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MySpace will Musik-Empfehlungsdienst iLike übernehmen und Facebook ärgert sich18.08.09

myspaceilikeIn den USA bahnt sich die nächste größere Übernahme in der Social-Media-Welt an. Nach dem Kauf des Micro-Blooging-Dienstes FriendFeed für 50 Millionen Dollar durch das Kontaktnetzwerk Facebook sorgt nun Konkurrent MySpace für Schlagzeilen. Wie TechCrunch berichtet, stehen die Verhandlungen mit iLike quasi kurz vor dem Abschluss und rund 20 Millionen Dollar warten darauf, den Besitzer zu wechseln. Das Interessante an der Übernahme des Musik-Empfehlungsdienstes: iLike verfügt über 50 Millionen registrierte Nutzer und gehört damit neben last.fm zu den führenden Communities in diesem Bereich. Zudem gehört der Dienst zu den meistgenutzten Applikationen auf sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook.

Bisher dürften sich Marc Zuckerberg und seine Mannschaft daran auch nicht sonderlich gestört haben (eher ganz im Gegenteil), aber mit der Übernahme von iLike durch MySpace würde der Konkurrent indirekten Zugriff auf die weltweit rund 250 Millionen Nutzer erlangen – und das passt Facebook verständlicherweise überhaupt nicht. Ich bin jedenfalls gespannt, ob und wie das Kontaktnetzwerk auf den Eindringling reagieren wird – immerhin verdienen die Betreiber von iLike mit ihrem Musik-Empfehlungsdienst ja auch ordentlich Geld. Ob Facebook so weit gehen und dem Dienst künftig den Zugang zu seinem Netzwerk untersagen wird, glaube ich allerdings nicht. Zudem wäre solch eine Aktion ziemlich kontraproduktiv, in Anbetracht dessen, dass auf den Monat verteilt rund zehn Millionen Facebook-Nutzer auf die Musik-Community zugreifen.

Für MySpace dürfte sich der Deal gleich doppelt auszahlen. Einerseits kann das Online-Portal seinem ärgsten Konkurrenten ordentlich eins auswischen, andererseits unterstreicht MySpace mit der Übernahme von iLike seinen Anspruch als DIE Anlaufstelle im Web 2.0 für alle Freunde der Musik.

(Michael Friedrichs)

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Erzbischof Nichols: MySpace und Facebook “entmenschlichen” die Jugend03.08.09

facebookNormalerweise würde die seriöse Presse solche Stimmen niemals aufschnappen – doch es gähnt nun einmal das Sommerloch und deshalb bekam wieder mal ein Geistlicher die Gelegenheit, sich öffentlich und ausführlich über sein Verständnis eines christlichen Internet zu äußern. Aufgrund seines munteren Unterhaltungspotentials will ich ausnahmsweise die Worte des Erzbischofs von Westminster, Vincent Nichols, im Folgenden wiedergeben.

Seite Kritik trifft in erster Linie die jungen Nutzer von Social Communities. Ihr Antrieb sei die Suche nach “flüchtigen” Freundschaften – je mehr, desto besser: auf die Qualität der zwischenmenschlichen Bindungen werde kaum mehr Wert gelegt. “Freundschaft ist keine Massenware”, sagte er der Times. “Freundschaft ist harte Arbeit und beständig.” Durch E-Mails und SMS würden die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen verkümmern. Der “entmenschlichende” Einfluss der Communities mache es ihnen immer schwerer, die Stimmung und Körpersprache von anderen einzuschätzen. “Vielleicht tragen Facebook und MySpace bei der Community-Bildung bei – doch ich bleibe misstrauisch.”

Letztlich wäre es ja so: Unter jungen Leuten sei das “Trauma flüchtiger Beziehungen” der Schlüsselfaktor für den Selbstmord. “Sie werfen sich in eine Freundschaft oder ein Netzwerk voller Freundschaften, dann bricht dieses zusammen und sie sind am Boden zerstört.” Damit nimmt Nichols Bezug auf den Suizid der 15-jährigen Megan Gillan, die zuvor im Bebo-Netzwerk heftig gemobbt wurde. Der Streit zwischen ihr und den Mitschülern hatte übrigens seinen Ursprung im Klassenzimmer gehabt.

