1. FC Köln wählt Startups für Förderprogramm aus: Bootcamp im Stadion

So funktioniert’s!Pressemitteilung

Der 1. FC Köln richtet als erster Proficlub im deutschen Fußball ein Förderprogramm für Startups aus. Mehr als 100 Jung-Unternehmen haben sich für den ersten Zyklus des sogenannten Accelerators beworben. In einem Bootcamp im RheinEnergieSTADION wurden die zwölf vielversprechendsten Startups ausgewählt.

Ein GPS-Gürtel, dank dem jeder Fußballer seine Laufleistungsdaten messen und auswerten kann. Eine App, mit der Fans die Stadionwurst direkt zum eigenen Platz bestellen können. Und ein Koffer mit integriertem Bildschirm, um auf Reisen Playstation zu spielen. Das sind nur drei der mehr als 20 Geschäftsideen, die junge Firmengründer beim Startup-Bootcamp des 1. FC Köln im RheinEnergieSTADION vorgestellt haben.

Als erster Club im deutschen Profifußball hat der 1. FC Köln ein Startup-Förderprogramm, einen sogenannten Accelerator, ins Leben gerufen. Ziel ist es, innovative Jung-Unternehmen zu unterstützen, die mit ihren Ideen die Sportwelt verändern wollen. Mehr als 100 Startups haben sich für den ersten Zyklus des Förderprogramms beworben. Aus den 22 besten Bewerbungen hat der FC jetzt in einem zweitätigen Bootcamp die zwölf vielversprechendsten Startups für die Teilnahme am viermonatigen Förderprogramm ausgewählt.

„Wir haben viele Gründer mit interessanten Ideen kennengelernt. Ihnen möchten wir die Gelegenheit geben, ihre Ideen unter realen Bedingungen auszuprobieren“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Ich bin sehr gespannt, wie sie sich mit unserer Unterstützung weiterentwickeln werden.“

Während des Bootcamps hatten die Startups nicht nur Gelegenheit, ihre Geschäftsideen und –konzepte vorzustellen. Sie bekamen auch die Chance, sich in Workshops und Expertengesprächen weiterzubilden. Als Mentoren und Jury standen ihnen dabei ausgewählte Experten aus der Wirtschaft und Startup-Szene mit Ratschlägen zu Seite, zum Beispiel der Wagniskapital-Investor Jörg Binnenbrücker, Internetunternehmer Tim Schumacher oder Alexander Müller, Gründer des E-Sport-Unternehmens SK Gaming.

„Ein Freund hat mir gesagt: Wenn du in den Fußball reinkommen möchtest, versuche es mal beim 1. FC Köln, die sind anders als andere Vereine“, sagt Bootcamp-Teilnehmer Malte Binting, dessen Startup intelligente Kleidung entwickelt, die Sportler während des Sports durch gezielte Elektroimpulse zusätzlich trainiert. „Ich habe hier wahnsinnig spannende Leute kennengelernt, nehme extrem viel neues Wissen mit und freue mich auf den Accelerator.“

Mitte November werden die qualifizierten Startups mit dem viermonatigen Förderprogramm beginnen. Dafür können sie in die Räume des Kölner Startup-Inkubators STARTPLATZ einziehen. Sie bekommen nicht nur Platz und Zeit zur Entwicklung, sondern auch Hilfestellungen von zahlreichen Branchenexperten. Für den Accelerator arbeitet der FC mit HYPE Sports Innovation zusammen, einer Plattform, die Sportinnovationen weltweit verbindet und in diese investiert.

Folgende Startups haben sich für den 1. FC Köln HYPE Startup Accelerator qualifiziert:

  • Digifood
  • TRACKTICS
  • Ambiotex
  • Indi Gaming
  • Inscouts
  • Streetkickes
  • GameBuddy
  • MODUU
  • As Good As Pros
  • Talento Today
  • Kernwerk
  • Kiss My Score