On-Board-Zeitungskiosk für Fernbus-Marke Hellö

Redaktion
von Redaktion

Kostenlos in Magazinen lesen – das geht ab sofort auch im Bus. Der Anbieter Hellö kooperiert hierfür mit einem deutschen Startup.

Mediatheken an Bord von Fernbussen sind nichts Neues. Während Flixbus diese seit geraumer Zeit anbietet, ist dies bei der Fernbusmarke Hellö, einem Unternehmen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), noch nicht der Fall.

Bild: Video facebook.com/helloebus.at
Bild: Video facebook.com/helloebus.at

Immerhin möchte man dort nun zumindest für – um in den Hellö-Sprech zu wechseln – „Lesestöff“ im Bus sorgen. Sobald man mit dem Bord-WLAN verbunden bist, kann man per App des deutschen Startups read.it und nach einer einmaligen Registrierung „in allen verfügbaren Magazinen“, wie es heißt, kostenlos und ohne Werbeunterbrechungen lesen und diese auf Wunsch auch für später herunterladen.

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Laut Angabe in einem Video, das Hellö auf Facebook gepostet hat, sind es über 300 Publikationen (Zeitungen und Magazine), aus denen man als Fahrgast auswählen kann. Die App ist derzeit für iOS und Android verfügbar. Sie ist grundsätzlich kostenlos erhältlich.

Streckennetz von Hellö, Stand: 17.05.2017; Bild: helloe.com
Streckennetz von Hellö, Stand: 17.05.2017; Bild: helloe.com

Nach der Registrierung lässt sich das Angebot auch zuhause und somit ohne Anbindung an das WLAN von Hellö nutzen. Um die Magazine allerdings – wie im Bus – frei von Werbeunterbrechungen und offline lesen zu können, muss man dann die „Premium“-Variante für 9,99 Euro pro Monat kaufen.

Hellö war mit seinen schwarzen Bussen im Juli vergangenen Jahres gestartet. Auf dem deutschen Markt ist das Unternehmen (noch) wenig präsent. Das dürfte unter anderem an dem noch übersichtlichen Streckennetz hierzulande liegen. Preislich liegen die Tickets etwa auf einer Ebene mit Flixbus.

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