Sonstiges

Apple-Show von Börse abgewatscht

die gestrige MacWorld-Präsi (das Ganze gibts auch auf 60 Sekunden eingedampft😉 scheinen die Anleger nicht gut aufgenommen zu haben, die Financial Times schreibt:

Die Investoren konnte der Apple-Gründer hingegen nicht in Trance versetzen. Die Apple-Aktie verlor am Dienstag über sieben Prozent.

autsch, das tat weh, rund 10 Mrd USD hat damit diese Show Apple gekostet, teurer Spaß.

Was habe ich mittlerweile gelesen, das MacBook Air kommt ohne Laufwerk daher? Und soll irgendwas um die die 1700 Euro kosten? Für den Preis muss man halt ultrathin Coolness eben mit dem Fehlen eines Laufwerkschachtes bezahlen, lol. Hätte dahingegen Apple ein Konkurrenzprodukt zu dem Asus EEE gar mit Touchscreen herausgebracht, das wäre schon eher was gewesen. Nun ja, was ich nicht, kann noch werden. Die Absatzzahlen des neuen Asus werden auch an Apple nicht vorbeigegangen sein. Viele haben ja schon gemunkelt, dass ein etwas größerer iPod Touch genau das Richtige sei. Auf Gizmodo findet Ihr einen Größenvergleich zwischen Asus EEE und MacBook Air.

Btw, Cherryflava hat weltweit von allen Blogs wohl die witzigste Artikelüberschrift geschrieben: Apple now thinking like David Beckham and demanding thin (Südafrikaner haben einen herrlichen, britischen Humor, PoshMac…)

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

39 Kommentare

  • … und nur 1x USB und das ist dann am Arbeitsplatz mit dem optionalen LAN-Adapter belegt, wenn man da nicht mit WLAN hantieren mag.

    Ganz toll.

    Neeee, Steve, das Ding darfste behalten, da bleib ich lieber bei meinem alten Dell Latitude X1, das rennt unter Linux wirklich gut und wiegt noch nicht mal 1,2 kg. Hat zwar auch kein Laufwerk, aber dafür LAN, 2x USB und das externe Laufwerk wurde auch mitgeliefert…

  • Ich find den Preis nicht wirklich prickelnd und Apple per se ohnehin nicht, aber ansonsten gefällt es und die genannten Einschränkungen würden für ein derart ultramobiles Gefährt auch nicht wirklich stören – wie gesagt für den mobilen Einsatz 😀

  • PoshMac ist köstlichst!
    Trotzdem habe ich den Eindruck, dass wieder alle Geeks vor den Läden campieren werden, um so ein Teil zu erhaschen.
    Ist halt doch eher ein Statussymbol als ein Werkzeug.

  • Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich mein Laufwerk am Laptop auch fast nie nutze. Dafür USB ohne Ende. Bei meinem nächsten Notebook werde ich also auf ein Laufwerk verzichten. Wieder was gelernt.

  • Habe seit 10 Jahren Notebooks ohne eingebautem CD/DVD-Laufwerk. Ist nur für Filmfans, die unterwegs Movies gucken wollen blöd. Sollte man nicht unterschätzen, aber nur relevant bei chronischen Vielfliegern, die abends alleine im Hotelzimmer sitzen.

    Was ich nicht missen will: Die TabletPC-Funktion. Gesten machen nur Sinn, wenn man sie direkt auf dem Display ausführen kann. Da ist die Lösung von Apple witzlos. Ich hätte ja eher einen besseren TabletPC von Apple erwartet. Wahrscheinlich die Aktionäre auch Das vorgestellte Subnotebook ist nicht revolutionär. Eher vergleichbar mit PC-Subnotebooks, sowohl im Gewicht als auch in der Grösse. Mag für Apple-user neu sein: Aber PC-Anwender können unter einigen Subnotebooks mit 1-1,3 Kilo Kampfgewicht wählen, teilweise preiswerter als die 1700 Euro des MBA.

