'Da ging mir ein Licht auf': Kanadier nutzt Google Street View für Album-Promotion

Marek Hoffmann

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Fear Salesman

Auf Zack sein, Einfallsreichtum haben, an sich selbst und sein Produkt glauben: das sind die Basis-Zutaten für eine erfolgreiche Karriere. Nate Heagy hat mit einer richtig coolen Aktion unter Beweis gestellt, dass er all das hat. Der Gründer und das offenbar einzige Mitglied der Band „Fear Salesman“ hat einem Google Street View-Fahrzeug aufgelauert, sich von diesem fotografieren lassen und so sein Debüt-Album promotet. Coole Idee.

Irgendwie hatte Nate davon Wind bekommen, dass Google seine 200.000-Seelen-Stadt Saskatoon in das Street View-Projekt aufnehmen wollte. Hierzu sollte bald eines dieser Kamera-Autos rumkurven und Fotos von dem Ort machen. Der 30-jährige Kanadier, der in seinem Hauptberuf Software-Entwickler ist, ließ daraufhin ein Schild mit dem Namen seiner Band anfertigen, montierte es auf einen Notenständer, schmiss diesen und seine Gitarre in den Kofferraum seiner Karre und lauerte dem Google-Fahrzeug auf.

Er folgte ihm dann so lange, bis er dessen Route vorhersagen konnte, überholte es, packte schnell seinen Krempel aus, positionierte sich, lächelte und dann… machte es klick. Foto war gemacht (siehe oben). Seitdem brauchte sich der gute Nate keine Sorgen mehr um Promotion zu machen (angeblich soll ihn Google sogar gefeatured haben, ich konnte dazu aber nix im Netz finden), wobei diese ihm die größten Kopfzerbrechen bereitete, wie er in einem Interview mit CBC News verriet: „Eine Band zu promoten, ist hart. Als ich an dem Album gearbeitet habe, dachte ich die ganze Zeit darüber nach, wie ich es promoten könnte – wie kann ich auf mich aufmerksam machen.“ Und dann kam das Heureka-Erlebnis: „Als Google ankündigte, dass Street View nach Saskatoon käme – da ging mir ein Licht auf“.

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Erfrischende Geschichte. Die zudem eine interessante Frage aufwirft: Könnte Nate bei Google beantragen, dass sein Gesicht (der Typ sieht übrigens ein wenig aus wie Sönke Wortmann, hat CBC ein Foto von sich geschickt) wieder sichtbar gemacht wird? Sollte dies technisch möglich sein, müsste dann Google einwilligen oder der Gesetzgeber, der Google aus Datenschutzgründen zur Unkenntlichmachung des Gesichts verpflichtet hat? Wie sieht es hier mit dem Recht am eigenen Bild aus? Und hätte Google das Gesicht auch unkenntlich gemacht (machen müssen), wenn Nate ein Foto von sich an einem weiteren Notenständer befestigt hätte? Juristen mit Schwerpunkt „Internationales Recht“: vortreten!

Und weil ich den Mann so sympathisch finde und damit ihr wisst, wofür er sich so angestrengt hat, hier noch sein aktueller „Hit“ – „Run Away“ (den Google möglicherweise bald auch auf der neuen, eigenen Video-Plattform Vevo zeigen könnte):

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.