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angekommen

sodele, im Hotel „The Marlborourgh“ (Londoner Innenstadt, Nähe British Museum) eingecheckt, WLAN angefeuert (for free) und so bin ich quasi zu Hause. Wobei ich dazusagen muss, dass ich noch nie so einen Ausblick hatte. Vor dem Fenster ist ein Holzbrett, das komplett die Sicht wegen Baumaßnahmen versperrt. Ist ein bisserl wie im Gefängnis. Muss nachträglich ein Bild hochladen. Kann ich jetzt nicht, da mein Handy zwar Bluetooth spricht, auch USB kann, doch der Asus EEE hat kein eingebautes Bluetooth und das Synch-Proggie vom Handy gibbet nicht für Linux:) I love standards:))

Anyway, bin zum ersten Mal in London, macht Laune. Am Flughafen angekommen, wollte iich dann zur Bahn, um zum Hotel zu kommen. Doch das ging nicht, weil es irgendeinen Unfall gab. Also ab zum Bus, vorher noch ein Ticket ziehen und wie ein Ochs vorm Berg davor stehen. LoL. Die Ticketautomaten sind auf den ersten Blick etwas verwirrend. Ein großer Drehknopf, mehr ist da nicht. Aber supereasy auf den zweiten Blick: Drehen, bis man die richtige Zone (Blick auf S-Bahn Plan genügt) hat, dann drücken und schon darf man zahlen. Da sind die Automaten in Frankfurt viel komplizierter. Also ab zum Bus und Leute befragen, wie man nun zur Innenstadt kommt. Aber auch kein Problem: Die waren supernett und nach viermaligen Umsteigen hatte ich es gepackt. Unterwegs traf ich auf drei Deutsche, die seit zwei Stunden ebenfalls vom Flughafen kommend wegen dem Bahnunfall herumirrten. Die hätten ja nur fragen müssen, ätsch:) Während der Fahrt hatte ich Gelegenheit, mir die Menschen anzuschauen, ihre Mode, die Werbung in der Bahn, die Gadgets usw. Konnte keinen besonderen Unterschied feststellen zu D, auch die Small Talks waren so ziemlich genau das, worüber wir uns unterhalten würden. Logo, am meisten sind mir die Kizz in ihren blauen Schuluniformen aufgefallen. Einheitszwanglook.

Aussteigen beim Covent Garden. Klasse. Witzige Häuser, kunterbunte Farben. Kein Wunder, wenn man so schlechtes Wetter hat, muss man ja was tun, damit nicht alles gleich grau aussieht. Ok, zugegegen, riecht doch etwas arg nach Touriviertel;))

So trinke ich letztlich in meiner Zelle einen ziemlich ekligen Kaffee (können Engländer Kaffee brauen??) und warte auf die MySpace-Präsi nachher um 19:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr D).

Ach ja, die Landung war fast fatal, denn die Pilotin wollte anscheinend unbedingt testen, wie weit sie den rechten Flügel gen Piste beim Aufsetzen neigen kann. Da ich hinten saß und einen netten Ausblick auf den rechten Flügel hatte, durfte ich bisserl mitfiebern. Ab dafür, ein anderes Mal halt:))

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

30 Kommentare

  • Du bist in Fußmarschweite zum Russel Square. Da in der Gegend ist mein Lieblingsgeschirrladen, einige gute Kneipen. Übrigens auch eine Universität in der man leidlich aber gut essen kann, auch wenn man nicht an der Uni studiert.

    Ob die drei Kneipen noch dort sind, wo man recht gut essen kann, ist nach der langen Zeit dass ich zuletzt dort war fraglich. Auch könnte ich Dir nicht die Namen nennen, sondern nur beschreiben, wie Du vom Haupteingang der Kinderklinik „Great Ormond Hospital“ hinkommst. Das Lamp, das auch dort in der Passage vom Russelsquare zur Ormond Street ist, hat ein ganz gutes traditionelles Sunday Lunch. Die Ormondstreet vom Russel Square grad druch bis zum Ende rechts das erste Lokal rechter Hand aber nicht die Kneipe am Eck sieht für deutsche etwas schmuddelig seltsam aus, war aber für traditionelles englisches Futter recht lecker.

    Grüß mir London.

    @Martin
    Ich sage
    – getostete Crumpets mit Ahornsirup
    – heiße frische Hot-Cross-Buns mit Cream
    – leckeren schwarzen Tee mit Milch&Zucker
    – Pies und Crumbles
    – Ofenkartoffel mit Kräuterquarksoße
    – weiches Tostbrot mit Ei & Mayo
    – weiches Tostbrot mit Krabben und Mayo

    *seufz* Schade das hier weit und breit kein Sainsbury ist.

  • London ist cool, wenn du Zeit hast schau dich mal in der Gegend um die ‚Old Street‘ um. Das ist für mich das typische London, Schmelztiegel and the best nightlife in europe.

  • SyncML heist die Lösung für die Handyanbindung!!
    Plattformunabhängig und von ner ganzen Menge Mobilgeräten bereits unterstützt. Such mal bei Heise danach, vor ca. nem Jahr war in der c´t ein mehrseitiger Bericht dazu drin…

  • wenn ich da an die Landung in las vegas denke…Sandsturm, Turbolenzen ohne Ende… Aber oft hilft der Blick auf die stewardess. Wenn die sich noch entspannt unterhält glaubt man dass alles im grünen Bereich ist 🙂

  • Oh män, mein Reisefieber ist gleich wieder um 10°C gestiegen. Die nächsten zwei Wochen – bis es bei mir auf die Insel geht – werden seeehr laaangsaaam vorbeiziehen.

