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Vom Moderationsroboter bis zur Google-Sprachsuche: 5 digitale Trends im Oktober

Trendreport Digitale Trends
geschrieben von nextMedia.Hamburg

Kennt ihr schon Yolandi? Dieser Moderationsroboter soll innerhalb der anstehenden ARD-Themenwoche zum Thema „Zukunft der Arbeit“ zum Einsatz kommen. Aber auch sonst tut sich viel in der Medien- und Digitalbranche: So wird die Google-Sprachsuche bei einer Marketingkampagne eingesetzt. Mehr dazu sowie drei weitere Cases könnt ihr unten lesen. Weitere Highlights aus Content & Technology findet ihr auch direkt im Trendreport von nextMedia.Hamburg, aus dem die fünf Entwicklungen stammen. Hier findet ihr außerdem alle bisher erschienenen Trendreports auf BASIC thinking.

Moderationsroboter: Roboter unterstützt Teil der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“

In der ersten Novemberwoche (Start: 30. Oktober) findet in den ARD-Anstalten die Themenwoche zur „Zukunft der Arbeit“ statt. Neben fiktionalen Produktionen wie dem Bremer Tatort „Echolot“ und zahlreichen Dokus und Talksendungen werden sich auch die Magazine „Mex“, „Einfach genial“ und „Planet Wissen“ mit der Arbeitszukunft befassen. Einen besonderen Vorstoß wagt jedoch das RBB Fernsehen: Dort soll in mehreren Sendungen der Moderationsroboter „Yolandi“ zum Einsatz kommen. So assistiert Yolandi beispielsweise in der Berliner Abendschau am 31. Oktober.

Songlily: Musik für Games – kostengünstig im Flatrate-Modell

Game- und App-Developer haben häufig das Problem die richtige Musik für ihre Spiele und Anwendungen zu finden. Denn Musiklizenzen sind teuer und werden in der Regel per Download bezahlt; ein enormer Kostenpunkt. Eine Alternative bietet SongLily, ein Startup, das Musiklizenzen für ein Jahresabo von 1.440 US-Dollar pro Song anbietet. Mit dieser Summe sind pauschal 100k Downloads oder ein registrierter Spiele-Account abgedeckt. Über 1.000 Songs von Major Labels sind bereits in der Bibliothek von SongLily zu finden, weitere können bei Bedarf angefragt werden.

Google Voice Contests: Ted Baker nutzt Googles Sprachsuche für Mode-Kampagne

Die britische Luxus-Modemarke Ted Baker arbeitet für eine Marketingkampagne mit der Google-Sprachsuche zusammen. In einem Wettbewerb, der 26.000 Preise verspricht, sollen die Teilnehmer an den Fenstern bestimmter Ted-Baker- bzw. Nordstrom-Filialen verschlüsselte Sätze ausfindig machen. Werden diese Sätze richtig dechiffriert, sollen diese in die Sprachsuche von Google eingesprochen werden – und dann winkt im Glücksfall ein Gewinn. Die Promo-Aktion zur neuen Herbst-/Winterkollektion begleitet den von Guy Ritchie produzierten und „shoppable“ Spionagefilm „Mission Impeccable“.

Reuelos Texten: unSend.it erlaubt nachträgliches Löschen und Bearbeiten von SMS

Auch schon einmal eine SMS versendet und dann bereut, nachts um drei der Disco-Liebe darin das Herz ausgeschüttet zu haben (noch dazu, wenn es der Chef war)? Mit unSend.it gibt es einen Service, mit dem sich bereits geschickte Nachrichten bearbeiten oder im Notfall sogar löschen lassen. Zwar benötigt der Absender die unSend.it-iOS-App, empfangen werden können die Nachrichten aber mit jedem Smartphone. Neben dem nachträglichen Löschen oder Bearbeiten lässt sich per App auch eine Selbstzerstörung der Nachrichten einstellen – so ist die SMS nach dem Kater am nächsten Tag schon verfallen.

Podcast vom NDR: „Der Talentierte Mr. Vossen – Jagd auf einen Millionenbetrüger“

„Serial“ ist einer der Erfolgspodcast aus den USA und hat den Podcast auch in Deutschland ins Rampenlicht gerückt. NDR Info Reporter Christoph Heinzle berichtet nun in einer siebenteiligen Podcast-Serie über den Millionenbetrüger Felix Vossen. Wie beim amerikanischen Pendant und der erfolgreichen Netflix-Serie „Making a Murderer“ beruht „Der talentierte Mr. Vossen“ also auf einer wahren Geschichte. Der Reporter sprach mit Vossens Freunden und Investoren und verfolgt die Spurensuche in dem Kriminalfall durch ganz Europa.

Alle Cases des Trendreports bekommt ihr übrigens per E-Mail, wenn ihr den Newsletter von nextMedia.Hamburg abonniert. Dabei wird der Trendreport in Kooperation mit dem InnoLab der Hamburg Media School entwickelt.


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