Da es leicht ist, auf die konservativen Moralvorstellungen der Katholiken zu schimpfen (wobei: jetzt wo sie dick im Tabak-, Rüstungs- und Verhütungsmittelgeschäft sind…) will ich versuchen, ein paar sachliche Gegenargumente zu bringen. (weiterlesen …)

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Bericht: MySpace führt @myspace.com-Mailadressen ein22.07.09

myspace4Erinnert ihr euch noch an MySpace? Richtig. Das soziale Netzwerk, das seit 2006 so langsam vor sich hinbröckelt und Facebook von Tag zu Tag besser dastehen lässt. Vergangene Wochen haben wir bereits die Ankündigungen zu einem zaghaften Wechsel im Geschäftsmodell besprochen (siehe auch “Logowechsel“)– und erste Versuche der Umsetzung sollen schon morgen zu bestaunen sein.

Laut Paid Content (und eingeweihten Quellen) soll MySpace am Donnerstag einen eigenen Mail-Dienst starten. Mitglieder der Plattform haben dann die Möglichkeit, sich zusätzlich zu ihrer Vanity-URL nun auch eine hübsche Mail-Adresse in der Form von Nutzername@myspace.com zu sichern. Angeblich sollen “ein paar Ex-Hotmail-Typen” für die Umsetzung des Features verantwortlich sein.

Wie zu erwarten war, will das Unternehmen die neue Funktion nicht an die große Glocke hängen: Sollte irgendetwas schief laufen, wäre der Image-Schaden immens, wird Paid Content gegenüber argumentiert. Heute bevölkern 130 Millionen Nutzer die Plattform. MySpace selbst war erwartungsgemäß kein Kommentar zu entlocken. Wer von euch also irgendwo in den kommenden Stunden einen Registrierungslink entdeckt – bitte bei mir melden.

Für das kriselnde Social Network wäre ein Webmail-Angebot ein kleiner Schritt in Richtung Nutzerbindung – gleichzeitig würde auch bei Nichtmitgliedern nonchalant durch eine @myspace.com-Adresse ein wenig Werbung gemacht. Doch es bleibt eben ein kleiner Schritt. Ein ganz kleiner.

(André Vatter)

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Musik soll MySpace retten – irgendwann. Vermutlich.14.07.09

myspace3Hier ein kleines Update für all diejenigen, die beim Wettrennen der großen Social Networks auf dem Laufenden bleiben wollen. Es geht um MySpace – und lasst mich jetzt schon sagen: das wird kein gutes Ende nehmen. Das “Wallstreet Journal” will exklusiv erfahren haben (kein Wunder, beide Läden zählen zur News Corp.), dass sich die Seite langsam aber sicher in ein “Entertainment Portal” verwandeln soll. Der Ausdruck stammt von Rupert Murdoch, der auf dem jährlichen Mediengipfel in Sun Valey ein wenig über die Zukunftspläne für seine Plattform verriet. Damit schlägt die Seite genau den Kurs ein, den wir bereits vermutet hatten: Die Zahl der privaten Profile wird weiter abnehmen, dafür bekommen Bands, Filmstudios und weitere Vertreter der kommerziellen Unterhaltungsbranche einen würdigen Rahmen für die Selbstpräsentation. Als zweites Zugpferd soll die Video-Sparte weiter ausgebaut werden: Schon heute ist MySpace Video die zweitgrößte Clip-Plattform der Welt – hinter YouTube.

Noch – und jetzt kommt es – seien die Pläne allerdings nicht weit gediehen, in den “kommenden paar Monaten” will das Unternehmen mit einem “leisen Roll-Out neuer Features” die Transformation in Angriff nehmen. Bitte was? 30 Prozent der US-Angestellten wurden schon vor die Tür gesetzt, dazu kamem noch einmal Zweitdrittel der internationalen Belegschaft. Facebook ist im Mai in den USA an MySpace vorbeigerauscht und brachte es auf eine Verdoppelung der Unique Visitors von 35,6 Millionen im Vorjahr auf satte 70,3 Millionen (ComScore). Als die Zahlen im Mai bekannt wurden, haben die Russen (namentlich Digital Sky) nicht lange gezögert und als Investoren zugeschlagen. Heute wurde der Anteil noch einmal aufgestockt: Insgesamt hält Digital Sky damit insgesamt 3,5 Prozent an Facebook für den Freundschaftspreis von 300.000 Millionen Dollar. Der MySpace-Konkurrent wäre damit rund 6,5 Milliarden Dollar schwer.

