Adobe Flash fürs iPhone: Neue Creative Suite 5 nicht für alle die erhoffte Lösung

Marek Hoffmann

tumblr_kw2yc7Wbww1qzqhmeo1_1280Die App, die vermutlich zu den am stärksten im App Store vermissten gehören dürfte, ist der Flash Player. Dessen Fan-Gemeinde unter den iPhone-Besitzern hatte sich bereits Hoffnungen auf eine kurze Wartezeit gemacht, nachdem im Oktober des vergangenen Jahres der Adobe-CTO Kevin Lynch und der Creative Solutions Senior Vice President Johnny Loiacono entsprechende Ankündigungen gemacht hatten. Am Schluss einer wirklichen gelungenen MythBusters-Parodie (siehe unten) verrieten sie nämlich, dass eine neue Version von Flash Professional den Entwicklern ermöglichen würde, Flash in iPhone-Apps zu integrieren. Damit war aber offenbar nicht das gemeint, wonach es klang oder was man darunter verstehen konnte.

Wie Techcrunch nämlich nun berichtet, wird die sich zurzeit noch in der geschlossenen Beta-Phase befindende Creative Suite 5, mit der sich auch Flash-Anwendungen programmieren lassen, zwar einen „Packager for iPhone“ beinhalten. Allerdings bedeutet dies nur, dass fortan jede Flash-App in eine iPhone-App konvertiert wird – mehr nicht. Dies ist für uns User mit Sicherheit nicht die erhoffte Meldung. Interessanter klingt es aber schon für die zwei Millionen Flash-Entwickler, die nun auf einfachste Weise in den App Store Einzug halten könnten.   

Dass es eine „echte“ Flash-App oder ein Plugin für Safari jemals geben wird, halte ich indes für unwahrscheinlich. Auch wenn ich die bisher genannten Gründe aus Cupertino gegen Adobe für einen Vorwand halte (die App nagt angeblich zu stark an den Ressourcen und am Akku, zudem gebe es Sicherheitsbedenken) – so sprechen doch andere Gründe dagegen. Allen voran HTML5. Apple gehört zur WHATWG und arbeitet zusammen mit Mozilla und Opera an dem neuen Standard, der proprietäre Player wie den Adobe Flash eines Tages überflüssig machen wird. Und bis dahin wird sich Apple immer neue Ausreden einfallen lassen, um Flash von der Plattform fernzuhalten.

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Daran wird meiner Ansicht nach auch nichts ändern, dass Adobe Partnerschaften mit anderen Firmen eingeht, um Apple als Außenseiter zu isolieren, etwa mit RIM, Symbian, Windows Mobile, Android und Palm’s webOS.

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(Marek Hoffmann / Foto: Adobegripes)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.