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Pokémon Go ist nicht das Problem. Ihr seid es. [Kommentar]

Pokémon Go
geschrieben von Philipp Steuer

Ich erspare dir an dieser Stelle eine Einleitung, die dir erzählt, wie krass Pokémon Go gerade durch die Decke geht. Deshalb geht es direkt ans Eingemachte: Pokémon Go offenbart, wie unfähig wir Menschen sind, mit der Geschwindigkeit des technischen Fortschritt mitzuhalten. Vor allem wir hier in Deutschland, was mich als Millennial richtig nervt. Ein Kommentar.

Es geht mir dabei nicht mal direkt um Pokémon Go, aber es zeigt so wunderbar, wie groß die Kluft zwischen denen ist, die dieses Internet adaptieren mussten und denen, die wie ich damit aufgewachsen sind.

Die alte Welt wurde überrannt

Die alte Welt wurde überrannt von Pokémon Go. Überrannt im wahrsten Sinne des Wortes, denn seit dem Release sieht man überall Gruppen von Menschen, die gemeinsam nebeneinander sitzen, weit über das Smartphone gebeugt, und einfach nur Pokémon Go spielen. So lange, bis keiner mehr ein Lockmodul am Pokestop nachschiebt. Dann heißt es: weiterziehen.

Aktuell ist der Kölner Mediapark eine super Anlaufstelle für alle Pokémon-Go-Spieler. Ab und zu macht sich jemand den Spaß und ruft, dass ganz in der Nähe ein Turtok sei. Manche springen auf und rennen los, weil sie den Troll nicht durchschaut haben. Es könnte ja doch sein, wie im Central Park (siehe Video). Für alle anderen heißt es weiter Curveballs werfen, Sternenstaub sammeln, Glumanda, Taubsi oder Aquana poweruppen.

Wenn du von dem, was ich da oben geschrieben habe, wenig verstehst, dann ist das überhaupt kein Problem. Gespielt wird Pokémon Go ja meist von Mittzwanzigern wie mir, die damals mit den ersten Pokémon-Versionen aufgewachsen sind. Dann gibt es jüngere und ältere Menschen, die es auch spielen, um es zu verstehen. Das ist super! Du kannst Pokémon Go aber auch wegen der nicht vorhandenen Spieltiefe, der Grafik, dem Rumlaufen oder auch einfach nur wegen Pikachu scheiße finden, das ist dein gutes Recht.

Pokémon Go: Kollektive deutsche Ablehnung

Was aber weniger super ist, ist diese kollektive Abwehrhaltung zahlreicher Personen, Unternehmen und Institutionen, die sich komplett gegen den technischen Fortschritt stellen, den Pokémon Go mitbringt. Ganz gut fasst es folgendes Beispiel zusammen:

Pokemon Go Bibliothek

Man kann den Hype nutzen. Oder sich dagegen wehren.

Diese Antihaltung ist schrecklich. Warum schließt man andere Menschen direkt wieder aus, statt die Gelegenheit zu nutzen, die Leute für sich zu gewinnen? Warum wehrt man sich gegen etwas Neues?

Genau so las ich hier und da die Angst, das jetzt bald Dank Pokémon Go auch Menschen aus sozial schwächeren Gegenden plötzlich in Stadtteilen unterwegs seien, wo nur Quinoa-Vogelfutter-Hipster wie ich leben und dadurch die Kriminalität steigen würde. Was für ein Bullshit. Ich selbst habe dank Pokémon Go in den letzten Tagen so viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, etc. kennengelernt, mit denen ich ohne das Spiel nicht in Berührung gekommen wäre.

Neben dem Aspekt heulen Datenschützer plötzlich rum und wollen Niantic, das Unternehmen hinter Pokémon Go, abmahnen. Weil es ja u.a. die Geodaten abgreift. SAY WHAT? Wollt ihr mich verarschen? Darum geht es doch in dem Spiel. Hauptsache den deutschen Zeigefinger mahnend heben und “NEIN, SO GEHT DAS ABER NICHT!” rufen. Aber dann schön die Payback-Punkte an der Supermarktkasse sammeln, was?

Eure Angst macht alles kaputt

Mal ernsthaft. Da kommt was Neues und direkt pisst die eine Hälfte unserer Gesellschaft rum. Ein großer Teil davon ist nicht mit dem Internet aufgewachsen und blockiert damit einfach den Fortschritt in diesem Land. Ich bin 25 und mich nervt diese ganze Antihaltung gegen Neues nur noch ab. Gefühlt entwickeln wir uns immer mehr zum Internet-Entwicklungsland, einfach nur aus Angst.

Die Politik könnte es ändern. Aber die Herrschaften im Amt sind in meinen Augen auch einfach zu alt und verstehen überhaupt nichts von dem ganzen Zeug, was in Amerika, China & Co. so abgeht. Ein Zuckerberg oder Musk wäre in Deutschland in der heutigen Zeit nie erfolgreich geworden, weil es immer irgendeinen Depp gegeben hätte, der NEIN sagt.

