Sonstiges

Games und Realismus

eigentlich habe ich ja jetzt einen ziemlich schnellen Rechner und dachte mir, ich zieh mir Call of Duty 4 rein. Aber irgendwie, nachdem ich mir das Gameplay-Video (Mission 1, siehe unten) angeschaut habe, frage ich mich, ob heutige Games nicht einen kleinen Tick davor sind, zu realistisch zu werden. CoD kommt mit einem ziemlich gut geskripteten Missionsdesign daher, die Grafiken sind momentan das nonplus ultra auf dem Markt neben Crysis. Und die Brutalität ist kaum zu überbieten. Es ist ein Game, ja, aber es fühlt sich langsam nah dran an dem, was man Realität nennt.

Aus Gamersicht ist das Gameplay schon kinoreif zu nennen:

Fullscreen on, Licht aus, Sound aufdrehen

Ach ja, und diese Mission hat in der Gamerszene für einige Diskussionen gesorgt:

Zum Vergleich ein sehr ähnliches Video aus der Realität. Kaum ein Unterschied zu erkennen, obwohl es von der Qualität verwaschen ist. Und dieses Video zeigt, wie es bei Tag in Wirklichkeit aussieht. Sprich, die Aufnahme ist nicht wie oben bei dem Spielvideo in einen Grauschleier getaucht. Beware, expliziter Hinweis: Das Video ist äußerst brutal, nein, man sieht „es“ nicht, aber es reicht, um sich das Szenario vorzustellen. Am Rande: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, da oben meinen Finger am Maschinengewehrabzug zu haben und abzudrücken, das ist so low, tiefer kann man nicht sinken. Der Mensch des Menschen Wolf. Wen wundert es, dass Soldaten nicht selten Selbstmord begehen.

Zurück zum Spiel: Bin ich jetzt old school oder warum ist mir das Game fast zu real? Geht das nur mir so?

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

29 Kommentare

  • Ich hatte vor langer Zeit mal die Gelegenheit mich einem Spieleentwickler zu unterhalten und da gab es auch diese Diskussion. Das Fazit war, dass Spiele schon lange sehr realistisch sind und sein können. Wer Call of Duty 1 kennt, der weiß das dieses Spiel alleine von der Klangkulisse und den Missionen sehr intesiv war und es eine heftige Diskussion darum gab, ob das Spiel kriegsverherrlichend oder das genaue Gegenteil davon ist. Und auch das Game ShellShock, bei dem Vietnam-Veteranen als Berater beteiligt waren, wurde stark kritisiert.

    Ebenso hatte auch damals Soldier of Fortune 1 nach der Meinung vieler die Grenze des erträglichen Realismus überschritten, da man Körperteile abschießen konnte und die getroffenen schmerzerfüllte Schreie von sich gaben. Bei der Fortsetzung hat man das ganze dann noch weiter getrieben. Außerdem gab’s noch ein Game namens KingPin, das aufgrund seines Themas – Bandenkriminalität – in den USA von einigen Vereinen und Institutionen in die Mangel genommen wurde.

    Die Frage ist also nicht, ob Spiele zu realistisch werden oder werden können, sondern ob sie es sollten. COD4 schabt schon ziemlich nahe an der Grenze zum Realismus, zumindest in Sachen Missionsdesign, Atmosphäre und Sound – und, glaub mir Robert, einen Schritt weiter hätten die Entwickler noch gehen können, falls sie es den gewollt hätten.

    Weiterführend könnte auch das für dich interessant sein:
    http://neuerspieler.blogspot.com/2007/12/das-militr-und-die-computerspiele.html

  • also mal davon abgesehen, dass die grafik von CoD4 nicht mal annähernd non plus ultra ist…

    ich glaube, das problem ist nicht der realismus. das problem ist die botschaft, die mittels der realistischen präsentation gesendet werden _kann_. CoD4 zeigt krieg wie er ist. Ich hab jetzt nicht das Gefühl, indoktriniert zu werden. Im Gegenteil. solange ein spiel nicht zum propagandawerkzeug wird, ist an dem realismus nichts problematisches. dass man über das spiel aber reflektieren muss und die altersfreigabe dementsprechend sein sollte, versteht sich von selbst.

    die angesprochene mission fand ich im übrigen sehr gut. zeigte, wie zynisch die annahme eines „sauberen“ kriegs ist.

    ps: zum thema brutalität: da hält sich cod4 noch sehr im rahmen.

