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Social Networks : StudiVZ als gute Case Study10.11.06

auf dem Kasi-Blog findet sich eine englischsprachige Zusammenfassung der bisherigen, in der Blogospere besprochenen Kritikpunkte. Ein prima Überblick! Noch interessanter sind aber die Tipps bzw. Hinweise, die möglicherweise anderen SN-Startups imho äusserst hilfreich sein könnten. Nicht nur am Fall von StudiVZ zu lernen, sondern auch zu erkennen, wo es überall allgemeingültige Knackpunkte gibt, die es zu meistern gilt, damit das Netzwerk schön gedeiht.

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MySpace enters Global Space08.11.06

während StudiVZ in europäischen Gefilden fischt, versucht sich ein noch höheres Wesen an der Mutter Erde. Dazu ein Bericht in der NY Times: MySpace Aims for a Global Audience, and Finds Some Stiff Competition

Was mich erstaunt:

In September, MySpace opened public test pages for Germany and France, the company’s first versions in languages other than English. That month, the site had 2.5 million unique users in Germany and about half that in France, respectable numbers for a new venture

doch viele Abers auf dem Weg zum Weltmonopol, auf die Robert Levine eingeht. Zentral erschien mir im Telefonat mit ihm das Thema Musik. Was ja nun jedes Kind weiß, aber auch MySpace selbst bei der Globalisierungsstrategie als Kernelement bestätigt:

Mr. DeWolfe [CEO und Mitgründer neben Tom Anderson] agrees. “It’s important to have something that reflects the local culture,â€? he said. Many MySpace hallmarks will remain, like secret shows from bands with pages on the site. But they will feature local artists, selected by local employees.

“They know what’s cool,� Mr. DeWolfe said. “The idea behind internationalization is localization.� Already, according to Jamie Kantrowitz, senior vice president for marketing and content for MySpace in Europe, the site has offered users a chance to hear albums by French rock bands before they were available in stores.

Die Jungs hören sich nicht gerade an, als wären sie auf den Kopf gefallen. Und wissen scheinbar auch, wie sie dieses ungemein starke Trumpfblatt ausspielen müssen. Mir fallen nicht viel Dinge ein, die für die jüngere Zielgruppe einen noch stärkeren Involvement-Faktor in sich bergen. Bzw. außer Liebe/Erotik gar nüscht mehr.

via Mailhinweis von Nicole (danke)

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World of Warcraft Social Network07.11.06

wow social networkauf den ersten Blick fragt man sich “was soll das“. Auf den zweiten Blick ist das aber nicht mal so olle, wie ein Kommentator auf Mashable meint:

It would work being official from Blizzard and integrated with the game environment (statistics, events, online status,…). A 3rd party offering is too mush hassle without access to the game’s data. A WoW gamer gallery at best.

In any case, this is something every Internet-based game should provide in-house; forums alone are not enough! Great way to foster a community.

Maybe MySpace could offer “instant communities� for online games…

Immerhin hat die WoW-Group tausende von Mitgliedern in MySpace. Ist schon was dran also.

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Social Networking Sites = Werbekings?02.11.06

das hier hat Mashable herausgefischt, eine Schätzung von eMarketer, wie hoch die möglichen Werbeeinahmen für Social Networking Anbieter wie MySpace 2007 sein werden, mit dem Hintergrund, dass die Werbeausgaben im Netz stark anziehen.

wir schwimmen jetzt mal in Ausgabe-Projektionen:
In 2007, ad spending on US social networking sites is expected to spike to $865 million from $350 million in 2006.. International expansion remains a key area for audience growth and will shift into high gear in 2007. eMarketer estimates that worldwide social network ad spending will reach $1.1 billion in 2007, up from $445 million in 2006. By 2010, spending is expected to rise to $2.8 billion.

projizierte Werbeausgaben 2007 US Social Networks

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Piraten der Websee Teil 402.11.06

nur noch Kopfschütteln >>

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VOX-Manager im Interview01.11.06

interessantes Interview bei Techcrunch mit Andrew Anker (Executive VP of Corporate Development at SixApart.. wow:) über VOX, Six-Aparts neuestes Baby, eine Art Mischung aus Blogging und Social Networking. U.a. heißt es dort:

Marshall:
Some people have wondered whether Vox is Just Another Social Network – how close to saturated is the social networking market?

Andrew:
We don’t think it’s anywhere near close to saturated, which I think is mostly evidenced by the fact that all of the current services are growing quite nicely. We’re far away from the zero sum market share stage of social media where one company’s new customer is someone else’s loss…

und

Marshall:
What evidence is there of strong demand for privacy-centric tools for personal expression?