Mich frustriert es, weil ich Deutschland an sich echt super finde und hier sehr gerne lebe. Dennoch fühle ich mich als Digital Native, um noch ein Buzzword in den Raum zu werfen, immer weniger wohl in Deutschland und bin oftmals sprachlos über die technische Inkompetenz der älteren Generation.

Aufgeben oder dagegen kämpfen?

Doch ich hasse nichts mehr, als mich einem Problem geschlagen zu geben. Wie könnt die Lösung aussehen? Eine wäre sicherlich einfach abzuwarten, bis sich die Generation Golf in den Ruhestand verabschiedet und endlich Menschen das Ruder übernehmen, die keine Angst vor technischer Entwicklung haben. Aber bis das passiert, bin ich selbst ein alter Sack. Das will ich nicht.

Sollten wir Digital Natives vielleicht eine Bewegung für mehr digitalen Fortschritt starten? Nunja, das haben einige Parteien bereits erfolglos versucht. Ich weiß es an der Stelle nicht und bin für Vorschläge offen.

Ich weiß nur eins: Pokémon Go zeigt doch wunderbar, wie sehr der technische Fortschritt Menschen verbinden und gemeinsam voranbringen kann. Das ist gut und wieso sollte man sich gegen etwas Gutes stellen? Liebe Angsthasen, habt mehr Mut und ihr werdet sehen, der Fortschritt tut nicht weh. Im Gegenteil, richtig eingesetzt, kann er euer Leben sogar besser machen.

Pokemon Go ist nicht das Problem. Ihr seid es.


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Über den Autor

Philipp Steuer

Philipp Steuer liebt gute Stories, Social Media und digitale Trends. Mit Vire hat er sein eigenes Virtual Reality Startup gegründet und mit Snapgeist berät er Unternehmen in Sachen Snapchat. Über 200.000 Menschen folgen ihm in den sozialen Netzwerken. Auf der Bühne fühlt er sich zu Hause und ist deshalb europaweit als Keynotespeaker im Einsatz.

32 Kommentare

  • Moin Phillip, ich finde es interessant, was du da schriebst – auch wenn ich mehrere Male kurz Luft anhalten und mit dem Kopf schütteln musste. Eines vorweg: uns trennen grade einmal 7-8 Jahre. Ich muss dir vollkommen recht geben, dass auch hier schon fast ein Wechsel der Generationen stattfindet. Ich arbeite tief im IT Bereich und nutze die tollen Möglichkeiten die sich derzeit jedem so bietet. Was ich allerdings nicht so sehe ist, dass Pokemon Go als technischer Fortschritt gewertet werden sollte. Es hat nämlich nichts damit zu tun. Es ist einfach ein weiteres Produkt dieser Zeit und auch eines der schlauen Köpfe, die verstanden haben, wie wir Impulsoffenen und offenbar sehr empfänglichen Menschen funktionieren. Wir haben Gesellschaftlich gesehen ziemlich Langeweile, anders kann ich mir nicht erklären, weshalb so viel Krams auf den Markt kommt und dennoch Konsumiert wird. Ich schreibe das aus der Sich eines Menschen, der miterlebt hat, wie sich das heutige technische Entwickelte und auch, welche unreflektierten Entscheidungen dabei getroffen wurden. Das ist in etwa so wie bei der Antiautoritären Erziehung. Mich nervt auch, wenn sich jemand gegen etwas gutes stellt oder schlimmer noch, wenn er das gute trotz einfacher Erklärung nicht aufgreifen kann. Das ist in meinen Augen die wahre Schäbigkeit der MENSCHLICHEN ENTWICKLUNG. Die Zeit in der wir leben ist so wenig Anspruchsvoll, bietet Ressourcen in Hülle und Fülle und zudem auch noch eine durch permanentes Verständnis für alles und jeden geprägten Haltung – und dennoch jammert man. Pokemon Go zeigt in meinen Augen nicht, wie technisch fortgeschritten wir sind sondern wie satt an allem, abgesichert in vielerlei Hinsicht und empfänglich für die Dinge die sich durch Pokemon Go bieten. Zu deinem Beitrag: offenbar geht es auch den Geschäften so, die keine Lust darauf haben – denn die scheinen nicht erkannt zu haben, dass Menschen in dieser Phase ebenso dazu neigen Geld auszugeben. Ich bin auch kein Verfechter der Vorgehensweisen in Deutschland und sehe es wie Du – ich lebe gern hier. Allerdings reduziere ich die Unfähigkeit der Politik nicht allein auf das Internet. Das wäre mir zu einfach. Ein Zuckerberg wäre aufgrund seiner Haltung meiner Ansicht nach überall „erfolgreich“ geworden, weil er Lösungsorientiert ist und umsetzen will, was in seinem Kopf schwebt. Das sehe ich auch hier in Deutschland. Allerdings – da hast du recht – mit vermutlich mehr Schwierigkeiten als woanders. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme.

