Google-Panne durch menschliches Versagen

Hayo Lücke

Einige von euch haben es gestern bestimmt mitbekommen: das ganze Internet war verseucht. Zumindest hat es Google so gesehen. Denn bei einer Suche über google.de oder google.com wurden alle Seiten des Google-Index als potenziell gefährlich eingestuft. Inzwischen hat der Suchmaschinen-Primus eine Stellungnahme veröffentlicht. Und die Erklärung ist simpel: menschliches Versagen war Schuld.

Insgesamt etwa eine Stunde lang wurde bei jeder Suche unter jedem Google-Link der Hinweis „Diese Website könnte ihren Computer beschädigen“ angezeigt. Und zwar weil in eine schwarze Liste des Google-Dienstleistes stopbadware.org nicht nur komplette Webadressen eingetragen wurden, sondern aus Versehen auch ein „/“. Und das hatte die potenzielle Blockade aller Internetseiten zur Folge.

Eine bittere Panne, wie ich finde. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen: überall wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren. Sollte natürlich nicht so sein, aber möglich ist es. Wenn Google künftig seine Kontrollen verstärken wird – zumindest versprechen sie das – dürfte ein solches Missgeschick nicht noch einmal auftauchen. Zumindest nicht an dieser Stelle. Aber wie wir alle wissen: das Google-Imperium ist groß, mal sehen, wo es als nächstes kracht.

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(Hayo Lücke)

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Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.