Neymar, Coutinho & Co.: Die 11 teuersten Transfers im Fußball

Coutinho, Neymar & Co.: Die 11 teuersten Transfers im Fußball

Philipp Ostsieker

Anzeige

Die gesamte Fußballwelt war fassungslos, als Manchester United mit einer Ablösesumme von 105 Millionen Euro für Paul Pogba den Transferrekord brach. Vielerorts hieß es: Das Limit ist erreicht. Doch auch 2017/18 haben viele Klubs ihre Muskeln spielen lassen. Droht das Transferwesen zu explodieren?

Seit einigen Jahren steigen die Transferausgaben der Top-Vereine immer weiter in die Höhe. Sind die Transfers im Rahmen wachsender Klub-Umsätze nur logisch? Oder verliert der Fußball die komplette Bodenhaftung?

Fest steht: Die jüngsten Transfers haben für einen Domino-Effekt gesorgt. Beziehen wir den Transfer von Kilian Mbappé mit ein, wurde die Pogba-Ablöse in nur einem Jahr viermal überboten. Egal wie man zu diesen Transfers steht, das Thema besitzt eine hohe Relevanz.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Die teuersten Transfers aller Zeiten

(Stand 12. Juni 2018, Quelle: Transfermarkt.de)

11. Virgil van Dijk

Zum 1. Januar 2018 wechselt van Dijk zum FC Liverpool. Nach Angaben des FC Southampton zahlt der FC Liverpool die bis dahin höchste Ablösesumme für einen Abwehrspieler. Medienberichten zufolge betrage diese rund 78,8 Millionen Euro, wodurch van Dijk auch zu einem der bis dahin teuersten Spieler der Fußballgeschichte wurde.

10. Luis Suárez

Der FC Barcelona war 2014/15 bereit, die festgelegte Mindestablösesumme von 81,72 Millionen Euro zu zahlen. Aufgrund seiner Biss-Attacke bei der WM 2014 war Suárez erst am 25. Oktober spielberechtigt. Die Sperre konnte Barça aber nicht vom Transfer abhalten.

10. Romelu Lukaku

Zur Saison 2017/18 wechselte der belgische Stürmer zu Manchester United. Er erhielt einen Fünf-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2022 und wurde mit einer Ablösesumme von rund 84,7 Millionen Euro zu einem der teuersten Spieler weltweit.

8. Neymar

Neymar nur auf Platz sieben? Ja, denn er nimmt zwei Platzierungen im Ranking ein. Zur Saison 2013/14 wechselte Neymar vom FC Santos zum FC Barcelona. Dort erhielt er einen Fünf-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Er kostete offiziell 88,2 Millionen Euro Ablöse.

7. Gonzalo Higuaín

Zur Saison 2016/17 wechselte Higuaín für 90 Millionen Euro vom SSC Neapel zum Ligakonkurrenten Juventus Turin. Dort unterschrieb er einen Fünf-Jahres-Vertrag. Er wurde damit zum teuersten Transfer der Geschichte innerhalb der Serie A.

6. Cristiano Ronaldo

Am 11. Juni 2009 gab Manchester United bekannt, dass man ein Angebot von Real Madrid für Cristiano Ronaldo über 94 Millionen Euro akzeptiert habe. Diese Transfersumme übertraf den bis dahin geltenden Rekorderlös für Zinédine Zidane deutlich und sorgte vielerorts für Diskussionen. Verteidigt wurde die madrilenische Zahlungsbereitschaft von FIFA-Präsident Sepp Blatter, der Ronaldo in diesem Zusammenhang als „Picasso des Fußballs“ bezeichnete. Ronaldo selbst deklarierte die Transfersumme ebenfalls als „gerechtfertigt“.

5. Gareth Bale

Am 1. September 2013 wechselte Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid. Nach Angaben von Florentino Pérez habe er Real Madrid 91 Millionen Euro gekostet. Laut Football Leaks lag die Ablöse bei 101 Millionen Euro.

