Wettbewerb: Arbeitsplatz der Zukunft ist aufblasbar

Marinela Potor

Staples Business Advantage und das Metropolis Magazin haben die Gewinner ihres Wettbewerbs zum Arbeitsplatz der Zukunft bekannt gegeben. Architekten, Designer und Studenten aus aller Welt reichten dabei ihre Ideen ein. Wie sieht demnach unser Büro im Jahr 2021 aus? Wenn man den Kreativen glauben darf: bunt, mobil und aufblasbar.

Wettbewerb „Tomorrows Workplace“ sucht den Arbeitsplatz der Zukunft

Vergesst den Arbeitsplatz wie wir ihn kennen. Großraumbüros, ja sogar ein Schreibtisch an einem festen Ort gehören wahrscheinlich bald der Vergangenheit an. Zumindest wenn es nach den Ideen der Wettbewerbsteilnehmer von „Tomorrows Workplace“ geht. In ihren Vorschlägen sollten sie mit innovativen Bürokonzepten für die nächsten fünf Jahre überraschen. Das Design-Magazin Metropolis sowie die B2B-Abteilung von Staples hatten zu diesem Wettbewerb aufgerufen. Die Gewinner erhielten 7.500 Dollar.

And the winners are …

Gewonnen hat das New Yorker Unternehmen Ethelind Coblin Architect. Mit ihrem Konzept eines Multigenerationen-Arbeitsplatzes überzeugten sie die Jury. Das „Co-Gen Flex“ Konzept des Teams ist darauf ausgelegt, zwei Generationen an einem Arbeitsplatz zusammenzubringen, die jungen Entrepreneure und die aktiven Pensionäre.

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Dieser Arbeitsplatz soll dabei nach der Vision der Architekten mehr sein als ein gemeinsames Büro. Jung und Alt sollen sich hier in einem hochmodernen Umfeld beim Kaffee oder beim Plaudern im Hof austauschen können. „Wir fühlen uns sehr geehrt über die Auszeichnung und freuen uns, dass wir mit unserem eingereichten Konzept zur Diskussion über das Arbeitsumfeld von morgen beitragen können“, sagte Matthias Neumann von Ethelind Coblin Architect.

Auch die zweitplatzierte Jie Zhang, Architektin und Mitgründerin der Design-Plattform OPT konnte die Jury mit ihrem Konzept überzeugen. Ihr FoAM-Design brachte ihr 2.500 Dollar ein. Ihre Vision: ein riesiger aufblasbarer Ball. Voll ausgestattet mit jeglicher Technologie, die man fürs Arbeiten braucht und auch noch zusammenfaltbar, sodass man sein Büro tatsächlich überall aufbauen kann. Zhang zeigte damit wie ein wirklich mobiler Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte.

Das mobile Büro 2.0

Willkommen zum mobilen Arbeitsplatz der Zukunft, bilanziert Susan S. Szenasy, Chefredakteurin von Metropolis nach der Preisverleihung: „Der massive Konzernturm wie wir ihn kennen – eine gläserne Box mit zentraler Klimaanlage – wird schon bald zum Dinosaurier des 20. Jahrhunderts werden. Arbeitsplätze werden in Zukunft multifunktional, generationsvereinigend und gemeinschaftsbildend sein.“

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.