Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
Archiv

Street View: Google will deutschen Behörden nun auch Festplatten übergeben

Marek Hoffmann
Aktualisiert: 04. Juni 2010
von Marek Hoffmann
Teilen

Jetzt also doch. Google hatte es nach dem vermeintlichen „Street View“-Skandal zunächst abgelehnt, deutschen Datenschützern die für die Speicherung der WLAN-Daten genutzten Programme sowie die Festplatte mit den Originaldaten  auszuhändigen. Dann gab es ein erstes Zugeständnis und der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar durfte mit seinem Team das Computersystem inspizieren, das an Bord der „Street View-“ Fahrzeuge zum Einsatz kam. Wie Caspar am gestrigen Donnerstag in einer Erklärung bekanntgab, wurden dabei sowohl die frei verfügbare Software Kismet als auch ein von Google selbst entwickeltes Programm entdeckt. Letzteres protokolliert die von Kismet gesammelten Daten und speichert sie dauerhaft auf einer Festplatte. Während nun aber in den Protokollen eines von dem Team simulierten WLAN-Tests die übertragenen Daten offenbar eindeutig wiederzufinden waren, konnten die Google-spezifischen Programmteile und somit die inneren Verarbeitungsprozesse nicht analysiert werden, da Erstere Caspar zufolge nur in maschinenlesbarem Binär-Code vorlagen. Und um dieses Problem zu beseitigen, würde „letztlich auch eine Festplatte mit Originaldaten erforderlich sein“, so der Datenschützer. Deren Herausgabe hatte Google aber bisher – siehe oben – abgelehnt. Wie bei den Kamera-Fahrzeugen, signalisiert der Suchriese nun aber offenbar doch Kooperationsbereitschaft.

Wie die „Financial Times“ (FT) nämlich berichtet, sollen die Datenträger innerhalb der nächsten zwei Tage an die deutschen (und zeitgleich auch französischen und spanischen) Behörden übergeben werden. Zudem wird der Suchriese einen eigenen Prüfungsbericht veröffentlichen, der von einem externen Sachverständigen angefertigt wurde. Eric Schmidt betont dabei noch einmal, was zuvor schon Sergey Brin mit identischen Worten gesagt hatte: „Wir haben es versaut“. Und weiter:  „Aber wenn man sich seine Fehler ehrlich eingesteht, ist das der beste Schutz, um sie nicht zu wiederholen“. Man könnte denken, damit dürften nun bald alle Seiten zufriedengestellt sein und wir können uns darauf freuen, auch hierzulande irgendwann auf den Google-Dienst zurückgreifen können. Wäre da nicht eine kleine Äußerung Schmidts, die mich ein wenig irritiert.

Gegenüber der FT hat der Google-CEO offenbar zugegeben, die Möglichkeit nicht ausschließen zu können, dass sich unter den gesammelten WLAN-Daten auch persönliche Informationen wie etwa Konto-Daten befinden könnten. Wie ist diese Aussage nun zu bewerten? Handelt es sich um eine Art juristische Phrase, die den Fall beschreibt, bei dem innerhalb einer 0,2 Sekunden dauernden, randomisierten Datensammlung Schnipsel gespeichert wurden, die sich bei genauerer Untersuchung beispielsweise als die letzten paar Ziffern einer Kontonummer herausstellen? Nach meinem Verständnis der von Google verwendeten Technik, die bei den Aufzeichnungen zum Einsatz kam, dürfte es sich bei der Äußerung Schmidts genau darum handeln. Mit der bereits eingestandenen Schuld und dem Umstand, dass diese Schnipsel von Google kaum (missbräuchlich) verwendet werden könnten, wären wir bei der Situation, die wir heute haben.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Sollte sich nun allerdings herausstellen, dass – allen Unwahrscheinlichkeiten zum Trotz – die deutschen Spürhunde etwas finden, das darüber hinausgeht, dürfte Google empfindlicher Ärger drohen. Beispielsweise, wenn sie eine vollständige Kontonummer einem User zuordnen könnten. Mal abwarten, was da kommt.

Ob man es nun glaubt oder nicht, dass die Sammlung der Daten ein Anreihung an unglücklichen Umständen war: Google zieht auch intern erste Konsequenzen. So wird es innerhalb des Unternehmens eine Überprüfung aller Mechanismen und Codes geben, die beim Sammeln privater Daten verwendet werden. Diese sollen in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Zudem wird sich auch der für die WLAN-Panne verantwortliche Programmierer einigen Fragen der Google-Verantwortlichen stellen müssen.

(Marek Hoffmann)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

BASIC thinking WhatsApp Kanal
STELLENANZEIGEN
DLP-Security Specialist (m/w/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
IT-System Engineer – Endpoint and Privi...
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Cloud Database Engineer (m/w/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Performance Marketing & Social Media Mana...
milon industries GmbH in Emersacker
Social Media Specialist (w/m/d)
Breakthrough-Consulting GmbH Michae... in Aschaffenburg
Junior Social Media Marketing Manager/in (m/w/d)
GreenSign Institut GmbH in Berlin
Digital Content & Social Media Manager (w...
Breakthrough-Consulting GmbH Michae... in Aschaffenburg
Digital Content Creator (m/w/d)
PAPSTAR GmbH in Köln
THEMEN:GoogleInternet
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMarek Hoffmann
Folgen:
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
PŸUR Black Friday
Black Friday bei PŸUR: Highspeed-Internet zu echten Dauertiefpreisen sichern
Anzeige TECH
Wechselpilot
Wie Wechselpilot dafür sorgt, dass du jährlich mehrere hundert Euro bei deinem Energietarif sparst
Anzeige MONEY
PITAKA Black Friday
Black Friday Deals 2025: Premium Cases für Top-Smartphones jetzt zu Bestpreisen sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Google Gemini 3 Anti-ChatGPT
BREAK/THE NEWSTECH

Gemini 3: Google macht auf Anti-ChatGPT

KI-Modus Quellen Deutschland Google AI Mode
TECH

KI-Modus von Google: Die Top-Quellen in Deutschland

Google Milliarden Deutschland Rechenzentren Cloud
BREAK/THE NEWSMONEY

Google-Milliarden für Deutschland: Souveränität sieht anders aus

Grokipedia Wikipedia-Alternative Elon Musk Grok KI Enzeklopädie
BREAK/THE NEWSTECH

Grokipedia: Die Ein-Mann-Meinungsmaschine von Elon Musk

Google Quantum AI Quantum Echoes Quantencomputer
BREAK/THE NEWSTECH

Quantum Echos: Google feiert mal wieder Quanten-Revolution

ChatGPT Atlas KI-Browser OpenAI
BREAK/THE NEWSTECH

ChatGPT Atlas: Im Netz der Datenkrake

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HomePower 2000 Ultra
+ 2 Solarmodule für 1€ dazu

HomePower_2000_Ultra_500_2_650x

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?