  • Toller Beitrag, spricht genau das an was ich mir schon lange denke/versuche zu verbessern, aber wie du schon so schön sagst, die „älteren“ Generationen haben angst sich dem Vorschritt-Internet zu öffnen.

  • Du bist vielleicht nur zu jung, um schon die Weisheit erlangt zu haben, die man benötigt, um zu verstehen, warum manch einer meines Alters, der tatsächlich sogar die digitale Welt schon lange ein klein wenig mitgestaltet, etwas spöttisch auf diesen Hype blickt. Lauter Menschen, deren Lebensinhalt dürftig genug ist, stundenlang allerorts Zeit für Pokémon Go zu haben – statt etwas sinnvolles zu tun wie den Wolken am Himmel zuzuschauen. Kinder halt, deren Lärm man geduldig oder als fröhlicher Mensch sogar mit Freude erträgt, was aber trotzdem nicht bedeutet, dass man sie überall zwischen den Füßen haben möchte. . Es dauert halt eine Weile, zu erkennen, dass das Leben nicht vollständig auf einer großen Spielwiese stattfindet. Und das nicht alle, deren Lebensinhalt vom eigenen abweicht, depperte Idioten sind. Und das es ein selbstverständliches Gebot der Höflichkeit ist, auf anderer Leute Empfindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Andere Leute bei _deren_ Interessen zu stören und ihnen auf die Nerven zu gehen wird nicht gleich gesellschaftlich akzeptiert, nur weil dabei auch technischer Fortschritt im Spiel ist.

    Mal sehen, wann wir einen Beitrag von dir finden, in dem Du das Pokémon Go Verbotsschild an einer Friedhofskapellentür als rückwärtsgewandtes Spießertum entlarvst? Aber vielleicht spiele ich dann – statt das zu lesen – lieber ein Stündchen Pokémon Go hinter der Siedlung im Donaupark, das dürfte ähnlich entspannend sein wie angeln ohne Haken und Köder. Und wahrscheinlich kommen mit den Hundeausführern ähnlich zwanglos Gespräch zustande wie wenn ich mit einem Hund spazieren gehe.

    • Es sorgt bei mir immer für Kopfschütteln, wenn Menschen glauben sich anmaßen zu können zu wissen, was eine „sinnvolle“ Beschäftigung ist und was nicht.
      Wenn Pokemon Go Menschen in ihrer Freizeit zur Entspannung verhilft und vielleicht sogar dafür sorgt, dass sie neue Leute treffen, dann ist da absolut nichts Sinnloses dran. Es ist weder weniger gut noch besser als irgendeine andere Freizeitbeschäftigung, z.B. fernsehen, Karten spielen oder irgendetwas anderes.

      Aber natürlich stimmt es, dass man auf andere Menschen Rücksicht nehmen sollte. Dies gilt aber sowohl für Pokemon Spieler als auch für Spaziergänger mit Hunden.

      Demnach ist ihre Antwort auf den Kommentar zwar in manchen Punkten vielleicht ein Denkanstoß. Ich persöhnlich halten ihn aber für nicht durchdacht und für den Ausdruck einer engstirnigen Einstellung.

    • Ich selbst verstehe die Ablehnung von Pokemon go und vielen weiteren Neuerungen zwar individuell, aber kann den moralischen Zeigefinger-Habitus der – ja, leider ist es meist so -älteren Generation nicht nachvollziehen. Was eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist. Dies ist höchst subjektiv – ich persönlich bin kein Freund von Fußball würde. Das würde mich aber nie dazu bringen zu behaupten, mein Hobby Theater ist Fußball überlegen, weil man sich im Schauspiel mit sich selbst auseinandersetzt statt nur mit einem stupiden Ball. ICH empfinde so! Aber ich kann ebenso nachvollziehen, dass dies bei anderen Menschen sich anders verhält. Und genau hier stimme ich dem Artikel zu: Die moralische Ablehnung von Pokemon über das eigene Empfinden hinaus – gewissermaßen als pervertierter kategorischer Imperativ – ist unmäßig.

