Witziger Einsatz einer AR-App: Pinguine zeigen den Weg zum Zoo

Jürgen Kroder

AR, also Augmented Reality, ist zwar ein alter Hut, setzt sich aber nur langsam durch. Vielleicht ändert sich das ja mit der pfiffigen Idee eines japanischen Zoos?

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Folge den Tieren durch die Stadt

Tokio hat rund 10 Millionen Einwohner und bietet diesen tausende Möglichkeiten, um sich abzulenken. Ein Zustand, der dem 35-Jahre alten „Sunshine Aquarium“ zu schaffen macht. Also musste eine außergewöhnliche Marketing-Idee her, um die Menschen wieder mehr zu den Fischen, Robben, Haien und anderen Meeresbewohnern zu locken.

Das Ergebnis ist das „Penguin Navi“. Hierbei handelt es sich um eine Anwendung für die kostenlose AR-App „Junaio“. Lädt man sich diese auf sein iOS- oder Android-Smartphone, öffnet danach diese spezielle Webseite und tippt dann auf den roten Button ganz unten, sieht man … zuerst nur die Umgebung durch die Sicht der Handy-Kamera.

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Doch schon nach wenigen Sekunden watscheln Pinguine (besser gesagt: animierte 3D-Modelle der tierischen Frackträger) über den Bildschirm. Sie zeigen durch ihre Laufrichtung den Weg zum „Sunshine Aquarium“ an. So wird das Smartphone zum Pinguin-Navigationsgerät – was für eine sympathische und außergewöhnliche Idee! Und die scheint zu funktionieren: Laut dem Zoo-Betreiber hat die AR-Wendung bislang über 150% mehr Besucher angelockt.

Pinguine in der Wohnung

Wer den außergewöhnliche Marketing-Gag selbst mal ausprobieren will, kann das gerne tun. Die Anwendung funktioniert selbstverständlich auch außerhalb der japanischen Hauptstadt. Aber man hat dann einen langen Fußweg vor sich: Bei meinem Test waren das laut „Penguin Navi“ 9.398.916 Meter – puh, etwas weit. Aber dafür genoss ich es, wie Pinguine durch mein Büro tapsten. Wie das aussah, zeigt folgender Screenshot.

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Süß, oder?

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Bilder: Sunshine Aquarium / Jürgen Kroder

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.