  • Ich hab das Spiel gleich nach Relase gekauft (uncut english). Allerdings spiele ich im Multiplayer auf ide niedrigsten Einstellungen, damit ich von keinem Sonnschein, Partikel and so on gestört werde.
    Es gab auch schon vor COD4 realistische Spiele, SOF1 (wie oben beschrieben) fande ich damals als 15 Jähriger schon wirklich brutal und da hätte es schnell passieren können das ich zwischen realer und virtueller Welt keinen unterschied mehr feststelle.

    Ich finde es nicht gut, dass man alles so realitisch wie möglich machen muss. Zum Beispiel finde ich Team Fortress 2 auch ein guter Ego-Shooter ist, aber durch diesen Comic-Style ist es für die meisten uninteressant, die wollen eben blood and headys rollen sehen… Leider…
    Und die Gamerindustrie geht auf die Bedürfnisse der Leute ein.
    Als wenn es noch nicht genug Gewalt auf der Welt gibt.

  • meine Gedanken gingen mehr in die Richtung, dass ein Teil des Erfolgs dieses Games auch auf der wohl als realistisch zu bezeichnenden Darstellung fußt, die aus einer Mischung aus Grafik, Umgebungsgeräuschen und dem geskripteten Missionsdesign besteht. Man taucht förmlich ein. Wenn man aber eintaucht, streubt man sich ja nicht auf der anderen Seite. Wenn man sich nicht streubt, was reizt einen denn wirklich an dem Game, dass es so attraktiv erscheint? Nun stelle man sich vor, dein Sohn wäre gestern von einem Soldaten erschossen worden. Und du sitzt heute an diesem Game und zockst das, mag gar sein, dass das Szenario irgendwie ähnlich erscheint. Würde man das tun? Dann würde man sich streuben mit Händen, Füßen und Großhirn. Hm… so einigermaßen verstanden, was ich meine? Ich verstehe es ja selbst nicht so recht, was mich dazu treibt, so gefühlsduselig über ein Game, was es ja ist, zu reden. Die Ratio sagt, its a fucking stupid game. Der Bauch sagt „geil, knall die Sau ab, am besten, dass der Kopf wegfliegt“. What the hell, paradox. Simuliere ich also in dem Moment die Gefühle und Gedanken des Typen oben aus dem RL Video, der am Maschinengewehrabzug sitzt und kaltblütig auf Menschen schießt, obwohl ich diesen Typen für den letzten Abschauem halte?

  • Nun stelle man sich vor, dein Sohn wäre gestern von einem Soldaten erschossen worden. Und du sitzt heute an diesem Game und zockst das, mag gar sein, dass das Szenario irgendwie ähnlich erscheint.

    so schwierig darauf zu antworten, wenn man mit dem medium aufgewachsen ist und von (relativ) klein auf gelernt hat, zwischen medium/ kunst und der realität zu unterscheiden. ich glaube ich würde es tun. genauso wie ich auch immer noch gerne black hawk down oder die ersten 30 minuten von „saving private ryan“ sehen würde.

    die frage geht von der annahme aus, dass etwas, nur weil es real erscheint, auch real ist. die wirkung ist fuer jeden menschen anders. ich wuerde behaupten, jemand, der spiele wie cod oder die angesprochenen filme nach so einem schicksalsschlag nicht sehen kann, konnte es vorher auch schon nicht.

    Ich finde es nicht gut, dass man alles so realitisch wie möglich machen muss. Zum Beispiel finde ich Team Fortress 2 auch ein guter Ego-Shooter ist, aber durch diesen Comic-Style ist es für die meisten uninteressant, die wollen eben blood and headys rollen sehen… Leider…

    das ist sowas von nicht mal annähernd an der wahrheit dran. die orange box (inkl. team fortress 2) sowie auch das spiel allein über steam verkauft sich wie geschnitten brot.

    http://www.steampowered.com/v/index.php?area=stats&cc=US

    in der statistik fehlen noch die konsolen versionen.