      Ein konkretes Beispiel: Heute standen wir zu dritt auf dem Gehweg und fingen Pokemon. Ein Auto hielt neben uns, der Fahrer schrie und an, was wir hier rumstünden. Vermeintlich hätten wir nicht auf die Umgebung geachtet. Sofort gesellte sich ein Nachbar – auch Ü60 – dazu und schrie ebenso herum, dass die heutige Generation durch Pokemon verdorben sei. Wirklich nachvollziehbar war und der Vorgang nicht. Weil wir weder die Umgebung ignoriert, noch irgendjemand provoziert hatten. Ich befürchte aber, dass diese – zugegeben extreme – generalisierende Antihaltung ein gesellschaftliche Wirklichkeit in Deutschland geworden ist. Eine Ablehnung des Neuen in der Jugend gab es zwar zu allen Zeiten (schon bei Sokrates klagten einige Gesprächspartner darüber), selten artikulierte sich dies aber in einer derart umfassend-generalisierenden Weise. Ich denke da nur an Theorien der „digitalen Demenz“ (vgl. die entsprechende Literatur), die anhand von SmartPhones eine Massenverdummung konstatieren wollen. Letztlich steckt dahinter immer ein unreflektiertes „Früher war alles besser“ und ein „Natur ist gut“ denken“. Beide Ansichten haben auch tatsächlich einen wahren Kern. Nur tritt man tatsächlich erst in Austausch, wenn man die Perspektive des anderen nicht a priori verdammt und als Übel generalisiert. Wie so oft gilt auch bei jeder Technologie: Auf den Nutzer kommt es an. Die Technik und Pokemon go sind nur Mittel…

  • Sehr treffender Artikel. Aber leider auch ein sehr universell einsetzbarer Artikel, man muss nur das „Hassobjekt“ austauschen. „Der Deutsche“ verteufelt gefühlt halt gerne alles, grundsätzlich anti anti und im Bestfall lässt sich auch noch ein wenig Angst schüren.
    Hast du glaube ich wirklich nur hierzulande – naja, ich leb‘ damit … und liebe Pokémon GO! 😀

  • Weltlauf
    Ein Mensch, erst zwanzig Jahre alt,
    Beurteilt Greise ziemlich kalt
    Und hält sie für verkalkte Deppen,
    Die zwecklos sich durchs Dasein schleppen.
    Der Mensch, der junge, wird nicht jünger:
    Nun, was wuchs denn auf seinem Dünger?
    Auch er sieht, daß trotz Sturm und Drang,
    Was er erstrebt, zumeist mißlang,
    Daß, auf der Welt als Mensch und Christ
    Zu leben nicht ganz einfach ist,
    Hingegen leicht, an Herrn mit Titeln
    Und Würden schnöd herumzukritteln.
    Der Mensch, nunmehr bedeutend älter,
    Beurteilt jetzt die Jugend kälter,
    Vergessend frühres Sich-Erdreisten:
    „Die Rotzer sollen erst was leisten!“
    Die neue Jugend wiedrum hält …
    Genug – das ist der Lauf der Welt!

    Eugen Roth
    😉

  • Ich bin ein paar Tage älter und einer derjenigen, die das Web haben entstehen und wachsen sehen.
    Als Mitglied der Nerd-Generation in die 40 bin ich Technik absolut zugeneigt, aber auch sehr kritisch in Sachen Datenschutz.

    Das angreifen der Geodaten selbst, sehe ich nicht als Problem. Es wird aber zu einem, wenn diese nicht absolut anonym erhoben werden.

    Zudem bin ich extrem viel mit dem Auto unterwegs und relativ besorgt darüber, wie viele Menschen zu viel der Aufmerksamkeit, die dem Straßenverkehr gehören sollte, ihren Smartphones widmen. Spiele wie Pokemon Go, verstärken diesen Effekt noch, was mich kritisch stimmt.

    Positiv ist der Effekt, dass man dafür raus geht und dabei Menschen trifft. Eine Verbesserung gegenüber WOW und ähnlichen Spielen.

    Damit bleibt bei solchen Entwicklungen ein zwiespältiger Eindruck. Technik und Fortschritt als Selbstzweck, sind wertlos.
    Sie sollten immer einen Gewinn für den Einzelnen und die Gesellschaft bedeuten, was leider, bei immer mehr Produkten, immer seltener der Fall ist. Es herrscht stumpfer, sinnloser Konsum, der zwar oberflächlich kostenlos ist, mit unseren Daten jedoch einen Preis verlangt, der sich irgendwann, durch die Hintertür, als exorbitant hoch erweisen kann.

    Ein etwas kritischerer Umgang mit dem Thema Datenschutz, täte 99% der Menschen gut. Wir werden uns dafür, wie für alles was wir tun, vor den kommenden Generationen verantworten müssen.

  • Sehe ich nicht ganz so. Warum sollte ich, um dein Beispiel aufzugreifen, als Bibilothek für Pokemon Trainer öffnen? Die kommen zu 101% nicht rein, um die Bibilothek oder gar ein Buch (oder andere Medien) zu nutzen.

    Bestes Beispiel ist doch Pokemonjagd im Holocaust Museum. Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen, es ist ein Spiel.

    • Zustimmung. Das Beispiel mit den Bibliotheken ist sehr schlecht gewählt … Wer hier in Ruhe arbeiten, lernen oder lesen will (ja, gerade auch digital), hat mitnichten Bock auf herumwuselnde Gamer. Wer von anderen lauthals Toleranz einfordert, der sollte auch selbst die regeln gewisser Einrichtungen respektieren.

