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Earth Day: Warum ein 'Doodle' einfach nicht ausreicht

Marek Hoffmann
Aktualisiert: 22. April 2010
von Marek Hoffmann
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Auf den Tag genau heute vor 40 Jahren hatte ein US-Politiker zur Abwechslung mal eine gute Idee. Gaylord Nelson, seinerzeit Senator des Bundesstaates Wisconsin, wollte die Welt auf die wachsende Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Hierzu startete er eine Aktion – das „Environmental Teach-in“ -, die aufgrund ihrer Akzeptanz durch die Bürger und ihre Popularität zunächst in den Stand eines nationalen Feiertags erhoben wurde. Später setzte sich die Aktion auch international durch und findet seitdem alljährlich unter dem Namen „Earth Day“ („Tag der Erde„) in mittlerweile über 175 Ländern weltweit statt. Das Credo „Global denken, lokal handeln“ blieb dabei stets unverändert und fordert die Menschen dazu auf, über die Art ihres Konsumverhaltens nachzudenken. Und wer heute schon das Zettelchen von seinem Abreisskalender gerissen oder eine Google-Suchanfrage gestartet hat, der wird wissen: heute ist wieder der Tag der Erde.

Und weil dem so ist und wir ein Tech-Blog sind, habe ich Folgendes getan: Ich habe mal im Internet recherchiert, welche Aktionen die Tech-Unternehmen, über die wir hier immer berichten, sich für heute ausgedacht haben. Immerhin gehören viele von ihnen beispielsweise durch ihre Server-Farmen und Produktionsstätten zu größten Stromfressern und dadurch zu den nicht unerheblich an der Umweltzerstörung beteiligten Konzernen. Das Ergebnis war ernüchternd. Bis auf Googles Doodle-Aktion habe ich nichts gefunden (wenn jemand von euch etwas entdeckt hat, bitte in den Kommentaren posten). Ich habe daher aus der Not eine Tugend gemacht und zusammengetragen, was ich über den Stromverbrauch und dem sich daraus ergebenden CO2-Ausstoß von Google in Erfahrung bringen konnte.  

Der Suchriese beteiligt sich schon seit dem Jahr 2001 an dem Tag der Erde, und zwar jedes Jahr mit einem neuen Doodle und manchmal auch mit speziellen Aktionen. Verglichen mit dem, was der Suchriese aber an Strom frisst und CO2 produziert, ist das ein sehr, sehr geringer Beitrag.

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Die IT-Firma Gartner schätzte im Jahr 2007, dass die Server-Farm(en) des Suchgiganten aus über einer Million Rechnern besteht (bestehen). Auch wenn die Zahl heute vermutlich um einiges drüber liegen dürfte (wenn sie denn seinerzeit stimmte), so eignet sie sich gut zum Rechnen. Geht man nun davon, dass ein Server ungefähr eine Kilowattstunde Strom verbraucht, ergibt das auf die ganze Farm gerechnet pro Stunde einen Verbrauch von einer Million Kilowattstunden. Um das mal in Relation zu setzen: Mit einer Kilowattstunde könnt ihr etwa 50 Stunden am Laptop arbeiten oder sieben Stunden fernsehen.

Leider konnte ich zu einem anderen Aspekt keine aktuelleren Zahlen finden, aber auch die aus dem vergangenen Jahr sind sehr aussagekräftig. So gab es in 2009 etwa 1,5 Milliarden Menschen weltweit, die online waren. Allein von den US-amerikanischen Surfern gingen innerhalb eines Monats (März) mehr als vierzehn Milliarden Suchanfragen aus, davon entfielen laut dem Marktforscher ComScore 60 Prozent auf Google (etwa neun Milliarden). Behalten wir das mal im Hinterkopf und gucken uns eine andere Rechnung an.

Schätzungen zufolge verbrauchte im März 2009 eine einzige Suchanfrage bei Google eine Strommenge, bei deren Herstellung 200 Milligramm CO2 in die Atmposspäre geblasen werden. Keine Vorstellung, wie viel das ist? Hier ein Beispiel: 1.000 Suchanfragen erzeugen so viel CO2, wie ein Auto bei durchschnittlicher Geschwindigkeit auf einer Strecke von einem Kilometer. Und nun rechnet das mal auf neun Milliarden hoch. (Wer übrigens mal erfahren möchte, wie viel CO2 er zu Hause oder auf der Arbeit produziert, kann es mit dem „Green Responsibility CO2-Umrechner“ (PDF) leicht herausfinden.) 

Betrachtet man diese Zahlen, dürfte es kaum ausreichen, ein Doodle als Sympathiebekundung auf die Startseite zu setzen, um tatsächlich etwas gegen die wachsende Ressourcenver(sch)wendung und die daraus resultierende Umweltverschmutzung ausrichten zu können. Damit will ich Google aber nicht zum Sündenbock machen, ähnliche Zahlen dürften auch bei einer Recherche über Microsoft, Apple oder sonst ein Tech-Unternehmen zutage treten, das sich stark im Internet (Bing, iTunes, Cloud) engagiert. Dabei habe ich die Hardware-Produktion noch völlig außen vor gelassen. Es ging mir vor allem darum, aufzuzeigen, was sonst irgendwie „unsichtbar“ scheint. Dass nämlich auch das Internet zum Schwinden unserer Energie-Ressourcen und zur Schädigung unserer Umwelt beiträgt. An einem Tag wie heute schien es angebracht. Es enttäuscht nur, wenn Unternehmen den Earth Day als Marketinginstrument mißbrauchen.

Wenn ihr euch übrigens weiter über den Tag der Erde und damit zusammenhängende, bundesweite Veranstaltungen informieren möchtet, könnt ihr das auf der deutschen Seite earthday.de tun. Für weltweite Aktion müsst ihr die amerikanische Seite besuchen.

(Marek Hoffmann)     

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