der die Mitglieder keinen Cent kostet. Alternativ gibt es auch eine Paid-Variante – hierzulande ist diese sogar derzeit die einzige Möglichkeit, das Angebot zu nutzen (Vorstellung bei Meedia).

TechCrunch will erfahren haben, dass Facebook mit Spotify schon seit fast einem Jahr in Verhandlungen stehe und ein Abschluss immer näher rücke. Der Business Insider war von der Meldung so überwältigt, dass gleich über Übernahmegerüchte berichtet wurde (s. auch URL), ruderte dann aber wieder zurück und beließ es zunächst bei einer “Partnerschaft”. Zuckerberg selbst goss neues Öl ins Feuer, indem er wie aus dem Nichts seinen Profil-Status änderte: “Spotify is so good.”

Noch ein Hinweis? Einer der größten Einzelinvestoren von Facebook heißt Li Ka-shing. Er ist Chinese und der 16.-reichste Mann der Welt – und er ist Ende vergangener Woche bei Spotify dick eingestiegen.

(André Vatter)

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