  • vielleicht ist es die erschreckende Einsicht, dass wenn man es durch das Game mit Freude simulieren kann, dass man sich letztlich von einem Menschen nicht unterscheidet, der das im echten Leben nicht nur simuliert? Dass man eigentlich genauso dazu in der Lage wäre, obwohl das einem jetzt unvorstellbar erscheint? Möglicherweise macht mir das zu Schaffen. Dass ich nicht anders bin. Dass ich also ebenso wie man Landsleute vor rund 15 Jahren in der Lage wäre, mein zivilsatorisches Mäntelchen wegzuschmeißen und meinen langjährigen Nachbarn und dessen Familie umzubringen? Hm…

  • Der Realismus allein macht den Erfolg eines Spieles nicht aus, das wurde mit vielen Ego-Shootern schon ausreichend bewiesen. Der Kern ist wohl immer noch Story, Gameplay, Atmosphäre usw. Paradebeispiel: HalfLife, Team Fortess 2, GTA, RayMan Raving Rabbits usw. Als Spieler spielt man ja ein Game, um vom Alltag weg zu kommen oder sich mit anderen im sportlichen Sinne zu messen. Daher erscheint das Gelabere um Killerspiele für die meisten Spieler ja so sinnlos – den meisten kommt’s eben nicht auf Blut und Gore an, und wenn doch, dann betrachten sie dieses als „nicht schlimm“, da ja keine realität. Im Spiel verkörpert man ja schließlich jemand anderen, das ist schließlich auch einer der Schlüsselreize.

    Dennoch: Einige Herrsteller haben sich ja immer wieder getraut, eindeutig vom Realismus wegzugehen. Eben wie bei TF2 oder XIII, Killer7 usw. Dadurch will man die echte Welt zusätzlich aussperren und den FUN steigern, was, wie TF2 deutlich zeigt, tatsächlich funktioniert.

    und da kommen wir gleich nochmal zu dem Punkt

    Zitat:
    Ich finde es nicht gut, dass man alles so realitisch wie möglich machen muss. Zum Beispiel finde ich Team Fortress 2 auch ein guter Ego-Shooter ist, aber durch diesen Comic-Style ist es für die meisten uninteressant, die wollen eben blood and headys rollen sehen… Leider…
    /Zitat

    Das ist so nicht richtig, und zwar garnicht. Die OrangeBox (HL2 Ep2, Portal, TF2) verkauft sich sowas von gut … besser geht’s kaum. Und TF2 hat sich innerhalb weniger Wochen zu einem der beliebsten Online-Games entwickelt. Nicht zuletzt daher, dass viele Anhänger von TFC zu TF2 gewechselt sind. Darunter auch der Großteil derjenigen, die vormals am Style herumgemäkelt haben.

  • Ah, BioShock. Ich hab die Mädels erlöst – also nicht gekillt. War einfach lustiger und herrausfordernder 😉

  • Mal vom Realismus abgesehen und bevor hier wieder diese müßige Diskussion anfängt…
    Ich spiele ein Spiel des Spiels wegen und da ist es mir herzlich egal ob da jetzt Gliedmaßen fliegen oder Drachenblut spritzt, weil ich weiß, dass es nur ein Spiel ist. Und ich habe null Probleme, da zwischen Realität und dem Virtuellen zu unterscheiden. Ich finds aber wieder gut, wie wieder auf den Spielen rumgehackt wird und nachher im Kino, Fensehen what ever der nächste Action/Horror etc. Film angeschaut wird. *g*

  • da haste aber unsere Diskussion nicht so ganz verfolgt. Eigentlich ging es um die Dualität des Menschseins:) Das hat nix damit zu tun, dass man rational den Unterschied zwischen Spiel und RL unterscheiden kann.