    Ein Punkt wurde noch nicht angesprochen: Die 1,8′ Festplatte. Apple scheint darauf zu hoffen, dass SSDs bald preiswerter werden. Denn die 1,8′-Harddisk ist ein Ärgernis in Sachen Geschwindigkeit. War ein Grund, dass sich beim Thinkpad das X41 nicht so gut verkaufte. Videobearbeitung kann man da knicken. 80GB ist auch am unteren Ende des heute üblichen. Nur blöd dass bei 100 GB bei 1,8-Formfaktor zur Zeit Schluss ist. Aber Apple-Fans sind ja leidensfähig, was ich an den Reparaturberichten immer wieder sehe.

    Noch eine Sache: Der eingebaute Akku. 5 Stunden hören sich gut an, kann aber je nach Einsatz auch erheblich geringer sein. Dazu: Der Akku verliert ja mit der Zeit an Kapazität. Apple lässt nur die Wahl, dass der Besitzer entweder bis zum bitteren Ende sich mit zu geringen Laufzeiten abfindet oder einen u.U. halbvollen (im Sinne von max. Kapazität) Akku nach 1,5 jahren auswechseln lässt. Die Möglichkeit dann einen Ersatzakku mitzunehmen, wenn dies mätog ist, entfällt. Genau wie der kauf der preiswerten Nachbauten der Originalakkus bei *bay. Apple weiss wie man Umsatz maximiert.

  • Ich selbst hatte auch mal ein Notebook ohne optisches Laufwerk und es ist mir niemals abgegangen außer bei der Installation des Betriebssystems aber das hat Apple mit seinem remote Teil ganz gut gelöst.

    Was mir persönlich beim MB Air ein Dorn im Auge ist, dass ist die fehlende Ethernet-Schnittstelle. Alles über WLAN zu lösen ist gewagt aber meiner Meinung nach nicht gesund. Nicht jeder Anwender will unbedingt WLAN haben.

  • Ja, seitdem die Keynote des Jobsters als ultimatives IT Event, fast als oeffentliche zur Schau Stellung des heiligen Grals angesehen wird, seitdem haengen die Fruechte des Erfolges und der Zustimmung ne ganze Ecke hoeher fuer die Jungs aus Cupertino.
    Dabei haben Sie doch rein marketingtechnisch absolut verlaessliche Produkte angekuendigt.
    – Ein interessantes Backup Konzept fuer Dummies (in meinen Augen generell einer der Wachstumsmaerkte in den letzten beiden Jahren)
    – Fundamentale Erweiterung fuer das Iphone (Google Location wollte wirklich jeder!)
    – Die Kooperation mit den wichtigsten Hollywood Studios um AppleTV zu pushen und sich als Nummer1 auf einem der Maerkte der Zukunft zu positionieren, naemlich IPTV (Redmond bitte gehen Sie auf Red Alert, die naechste globale Niederlage darf hingenommen werden)

    Tja und dann letztendlich ein Designschmuckstueck, welches preislich absolut in Ordnung geht (Hallo Deutschland, bitte Konkurrenzprodukte vergleichen, insbesondere HP und Sony), sinnvollerweise ein optisches Laufwerk vermissen laesst (Kinders wir leben im Jahr 2008, 10 Jahre alte Datentraeger Technik braucht keiner und nutzen tut es eh niemand, vor allen Dingen nicht unterwegs.. weg damit auch der Batterie zuliebe) und genau die Schnittstellen bietet die man auch wirklich braucht (2 Euro USB Hubs versorgen auch den letzten Laesterer mit weiteren Anschluessen)…

    Ja, die Trauben haengen hoch und in Deutschland, dem Land der Dichter, Denker und vor allen Dingen Skeptiker, halt noch ne Ecke hoeher.
    Wenn Apple nicht naechstes Jahr endlich das IPhone mit Zapfhahn und Musikantenstadl Flatrate anbietet, sehe ich sehr sehr schwarz fuer den deutschen Markt 😉

    Cheers aus LA

    Sascha

    P.S. Boersen Fuzzies aus New York hatten eh noch nie den Hauch einer Ahnung von IT Maerkten. Das Macbook Air wird sich verkaufen wie geschnitten Brot (das iPhone macht es bereits).