      Es gab übrigens schon einmal eine Bewegung, die den verstaubten Alten die Digitalisierung beibringen wollten: Sie nannten sich Piraten. Hab sie sogar mal gewählt. Blöderweise braucht es einen gesamtheitlichen Kontext, in den man die Digitalisierung setzen muss. Die eigene Freude am grenzenlosen Internet reicht da nicht aus. Wie bei den vermeintlich überholten Altparteien muss jeglicher Aspekt des gesellschaftlichen Zusammenlebens betrachtet werden, nicht nur das, was gerade Spaß macht.

      Ob jetzt das gestörte Vergnügen beim herum-poken (*tihihihi*) entsprechend politisch motiviert, wage ich jetzt stark zu bezweifeln. Aber manchmal ist ein Rant auch nur ein Rant. 😉

  • Als Enddreißiger erlebe ich oft und gern, daß ich von Altersgenossen verwundert gemustert werde, wenn ich über Instagram, Tumblr, Path, Ingress und Co. sinniere. Aus Neugier und Begeisterung versuche ich all den Kram mitzumachen, so weit es meine Zeit denn hergibt. Deinen Post habe ich mit einigem Interesse gelesen, an einigen Stellen zustimmend genickt, aber auch einige Gedanken dazu gehabt, die erheblich abweichen. Zunächst finde ich gut, daß das Spiel Leute ‚raus in die Welt bringt, an tatsächlich reale Orte, an denen sie mit realen Menschen agieren. Und ich denke – siehe Bibliotheken, Museen, … – daß man mit diesem Ansatz interessante, kreative Ideen umsetzen kann, wenn man dafür offen ist und das will. Ich bin trotzdem kritisch:

    Erstens: Mir kommt spontan „Brot und Spiele“ in den Sinn, mit anderen Ansätzen. Letztlich und endlich sagt mir der Hype, daß hier das Marketing und die Produktkommunikation extrem gut funktioniert haben, es gelungen ist, in einer extrem kurzen Zeit ein extrem großes und mutmaßlich unkritisches Following aufzubauen – „unkritisch“ deshalb, weil die Kürze der Zeit für kritische Betrachtung nicht wirklich ausreichend war. Das Produkt ist in wenigen Tagen in den Stores, der öffentlichen Wahrnehmung „durch die Decke“ gegangen, und in dieser Zeit haben sich viele dafür und andere dagegen entschieden. Das überrascht nicht sonderlich. Einer differenzierten Bewertung ist es aber nicht wirklich zuträglich.

    Weiter: Technischer Fortschritt? Die Brücke bekomme ich nur teilweise geschlagen. Letztlich sprechen wir, bei allen möglichen positiven Randbedingungen, zurzeit über ein *Spiel*. Für die Ideen, die technologisch dahinterstehen, sehe ich durchaus eine ganze Menge positiver Möglichkeiten, aber momentan hat, aus meiner Sicht, diese Technologie noch ein ganzes Stück Wegs vor sich, um abseits des Spiels und der Unterhaltung tatsächlich richtigen Mehrwert für irgendjemanden zu liefern. Korrigier(t/e) mich gern, wenn ich hier Wesentliches übersehe…

    Finally: Ich bin bei Dir, was die deutsche Tendenz zu „grundsätzlicher Abneigung“ und Technikfeindlichkeit betrifft. Aber: Gleichermaßen möchte ich auch kein blindes Hype-Following. Ich *erwarte* einfach, daß es auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem „neuen Scheiß“ gibt. Technologie wirkt in einer Gesellschaft und tut irgendetwas mit dieser. Spätestens seit dem Smartphone mit permanentem Internet-Zugang und allem, was dort dran hängt (einschließlich Geodaten / Lokalisierbarkeit) ist diese Wirkung deutlich heftiger als noch zu Zeiten, als ein PC zu Hause stand, der zwei-, dreimal pro Tag eingeschaltet wurde. Auch mit Begeisterung und Faszination für Technologie sollte man diese Konsequenzen zumindest nicht ignorieren. Sie sollten nicht dazu führen, daß technologische Entwicklungen und deren Möglichkeiten komplett von vornherein verteufelt werden – aber sie auszublenden halte ich auch für falsch. Lesenswert dazu mindestens http://www.orbooks.com/catalog/program/ : „Program or be programmed“ von Douglas Rushkoff, aus meiner Sicht immer noch ein extrem lesenswertes Buch und Pflichtlektüre für alle, die irgendwie mit Technologie im Alltag zu tun haben.