  • @4 freetagger hatte aber sowas in der Art geschrieben:

    „“[…] Es gab auch schon vor COD4 realistische Spiele, SOF1 (wie oben beschrieben) fande ich damals als 15 Jähriger schon wirklich brutal und da hätte es schnell passieren können das ich zwischen realer und virtueller Welt keinen unterschied mehr feststelle. […]““

    Und ich versteh das Ganze wohl nicht. Auf der einen Seite fragt man sich, ob man das, was man gerade am PC erlebt, auch in die Realität übertragen könnte, aber auf der anderen kann man zwischen Rl und Spiel sehr wohl unterscheiden.
    Wenns denn so ist, dann ist die Diskussion doch überflüssig, oder übersehe da etwas?^^

  • Ich hatte vor langer Zeit mal die Gelegenheit mit einem Scharfschützen, der vor 15 Jahren im Einsatz war, zu sprechen.
    Es hat zwar lange gedauert, aber wir konnten uns in einem 4 Augen Gespräch darüber unterhalten. Ich wollte von ihm wissen, was das für ein Gefühl war, dass erste mal auf einen Menschen zu schießen?
    Er meinte das 1. mal hat er so lange am Abzug gezittert, bis „das Ziel“ fast wieder weg war. Er hat dann doch noch getroffen. So ca. nach dem 3. mal waren Zweifel so gut wie wie weggeblasen. Dann kam die „Freude“ nachdem der Treffer werfolgreich war. Was er aber trotzdem nie konnte, waren Frauen und Kinder. Das hat er nicht fertig gebracht.
    Es war Krieg. Es ging nur um eines, überleben. Wenn ich treffe, dort einer weniger und ich bin morgen noch da. Weiter geht’s……
    Man stumpft so ab, dass es zur Normalität wird. Der Mensch ist schon ein komisches Gewohnheitstier.

    Ich habe mir einen solchen Egoshooter mal angeschaut, ich glaube Counter Strike heißt das Ding. Gespielt aber noch nicht. Ich denke aber auch, dass ein vernünftiger Mensch, sehr wohl einen zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann. Das es andere tragische Beispiele gibt, wissen wir leider alle. Wem das Oberstübchen nicht mehr gehorcht, oh je.

  • Das neue CoD sieht tatsächlich unbeschreiblich realistisch aus. Aber das taten die Top-Games vor paar Jahren auch. Vermutlich CoD in 10 Jahren gegenüber dann aktuellen Titeln aussehen wie aus der Steinzeit.
    Aber wer hätte sich vor 10 Jahren nur im Ansatz vorgestellt, dass mal Spiele so aussehen könnten wir heute!!

  • Superrealistische Militärshooter mit Axe-des-Bösen-Propaganda sind der letzte Dreck. Wenn die Leute Krieg spielen wollen, soll’n sie sich doch beim Bund melden.

  • @Vito, faszinierend, wie schnell wir uns an alles gewöhnen…, auch wenn man nicht selten einen Dachschaden davonträgt, das ist wohl der Preis. Erstaunlich ist, dass es die Männer sind, die lange daran zu knabbern haben, Frauen sollen mehrheitlich sehr gut und sehr schnell das Ganze verarbeitet haben. Leider sind es auch eher die Frauen, die ihre Kinder zum ewigen Hass erzogen haben. Zwei meiner Tanten aus Bosnien sind so drauf, die wollen nicht vergeben.

  • @Robert: Es heist ja nicht umsonst der Mensch sei ein Gewohnheitstier… Dachschaden oder nicht hängt nicht zuletzt vom sozialen Umfeld des Betroffenen ab.
    @rawgamer: Und was sollen se dann dort? Die können keine durchgeknallten Rambo Imitatoren gebrauchen. Vor allem sollte man nicht vergessen. Im RL kann man nur einmal sterben…….
    Nach 8 Jahren als Staatsdiener in Uniform mit einigem Erfahrungsprotenzial hinsichtlich Dienst auf nicht deutschem Staatsgebiet kann ich, leider aus eigener Erfahrung heraus, sagen: Wenn jemand auf Dich schießt und die die Geschosse pfeiffen hörst, legt sich ein Schalter um und es gilt nur noch: Entweder die oder wir. Dabei ist auch egal, welchen Geschlechts oder wie alt „die“ sind.
    Ein Scharfschütze oder AirGunner kann das allerdings nicht beurteilen, da er sich selten einer direkten Gefahr ausgesetzt sieht.
    Back to topic: Wer´s braucht, möge super realistische Games zocken. Warum nicht? Man braucht das ja auch nicht an dem Genre festmachen. Nehmt doch mal Rennspiele. Da ist es doch um so besser, je realistischer Fahrphysik, Schadensmodell und Strecken abgebildet sind.
    Ich denke man kann hier, wie in so vielen Bereichen, nicht alles über einen Kamm scheren…

