Spam-Flut bei Pinterest: Ein großer Hack oder nur das Übliche?

Jürgen Kroder

Was passiert, wenn Webseiten oder soziale Netzwerke immer größer und beliebter werden? Sie rücken in den Fokus von Betrügern. So wird Pinterest (angeblich) gerade verstärkt von Scammern genutzt.

pinterest-spam

Merkwürdige Bilder

Wer öfter auf Pinterest unterwegs ist, kann sich derzeit wundern, warum einige Freunde vermehrt Bilder von schlanken Frauen oder Hinterteilen posten. Auch Vorher-Nachher-Fotos (vorher dick, nachher schlank) machen die Runde. Spätestens, wenn man den zugehörigen Texte liest, sollten aber die Alarmglocken schrillen.

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Wie beim üblichen Viagra-Spam per Mail geht es also auch hier darum, auf zweifelhafte Angebote aufmerksam zu machen. Laut „TechCrunch“ wird Pinterest gerade von derartigem Spam geflutet. Die Hacker verschaffen sich über verschiedene Wege Zugang zu dem Bilder-Netzwerk. Einerseits nutzen sie Lücken in den Third-Party-Apps, andererseits fügen sie Schadcode in die „Pin This“-Widget auf anderen Seiten ein.

Schaden offenbar überschaubar

Das „Council of Better Business Bureaus“ (BBB) hat deswegen bereits vor ein paar Wochen eine Warnmeldung mit Verhaltenstipps herausgegeben. So gelten die üblichen Regeln bei Hacker-Attacken: Passwort des eigenen Accounts ändern, sich nach jeder Session ausloggen, nur über Pinterest.com einloggen und nicht über andere Seiten. Des Weiteren soll man verdächtige Pins an Pinterest melden.

Bislang scheint der Schaden aber überschaubar zu sein. Von Pinterest gibt es allerdings noch keine offizielle Stellungnahme; auch Warnhinweise fehlen bisher. Auf meiner Pinterest-Pinnwand sind mir auch noch keine auffälligen Posts untergekommen. Wie sieht’s bei euch aus?

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Bild: Screenshot

 

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.