Alles einsteigen! Google Maps begleitet die Transsibirische Eisenbahn

André Vatter

Anzeige

80 Stationen von Moskau nach Wladiwostok, 9.288 Kilometer durch absolutes Niemalsland, bis man am Strand des Pazifiks steht und in aller Ferne Japan zuwinkt. Hachja, die Transsibirische Eisenbahn hat schon etwas. Wir haben Freunde in Sibirien, die immer schon wollten, dass ich vorbeikomme. Wenn ich ein dehnbares Bimetall wäre, würde ich vielleicht einmal hin: Temperaturen von -72 bis +40 Grad Celsius hält doch wohl kein Organismus aus. Deshalb muss ich wohl – wieder einmal – auf Google setzen.

Der Suchriese hat gemeinsam mit der Russischen Eisenbahn ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt: Ein Kamerateam hat sechs Tage lang die Fahrt des transsibirischen Zugs begleitet und während dieser Zeit die komplette Außenansicht dokumentiert. Ich halte das Ergebnis für atemberaubend, man beachte die Bilder, die uns da in eine ferne Welt entführen (okay, abgesehen von den ranzigen Graffitiwänden Moskauer Plattenbauten).

Die virtuelle Reise auf Google Maps ist in englischer Sprache verfügbar und bietet nehmen dem kompletten HD-Videomaterial (150 Stunden) auch eine Maps-Kartenansicht, auf der der Standort der Bahn zur Zeit der Aufnahme markiert ist (Stichwort: Geotagging) – dementsprechend einfach lassen sich bei Bedarf auch immer wieder einige hundert Kilometer überspringen. Um sich die Zeit während der Fahrt zu vertreiben, kann der Benutzer bestimmte Ambiente-Features hinzuschalten, etwa russisches Radio, den Sound rollender Eisenbahnräder oder komplette Lesungen, zum Beispiel Tolstois „Krieg und Frieden“ oder Gogols „Die toten Seelen“ – beide leider nur auf Russisch.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Ich werfe im Folgenden mal die Clip-Maschine an, um euch einen Eindruck von der Fahrt zu vermitteln. Der Weg führt uns am Baikalsee vorbei (ab Minute 17 geht es richtig los), der tiefste und älteste Süßwassersee der Erde:

Via: Guardian

(André Vatter)

facebook-fan

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.