  • japp, und ich bitte sogar darum. ich habe nun locker 15 jahre videospiel erfahrung aufm buckel, dabei spiele ich auch vor allem ego shooter. und ich koennte mir nicht einmal im traum vorstellen, selber eine waffe in die hand zu nehmen, geschweige denn in der armee zu dienen.

  • Ich muss sagen, dass ich am 11.9.2001 in einem Couterstrike-Clan aktiv war.
    Und ich konnte 3 Wochen keinen Terroristen mehr spielen. Es gab da einfach eine moralische Sperre bei mir. Ich musste immer daran denken, was Terroristen da gemacht hatten.
    Ich weiß rückblickend nicht, ob ich jetzt Angst bekommen soll, dass ich zwischen Spielen und Realität anscheinend doch nicht so gut unterscheiden konnte, wie ich es mir immer vor gemacht hatte, oder ob ich mich freuen soll, dass mich solche Ereignisse nicht kalt lassen.

    Ich weiß auch nicht, ob ich COD4 gerade innerlich einzig aus dem Grund ablehne, weil es mein Computer sowieso nicht nutzen kann. (ich konnte das Video noch nicht mal ruckelfrei im Vollbildmodus abspielen ^^)

    Ich habe in meinem Computerleben (seit dem C64) bestimmt mehrere Millionen Menschen „getötet“ und trotzdem bin ich empfindsam, wenn sich jemand in der Realität verletzt. Es scheint sich da also nichts zu bedingen.
    …Allerdings habe ich auch noch nie vor so einem Realitätsgrad an Computerspiel gesessen. Ob sich da durch die Welten schneller vermischen? Ich denke, das hängt vom (geistigen) Einstiegsalter ab.

  • tja Robert du mußt sie verstehen. Das wird die Generation sein, die alles live mitgemacht hat. So wie bei allen Konflikten dauert es eben mind. eine Generation, bis das ganze wieder völlig unbeschwert miteinander funktioniert. Wenn du die „Teenager“ von heute siehst ( und ich kenne genügend Beispiele) die das ganze bereits nur aus den Büchern und Gedenktagen kennen, die kapieren uns ältere gar nicht, was wir den für ein Problem mit „denen“ oder „jenen“ hätten. That’s live.

  • diese spiegelt einmal mehr die Dummheit des menschen wieder. man könnte diese Diskussion auch auf die Co2 Debatte beziehen…
    der mensch will immer alles besser und mehr, schafft es aber nicht bestimmte Szenarien im Kopf vorher durchzuspielen bzw. zu erahnen…was nicht ist, ist auch nicht!
    so baut man immer größere Muscelcars mit dem Co2 Ausstoß eines Airbus 380 und fängt dann irgendwann wenn die ersten probleme auftauchen ( Erderwärmung) sich selbst zu hinterfragen und den gegangenen weg zu hinterfragen..
    so ist das auch hier…die markt will immer mehr und mehr Realismus in spielen. der Druck auf die Entwickler ist hoch.
    wenn jetzt die ersten menschen psychische Probleme bekommen,weil sie so tief in das spiel eingtauchen und das spiel so realtisch war, dass sie denken, sie hätte wirklich einen menschen ermordet….dann wird es wieder eine große Debatte geben..und es wird ein „Spiele-Realitäts Höchstmaß-Kontrolle“ eingeführt.
    ich weiß nur eins…Tetris hat mindestens genauso viel Spaße gemacht..

    danke robert für das anstoßen der Diskussion.