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„Bist du verrückt?“ Asus, Lenovo & Co. attackieren Apples neue Produkte

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geschrieben von Jürgen Kroder

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Vor ein paar Tagen hat man die Katzen aus dem Sack gelassen: Nun wissen wir alle, wie teuer die Apple Watch und wie dünn das neue Macbook sein werden. Während die Fans jubilieren, setzen die Kontrahenten zur Gegenoffensive an. Und zum „Schwanzvergleich“.

Wer eine Apple Watch kauft, ist „out of mind“

Mindestens 400 Euro muss man für das günstigste Modell der „iWatch“ ausgeben. Nach oben scheint es keine Grenzen zu geben. Bis zu 18.000 Euro kann man im Apple Shop für die Smartwatch hinlegen – das klingt abgehoben. Manch einer mag es auch verrückt nennen. So wie Konkurrent Asus, der unter anderem auf Twitter gegen Apples Preispolitik ätzt.

Hier stellen sie die User mit einem simplen Ja/Nein-Spielchen die große Frage, ob man sich „The Golden Apple“ kaufen soll? Antwortet man mit „Yes“, wird man schließlich als „really out of mind“ bezeichnet.

Die Logik von Asus ist verständlich. Immerhin kostet deren ähnliche funktionable Smartwatch nur einen Bruchteil der Apple Watch: 230 Euro. Das klingt im Vergleich zu den Preisen aus Cupertino wie ein Schnäppchen. Deswegen fragen die Taiwanesen, ob man Tonnen von Geld zu verschwenden hätte, wenn man sich eine Apple Watch zulegt.

Wer ist dünner und besser als das Macbook?

Auch die Ankündigung des neuen Macbook will Asus nicht ohne Kommentar hinnehmen.

Unter dem Motto “The numbers don’t lie” stellt man das ZenBook UX305 dem neuen Apple-Konkurrenten gegenüber. Während das Macbook 13,1 Millimeter dick sei, würde das Asus-Notebook lediglich 12,3 Millimeter messen. Zudem sei das Display deutlich besser.

Schmaler, besser, billiger – so die Botschaft von Asus. Das stimmt. Aber nur teilweise. Die Kollegen von Macnotes.de haben die beiden Kontrahenten miteinander verglichen und kommen zu dem harten Fazit: „Dass ASUS den ‚Schwanzvergleich‘ wagt, sagt eher was über das Selbstbewusstsein des Unternehmens aus, oder aber dessen Hoffnungslosigkeit.“

Asus ist nicht der einzige Hersteller, der gegen die Produkte aus Cupertino stichelt. Lenovo stößt mit einer fast identischen Message ins gleiche Horn:

Und auch Dell setzt auf vergleichende Werbung:

Anfeindungen, über die Apple wohl nur müde lächeln kann

Alle gegen Apple. Das erinnert an die alte Fehde PC vs. Mac. Eine Wettkampf, bei dem sich alle mehr oder weniger gegen den gleichen Feind verbünden. Mal mehr, mal weniger witzig.

Viele Davids gegen einen Goliath. Den Ausgang des Wettkampfes kann man sich denken: Spätestens wenn die Verkaufszahlen veröffentlicht werden, wird Apple höchstwahrscheinlich mal wieder als Sieger aus dem Ring treten. Wahrlich zum Verrückt werden.

Bild: Asus


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

3 Kommentare

  • Das Apple anhänger bzw Kunden oft nicht ganz Rational handeln. Ist ja bekannt.

    Dagegen ist auch nix zu sagen. Wenn Die Kunden und Apple zufrieden sind. Warum nicht.

    Denke so einige Hersteller sind etwas neidisch das es eben nicht so viele „Verrückte“ gibt führ ihre Marke.:-)

  • Pah, im Uhrenmarkt sind das gar keine speziellen Preise. Würde Rolex drauf stehen, müssta man beim Preisschild noch eine Null anhängen. Und einem Rolex-Uhrenträger sagt man ja auch nicht, er spinne. Obwohl eine Rolex dieselbe Zeit anzeigt, wie meine billig – Uhr.

    Wer mit einer Apple-Uhr angeben will, soll es doch machen. Warum regt sich da jemand auf?

  • ich glaube kaum, dass jemand mit einer smartwatch angeben kann und wird. eine rolex kauft man und kann in 10 jahren diese wieder gegen fast gleiches geld verkaufen. bei technik schnick-schnack ist spätestens nach dem ende der softwareupdates oder schnellerem prozessor schluss.

    auch gibts bei klassischen uhrenherstellern keine firmenpolitik, die modelle im 1-2 jahresrythmus weiterentwickeln – gibts eine weiterentwicklung ist die wahrscheinlich nur vom design, ausserdem wird es als völlig andere serie verkauft. in der schweitz gibt es kunden, die warten fast 10 jahre um eine uhr kaufen zu können – handgefertigt und auch nur wenn der hersteller das unikat auch bauen will…

    bei einer applewatch kann der verkaufspreis daher in 10 jahren nur der goldschmelzwert sein?

    und ob sich eine uhr tatsächlich vom smartphone abheben wird – werden erst die apps zeigen. aktuell kann man die features auch mit einem smartphone haben…

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