Glänzende Idee: Roboterfische sollen die Meere retten

André Vatter

Klingt wie aus der Sciencefiction-Abteilung – ist aber so: Wie im „Telegraph“ zu lesen ist, wollen britische Forscher schon in Kürze Roboterfische zur Gewässeranalyse nutzen. Die Maschinenkarpfen sind mit chemischen Sensoren ausgestattet und übertragen die gesammelten Daten via WLAN, wenn sie nach einem arbeitsreichen Tag zur Docking-Station zurückkehren. Der Akku soll rund acht Stunden durchhalten, was uns zur augenbrauenhebenden Frage bringt: „Äh, Fische?“

In using robotic fish we are building on a design created by hundreds of millions of years‘ worth of evolution which is incredibly energy efficient. This efficiency is something we need to ensure that our pollution detection sensors can navigate in the underwater environment for hours on end.

Das sagt Rory Doyle, der das Projekt der Tüftlerschmiede BMT Group in seine Hände genommen hat. Schon Ende 2010 sollen die Fische – zunächst in Spanien – ausgesetzt werden. Bislang wurde insgesamt fünf von ihnen fertig gestellt. Jeder einzelne kostet 20.000 britische Pfund, also etwa 21.000 Euro.

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.