Unterwasserhotel Conrad Rangali Malediven

Seeblick garantiert: Luxusressort eröffnet Unterwasserhotel

Marinela Potor
Foto: Screenshot Youtube / Conrad Maldives Rangali Island

Habt ihr schon Urlaubspläne für November? Falls nicht, solltet ihr schon jetzt anfangen für dieses einzigartige Hotel zu sparen: Das Luxusressort Conrad Maldives Rangali Island eröffnet nämlich das weltweit erste Unterwasserhotel der Welt.

Wer schon immer mal mit dem Meeresrauschen einschlafen und mit einem Blick auf einen bunten Schwarm tropischer Fische aufwachen wollte, hat jetzt mit dem Unterwasserhotel „Muraka“ auf den Malediven sein Traumhotel gefunden.

Mit bunten Fischen aufwachen

Genau genommen handelt es sich dabei um eine Unterwasservilla, in der bis zu neun Gäste übernachten können. Im Untergeschoss befinden sich die Hotelzimmer, im Obergeschoss gibt es eine Sonnenterrasse und einen Infinity-Pool.

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Das Innendesign ist dagegen bewusst schlicht gehalten, damit es nicht von der Aussicht auf den Ozean ablenkt. Gäste sollen so die Einsamkeit und die Stille des Meeres spüren.

Unterwasserhotel Conrad Rangali Malediven Inneneinrichtung
Foto: Screenshot Youtube Conrad Maldives Rangali Island

 

40.000 Euro pro Nacht

Für Conradi Hotels ist es nicht das erste Unterwasserprojekt. Denn bereits seit 2004 bieten sie ihren Gästen ein Unterwasserrestaurant und einen Weinkeller unter Wasser an.

Mit der Villa sollte nun die Unterwassererfahrung auf die nächste Stufe gehoben werden. Technologisch eine ganz schöne Herausforderung, wenn man bedenkt, dass das Unterwasserhotel nicht nur die Sicherheit der Gäste garantieren, sondern auch so komplizierte Strukturen wie Abwasserrohre und ein Aufzug beherbergen muss.

So ist der Bau auch nicht billig. 12,5 Millionen Euro kostet das Unterwasserhotel in der Umsetzung. Offenbar setzt das Luxushotel darauf, dass Gäste den Preis von 40.000 Euro pro Nacht für ein Zimmer mit Seeblick zahlen werden.

Als Trostpflaster kann man zumindest sagen, dass das Unterwasserhotel auf den Malediven immerhin günstiger ist als das geplante Weltraumhotel von Orion Span, bei dem Gäste 9,5 Millionen Euro zahlen müssen.

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Etwas geschafft, was niemand bisher konnte

Ahmed Saleem, der Architekt der Unterwasservilla, ist überzeugt, dass das Projekt Wellen schlagen wird: „Wir haben etwas getan, von dem jeder gesprochen hat, aber bisher niemand umsetzen konnte. Der Effekt, den dies überall auf der Welt haben wird, wird einfach unglaublich sein.“

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.