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Bürgerjournalismus: Motivation der Ohmynews-Schreiber29.10.06

eine Umfrage unter den OhmyNews-Schreibern zu deren Motivation, warum sie mitmachen:

Indeed, since OhmyNews’ founding in early 2000, Korean news guerrillas have been attracting the attention of world leaders, media organisations, and interested academics and citizens alike. In response, over the past six months I have been conducting a detailed academic investigation into the popularity behind the success of OhmyNews. This investigation gives a unique insight into the Korean version of OhmyNews, and readers of OhmyNews International will no doubt find interest in the results when comparing the Korean case study to their respective countries. The investigation’s purpose has been to find out exactly why citizen journalists write articles for OhmyNews. With the support from the News Guerrilla Team in Seoul, an empirical survey was administered to a sample of OhmyNews contributors, with these results forming an important part of the research paper.

Ergebnis: The ‘My’ in OhmyNews: Research Paper (PDF)

OhmyNews? Eines der größten News-Webseiten in Südkorea. Betrieben von über 20.000 freiwilligen Schreibern. OhmyNews hat einen gigantischen Einfluss auf das politische Geschehen in Südkorea. So hat der momentane Ministerpräsident von SK damals zu seiner Wahl OhmyNews zuerst ein Interview gegeben. Nicht einer alteingesessenen Zeitung etwa.

Und was kam heraus bei der Untersuchung?

Not only was OhmyNews the first user-generated news website to emerge, but it has also grown to be the most powerful and commercially successful example of citizen journalism. The author then identified three factors unique to Korea that may have propelled a participatory internet culture in this nation. A dissatisfaction with prolonged democratic consolidation, a frustration with the conservative dominance of mainstream press, and a willingness to use the internet as a communicative medium served as springboards for the rapid growth of citizen journalism in Korea. Reflecting firstly on these important conditions, and secondly on previous studies into motivations of internet use, the author then proposed his own theoretical framework for measuring the motivations specifically of citizen journalists. A new uses and gratifications typology suggested .self gain., .personal development., .community interaction., .information dispersal., and .social reform. as the five key gratifications of citizen journalists. A comprehensive selection of motivating factors was also suggested for each gratification. The typology was then empirically tested on 192 OhmyNews citizen journalists, and in support of the hypotheses found that their strongest single motivating factor was to exercise freedom of expression, and their most sought after general gratification was information dispersal. Based on the theoretical assumptions and the empirical evidence that we have identified, therefore, the author would conclude that the motivations of citizen journalists in Korea stem from a combination of technology and a new democracy. In other words, the growth of citizen journalism can be attributed to the evolution of communication technologies tightly combined with the willingness of individuals to utilise these new possibilities. While not technologically deterministic, Koreas outstanding information infrastructure has enabled easy access to enthusiastic individuals who desire the development of democracy through free expression of information. The experience of internet-based participation in Korea, therefore, illuminates the powerful combination of citizens and cyberspace, potentially forming an information age publicsphere. Citizen journalism in Korea is therefore a new form of participatory mechanism, helping to defend, foster and nurture the continuing development of democracy.

Sprich: Readers Edition, das versuchte, deutsche Pendant der Netzeitung kann nicht einfach so von Ohmynews abkupfern, weil es in SK so toll funktioniert, sondern es muss eigene “Gesetzmäßigkeiten” finden, was die Mitmach-Faktoren in D sind (wenn es welche gibt), die man erkennen und zu nutzen verstehen muss. Öhm, Frage am Rande, wie läuft eigentlich Readers Edition?

via Zuckerwatte

siehe auch:
Netzeitung goes OhmyNews
Netzeitung goes OhmyNews (2)
Citizen Journalism: wie bezahlt OhmyNews die Autoren?
OhmyNews in der Wikipedia

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TAZ über Bürgerjournalismus09.06.06

die TAZ zum Experiment Readers-Edition der Netzeitung:

Während die gestandene Presse den BloggerInnen journalistische Kenntnisse abspricht – und dabei, wenn man Artikel wie den über die “Zeit der Tipprunden” auf der Readers Edition liest, auch nicht ganz falsch liegt – bezweifeln die BloggerInnen die angebliche Nachrichtenobjektivität der Zeitungsmeute. Dabei sollten Meinungen in der Zeitung klar verteilt sein: auf der Kommentarseite und im Feuilleton, das ohne geschmäcklerische Referenzpunkte kaum beschreiben kann… Die Readers Edition, die als Netzeitung-Projekt konsequent im Medium Internet arbeitet, hat noch einen langen Weg bis zu einem ernst zu nehmenden Nachrichtenportal vor sich. Zu viele alte News, schlecht geschriebene Schülerzeitungsthemen, zu viel belangloses “Find ich nicht -find ich doch” in den Kommentaren sind davor

Letztlich ist es völlig egal, ob die TAZ der Meinung ist, dass Readers Edition schlechte Qualität abliefert. Das Volk entscheidet über Wohl und Wehe einer Zeitung, ob die Zeitung nun in Schönheit sterben oder in Geld schwimmen will, interessiert den Kunden nicht. Bei den Blogs war es nie anders: 99% schreiben um des Schreiben willens und scheren sich nicht um die Meinung der Profis oder gar der Kunden, sie haben per defintione keine, wozu auch? 1% der Blogger versucht es professionell anzugehen und steht vor dem gleichen Problem wie die Medien: Der Kunde entscheidet. So schwer ist das ja nicht zu verstehen, insofern sollten die Presseprofis – wozu sich wohl die TAZ-Schreiber selber dazuzählen – schon in der Lage sein, genauer zwischen Freizeit-Bloggern und Pro-Bloggern zu differenzieren. Die Blogger, die nun für die Netzeitung schreiben, kann man wohl eher zum Lager der Pro-Blogger Ambitionierten dazuzählen. Und ich nehme mal an, dass einige der RE-Schreiber nicht einmal Blogger sind. Diese Differenzierung geht mir etwas im Text unter, indem alle Blogger pauschaul in einen Topf geschmissen werden oder ich habe es falsch verstanden.

Bezeichnenderweise, was die Einschätzung der TAZ angeht, dass Readers Edition einen langen Weg vor sich hat, um auf dem gleichen Level wie eine TAZ zu schreiben: Ich sagte vorhin, eine Zeitung kann sich auch in Qualitätsansprüchen selbst ersticken. Ich würde glatt darauf wetten, dass Readers Edition schneller zum Erfolg wird, weil sie ein Modell verfolgt, dass viel näher am Zeitgeist der Netzbevölkerung liegt und die Faktoren, was Qualität ausmacht, ganz andere sind, als TAZ sie für sich definiert. Das wird sich schnell herausstellen, ob RE “gute” Inhalte bringt. Als Indikator würde ich tatsächlich die incoming Links der Blogs messen. TAZ ist da kein Player bis dato, sollte denen auch zu denken geben. RE wird aber ein Player sein. Vom Konzept her können die zwar Einiges falsch machen, aber die Chancen, es richtig zu machen, sind höher. Es passt einfach zur heutigen Zeit mE. Ich persönlich lese kaum noch irgendwelche Online-Newsportale bekannter Printanbieter. Denn irgendwie kopieren sie alle die Texte voneinander, schmeissen es in ihre eigenen Qualitäsbratpfannen, wärmen es etwas auf und schon sind die Inhalte auf dem Tisch. Obs aber mal scharf oder sauer schmeckt, ist mir schnuppe, ein Steak vom Angus-Rund bleibt ein teures Steak. Es spielt keine Rolle, dass ein Steak von der NYTimes zubereitet wurde oder aber von der TAZ. Und ich kann nur einmal am Tag Steak im teuren Restaurant essen. Irgendwann hängt jedem das Besondere zum Hals heraus. Viel lieber aber nehme ich Bohneneintopf, Pommes oder Wiener Schnitzel von der Mama, vom Kumpel oder unbekannten Zubereiter im Netz zu mir. Macht mich satt und was viel wichtiger ist, ich habe meinen Spaß mit tollen Gesprächen während dem Essen. Hm, so ungefähr :-)

via bojeonline

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Readers Edition Beta gestartet02.06.06