  • Man geht da zu sehr von den eigenen Ansprüchen aus. Das MBA ist der ultimative Studentenrechner. Und von denen gibt es ja weltweit mehr als genug.

  • @Sasha: full ACK!!

    zu den Börsenkursen: gestern sind nicht nur die Kurse der Apple-Aktie gefallen, sondern auch viele andere… die Banken haben es vorgemacht und die IT (Intel & Apple, etc…) nach.

    Am es mit Volker Pispers zu sagen: „Aktienanalysten – das widerlichste Pack was dieser Planet bis dato hervorgebracht hat…“ 😉

    Gruß

  • Ob man mit einem verkauften Mac Air vllt. das zehnfache Geld verdient als mit einem verkauften EEE ?

    So ist das mit den VW Polos und den Porsches 🙂 (nur dass der Porsche auch technisch entsprechend vorlegt…)

  • Es ist schon schick das Teil. Und das einzige was mich abhält ist der Preis. Ich hab jetzt ein Macbook Pro und als Zweitnotebook wäre das der Hammer. Aber nicht zu dem Preis. Nicht, dass er nicht berechtigt wär, aber es ist eben einfach zu viel. Das Ding ist schick, leicht, flach und dabei trotzdem leistungsmäßig gut.
    Nur wenn man sich dann anguckt, dass das normale Macbook von der Leistung her besser und eben auch besser ausgestattet, dabei aber billiger ist…

  • So langsam kann man annehemn, dass Du von Asus bezahlt wirst …

    Der größte Mißstand beim Macbook Air ist nicht das fehlende Laufwerk, es ist der fehlende Ethernet Port, das ist ja wohl ein schlechter Witz …

  • Ach Robert, das Du immer auf den armen Macs rumhacken musst. Da sie trotzdem ziemlich erfolgreich sind scheinst Du nicht immer richtig zu liegen.

    Was bisher noch nicht erwähnt wurde bzgl. MBA und opt. Laufwerk: Das Ding kann das ganze über das WLAN machen: Laufwerk an PC oder Mac freigeben und schon kann man wild drauf losinstallieren. 😉

    Viele Grüße
    Daniel

  • Dazu brauch man wohl kein Tool, Laufwerke kann man schon immer freigeben. Eine (schnelle) Lösung ist das aber nicht. Ich schlimmste ist nur 1x USB, kein austauschbarer Akku und der fehlende LAN Port

  • Um das Jahr 2010 wird über Apple genau so gedacht werden wie wir seit 15 Jahren über weiße Tennissocken zu schwarzen Schuhen denken.

  • Der Preis ist übel, aber ansonsten komm ich schon länger ohne CD oder DVD aus. Apple waren ja auch die ersten die auf’s Floppy verzichtet haben.

    Ich hätte mich eher über ein 15″ oder 17″ gefreut, da muss ich wohl warten.

  • Tastatur und Display weglassen, das würde wirklich Platz und Strom sparen! Steve wird alt…

  • Da ist mir ein Vaio TX-2 lieber.

    Das Ding hat wenigstens nen DVD-Dual Layer, 2 USB, Netzwerk und nen Modem. Und wiegt nur 1,24 kg… Einziger Nachteil, dass das Display für manche Leute etwas klein ist.

    Aber ist halt ein Subnotebook. Da kann man keinen 17 Zoll Screen erwarten 🙂

  • zum Thema fehlendes Laufwerk im MacBook Air:
    In der Subnotebook-Klasse ist es völlig normal, kein optisches Laufwerk einzubauen. Da gehts um jedes Gramm und jeden mm, und ein Laufwerk ist nuneinmal ein Klotz, auch wenns noch so thin ist.
    Und 1700€ ist nicht teuer für ein Subnotebook.. wenn man sich mal anschaut, was Samsung usw. für ihre Modelle aus dem Bereich verlangen…
    Und weil das Teil so geil ist bau ich ne Seite dazu: macbook air. Ha!
    So das wars!