Wie Gerard Piqué den Davis Cup transformieren will

Wie Gerard Piqué den Davis Cup transformieren will

Philipp Ostsieker

Die International Tennis Federation (ITF) hat Pläne für eine 25-jährige, drei Milliarden US-Dollar umfassende Partnerschaft mit der Investment-Gruppe Kosmos vorgestellt. Das Ziel ist die Transformation des Davis Cups, um signifikante Einnahmen für die globale Tennis-Entwicklung zu generieren.

Das Board of Directors des globalen Dachverbandes unterstützt einstimmig einen Vorschlag zur Schaffung eines neuen jährlichen Endspiels der Tennisweltmeisterschaft, das die Sieger des Davis Cups krönen wird.

Die ITF will das Event 2019 starten. Kosmos soll es in Partnerschaft mit der ITF jährlich im November durchführen. Achtzehn Nationen sollen im Laufe einer Woche gegeneinander antreten. Der Vorschlag ist im Entwicklungsstatus und wartet noch auf den Abschluss der Due Diligence sowie einer formellen Vereinbarung.

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Kosmos wurde vom spanischen Fußballstar Gerard Piqué gegründet. Auch Hiroshi Mikitani unterstützt das Unternehmen. Mikitani ist Vorsitzender und Geschäftsführer des japanischen E-Commerce-Unternehmens Rakuten, dem Hauptsponsor des FC Barcelona. Gerard​ Piqué wiederum spielt seit 2008 für Barça.

Piqué & Co. investieren 3 Mrd. in den Davis Cup

Die Investition des Unternehmens soll zu einer erheblichen Erhöhung des Preisgeldes für die Spieler sowie die ITF-Mitgliedsländer führen. Gleichzeitig könnten Basisprojekten und andere Entwicklungsprogramme von der Finanzierung profitieren.

„Das ist ein absoluter Game Changer für die ITF und Tennis allgemein“, so ITF-Präsident David Haggerty. „Unser Vorstand hat einen mutigen und ehrgeizigen Plan für die Zukunft des Davis Cups von BNP Paribas unterstützt. [Der Davis Cup] ist eine der beliebtesten und wichtigsten Veranstaltungen im Sport und ein wichtiger Eckpfeiler unserer „ITF 2024“-Strategie. […]

„Kosmos ist begeistert, an dieser spannenden Partnerschaft mit der ITF teilzunehmen“, so Gerard Piqué. „Zusammen können wir den Davis Cup von BNP Paribas auf ein neues Level heben, indem wir ein WM-Finale mit den besten Nationen und Spielern veranstalten. Kosmos wird außerdem über 25 Jahre hinweg drei Milliarden Dollar in Tennis investieren, um das Spiel weltweit zu entwickeln.“

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.