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Mit Zunge: Japanische Forscher entwickeln Box zum Fernküssen

So ein Ding, was die Jungs von „Trends der Zukunft“ da bei DigiInfo TV ausgegraben haben, habt ihr euch schon immer gewünscht: eine Kussmaschine. Gedacht ist das Projekt, das derzeit an  Tokyos Universität für Elektrokommunikation erprobt wird, vor allem für Paare in Fernbeziehungen. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein zu groß geratenes, aber ansonsten harmloses Walkie-Talkie, hat bei genauerer Betrachtung ein schlauchartiges, rotierendes Ende, das eine Zunge und ihre Bewegungen nachahmen kann. Die Informationen werden in Echtzeit via PC an einen Partner geschickt, der das passende Gegenstück dazu hat. Und dann kann das Fernküssen beginnen.

Vielleicht mag das ja gut gemeint sein, aber wer so ein Ding wirklich benutzen soll, selbst wenn er einsam ist, will mir nicht so ganz in den Kopf. Entwickler Nobuhiro Takahashi, der das Projekt vorstellt, kennt aber noch eine weitere Killerapplikation der Kussbox: Berühmtheiten könnten ihre Art zu küssen aufnehmen und als Datei ihren Fans zur Verfügung stellen. Da bekäme die Floskel „Auf Du und Du mit den Stars“ eine ganz neue Bedeutung. Ob, und wenn ja: wann, die Box verkauft werden soll, steht noch nicht fest. Und auch über das „Wo“ wird noch zu sprechen sein: Kauft man so etwas eher im Elektronikhandel, im Spielzeugland oder vielleicht doch eher im gut sortierten Lack-und-Leder-Shop? Urteilt selbst nach dem Video:

(Jürgen Vielmeier, Bild: DigiInfoNews)

Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

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