Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
TECH

Vorratsdatenspeicherung: ungeliebt, nutzlos und bald völlig gekippt?

Nils Baer
Aktualisiert: 17. Februar 2025
von Nils Baer
Teilen

Beliebt war die Vorratsdatenspeicherung noch nie. Eigentlich zur Terrorabwehr gedacht, verpflichtete sie die Telekommunikations-Unternehmen dazu, alle Verbindungsdaten ihrer Kunden zu speichern und für eine eventuelle Strafverfolgung bereitzuhalten.  Die Überwachung des gesamten Fernsprechverkehrs der Bevölkerung ohne die Grundlage eines noch so kleinen Verdachts war aber nicht nur der protestierenden Netzgemeinde zu viel, sondern auch dem Bundesverfassungsgericht.

Die Richter entschieden deshalb Anfang März dieses Jahres, dass die deutsche Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie gegen die Grundrechte verstößt. Das Gesetz, das trotz des Widerstands der Bürgerrechtler seit 2008 geltendes Recht war, wurde für nichtig erklärt. Obwohl das höchste deutsche Gericht in seinem Urteil auch klargemacht hatte, dass ein solch massiver Grundrechtseingriff unter bestimmten Umständen zulässig sein könnte, verzichtete die Bundesregierung auf ein neues, den Erfordernissen der Verfassung angepasstes Gesetz. Daher existiert in Deutschland zurzeit keine Regelung zur Vorratsdatenspeicherung.

Geht es nach Michael Ebeling vom „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung“ wird das auch so bleiben. Seine Gruppe hat sich den Kriminalitätsbericht des Bundekriminalamtes (BKA) vorgenommen und untersucht, welche Folgen die Dauerüberwachung der Bürger auf die Ermittlungsarbeit hatte. Nach ihrer Analyse können keine positiven Effekte festgestellt werden – eher im Gegenteil. Während 2008 ohne die Telekommunikationsüberwachung 79,8 Prozent  der Internetstraftaten aufgeklärt wurden, waren es 2009 während der Anwendung der Schnüffelrichtlinie nur 75,7 Prozent. Demnach sei die staatliche Telekommunikationsüberwachung nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern auch noch vollkommen nutzlos.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger teilt die Skepsis der Bürgerrechtler und will deswegen auch keinen eigenen Vorstoß zur Regelung der staatlichen Überwachung mehr unternehmen. Stattdessen wird sie die Entscheidung der Europäischen Kommission abwarten. Eine grundsätzliche Abkehr von der Bürgerüberwachung ist aber trotzdem nicht zu erwarten, schließlich hat der große Koalitionspartner CDU die Regelung damals mit den Sozialdemokraten gemeinsam durchgesetzt (Namentliche Abstimmung im Bundestag PDF). Doch sogar wenn die Bundesregierung nun einen Gesinnungswechsel vollziehen würde, wäre ein Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung nicht so einfach. Sie ist nämlich keine eigenständige Idee der deutschen Parlamentarier gewesen, sondern die pflichtgemäße Umsetzung einer EU-Richtlinie. Zwar ist sich auch die zuständige Innenkommissarin Cecilia Malmström nicht mehr so ganz sicher, ob diese Vorschrift eine gute Idee war. Aber einfach abschaffen will sie die Regelung auch nicht. Gegenüber der „Zeit“ äußerte sie, das könne sie nicht tun, schließlich hätten die Mitgliedsländer die Regelung akzeptiert. Womit sich die bürokratische Katze in den Schwanz beißt.

Zumindest aber ist zu erwarten, dass Malmström die Vorschriften entschärfen wird. An welchen Stellen dies geschehen soll, prüft gerade eine unvermeidliche europäische Arbeitsgruppe. Sie soll zusammentragen, „welche Datenmengen erhoben werden, wer Zugriff auf sie hat, wie sie genutzt werden, wie lange sie gespeichert werden“. Das wirkt ein wenig absurd, wenn man bedenkt, dass die Vorschrift schließlich von der Europäischen Union selber erstellt wurde.

Michael Ebeling fordert denn auch, dass das deutsche Kabinett die Brüsseler Vorgaben völlig ignoriert: „Die Bundesregierung muss der EU-Kommission jetzt endlich mitteilen, dass sie von ihrem Recht Gebrauch macht, von der grundrechtswidrigen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung abzuweichen“. Das allerdings wird wohl ein frommer Wunsch von Herrn Ebeling bleiben.

(Nils Baer)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
HR Manager (m/w/d) Recruiting & Social Me...
Dierkes Gruppe GmbH in Dortmund
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
Social Media Manager (m/w/d) Presse & Öff...
HPM Service und Verwaltung GmbH in Hamburg
THEMEN:CybersecurityDatenschutz
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonNils Baer
Nils Baer hat im Jahr 2010 über 100 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.
EMPFEHLUNG
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Cyborg-Quallen Tiefsee Klimawandel
TECH

Cyborg-Quallen sollen Tiefsee erforschen – gegen den Klimawandel

Parkplatz Strom, Batteriegroßspeicher, Energie, erneuerbare Energie, Solarenergie, Windenergie, Energiewende, Klimawandel
GREENTECH

Parkplatz für Strom: Batteriegroßspeicher sichern erneuerbare Energie

beste Auto-Software Hersteller
TECH

Auto-Software: Die besten Hersteller im Digital-Ranking

KI Wissenschaft Forschung Fake Studien Künstliche Intelligenz
BREAK/THE NEWSTECH

KI in der Wissenschaft: Fake-Forschung für Fortgeschrittene

KI Unternehmen scheitern ineffizient Künstliche Intelligenz Millionengrab
MONEYTECH

Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern

Smart Contracts Deutschland
MONEYTECH

Smart-Contracts: Verpennt Deutschland die nächste Innovation?

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?