Readers Edition ist ein Projekt der Netzeitung, über das in der deutschen Blogosphere in einigen Blogs diskutiert worden ist. Ich habe auf meinem Blog versucht, den möglichen Weg von Readers Edition mit dem OhmyNews-Konzept zu vergleichen, da bis dato keine Infos veröffentlicht sind, wie die Netzeitung das gesamte Projekt im Konkreten betreiben möchte.

Publik geht das Ganze am 06.06., Ungeduldige können mit “zugang” und “alpha” (user/pw) einen Blick wagen. Thomas Knüwer, Blogging Tom und PR-Kloster haben bereits einen Blick gewagt. Wobei BloggingTom sogar als Autor bei Readers Edition registriert ist. (weiterlesen…)

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Das Guardian Experiment: Comment is free29.05.06

Hugo über ein sehr erfolgreiches Experiment der Guardian-Zeitung in Guardian’s 50.000 Reader Comments
(and 2 million page impressions a month) since March 2006 is not only an organizational and time consuming challenge, but also a solid proof that readers participation is a diamond in the news-service business and in the rejuvenate of newspaper (news-services) relation with their readers / users. weiterlesen >>

und weitere Infos bei journalism.co.uk
Über Comment is free >>
Link zu Comment is free >>

siehe auch:
- Wie bezahlt OhmyNews seine Bürgerjournalisten
- OhmyNews eröffnet Austauschplattform für Citizen Journalism
- Netzeitung goes OhmyNews
- Netzeitung goes OhmyNews (2)

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Citizen Journalism: wie bezahlt OhmyNews die Autoren?26.05.06

Wikinews: Contributors to both the English and the Korean version receive a small compensation for their work, and the Korean edition uses an integrated payment system that has led to donations (“tips”) of thousands of dollars to some OhmyNews contributors.

OhmyNews Presseschau, Financial Times:
OhmyNews relies on 35,000 “citizen reporters” – members of the public who offer news and views on life in South Korea for a token $20 if their story makes it to the top spot. Last month it started a tipping service which meant that its readers could reward writers for good service, just like a waiter or hairdresser. The result? In just two days Kim Young-ok, a philosophy lecturer, earned Won22.6m – about $22,000 and roughly the average annual wage in South Korea. Mr Kim’s winning posting was an attack on the Constitutional Court’s decision to block a state plan to move the administrative capital from Seoul. More than 4,500 people tipped him up to the maximum of Won10,000.

Einnahmequellen:
OhmyNews makes 60 to 70 percent of its money from ads, 20 percent from syndicating content, and 5 to 10 percent from reader donations, according to Communications Director Jean K. Min. . Beim nicht allzu tiefen Recherchieren bin ich hinsichtlich der Profits lediglich auf Umsatzzahlen gestoßen, die von ca. 10 Mio USD pro Jahr sprechen (auf 2005 bezogen).

Fassen wir zusammen, wenn ich alles soweit richtig verstanden habe: OhmyNews bezahlt einem Reporter zw. 2 – 20 USD pro Story (je nach Platzierung der News bzw. Bewertung des Artikel, die aus drei Stufen bestehen soll). Zusätzlich können die Leser pro Story mit Cybercash zahlen (eine Art Donation), das in echte Bucks umgewandelt werden kann, das sich bei Topstories schnell zu einem höheren Betrag aufkumulieren kann. Die Hauptmotivation – so die Reporter – sei aber nicht das Monetäre (zB as the readers of OhmyNews have grown, I’ve come to enjoy sharing my opinion with others and been motivated by the fact that my opinion can affect this society at least a little bit). Das ist auch verständlich, so soll OhmyNews mittlerweile einflussreicher sein als etablierte Zeitungen klassischen Schlages in Südkorea.