Zurück zu MySpace: Während desselben Zeitraums musste die Plattform Einbußen von minus fünf Prozent hinnehmen und liegt damit nun bei rund 70,2 Million Unique Visitors. Und nun denkt man vorsichtig, vielleicht – man weiß es ja nicht – über Änderungen des Konzepts nach, die vermutlich in den kommenden Monaten realisiert werden können, wenn wahrscheinlich auftretende Eventualitäten ausgeräumt wurden? Zügig, MySpace, sonst gibt das nichts mehr!

(André Vatter)

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Taktikwechsel bei MySpace: Kein “Place for Friends” mehr?02.07.09

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Über Nacht haben sich MySpace-Designer über die Start-Page hergemacht und ein kleines Redesign verbrochen. Keine Sorge – die Seite ist genauso unübersichtlich wie vorher, es hat sich hauptsächlich ein kleines, aber wichtiges Detail verändert. MySpace ist kein proklamierter Ort zum Freundefinden mehr. Das zumindest lässt sich aus dem neuen Logo schließen, bei dem ab heute der kleine Zusatz “A Place for Friends” (hier ein festgehaltener WebArchive-Moment) fehlt. Auf einzelnen Unterseiten (zum Beispiel im Impressum) ist er noch auffindbar. Laut TechCrunch hat sich die Pressestelle zu der Veränderung noch nicht geäußert – genau genommen rechnet man auch nicht mehr damit, dass dies geschieht. Dafür hat man aber Wind von dem Gerücht bekommen, dass in den kommenden Stunden noch weitere Tweaks am Design vorgenommen werden: beispielsweise sollen die hässlichsten unter den Display Ads verschwinden.

Also, was kann man daraus machen? Dass MySpace um einen Kurswechsel nicht herumkommt, dürfte nach den Job-Kahlschlägen jedem einleuchten: 400 Mitarbeiter wurden in den Staaten gefeuert, 300 in Übersee. Da Facebook in den USA in Windeseile MySpace-Anteile auffrisst und dasselbe auch in Europa durch die sozialen Netzwerke geschieht, würde ich mich nicht wundern, wenn das Angebot für private Nutzer künftig nicht mehr ganz oben auf der Agenda steht.

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MySpace ist noch gut positioniert, was die Unterhaltungsindustrie angeht, vor allem Bands und Filmstudios nutzen die Plattform. Zudem fahren Unternehmen verstärkt Markenkampagnen in Community-Umgebung (Beispiel: Vodafone). MySpace hatte diese attraktive Nutzergruppe schon lange im Auge, doch die Menge der bezahlten Profile hielt sich – in Deutschland zumindest – stets in Grenzen. Wer weiß, vielleicht wird die Idee nun wieder aus der Taktikschublade geholt und wir sehen künftig weniger Banner auf den privaten Seiten der “Freunde” und dafür mehr Paid Accounts.

Via: TechCrunch

(André Vatter)

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Wann bitte kommt der nächste Zug nach MySpace?06.04.09

Die neue Web Trend Map ist da, nun in der Betaversion 4. Wer nicht weiß, wovon ich rede: Die Web Trend Map zeigt die Positionen der 333 erfolgreichsten Internetangebote und der 111 einflussreichsten Webstrategen auf dem Metro-Plan von Toyko an. Die Höhe und der Umfang der Stationen sowie ihre Lage auf der Karte geben Auskunft über die Reichweite und die Stabilität des Angebots. Je nach Stadtteil lässt sich auch der derzeitige Stand auf der Hype-Skala ablesen. (weiterlesen …)

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Married on MySpace: Traumhochzeit gratis, aber Community-Mitglieder entscheiden über Details26.03.09

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Die holländische Showmasterin Linda de Mol hat es in den 90er Jahren bei RTL mit ihrer Wedding-Spielshow “Traumhochzeit” unzählige Male vorgemacht: Im Zeitalter von Web 2.0 gibt es nun eine adäquate Fortsetzung – auf MySpace. Die Internetplattform bezahlt einem Brautpaar die komplette Hochzeitsfeier einschließlich Polterabend, Junggesellenabschied, Klamotten und Ringe. Eine echte Traumhochzeit also, allerdings mit einigen nicht ganz unwichtigen Haken. So wird das Brautpaar bei jedem seiner Schritte vor den Traualtar von einem MySpace-Filmteam begleitet. Zudem dürfen die Community-Mitglieder per Abstimmung über die Details der Traumhochzeit entscheiden. (weiterlesen …)

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Jetzt auch offiziell: MySpace launcht eigene Toolbar25.03.09

myspacetoolbar

Endlich ist die MySpace-Klickibunti-Welt auch wirklich nur noch einen Knopfdruck entfernt. Dazu hat die Social Community eine offizielle Toolbar vorgestellt, die ihr euch ab heute herunterladen könnt. Unterstützt werden sowohl der Internet Explorer als auch der Firefox. Ihr könnt die inoffiziellen Feuerfuchs-Ersatzplugins also getrost vom Rechner werfen.