Andrew:
The easiest example we have is our own Live Journal, which has 11 million registered users, but Flickr’s amazing growth in what was already a crowded photo sharing space has also done a great job of proving the need for privacy tools. And to be specific, we believe that more important than privacy itself is control… giving users the ability to decide who can see what. The fact is, the majority of posts and photos on Vox (like on Live Journal) are not private. But our customers need to know that they can make something private if appropriate. Create first, decide who can see if after…

Es wird klar daraus, wo sich Six Apart platzieren möchte: lauter kleine Social Networks für Family & Friends, die sich online austauschen möchten, Bilder zeigen, etcpp…ohne dass Dritte da reinlabern noch mitschwätzen können. Halte ich für einen sehr spannenden Markt, da Blogs imho die Revolution des kleinen DAUs sind, der bis dato nicht wusste, wie er sich eine eigene Präsenz im Netz aufbauen kann und die Errungenschaften der Social Networking Elemente einen Lösungsweg aufzeigen, wie man mittels IT menschliche Beziehungen im Netz abbilden kann. Die Provider in D pennen allesamt. Winterschlaf.. hrhrrrrrkkk…

Weiteres über VOX: SixApart bringt VOX raus

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Die Social Networking Kings01.11.06

Social Networking Kings 06

m = Millionen
b = BMilliarden

Sprich, nur mal so zum vergleich bei diesen Irrsinns-Zahlen: mein Blog schafft rund 200.000 PIs im Monat. Das packt MySpace in nicht einmal 15 Sekunden. Oder für AdSense-Freaks: Ich habe letzten Monat mit meinen PIs 300 USD gepackt. Wäre ich auf MySpace-Niveau und alles andere wie eCPM und CTR würde sich nicht ändern, wäre ich bei rund 50.000.000 USD, monatlich :) Bildblog hat btw als deutscher Miniking ca. 2 Mio PIs im Monat. Das schafft ein MySpace in etwas über 2 Minuten. LOL.. *heul*

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Das Wachstumsgeheimnis von StudiVZ31.10.06

bekomme hin und wieder Fragen, warum sich StudiVZ als Social Network so schnell in D unter den Studenten verbreitet hat. Nein, es ist nicht dank des Internets und der begeisterten User, über das sich mittels viraler Mundpropaganda diese Userzahlen in kürzester Zeit erklären ließen (Start war Herbst 05, nunmehr stehen die bei angeblich 800.000 Mitgleidern). Die hohen Zahlen sind zwar sicherlich mit ein Grund, dass eine Art Mitmach-Sog entsteht. Das ist aber jetzt. Wie war es aber zum Start, bevor die Post abging und andere Mechanismen als heute die Verbreitung mittragen? Nennen wir mal den Punkt, ab dem die User für das Wachstum sorgen Tipping Point. Vorher muss man schieben, nachher wird man gezogen. Wie dahinkommen? Ein unbezahlbares Geheimnis? Iewohh…

Das Erreichen des berühmten Tipping Points war viel profaner (die Wikipedia über das berühmte Buch von Malcolm Gladwell, ein Must für Web-Startups: Der Tipping Point (ersch. 2002) beschreibt das Zustandekommen und Funktionieren von Trends und wie Unternehmen die Kenntnis dieser Prozesse für das Marketing ihrer eigenen Produkte nutzen können, siehe Näheres auf der engl. Wikiseite).

Man rekrutierte sogenannte Campus Captains, die in ihrer Uni dafür Sorge tragen sollen, dass sich die Heilsbotschaft von StudiVZ verbreitet. Hey, Jesus hatte 12 Jünger, um Millionen von Menschen zu überzeugen, StudiVZ muss mit ca. 400 Campus Captains auskommen (können auch mehr sein), die für dieses Wachstum iW gesorgt haben. Allerdings, ich habe keinen blassen Schimmer, wieviel Kopfgeldprämien so ein CC bekommt bzw. ob die ganz ohne monetäre Anreize herumlaufen.

Könnte ja sein, dass Ehssan Dariani eines Tages sein Wissen im Sinne vom Web 2.0 auch anderen zur Verfügung stellt. Oder wohl eher nicht? Egal, ist deren Sache, schön wärs aber, damit das D-Web nicht wie bisher eine konservative Wachstumsklitsche bleibt.

siehe FAZ: Wir sind eine Alternative zu Sat.1 und Co.

Warum das so wichtig ist? Es gab bereits vorher Versuche, Social Networks in D zu starten und man hatte rein auf die Mundpropaganda gehofft. Doch solange das Angebot nicht der absolute Kracher ist – und Social Networks haben es so an sich, das sie kaum einen Nutzen kristallklar und einfach verständlich dem User gegenüber “senden” (im Gegensatz zum “essen = satt”) – muss jeder Gründer verstehen, dass er seine User zum Glück schieben muss. OpenBC/Lars Hinrichs hat das mit einer Masse von 1.000-2.000 geschafft, StudiVZ macht es nicht anders.