    Im Endeffekt: Ich möchte eine Gesellschaft, die offen, neugierig, kreativ, aber auch verantwortungsbewußt und „wissend“ mit Technologie und deren Möglichkeiten umgeht. Ich habe Sorge vor einer Technokratie und einem Rahmen, in dem die Gesellschaft von durch Marketing und Produktkommunikation geprägten, schlimmstenfalls kurzlebigen, aber tiefgreifenden und inhaltlich völlig unreflektierten Hypes dominiert, geformt und getrieben wird. Siehe http://www.openculture.com/2015/05/carl-sagan-issues-a-warning-in-his-last-interview-1996.html, wenngleich der Kontext nicht vollständig paßt:

    „[…]We’ve arranged a society on science and technology in which nobody understands anything about science and technology, and this combustible mixture of ignorance and power sooner or later is going to blow up in our faces. I mean, who is running the science and technology in a democracy if the people don’t know anything about it.[…]“

    Das bringt es mAn auf den Punkt.

  • Ich bin 38 Jahre alt, spiele begeistert zusammen mit meinem 5jährigen Sohn Pokémon GO und denke genauso wie Du. Dieser alles ablehnende, bornierte, dumpfe und dumme Web-Hass, das gibt’s nur in DE. Mach weiter so!!

  • Ich stimme hier R.Bielefeld rundum zu. Wie ich mein eigenes Leben gestalte, ist meine Sache und geht Niemanden was an. Und wenn ich Twitter, Facebook und Pokemon als für mich inakzeptabel und uninteressant einstufe, dann ist das meine Sache. Wenn Andere das anders sehen, bitte sehr. Jedem das seine, wie die Preussischen Kaiser zu sagen pflegten. Die Zeit wird zeigen, ob und wer sich damit einen Nachteil eingehandelt hat. In aller Regel hat Alles zwei Seiten.
    Ein wenig gegenseitiger Spott schadet auch nicht. Aber Menschen, die eben einfach anders leben wollen, als überholt (aka unerwünscht) abzuurteilen, das zeugt nicht gerade von Intelligenz.
    Und was den „Sonderfall“ Deutschland resp. eben die anderen Länder angeht: schau Dich doch mal um und vergleiche diese anderen Länder mit Deutschland. Dass man hier immer noch recht gut leben kann, liegt auch daran, dass hier eben Manches anders ist als woanders. Wie wir hier leben, ist vermutlich nicht in allen Aspekten besser. Aber gegenseitige Toleranz, „Leben und leben lassen“, das sind Aspekte, die das Leben hier sehr wohl wertvoll machen.
    Von mir aus soll Jeder, der Pokemon mag, Pokemon spielen. Aber deswegen lasse ich mich noch lange nicht dazu zwingen.

  • Als „ältere Generation“ (40+) nervt mich der Hype auch ein wenig. Das hat nichts mit dem Spiel zu tun, es ist der Hype. Die Spielidee ist ja jetzt auch
    schon wieder ein paar Jahre alt; die Pokestops sind nichts anderes als die Portale, die die Ingress-Community gemeldet hat, Pokemon Go ein
    abgespecktes Ingress. Als Ingress-Spieler nervt es insofern, als man nicht mehr normal spielen kann ohne für einen Pokemon-Spieler gehalten zu werden.
    Für mich gibt es keinen weentlichen Unterschied zwischen einem Pokemon und Pony Pocket und ich möchte daher nicht mit diesen Leute verwechselt werden.
    Erstaunlich finde ich übrigens , dass nicht die Spielidee entscheidend ist bei solchen Hypes, sondern der Sticker („Pokemon“), den man drauf macht.
    Eigentlich beschwerst du dich ja nur, dass nicht jeder Pokemon Go liebt. Du kannst die anderen aber nicht zwingen, wie Lemminge dem Pokemon-Franchise
    hinterherzurennen…

    • Merkwürdig. Mit deinem Kommentar habe ich mich doch glatt selbst ertappt 🙂
      Meine Frau und ich betreiben gemeinsam eine ziemlich unbekannte Sportart: Paartanzen. Diese Sportart ist kaum bekannt, nicht Olympisch, und wird nur von wenigen Menschen betrieben. Keine finanzellen Interessen dahinter. Also das Gegenteil einer Hype. Trotzdem erwische ich mich hin und wieder, wie ich mir wünsche, dass besonders gute Freunde diese Leidenschaft mit uns teilen. Aber das wird natürlich nicht passieren. Vielleicht ist das mit dem Pokemon Go so ähnlich. Die Spieler sind begeistert davon und wollen, dass Andere ihre Begeisterung teilen. Aber, was mich angeht, wird das eben nicht passieren. Nun ja, so viel Frust sollte man schon aushalten können.

  • Insgesamt ist der Artikel ok, der Absatz zum Datenschutz aber total unpassend. Die Klagen sind zu Recht erfolgt. Natürlich benötigt das Spiel Geodaten aufgrund der Funktionsweise. Darin liegt aber nicht das Problem. Kritisch ist die fehlende Zweckbindung und die unbeschränkte Weitergabe der Daten an Dritte. Hier muss Niantic deutlich nachbessern. Der Absatz wirkt doch etwas hetzerisch gegen die Datenschützer. Leider muss man sagen, dass auch große Portale den Klagegrund einfach mit Verwendung von Geodaten betitelt haben.