(André Vatter)

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Valleywag and the middle-aged man in MySpace08.11.06

listen, young ones from Valleywag (the SlaveSpace of Gawker Media:), you have to learn listening how the grass is growing (a little saying – like “see through a millstone” – in this small country called Germany, somewhere in Europe near Bavaria). Mentally i feel not quite ready to realize that im 40 (not a week ago) and now the whole world must know about my status quo being “middle-aged”, great, thank you, reminding me about that:) Regarding this MySpace stuff, the truth is, i like all this young ladies there in this MySpace-thing but my wife… the problem is, she’s reading my Blog… so what should i do? So i told the other guy, Rob Levine, that im not into MySpace, you know, “grafics”, “layout”, “spam” and so on, brothers.

btw, it sucks not being able to comment on your SlaveSpace called Valleywag;)

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MySpace enters Global Space08.11.06

während StudiVZ in europäischen Gefilden fischt, versucht sich ein noch höheres Wesen an der Mutter Erde. Dazu ein Bericht in der NY Times: MySpace Aims for a Global Audience, and Finds Some Stiff Competition

Was mich erstaunt:

In September, MySpace opened public test pages for Germany and France, the company’s first versions in languages other than English. That month, the site had 2.5 million unique users in Germany and about half that in France, respectable numbers for a new venture

doch viele Abers auf dem Weg zum Weltmonopol, auf die Robert Levine eingeht. Zentral erschien mir im Telefonat mit ihm das Thema Musik. Was ja nun jedes Kind weiß, aber auch MySpace selbst bei der Globalisierungsstrategie als Kernelement bestätigt:

Mr. DeWolfe [CEO und Mitgründer neben Tom Anderson] agrees. “It’s important to have something that reflects the local culture,â€? he said. Many MySpace hallmarks will remain, like secret shows from bands with pages on the site. But they will feature local artists, selected by local employees.

“They know what’s cool,� Mr. DeWolfe said. “The idea behind internationalization is localization.� Already, according to Jamie Kantrowitz, senior vice president for marketing and content for MySpace in Europe, the site has offered users a chance to hear albums by French rock bands before they were available in stores.

Die Jungs hören sich nicht gerade an, als wären sie auf den Kopf gefallen. Und wissen scheinbar auch, wie sie dieses ungemein starke Trumpfblatt ausspielen müssen. Mir fallen nicht viel Dinge ein, die für die jüngere Zielgruppe einen noch stärkeren Involvement-Faktor in sich bergen. Bzw. außer Liebe/Erotik gar nüscht mehr.

via Mailhinweis von Nicole (danke)

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World of Warcraft Social Network07.11.06

wow social networkauf den ersten Blick fragt man sich “was soll das“. Auf den zweiten Blick ist das aber nicht mal so olle, wie ein Kommentator auf Mashable meint:

It would work being official from Blizzard and integrated with the game environment (statistics, events, online status,…). A 3rd party offering is too mush hassle without access to the game’s data. A WoW gamer gallery at best.

In any case, this is something every Internet-based game should provide in-house; forums alone are not enough! Great way to foster a community.

Maybe MySpace could offer “instant communities� for online games…

Immerhin hat die WoW-Group tausende von Mitgliedern in MySpace. Ist schon was dran also.

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MySpace, ein Exportschlager?05.11.06

MySpace, der Moloch aller Social Networks, ob nun mit 50 Mio oder 100 Mio Usern, ist in den USA ohne Zweifel die No.1 unter den jungen Web 2.0-Startups. Wenn ich ein Ranking aufstellen müsste, würde ich die Startups wie folgt einsortieren:

1. MySpace
2. YouTube
3. Flickr
4. Facebook
5. Digg
6. Netvibes
7. Woot.com
8. Etsy.com
9. Technorati
6. Del.Icio.Us

Projekte wie Wikipedia, CraigsList oder auch SecondLife sind erstens nicht mehr so jung, laufen auch so außer Konkurrenz, da sie auf ihre Art und Weise einzigartig und herausragend sind. Die Wikipedia ist kein kommerzielles Unterfangen. Craigslist ist wohl das einzige Web-Unternehmen der Welt, das auf Gewinnmaximierung verzichtet. Und Second Life hat ein dermaßen gigantisches Potenzial, dass es schon peinlich wäre, es neben “old school” (!) Konzepte wie MySpace zu stellen.