Weitere Infos bei Hugo E. Martin und Background dieses kleinen Exkurses in die neue Welt des Citizen Journalism ist das vage Vorhaben der Netzeitung, wobei immer noch völlig unklar ist, wie es in der Praxis und Theorie überhaupt aussehen soll.

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Netzeitung goes OhmyNews (2)26.05.06

die Frage kam auf, was ich davon halte, dass die Netzeitung nunmehr versucht, “20 Mio” Redakteure anzuwerben. Damit versucht Netzeitung auf Citizen Journalism zu machen. Ist ihr gutes Recht, wir haben eine freie Wirtschaft. Doch wenn man weiss, dass hinter dem Onlineunternehmen Orkla Media steckt, laut Wikipedia ein Medienkonzern und Zeitungsverlag mit Sitz in Norwegen. Er gehört zur Orkla Gruppe (Orkla ASA). Orkla Media ist der fünftgrößte Medienkonzern im baltischen Raum mit einem Umsatz von ca. einer Milliarde € im Geschäftsjahr 2004. In Norwegen ist Orkla Media an 31 Regionalzeitungen und mehreren Webseiten beteiligt. In Dänemark sind es über 60 Zeitungen. Im polnischen Zeitungsmarkt beträgt der Marktanteil am Tageszeitungsgeschäft über 20%. Weitere Aktivitäten umfassen lokale Radio- und TV-Sender, elektronische Medien und Direktmarketing. Der Konzern ist auch in Schweden, Finnland, Lettland, der Ukraine und seit neuestem auch in Deutschland aktiv. Im Juni 2005 übernahm Orkla Media in Deutschland die Netzeitung, im Dezember 2005 das Newsportal Golem.de., sieht man, dass es sich hierbei um kein Garagenunternehmen handelt.

Die FAZ zur Finanzkraft von Orkla: Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2004 rund eine Milliarde Euro Umsatz und 50 Millionen Euro Gewinn gemacht. Orkla Media ist nur eines der Standbeine des mit einem Börsenwert von gut 6 Milliarden Euro und 20 000 Mitarbeitern größten norwegischen Unternehmens im Privatbesitz. Daneben ist Orkla engagiert in der Nahrungsmittelindustrie und der Chemie. Nach dem Verkauf von zwei Fünfteln der dänischen Brauerei Carlsberg hat Orkla genügend Finanzmittel zu Übernahmen, wiewohl es im Mai einen langen Übernahmekampf gewann um den größten Hersteller von Silikonmetallen, Elkem. Im ersten Quartal dieses Jahres steigerte Orkla seinen Gewinn vor Steuern deutlich auf 215 Millionen Euro

Und über Netzeitungs Finanzen: Die Netzeitung ist eine reine Internetzeitung und erreicht nach eigenen Angaben rund eine Million Internetnutzer im Monat. Die Zahl der Seitenaufrufe beträgt rund 22 Millionen im Monat. Der Umsatz soll nach Angaben aus Branchenkreisen mehr als vier Millionen Euro im Jahr betragen.

Also nochmals zurück zur Frage, was ich davon halte. Zunächst noch die Aussage von einem der Macher des Projekts, Peter Schink, beim Blogboten in den Kommentaren:

Nein, nicht ganz. Zum einen wird es kein Sammelblog, sondern eine Zeitung. So eine Art globale Stadteilzeitung ;) Zum anderen wird das natürlich mit normalen Werbeformen natürlich nix – weil die leute kein Geld bekommen, können wir damit auch nix verdienen. Stattdessen wollen wir versuchen, die Unkosten (meine Arbeitskraft und die der Produktion) mit einem Sponsor zu decken

Soll ich jetzt noch was dazu schreiben und das AAL-Prinzip erwähnen? Soll ich schreiben, dass ich es peinlich finde, dass Orkla Media (wen interessiert die Netzeitung, die haben nix zu melden?) in der Lage ist, das Projekt oW finanziell anzuschieben, was die Personalkosten angeht (die Projektkostenbestandteile wie Konzeption, Programmierung und Hosting wurden ja bereits getragen, hätte mich nicht gewundert, wenn die die User gefragt hätten, etwas zu spenden), es aber bevorzugt, einen auf Garagengründung zu machen? Sorry, ich halte das Projekt für hochspannend, aber nicht, wenn es eine erfolgreiche und finanzstarke Firma betreibt. Das ist ein großes Geschmäckle bei. Sehr großes Geschmäckle.