  • „Die Alte Welt wurde überrannt… “

    Was ein völliger Kubikmüll. Die Kinder sitzen vor dem scheiss Handy anstatt zu bolzen und was echtes zu erleben – wow, klasse. Von einem „Go“ kann keine Rede sein, man sitzt blöde herum und „jagd“ kleine digitale Bytes. Toll. Ja, der eine oder andere geht auch.

    Das soll die „Weltrevolution“ sein?!

    Und mal ehrlich, warum muss sich alles diesem Spiel hergeben und von dessem benutzen lassen? Warum ist diese Toleranz nur einseitig? Warum ist es nicht selbstverständlich dass nicht jeder dieses Spiel aufgedrängt bekommen will? Leben und Leben lassen. Die Büchernerds wollen ebend keine Smartphones. That’s life. Und das an Denkmälern so ein „Spiel“ betrieben wird ist einfach das allerletzte

    – Es sei denn die Alten Werte sind auch überrannnt

  • Der Artikel schießt etwas über die Tatsachen hinaus. »Pokémon GO« ist gewiss nicht die nächste Stufe des Fortschritts. Das Spiel tut nichts, was andere Apps nicht vorher schon getan hätten. Das AR-Feature ist ein Witz – Spielekonsolen wie Nintendo DS und (PS Vita wohl auch) haben das schon deutlich besser hinbekommen. Trotzdem spiele auch ich das Spiel. Ich bin zwei, drei Jährchen zu alt, um den Pokémon-Hype der 90er vollends mitbekommen zu haben, die Gameboy-Spiele habe ich seinerzeit aber auch noch gezockt. »Pokémon GO« spricht einfach den Sammeltrieb des Menschen an, es ist wahnsinnig leicht zu verstehen (auch mangels Spielinhalte) und weil sich die Welle nun mal hochschaukelte, ist es so schön einfach, mitzumachen. Das finde ich toll. Es ist so viel besser, wenn Menschen spielen, als wenn sie sich aufregen oder – wie in diesen Tagen ja leider viel zu oft in den Medien – sich und anderen schlimme Dinge antun. Man kann dank des Spiels Teil einer Gemeinschaft sein, auch wenn man gar nicht unbedingt »sozial« an dieser Gemeinschaft teilnimmt. Das macht den Reiz des Spiels aus, aber nächste Stufe des Fortschritts? Eher nicht.

    Auch würde ich die Abwehrhaltung vieler Menschen hier nicht aufs Alter schieben. Es klingt fast schon wie ein Stigma: Hey, du bist zu alt, du raffst die Technik nicht mehr. Auch ich musste das Internet adaptieren, als ich klein war, gab es nicht mal Telefon, und trotzdem bin ich affin, aufgeschlossen und habe einfach Spaß mit den Möglichkeiten. »Snapchat« dagegen verstehe ich tatsächlich nicht. Mal so und mal so eben. Viel mehr ist der Grund für diese Abwehrhaltung nicht im Alter, sondern im kulturellen Hintergrund unseres Landes zu suchen. Was sich im Kontext »Pokémon GO« manifestiert, ist die berühmtberüchtigte »German Angst«. Die hat aber nichts mit dem Alter zu tun. Sicher stellt sich mit zunehmendem Alter oft auch eine gewisse Sturheit gegenüber neuen Entwicklungen ein. Immer getreu dem Motto »Ich muss ja nicht alles mitmachen«. Das wird die sogenannten Digital Natives aber genauso betreffen wie alle Generationen vor ihnen und ist nicht auf technologische Entwicklungen beschränkt, sondern erstreckt sich auf gesellschaftliche insgesamt.

    Zustimmend kann ich nur sagen, dass ich mich auch sehr darüber ärgere, dass ein Teil der Menschen derzeit so unfassbar genervt tut. Als würde man sie in ihrem Wohlbefinden stören, wenn man Pokémon-jagend an ihnen vorübergeht.

  • Hi,

    also der Start für Pokemon Go ist schon wirklich gut gelaufen. Aber ich finde das Vernetzen und das wirklich interagieren mit anderen Spielern und das vielleicht auch Reden mit anderen Spielern fehlt hier komplett. Jeder starrt nur in sein Smartphone und alle gehen Pokestop für Pokestop ab.
    Vielleicht nur bei uns so. Aber das finde ich schade.

    LG

  • Hier sind ein paar sehr gute Kommentare zu dem Artikel dabei. An manchen Stellen im Artikel hat man das Gefühl, dass ein leidenschaftlicher Pokémon-Anhänger seine Passion verteidigen will. Das kann ich nachvollziehen; muss er aber gar nicht. Die Hater sind nur so laut, weil die vielen, denen es egal ist, keinen Ton von sich geben.