4. Paul Pogba

Zur Saison 2016/17 kehrte Pogba für eine Ablösesumme in Höhe von 105 Millionen Euro zu Manchester United zurück. Er erhielt bei den „Red Devils“ einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Fünfjahresvertrag mit einer Option auf eine weitere Spielzeit. Bei dem Transfer handelte sich zu diesem Zeitpunkt um den teuersten der Fußballgeschichte.

3. Ousmane Dembélé

Nachdem er vom FC Barcelona als Ersatz des für die Rekordablösesumme in Höhe von 222 Mio. Euro zu Paris Saint-Germain abgewanderten Neymar umworben worden war, fehlte Dembélé am 10. August 2017 unentschuldigt beim BVB-Mannschaftstraining. Daraufhin wurde er vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.

Im August einigte Barça mit Borussia Dortmund auf einen Transfer Dembélés für eine Ablösesumme in Höhe von 105 Millionen Euro. Diese kann sich durch Bonuszahlungen um rund 40 Prozent auf insgesamt 147 Millionen Euro erhöhen.

2. Philippe Coutinho

Schon im Sommer 2017 hatte der FC Barcelona versucht, den Brasilianer als Nachfolger seines Landmanns Neymar zu verpflichten. Nun folgte aber die Einigung mit Liverpool.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beträgt die Ablösesumme 120 Millionen Euro. Hinzu kommen Bonuszahlungen in Höhe von 40 Millionen Euro. Damit ist Philippe Coutinho der derzeit teuerste Barça-Neuzugang und zweitteuerste Transfer der Geschichte. Das ändert sich vermutlich ab 30. Juni.

Am 31. August 2017 wechselte Kylian Mbappé zu Paris Saint-Germain. Der Klub hatte in derselben Transferperiode bereits Neymar verpflichtet (siehe unten). Um die Financial-Fairplay-Regelung der UEFA zu umgehen, wurde er zunächst bis zum Ende der Saison 2017/18 ausgeliehen. Mit Inkrafttreten der der Kaufoption wird Mbappé offiziell zum zweitteuersten Spieler der Welt.

1. Neymar

Im August meldete der FC Barcelona, dass sich Neymar entschlossen habe, Barça zu verlassen. Er wurde noch am selben Tag vom Training freigestellt. Am Tag darauf überwies Neymar seine vertraglich festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona. Damit wurde das Vertragsverhältnis aufgelöst.

Neymar erhielt das Geld wiederum von Katar. Im Gegenzug wurde er Botschafter für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in selbigem Land. Die Summe machte Neymar zum bis dahin mit Abstand teuersten Fußballspieler.

Die Alternative zu den Rekord-Transfers

Ist Neymar diese 222 Millionen Euro wirklich wert? Kann eine Gesamtinvestition von ca. 500 Mio. Euro im Fußball eine angemessene Rendite erzielen? Höchstwahrscheinlich nicht.

Neymar kann PSG jedoch eine einzigartige internationale Markenpräsenz und die Möglichkeit bieten, ihre bereits hohen kommerziellen Einnahmen noch weiter zu steigern. Neymar ist Teil einer umfangreichen, kommerziellen Strategie von PSG und Katar. Für die Gesamtbetrachtung ist diese Aspekt relevant.

Andere Klubs konzentrieren auf die Sichtung und Förderung eigener Talente. Diese können sie bestenfalls eines Tages hochpreisig verkaufen. Eine spannende Alternative, um nachhaltigen Erfolg zu sichern!

Das Team von Football Benchmark hat die dahingehend leistungsstärksten Klubs in Europa identifiziert. Grundlage von „The Player Trading Game“ ist eine Analyse der öffentlich zugänglichen Jahresabschlüsse der Saisons 2014/15 und 2015/16 aus einer Auswahl von mehr als 150 Vereinen. Wichtig: Diese Analyse berücksichtigt noch nicht die neuesten Transfers der Saisons 2016/17 und 2017/18.

Die 20 Top-Klubs kommen aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Deutschland. Die Portugiesen führen das Ranking mit zwei Klubs an: 1. Benfica Lissabon, 2. FC Porto. Der glänzende Ruf französischer Nachwuchsförderung wird bestätigt. Sechs Klubs haben es in die Top-20 geschafft. Aus der englischen Premier League ist kein Klub dabei.

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.