  • Willkommen in London! Ich hoffe es gefällt Dir. Aber was beschwerst Du Dich übers Wetter. Hier in Zone 2 schien den ganzen Tag die Sonne und ich nehme an, das wird bei Covent Garden nicht anders sein. 🙂 Es regnet hier übrigens weniger als in Hamburg. Echt jetzt!

  • Hey Robert,

    wir hatten letzte Woche telefoniert wegen der Bahn-Umfrage. Da die Sache nur noch gut eine Woche läuft, bitte ich dich mir deswegen nochmal kurz zu schreiben!

    Vielen Dank,

    Alexander (der von neuerdings.com)

    PS: Schöne Zeit in London wünsch ich Dir, die Stadt hat viele tolle Seiten, wobei viele erst bei Nacht ihren wahren Charme entfalten!

    PPS: Fück, falsche Emailadresse, nimm bitte a.cyliax@gmx.de! Danke!

  • Ich fliege super gerne.
    Ich fliege überhaupt nicht gerne nach London. Ganz schlechtes Feng Shui auf dem Airport. ,-)
    Viel Spaß!

  • @Christian Scholz
    kann ich nicht nachvollziehen. Allerdings wenn ich in London war, dann zur Familienbetreuung für KEKS e.V., deren Vorsitzende zu jener Zeit eine Engländerin mit Beziehungen in London war. Kann sein, dass man dann einfach die schlechten Adressen leichter meiden kann.

    @derherold
    Stimmt, das ist die deutsche (friesische) Variante.
    Ersatzweise auch und weil in England mit englischer gesalzener und in der heißen Kartoffel geschmolzener Butter. 🙂

  • @Picki, ja, komme:)
    @Christiane, meinte das ja nicht aufs aktuelle Wetter bezogen, sondern allgemein. Und tatsächlich schien auch am Covent Garden die Sonne:))

    Danke für die Tipps, werde morgen nach dem Frühstück bisserl Zeit bis rund 12:00 Uhr haben, mir hoffentlich davon was anschauen zu können, inkl. leckerem Cafe???

  • Ich war zweimal in London, einmal in den Achtzigern und einmal in den Neunzigern. Scheiss-Stadt, schweineteuer, gefährliche Gegenden – und nette Leute!
    Viel Spass auf jeden Fall.

  • guten morgen aus wien.

    bin auch in 2 wochen wieder in london, freu mich aber nicht sodrauf, weil arbeiten. was ich nicht mag: schlechte hotels, grausliges essen und die preise. was ich mag ist die kulturelle vielfalt.

  • Sigh, echt faszinierend zu lesen wie wunderbar sich doch bei einigen die Stereotypen aus Asterix Comics, Agatha Christie Romanen, 70er Jahre Fernsehserien und Baedecker Reisefuehrern der 50er halten…

    Ja, wir laufen hier all mit Melone und Schirm durch den 24/7 Regen und trinken Tee bevor wir lauwarmes Bier trinken. Zum Fruehstueck gibt’s natuerlich nur ganz fieses fettiges Bacon & Eggs in unseren wunderhuebschen Cottages auf dem Lande nachdem wir uns mit den zwei Wasserhaehnen im Bad abgemueht haben. Usw usf…

  • @Armin
    ich will ja nichts sagen aber die Klischees sind so weit nicht entfernt von dem was ich in einem Jahr Englandaufenthalt beobachten und erleben konnte. Ich war erstaunt wieviele Klischees mir ganz in echt und lebendig begegneten.

    Fettiges gebratenes gab es jeden Morgen zum Frühstück. Etwas dem ich mich nie anschließen konnte in Bezug auf die Englsiche Küche. Lauwarmes Bier ist mir nicht begegnet, zumindest nicht mehr und nicht weniger als hier in der Biertrinker-Nation. 😉

  • Silke,

    klar gibt’s den guten alten fry up noch und er wird noch immer gerne mal gegessen. Nur ist das schon lange nicht mehr der Standard, zum einen hat da kaum einer mehr Zeit zu (zumindest nicht waehrend der Woche), zum anderen hat auch hier schon lange die Gesundheitsfront zugeschlagen und sich das Muesli durchgesetzt.

    Mal davon abgesehen ist mir ein gutes volles Fruehstueck vernuenftig zubereitet einiges lieber als das was einem in Deutschland manchmal als Fruehstueck vorgesetzt wird: Ein paar Scheiben Brot, ein bisschen Kaese, Wurst und Marmelade und das war’s dann.

    Essen die Leute in Deutschland eigentlich noch immer alle Schweinshaxe und Sauerkraut?

    Das Geschwafel vom andauernden Regen langweilt mich inzwischen nur noch, vor allem da ich gerade mal wieder zu einem wunderschoenen Morgen aufgewacht bin. Klar regnet’s hier oefter mal, aber zu Norddeutschland (wo ich aufgewachsen bin) kann ich keinen Unterschied erkennen. Da ist es genauso oft grau und regnerisch.

    Nur lauwarmes Bier gibt’s immer noch. Und das ist gut so. Das muss naemlich so sein. Ein richtiges Ale (von dem es massenhaft verschiedene Sorten gibt) trinkt man am besten nur leicht gekuehlt, weil es dann am besten schmeckt. Wenn man das zu sehr kuehlt wuerde man einiges weniger schmecken (Kaelte ist gar nicht gut fuer viele Aromen und auch die Geschmacksnerven). Ich trinke inzwischen fast nur noch Ale weil mich die ganzen Lager (was man in Deutschland Pils nennen wuerde) nur noch langweilen. Die schmecken im grossen und ganzen alle sehr aehnlich und vergleichsweise langweilig.

    So, muss jetzt los, mit Bowler Hat und Schirm unter dem Arm 😉