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Noch mehr Carsharing in Deutschland: Mazda und Lidl starten „Mazda Carsharing“

Marinela Potor
Foto: Choice GmbH

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Braucht Deutschland einen weiteren Anbieter für Carsharing? Mazda und Lidl finden schon und starten „Mazda Carsharing“.

Als ob Deutschland von DriveNow (BMW) über car2go (Daimler) bis hin zu Flinkster (DB) nicht schon genug Carsharing-Angebote hätte, kommt nun ein weiteres hinzu. „Mazda Carsharing“ heißt es und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Mazda (klar) und Lidl (erstmal nicht ganz so klar).

Was hat Lidl vom Carsharing? Eine Menge!

Nach einem Pilotprojekt im Oktober 2017, startet Mazda Carsharing nun mit insgesamt 850 Fahrzeugen in ganz Deutschland. Mazda bietet sechs Modelle an, vom Kleinwagen über den SUV bis hin zum Sportwagen. Natürlich handelt es sich dabei ausschließlich um Mazda-Modelle.

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Mazda Carsharing arbeitet mit einem stationsbasierten Modell, das heißt, Nutzer müssen die Autos an der gleichen Stelle abgeben, an der sie es sich ausgeliehen haben.

Hier wird klar, warum Lidl sich an dem Carsharing-Angebot beteiligt. Denn neben Autohändlern, Bahnhöfen oder einem Automuseum (!) werden die Mazda-Fahrzeuge ab September auch an 50 Lidl-Filialen in Nordrhein-Westfalen stationiert sein. Unter anderem werden die Autos in Duisburg, Mühlheim, Köln und Bonn stehen.

Der Discounter profitiert davon, indem er (vor allem autolosen) Kunden einen zusätzlichen Service anbietet. Neben dem attraktiven Angebot ist ein weiterer netter Zusatzeffekt für Lidl: Das Auto auf dem Parkplatz macht es einfacher, doch mehr einzukaufen als man vielleicht ursprünglich vorhatte. Denn der Transport nach Hause ist ja gesichert.

Für Mazda wiederum bedeuten die Stationen an den Lidl-Filialen erstens bereits vorhandene Parkplätze – was in großen Städten mit wenig Raum oft ein Problem ist. Darüber hinaus liegen die Supermärkte auch meist sehr zentral, sodass Mazda sich sicherlich erhofft, dadurch mehr Kunden als die Konkurrenz anzulocken.

So funktioniert das Mazda-Carsharing

Mazda-Carsharing funktioniert aber darüber hinaus nach dem bekannten Prinzip. Nutzer melden sich kostenlos auf der Webseite an und verifizieren online ihre Identität sowie den Führerschein.

Danach können Sie über die App von Mazda oder – aufgrund der Kooperation mit Mobilitätsdienstleister Choice, der auch mit der DB zusammenarbeitet – auch mit der Flinkster-App ein Auto in ihrer Nähe buchen. Mit der App öffnen und schließen sie ebenfalls das Auto.

Abgerechnet wird im 15-Minuten-Takt. Der Preis richtet sich nach gefahrenen Kilometern, Zeit und Automodell. So kosten eine Stunde und zehn Kilometer im Mazda 2 insgesamt drei Euro. Beim Sportwagen Mazda MX-4 sind es 4,25 Euro. Das Tanken ist gratis. Dazu finden die Kunden eine Tankkarte im Handschuhfach.

Carsharing-Angebot in Deutschland wächst

Das Carsharing-Angebot in Deutschland wird damit also erweitert. Nach Informationen von Carsharing-News (Stand: Anfang 2018) gibt es hierzulande mehr als 165 Carsharing-Angebote mit über zwei Millionen Nutzern in knapp 700 Städten.

Die beliebtesten Anbieter sind DriveNow, car2go sowie Flinkster. Der Fokus der großen Anbieter sind und bleiben aber die großen Kommunen.

Kleine Orte organisieren sich ihre Carsharing-Angebote dagegen meist selbst über ein lokales Autohaus, Engagement von Privatbürgern oder über einen Verein.

Übrigens: Von Lidl-Konkurrent Aldi ist bisher nicht bekannt, ob er sich ebenfalls beim Carsharing engagieren möchte. Aldi Süd engagiert sich aber schon an anderer Stelle an der Mobilitätsfront.

Der Discounter bietet an etwa 50 Standorten Schnellladesäulen für Elektroautos auf seinen Parkplätzen an.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.