Intel Extreme Masters: Die besten europäischen eSportler stehen fest

Michael Friedrichs

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Am Wochenende trifft sich die Weltelite des eSports auf der CeBIT in Hannover. Seit Messebeginn kämpfen in Halle 22 insgesamt 24 Teams aus ganz Europa um den Einzug in die so genannten Global Finals, die Endrunde der Intel Extreme Masters. Die Wettkampfdisziplinen sind allerdings nicht Laufen oder Schwimmen, sondern heißen dieses Mal Counter-Strike (Achtung Killerspiel!) und World of Warcraft (Achtung Suchtspiel!). Und seit heute Abend stehen die besten europäischen Teams fest, die dann bis zum Sonntag mit Maus und Keyboard gegen andere Spitzen-eSportler aus den USA, Südkorea, Brasilien und Singapur antreten dürfen.

Mit dabei sind auch zwei deutsche Mannschaften: Team Alternate (Counter-Strike) und Mousesports (WoW). Den Siegern winken Preisgelder in Höhe von 200.000 US-Dollar. Wer den Spielern bei ihrem Weg zum Zocker-Olymp über die Schulter schauen oder sich selbst einmal ein Bild von den Profigamern machen will, der sollte am Wochenende die Gelegenheit nutzen, in der Halle 22 vorbei zu schauen. Ich habe mein erstes eSports-Turnier auf der CeBIT 2008 miterlebt. Anfangs war ich einfach nur neugierig, jetzt bin ich teilweise nur noch fasziniert über die Jugendlichen und ihren High-End-Rechnern. Und das Beste daran ist, sie verdienen auch noch jede Menge Geld mit ihrem „Hobby“. Wenn ich zu Hause zu lange vor der Konsole sitze, gibt es gleich einen Rüffel von meiner Frau. 😉

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Die Europa-Finalrunde in der Disziplin Counter-Strike gewonnen haben übrigens die Teams mTw.int aus Dänemark (1. Platz und 25.000 Dollar), Alternate aus Deutschland (2. Platz, 10.000 Dollar) und Meet your Makers aus Polen (3. Platz, 6.000 Dollar). Die Plätze 4 bis 6 haben fnatic aus Schweden, Mirror Gaming aus Dänemark sowie SK Gaming aus Schweden belegt. In der Disziplin WoW haben gewonnen: iNNERFiRE aus Bulgarien (1. Platz, 15.000 Dollar), Nihilum Plasma (2. Platz, 6.000 Dollar) und SK Gaming EU (3. Platz, 3.600 Dollar). Die Plätze 4 bis 6 belegen x6tence aus Spanien, Mousesports Cake aus Großbritannien und against All authority aus Frankreich.

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(Michael Friedrichs, Fotos: Saedler/Christophers)

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