Wembley-Stadion führt kontaktloses Ticketing ein

Wembley-Stadion führt kontaktloses Ticketing ein

Philipp Ostsieker

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Das Wembley-Stadion wird zum ersten Sport- und Unterhaltungsstadion in Großbritannien, das den Fans dank einer Partnerschaft mit dem Mobilfunknetz EE das kontaktlose Ticketing ermöglicht, je nach Veranstaltungsort.

Diese Partnerschaft wird es Fans ermöglichen, ihre Tickets zu Apple Wallet auf iPhones oder Apple Watches hinzuzufügen. Neben kontaktlosen Tickets können Fans ihre iPhones und Apple Watches nutzen, um über Apple Pay Essen und Getränke zu bezahlen.

Die Technologie wurde bei den Freundschaftsspielen der „Three Lions“ gegen Deutschland und Brasilien getestet. Nach diesen erfolgreichen Tests wird diese für alle Ticket-Events im Stadion 2018 und darüber hinaus eingeführt. Kunden, die Tickets für das Match am 27. März zwischen England und Italien kaufen, können „electronic delivery“ wählen, um die Möglichkeit zu haben, ihre Tickets in ihrem Apple Wallet zu speichern.

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„Wir freuen uns sehr, dass das Wembley-Stadion als einer der ersten globalen Veranstaltungsorte zusammen mit Fortress GB und Apple diese Technologie zur Verfügung stellt. Wir verpflichten uns, diese Technologie ab 2018 für alle Veranstaltungen auf unserer Ticketing-Plattform bereitzustellen“, erklärt Paul Smyth, Leiter Ticketing bei der FA. „Die Innovation stärkt unser Bestreben, der digitale Marktführer beim Einlass zu sein, einen persönlicheren Kontakt zum Verbraucher herzustellen und ihn für alle einfacher und sicherer zu gestalten.“

Apple Pay: Status Quo

Apple Pay scheint in den Märkten, in denen es verfügbar ist, beim Kunden gut anzukommen. Das teilte Jennifer Bailey, Vizepräsidentin für den Bereich im Konzern, auf einer Konferenz  mit. Aktuell werden von dem kontaktlosen Bezahldienst, einsatzfähig mittels iPhone und Apple Watch, 20 Regionen weltweit unterstützt. Zuletzt kamen Dänemark, Schweden, Finnland sowie die Vereinigten Arabischen Emirate hinzu.

In Apple-Pay-Ländern hat der Service laut Bailey einen Marktanteil von 90 Prozent unter allen per Mobilgerät durchgeführten Bezahlvorgängen – die von Banken kostenlos ausgegebenen Kreditkarten mit RFID-Chip dürften hier nicht mitgezählt werden.

Derzeit arbeitet Apple mit 4.000 Kreditkarten-ausgebenden Instituten zusammen. Bailey zufolge repräsentieren die 20 Märkte etwa 70 Prozent des globalen Kartentransaktionsvolumens. Deutschland ist nach wie vor nicht dabei. Angeblich konnten sich die Banken bislang nicht mit Apple über dessen Gebührenquote einigen. Apple Pay sei „die Zukunft des täglichen Bezahlens“, glaubt Bailey. In den USA könne man den Dienst mittlerweile bei mehr als 50 Prozent aller Retail-Einrichtigungen verwenden. Darunter befinden sich 67 der Top 100 der wichtigsten Ladenketten. Künftig will Apple auch verstärkt auf kontaktloses Ticketing für Nahverkehr und Konzerte setzen.

Als nächsten großen Schritt in der Fortführung von Apple Pay startet das Unternehmen bis Ende des Jahres einen Überweisungsdienst zwischen Nutzern. Mit Apple Pay Cash können Apple-Pay-User sich gegenseitig Gelder zukommen lassen, die dann auf einer virtuellen Kreditkarte landen. Der Dienst wird zunächst in den USA angeboten, für Europa wurde aber bereits eine Marke beantragt.

Kontaktloses Ticketing für besseres Stadionerlebnis

Bargeldloses Bezahlen in Fußballstadien – das galt einmal als große Innovation. 2001 startete Schalke 04 das Bezahlkarten-System mit der „Knappenkarte“. Viele Vereine folgten diesem Beispiel. Die Ziele: Schnellere Bezahlung an den Ständen und ein hygienischerer Umgang mit Lebensmitteln. Über die Hälfte aller Bundesligisten hielten dies für eine gute Idee. Zuletzt warf aber der Fall „Payment Solution“ ein sehr schlechtes Licht auf die Praktik.

Aber es ist Hoffnung in Sicht! So nutzte etwa Visa sein FIFA-Sponsoring beim Confed Cup, um neue Payment-Innovationen zu bewerben. Im Fokus: kontaktloses Ticketing mit dem „Payment Ring“.

Die erweiterten Payment-Möglichkeiten waren beim Confed Cup in allen russischen Turnier-Stadien verfügbar. Visa hatte dafür 1.600 Point-of-Sale-Terminals implementiert. Zudem hatte das Unternehmen 120 mobile Konzessionäre in den Stadien bereitgestellt. Fans hatten damit zahlreiche bargeldlose Einkaufsmöglichkeiten. Das Ziel: Fans sollten Zeit sparen und sich auf das Spiel auf dem Platz konzentrieren können.

Und auch in der Bundesliga tut sich etwas. Seit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen können Fans des 1. FC Köln Speisen und Getränke direkt über die FC-App bezahlen. An jedem Kiosk im RheinEnergieSTADION gibt es eine speziell gekennzeichnete Blue-Code-Kasse. Dort könnten Fans via Smartphone bezahlen. Die Sparkassen haben den FC bei der Einführung der neuen Technik unterstützt. Diese kann auch von Kunden anderer Kreditinstitute genutzt werden.

Hoffentlich können wir uns in naher Zukunft über ein flächendeckendes kontaktloses Ticketing freuen.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.