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Cyworld goes Europe30.10.06

ein CyWorld ProfilArno berichtet, dass der sükoreanische Social Networking Anbieter (so eine Art MySpace) namens Cyworld auch in Europa seine Toren aufmachen wird. Arno zitiert den VCler Christian Leybold zwecks Umschreibung der Plattform und ihrer Besonderheit, digitale Pixel zu verkloppen:

Ein gutes Beispiel sei die Gemeinschaft Cyworld aus Korea. Dort können sich die Nutzer virtuell Zimmer einrichten und dafür Möbel oder Blumen kaufen. “Wer das schönste Zimmer hat, genießt das höchste Ansehenâ€?, sagte Leybold. Das Modell funktioniere: Während MySpace im vergangenen Jahr weniger als einen Dollar Umsatz je Nutzer erzielt habe, konnte Cyworld mit jedem seiner 22 Millionen Mitglieder fünf Dollar umsetzen.

Für den europäischen Geschmack erinnern einen die Zimmer nach Comics für Fünfjährige. Quietschig bunt, blinkend bis zum Exzess.

CyWorld Bloggers, so eine Art Groupie-Cyworld-Blog:

Cyworld has announced the future launch of a German version by December of 2006. The launch is in cooperation with Deutsche Telekom (T-Online). This is a bold move by Cyworld considering that the US version was launched less than 4 months ago. It also appears that Cyworld plans future developments in other European markets soon.

Siehe Wikipedia zu CyWorld

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LinkedIn kommt nach D25.10.06

OpenBC bekommt ernstzunehmende Gesellschaft. Thomas Gigold:

Konkurrenz für den “Business Social Clubâ€? OpenBC/XING: LinkedIn will in den kommenden Wochen nach Deutschland expandieren und auf dem Heimmarkt von OpenBC seine Präsenz ausbauen um und die Anzahl der derzeit registrierten 250.000 Deutschen unter den angeblich 7,8 Millionen Mitgliedern zu erhöhen.

Allerdings, wenn schon ein Robert Scoble schreibt, dass I absolutely hate LinkedIn. Coding Horror explains why. I don’t respond to any request received via LinkedIn. Sorry., dann wird es spannend zu sehen sein, wie LinkedIn bei den Usern ankommt

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StudiVZ: 800.000 Mitglieder22.10.06

laut Eigenaussage soll StudiVZ (ein Social Network für Studenten) die 800.000er Marke geknackt haben: studiVZ hat vor kurzem die 800.000 Mitglieder geknackt! Vielen Dank euch allen, wir sind überwältigt – unsere Server leider auch. (linke Sidebar auf Startseite)

via dittes

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Ausgecoolt: Wal-Mart gibt Social-Networking Welt auf07.10.06

ich hatte noch am 18.07. über Wal-Marts stümperhaften Versuch, ein Social Network für Jugendliche aufzubauen, abgelästert. Nunmehr bin ich froh, dass die ihre Peinlichkeit vom Netz genommen haben. Wer halt Sprüche kloppt wie “Looking hot in my Wal-Mart clothes” überschätzt gnadenlos seine Marke und unterschätzt die Kizz. Wie das Netzwerk hieß? Egal, wen interessiert es noch?

via Mashable

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Web + Klonen = 2.0, Facebook = Klonschaf StudiVZ06.10.06

StudiVZ kopiert Facebook
damit es den StudiVZ-Machern nicht zu langweilig wird, während Unister die Dresche abbekommt, hat Sebastian auf seinem “Sebbis Blog” Facebook, das studentische Social Network No.1 in den USA mit dem deutschen Klonschaf StudiVZ verglichen (siehe auch Vergleich von blog.derbumi). “Klonschaf”, “verglichen”… äh, Momente mal… Klone sind doch 100% identische Kopien des Originals. Na ja, es gibt ja noch eine genetische Varianz, StudiVZ hat ne andere Haarfarbe, ok? (weiterlesen …)

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Eons: MySpace Kränzchen04.10.06

da gehöre ich auch bald hin, Eons.com. Aus der Taufe gehoben vom Gründeropa von Monster.com, Jeff Taylor. Mehr dazu bei Internetszene.

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MySpace: 100 Millionen User?28.09.06

foreevergeek hat die Probe aufs Exempel gemacht und im Artikel Debunking the MySpace Myth of 100 Million Users beschrieben, das mindestens 50% der Useraccounts auf MySpace inaktiv sind. Jo, mei, welche Rolle spielt es denn noch, ob 20, 30, 40 oder 50 Mio aktive User auf MySpace sind? Und der “Rest” der MySpace-Nutzer, die keinen Account haben? So oder so, der Trafficoutput von MySpace ist im Vergleich zu 99.99% aller Websites gewaltig. Dennoch schön, dass jemand diese Userzahlen demystifiziert.

[i:rrhoblog]

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