    Ich habe Pokémon go nach einer Ausprobierphase wieder deinstalliert. Da ich als Mittdreißiger zu alt bin, um das damalige Aufkommen mitgemacht zu haben, fehlte mir die Identifikation mit den Figuren und das Spiel selber gibt ohne die emotionale Bindung wenig her.

    Ich sehe aber das positive. Ich habe die Nachbarskinder vorher noch die mehr Schritte als nötig machen sehen. Es kommt keiner zu Schaden und es lässt sich super ignorieren.
    Manche Dinge muss man auch realistisch sehen. Klar bilden sich an den PokéStops Menschentrauben, aber das wird kein Geschäft dort anheizen, Leute zum Bücher lesen motivieren oder dergleichen. Das sind halt Zombie-Walks. Aber an der frischen Luft und mit viel körperlicher Betätigung.

    Und generell wird der Hype sich in absehbarer Zeit auf ein Minimum reduzieren. Kein Grund also gesellschaftliche Veränderungstheorien zu erspinnen.
    Wenn man in ein paar Wochen über den Artikel hier stolpert, wird man schon arg überlegen müssen, was mit dem Pokémon-Kram war. So ist es mit der kurzen Fame-Zeitspanne im Internet nun mal.

  • Heute im Spiegel [http://www.spiegel.de/netzwelt/games/pokemon-go-bundeswehr-ruestet-sich-gegen-handy-spiel-a-1104871.html]
    PokemonGoer spazieren in eine Militärübung mit scharfer Munition…
    Wie sieht der Autor dieses Thema? Liegt die Verantwortung bei Bundeswehr/Staat oder bei den PokeGoern, dass da nichts schlimmes passieren kann? Oder einfach gar nichts machen und den Fortschritt fortschreiten lassen. Es gab ja auch mal den ersten Fußgänger, der von einem der ersten Autos überfahren wurde.

    • IMHO: Das hat was mit Dummheit zu tun, weniger mit der hier angesprochenen deutschen Verdrossenheit gegenüber Neuem.

    • Es geht eben nchts über gesunden Menschenverstand. Normalerweise sind solche Areale gesichert, sodass da keiner unbefugt draufmarschieren kann. Der Fall klingt schon sehr kurios.

      • Die Dummheit ins Feld zu führen und an den „gesunden“ Menschenverstand zu appellieren, hilft leider recht wenig. Im Straßenverkehr hilft das auch nicht. Der Fortschritt beschert uns Autos, die über 200 Sachen fahren. Inmitten von Fußgängern, Fahrradfahrern, zigtonnenschweren Straßenbahnen oder im Vorgarten fremder Menschen geht es wohl nicht ohne Regeln, Gesetze und Verbote.
        Der ein oder andere Autofahrer könnte es ja auch als fortschrittsfeindlich empfinden, wenn er sein fortschrittliches Fahrzeug nicht voll ausfahren kann und ihm diese lahmen Fußgänger und Pokémon-Smombies dauernd vor der Haube herumschlurfen.
        So hat zwangsläufig die „freie Fahrt für freie Bürger“ ähnliche Grenzen wie die Forderung nach „freiem Gaming für freie PokémonGoer“. Fortschritt hin, Fortschritt her: Die eigene Freiheit endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt!

  • So einen unterbelichteten Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. Ich wette, der Autor kann das Wort Datenschutz noch nicht einmal buchstabieren. Er soll sich mal besser den Beitrag von seinem Kollegen durchlesen: https://www.basicthinking.de/blog/2016/07/27/pokemon-go-datenschutz/

    Aber mal ernsthaft: Was sollen wir schon von einem erwarten, der bei Google gearbeitet hat und meint er sei mit 25 tatsächlich ein »digital native«. Die »digital natives« von heute können nur wischen und tippen – von der dahinterliegenden Technik haben sie aber nicht den Hauch einer Ahnung.

    Bei Philipp Steuer ist Hopfen und Malz verloren – ich hoffe nur, der gute Mann bekommt nicht allzuviel Raum, um seine schwachsinnigen Ansichten zu verbreiten. …“europaweit als Keynotespeaker im Einsatz“ – Auweia, habt doch Mitleid… Unfassbar.

  • Der Autor hat die geistige Reife eines 10 jährigen – wenn überhaupt. Warum darf so jemand bei basicthinking Beiträge schreiben?

  • Sehe ich nicht ganz so. Warum sollte ich, um dein Beispiel aufzugreifen, als Bibilothek für Pokemon trainer öffnen? Die kommen zu a hundred and one% nicht rein, um die Bibilothek oder gar ein Buch (oder andere Medien) zu nutzen.
    Bestes Beispiel ist doch Pokemonjagd im Holocaust Museum. man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen, es ist ein Spiel.

    Eric

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