Vorgestern Nacht habe ich mit einem Reporter der NY Times, Robert Levine, etwas länger telefoniert und wir haben uns unterhalten, ob MySpace eigentlich auch in Germany ein Schlager ist. Ich kann mich täuschen, aber MySpace ist soweit ich weiß in D ein Rohrkrepierer. Das bisserl Buzz, was MySpace erzeugt hatte, als er vor einigen Wochen in einer eingedeutschten Fassung daherkam, war nicht der Rede wert. Es ist Lichtjahre von dem entfernt, was es in den USA darstellt. Rob und ich sind beide der Meinung, dass es dem deutschen MySpace erheblich an Marketing mangelt, vaD auch weil es an lokalen Musikgruppen fehlt, um die jungen Leute in Scharen und in Windeseile da reinzuziehen. Oder, rockt MySpace auch in D ab?

Wenn wir uns oben die subjektive Top 10 anschauen, so betrachte ich lediglich YouTube, Flickr, Del.icio.us, Netvibes und Technorati als Exportschlager. Interessant, das scheint mir vor 5 Jahren auch anders gewesen zu sein. Denn in D hat auch ein neues Blogstats (wer auch immer es sein wird) sehr gute Chancen gegen Technorati (zumal Technoratis Ruf ziemlich ramponiert ist), Mr Wong gegen Del.Icio.us, Netvibes ist auch kein Riesending, MyVideo schlägt sich wacker gegen YouTube, wtf wird aber MySpace sein?

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Social Networking Sites = Werbekings?02.11.06

das hier hat Mashable herausgefischt, eine Schätzung von eMarketer, wie hoch die möglichen Werbeeinahmen für Social Networking Anbieter wie MySpace 2007 sein werden, mit dem Hintergrund, dass die Werbeausgaben im Netz stark anziehen.

wir schwimmen jetzt mal in Ausgabe-Projektionen:
In 2007, ad spending on US social networking sites is expected to spike to $865 million from $350 million in 2006.. International expansion remains a key area for audience growth and will shift into high gear in 2007. eMarketer estimates that worldwide social network ad spending will reach $1.1 billion in 2007, up from $445 million in 2006. By 2010, spending is expected to rise to $2.8 billion.

projizierte Werbeausgaben 2007 US Social Networks

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Die Social Networking Kings01.11.06

Social Networking Kings 06

m = Millionen
b = BMilliarden

Sprich, nur mal so zum vergleich bei diesen Irrsinns-Zahlen: mein Blog schafft rund 200.000 PIs im Monat. Das packt MySpace in nicht einmal 15 Sekunden. Oder für AdSense-Freaks: Ich habe letzten Monat mit meinen PIs 300 USD gepackt. Wäre ich auf MySpace-Niveau und alles andere wie eCPM und CTR würde sich nicht ändern, wäre ich bei rund 50.000.000 USD, monatlich :) Bildblog hat btw als deutscher Miniking ca. 2 Mio PIs im Monat. Das schafft ein MySpace in etwas über 2 Minuten. LOL.. *heul*

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MySpace: Big Copy Cats geben Gas?16.10.06

ok, ich muss zugeben, dass ich zum Schmunzeln aufgelegt bin, wenn Bertelsmann “Gas geben will”… Spon: Der Erfolg der amerikanischen Website MySpace findet Nachahmer. Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet nun auch der Medienkonzern Bertelsmann an der Entwicklung einer eigenen Variante nach dem Vorbild der Community-Plattform

Markus Breuer betont den First Mover Advantage: Hmm … bei allem Respekt vor der sicherlich vorhandenen Kompetenz von Bertelsmann im Medienbereich – irgendwie erinnert das fatal an Bertelsmann Online, den Versuch, Amazon zu kopieren. Leider gibt es bei Anwendungstypen wie Amazon oder MySpace eine ungeheuer ausgeprägte First-Mover-Advantage – für Unternehmen in klassischen Märkten schwer zu verstehen.

Oder sollte man betonen, dass man stets da hingeht, wo die Freunde hingehen? Und wenn die Freunde was uncool finden – das haben im Netz so Nachzügler-Konzerne an sich – geht man da halt auch nicht hin. Aber Markus sieht das ja auch recht nüchtern wie ich, was Bertelsmann und seine Hassliebe zum Netz angeht.

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