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Autounfall
GREEN

Mythos-Check: Wird es auf deutschen Straßen wirklich immer gefährlicher?

Marinela Potor
Aktualisiert: 23. Juli 2018
von Marinela Potor
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Die Deutschen haben Angst auf der Straße. Egal ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger – den meisten von ihnen scheint es immer riskanter, unterwegs zu sein. Ist diese Angst berechtigt? Wir machen den Mythos-Check und wollen klären: Ist die Verkehrslage auf deutschen Straßen wirklich unsicherer geworden?

  • „Beim Abbiegen übersehen: 72-jährige Frau stirbt bei Unfall“
  • “Tödlicher Unfall: 17-jährige Fahrschülerin überfährt 85-jährigen Radfahrer”
  • „Radfahrer schubst Fußgänger: 78-Jähriger stirbt an Hirnblutung“

Das sind nur einige der tragischen Schlagzeilen zu Unfällen im Straßenverkehr.

So etwas liest, hört oder sieht man gefühlt täglich in den Medien. Kein Wunder, dass die meisten Deutschen denken, es sei so gefährlich wie nie zuvor auf den Straßen. Doch stimmt das wirklich? Wir machen den Mythos-Check!

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Menschen fühlen sich unsicher

Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage legt das zunächst nahe. „Wird der Straßenverkehr immer gefährlicher?“ lautet der Titel einer gemeinsamen Umfrage von Statista und Yougov unter 1.141 Verkehrsteilnehmern in Deutschland.

Infografik: Wird der Straßenverkehr immer gefährlicher? | Statista

Die Ergebnisse sind relativ eindeutig. Vor allem Autofahrer und Radfahrer fühlen sich unsicherer. So finden 58 Prozent der Autofahrer und 65 Prozent der Radfahrer, dass es auf den Straßen gefährlicher geworden sei.

Haben sie Recht?

Weite Schere zwischen Gefühl und Wirklichkeit

Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Wie die Übersicht zu Verkehrsunfällen des Statistischen Bundesamtes zeigt, haben wir seit Jahrzehnten immer weniger Verkehrsunfälle in Deutschland.

Genau genommen ist die Unfallrate so niedrig wie seit knapp 50 Jahren nicht mehr – und das bei immer mehr Verkehrsteilnehmern.

Während es zum Beispiel 1970 noch 414.362 Menschen waren, die sich bei Unfällen schwer verletzten oder umkamen, waren es 2017 nur noch 302.656. Das ist ein Rückgang von über 25 Prozent.

Darüber hinaus ist es – statistisch gesehen – sehr unwahrscheinlich, bei einem Autounfall umzukommen. Ein schwerwiegender oder tödlicher Unfall ereignet sich etwa alle 400 Millionen Kilometer.

Im Verhältnis dazu: Ein Vielfahrer in Deutschland fährt in 65 Jahren hochgerechnet maximal drei Millionen Kilometer. Die meisten von uns fahren tatsächlich sehr viel weniger.

Ganz platt gesagt: Es ist sehr, sehr unwahrscheinlich bei einem Autounfall umzukommen.

Das ist eine krasse Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität. Woher kommt das? Wieso denken so viele Menschen, dass es mehr Unfälle gibt, wenn genau das Gegenteil zutrifft?

Die Medien sind schuld

Wolfgang Fastenmeier Porträt Verkehrspsychologe
Foto: Wolfgang Fastenmeier

Wolfgang Fastenmeier ist Professor für Verkehrspsychologie an der Psychologischen Hochschule Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Verkehrs- und Situationsanalysen und Sicherheitsanalysen im Straßenverkehr.

Auch er bestätigt im Gespräch mit Mobility Mag: Der Straßenverkehr in Deutschland ist so sicher wie nie zuvor.

Das liege auch an der sogenannten Fehlertoleranz des Systems „Verkehr“, sagt Fastenmeier. Fehlertolerant bedeutet in diesem Fall: Menschen sind sehr gut darin, auf die Fehler von anderen Verkehrsteilnehmern zu reagieren und diese sozusagen „auszubügeln“.

Wenn also jemand kurz über den Mittelstreifen fährt, reagieren wir sofort ausgleichend und scheren aus oder drücken auf die Bremse.

Schwere Unfälle sind eigentlich nur das extreme Ende einer Fehlerkette und kommen verhältnismäßig selten vor.

Bilden sich die Deutschen das alles nur ein?

Wolfgang Fastenmeier kann durchaus verstehen, warum die Deutschen sich so unsicher fühlen. Denn wenn es mal zu einem solchen Unfall kommt, berichten die Medien sofort darüber.

„Gerade spektakuläre Unfälle kriegen große Schlagzeilen und das führt dann sicher auch dazu, dass solche Ereignisse, die sogar ganz besonders selten sind, hinsichtlich ihres Risikos überschätzt werden“, sagt Fastenmeier.

Verkehrsdichte macht aggro

Viel ausschlaggebender für das Sicherheitsgefühl sei aber die eigene Verkehrswahrnehmung. Menschen sind unterwegs – egal ob zu Fuß, per Rad, mit dem Auto oder mit der Bahn – weil sie von A nach B kommen wollen.

Seit Jahren steigt aber das Verkehrsaufkommen. Deutsche Straßen sind so voll wie nie zuvor. Das führt zu Staus, Baustellen und zähfließendem Verkehr. Das ist für uns alle nervig und frustrierend. Wer frustriert ist, wird schnell aggressiv.

„Diese Aggression ist dann auch subjektiv im Verkehr zu bemerken“, sagt Fastenmeier. „Manche Leute verhalten sich, wenn sie aggressiv sind, eher irrational und machen riskante Manöver. Sie fahren zum Beispiel schneller oder dichter auf – alles Dinge, die dann dazu beitragen können, dass mal doch ein Unfall passiert.“

Selbst wenn es nicht so weit kommt, wenn wir ein solches Verhalten mitbekommen, fühlen wir uns einfach unsicherer und haben das Gefühl, der nächste Unfall lauert an der folgenden Straßenecke.

Auch wenn diese Angst unbegründet ist, wie unser Mythos-Check zeigt, gegen ein solch subjektives Gefühl kommt keine noch so rationale und überzeugende Statistik an.

Wir brauchen mehr Empathie im Verkehr

Doch auch wenn man ein Risikogefühl nicht so einfach abschaffen kann, empathischeres Verhalten kann man den Verkehrsteilnehmern durchaus beibringen.

In speziellen Kursen könnten wir so lernen, uns rücksichtsvoller zu verhalten, glaubt Wolfgang Fastenmeier. „Es wäre sicher hilfreich, wenn sich die Verkehrsteilnehmer – von Autofahrer über Radfahrer bis hin zu Fußgänger – sich besser in den anderen hineinversetzen könnten.“

Anstatt zum Beispiel als Fußgänger wild über die Straße zu rennen und dadurch riskante Bremsmanöver zu provozieren, können wir einfach den Zebrastreifen nutzen.

Denn wenn alle mehr Verständnis aufbringen, fährt es sich insgesamt angenehmer und entspannter und so würden wir uns dann auch wieder sicherer im Straßenverkehr fühlen.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.
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