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Bücher für Gründer: #AskGaryVee von Gary Vaynerchuk

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Gary Vaynerchuk in Action. (Foto: Screenshot / YouTube)
geschrieben von Carsten Lexa

Immenses Wissen versteckt sich für Gründer in Büchern. Wohl dem, der weiß, wo er dieses Wissen finden kann! In der neuen Serie „Bücher für Gründer“ zeige ich euch lesenswerte Bücher. Diese Empfehlungen sind rein subjektiv. Ich achte auf zwei Dinge: Die Bücher sollten gut zu lesen sein und brauchbares Wissen vermitteln – für Unternehmer und insbesondere für Gründer. Teil 1 von 7: #AskGaryVee .

Los geht es mit einem – meiner Ansicht nach – absoluten Highlight*: „#AskGaryVee“ von Gary Vaynerchuk. Für alle diejenigen, die Gary nicht kennen, zuerst ein wenig Background-Informationen. Garys Eltern hatten einen Weinhandel, der normal, aber nicht überragend lief.

Gary hatte die Idee, Weine online zu verkaufen und dazu Videos aufzunehmen, in denen er Weine verkostete. Er tat das auf eine sehr – wie soll ich es sagen – eigene Art. Zumindest hob er sich von den seriösen Weinverkostern und deren Sprache ab.

Vom Weinverkoster zum Medienunternehmer

Er konnte so eine neue Generation von Weintrinkern ansprechen und gewann rasch eine große Fan-Gemeinde. Nebenbei wurde der Weinhandel seiner Eltern dabei richtig gepusht und der Umsatz vervielfältigte sich von drei auf über 50 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Da er nicht nur fasziniert war von Videos, sondern von Social Media allgemein, experimentierte er in der Folge mit allen möglichen Social-Media-Kanälen und Formaten. Mit der Zeit erwarb er sich ein beeindruckendes Wissen in diesem Bereich.

Folgerichtig gründete er zusammem mit seinem Bruder Vayner Media – ein Medienunternehmen mit Schwerpunkt auf Beratung hinsichtlich der Nutzung von digitalen Medien, speziell Social Media.

#AskGaryVee: Inspiration von Nutzern

Von Videos konnte er natürlich nicht lassen. In einer seiner Shows, genannt „The #AskGaryVee Show“, beantwortet er Fragen von Zuschauern. Er macht das in einer sehr offenen, ehrlichen und direkten Art.

Wenn ein User eine seiner Meinung nach dumme Frage stellt, dann sagt er das auch genau so. Er hat keine Probleme damit, anhand eigener Erlebnisse seine Fehler zu diskutieren und Usern, die nicht wissen, wie sie weiter vorgehen sollen, Empfehlungen bis hin zu konkreten Kontakten zu geben.

Diese Fragen bilden die Basis des Buchs #AskGaryVee. Gary stellt die Fragen der User dar und beantwortet sie. Dabei geht es in den 22 Kapiteln um Themen wie „Wie man startet“, „Plattformen“, „Familienunternehmen“, „Unternehmer und Familie“ und „Führung“. Aber auch „Musik“, „Wein“ (natürlich), „Influencer Marketing“ und das „Sprechen in der Öffentlichkeit (ohne sich in die Hose zu machen)“ behandelt Gary.

Mein Fazit

Das Buch gefällt mir aus mehreren Gründen. Zum einen ist die Ehrlichkeit ein Aspekt, der mich anspricht. Bei Gary klappt nicht immer alles und er erzählt es einem – ungeschminkt. Er hat Unternehmertum nicht nur in der Theorie gelernt, sondern kommt aus der Praxis.

Vieles, was er weiß und was er kann, hat er selbst erlernt. Durch ständige Anwendung verfeinert er seine Kenntnisse. In meinen Augen hilft es nichts, wenn man weiß, wie etwas in der Theorie funktionieren müsste, nur um dann zu sehen, dass die Praxis halt doch anders ist.

Gary weiß einfach, wovon er spricht, weil er es gemacht hat. Außerdem gefällt mir, dass die einzelnen Abschnitte gut lesbar und die Ausführungen nicht langatmig sind.

Gary kommt auf den Punkt. Er hat einen schönen „no-nonsense approach“. Schließlich beschäftigt er sich in diesem Buch mit dem Thema schlechthin für Gründer: die Nutzung von Social Media für sich selbst und das eigene Business.

Wer ein Buch sucht mit einer Fülle an Tipps für die Social-Media-Nutzung, lässig geschrieben und ohne Bullshit, dann gibt es keinen anderen Rat als: Den Buchhändler des Vertrauens aufsuchen und das Buch erwerben!

Kleiner Hinweis noch am Schluss: Es handelt sich um ein englischsprachiges Buch. Wer Gary vor der Anschaffung des Buches übrigens erst einmal in einem Video erleben möchte, der sollte auf YouTube die „AskGaryVee„-Show anschauen. Seinen Stil muss man halt mögen, auch wenn er im Buch etwas abgeschwächter als in den Videos rüberkommt.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren sagt, wie euch das Buch gefallen hat.

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Über den Autor

Carsten Lexa

Carsten Lexa, LL.M. ist seit November 2005 als Rechtsanwalt tätig. Er berät Unternehmen in allen Angelegenheiten wirtschafts- und unternehmensrechtlicher Art. Bei BASIC thinking schreibt er über Start-ups und Unternehmen aus der juristischen Perspektive.

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