Familienbereich Stonner IP GmbH, Augsburg, Mockup "Ideenzug" DB AG

Ideenzug: Sieht so der Pendlerzug der Zukunft aus? [Bildergalerie]

Marinela Potor
Bild: Stonner IP / DB

Wenn ohnehin sehr viele Menschen im Zug zur Arbeit fahren, warum nicht einen Zug speziell für Pendler entwickeln? So hat die DB Regio nun gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) – vom Public Viewing bis zur Sportkabine – ihren „Ideenzug” in Nürnberg vorgestellt.

Ein Doppeldeckerzug mit 22 Modulen, 27 Metern Länge, 3 Metern Breite und 5 Metern Höhe – das sind die Maße für den Ideenzug der DB Regio. Er wurde von der Regio-Tochter Südostbayernbahn gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, dem Innovationslabor der Deutschen Bahn „d.lab“, der Münchener Designagentur „Neomind“, Fahrgästen und den Produktinnovations- und IT-Abteilungen der DB-Regio-Zentrale erarbeitet. Insgesamt beteiligten sich über 30 Partner an dem Projekt.

Ideenzug wird wahrscheinlich nie so auf die Schiene kommen

Der Ideenzug, der jetzt in Nürnberg der Öffentlichkeit präsentiert wurde, wird allerdings höchstwahrscheinlich nie in dieser Form auf die Schiene kommen. Vielmehr handelt es sich dabei – wie der Name schon sagt – um eine Ideenschmiede für das Pendeln der Zukunft.

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Das heißt: Der Pendlerzug liefert die Ideen, Kommunen, Bundesländer und Privatanbieter entscheiden, welche sie davon – wenn überhaupt – übernehmen möchten. „Es gibt Module, die besser für kurze Pendlerstrecken in Städten geeignet sind – in denen Fahrgäste funktionaler, bequemer und platzsparender sitzen können. Und es gibt Module, die eher für das Pendeln auf längeren Strecken gedacht sind, wo es um mehr Komfort geht“, sagt eine Bahnsprecherin gegenüber Mobility Mag.

Welche Module wann, von wem und auf welchen Strecken übernommen werden, ist bisher noch nicht klar. Die Bahn hat das Modell mitunter auch genau deshalb gebaut: damit Interessenten den Ideenzug nicht nur als Konzept, sondern hautnah erleben können.

Der Konzern hofft, dass Bayern das erste Bundesland sein wird, auf dem zumindest Teile des Ideenzugs auf die Schiene kommen werden. „Es kann auch gut sein, dass wir aufgrund der Resonanz gewisse Ideen verwerfen oder verändern werden“, heißt es von der Bahn.

Wie seht ihr das? Welche Module gefallen euch, was fehlt euch im Pendlerzug?

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.