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Netzeitung goes OhmyNews26.05.06

OhmyNews ist ein erstaunliches Citizen Journalism-Portal aus Südkorea, dessen Erfolg man am besten damit verdeutlichen kann: Es war eines der einflussreichsten Medienunternehmen (!), die 2002 dazu beigetragen hatten, dass der heutige Präsident von Südkorea gewählt worden ist. Roh Moo Hyun hatte zum Dank nach seiner Wahl zuerst OhmyNews ein Interview gegeben. Einer Newsseite im Web! Nicht dem koreanischen “ARD” oder “ZDF” etwa.

Wikipedia:

OhmyNews.com is a South Korean online newspaper with the motto “Every Citizen is a Reporter”. It was founded by Oh Yeon Ho on February 22, 2000. It is the first of its kind in the world to accept, edit and publish articles from its readers, in an open source style of news reporting. About 20% of the site’s content is written by the 55-person staff while the majority of articles are written by other freelance contributors who are mostly ordinary citizens. OmyNews’ citizen reporters now number 41,000. OhmyNews was influential in determining the outcome of the South Korean presidential elections in December 2002 with the election of Roh Moo Hyun. After being elected, Roh granted his first interview to OhmyNews.

So wie es aussieht, versucht die Netzeitung etwas ähnliches zu schaffen: 20 Millionen Redakteure gesucht!

Leider finde ich bei der Netzeitung keine weiteren Infos dazu. Ok… wird wohl noch werden. Solange muss man mit verschiedenen Blogmeinungen auskommen. Ob das Konzept aufgehen wird? Keine Ahnung, solange kein weiterer Input seitens Netzeitung vorhanden ist. Das Potenzial rein prinzipiell gesehen hätte es, da ich mir gut vorstellen kann, dass einige an so etwas Interesse hätten. Es hängt aber von so vielen Faktoren ab, ob die User das Modell akzeptieren werden oder mehr von AAL sprechen werden (“andere arbeiten lassen”, Amazon Ex-CTO-Ausspruch Andreas Weigend auf der next10years von SinnerSchrader).

via Ute bloggt

Siehe mehr Nachgedachtes über OhmyNews und zum neuen Netzeitung-Projekt bei Hugo, dem alten Verlagshasen.

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OhmyNews eröffnet Austauschplattform für Citizen Journalism23.05.06

schöner Ansatz von OhmyNews (siehe Artikel zum größten Bürgernews-Onlineportal Südkoreas).

Welcome to ‘Citizen Journalism: Theory and Practice’:

Traditional means of news gathering and dissemination are quickly falling behind the new paradigm. What troubles old media more is the changing nature of the news itself. We believe news is something that is made, not only by a George W. Bush or a Bill Gates but, more importantly, by people who are all allowed to think together. The news is a form of collective thinking. It is the ideas and minds of the people that are changing the world, when they are heard.

The concept itself is not hard to understand; rather, it is its execution that is less than easy. Thus there are few successful citizen journalism sites. And for that reason we are launching a new section. We’d like to share what we have experienced and learned from our operation. Our new section “Citizen Journalism: Theory and Practice,” we hope, will be a kind of teahouse for citizens to gather and freely discuss citizen journalism and share their own experiences with each other.

We would like to serve as a kind of host. Please let us know how we can improve citizen journalism and, ultimately, better serve citizens’ interests. Your coming and partaking will be greatly appreciated

via Hugo E. Martin

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